| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 18.399 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Schräglagengefühl
- Komfort
- Reisetauglichkeit
- Soziuskomfort
- Bedienung und Cockpit
- Optik Geschmackssache
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 270 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.250 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihenmotor Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 115 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 310 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Doppelte USD-Gabel 41 mm (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, über Hebelsystem angelenkt (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 Zoll | |
| Reifen hinten | 190/55 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 282 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Niken GT ist vor allem ein Prima Reise-Motorrad! Dank der Neigetechnik fährt sie sich extrem sicher und wo man mit einem normalen Motorrad bei Regen in kurvenreichen Gegenden aufgibt und das nächste Café ansteuert, fängt bei der GT der Spaß erst so richtig an! Keine Kurve ist mit der GT zu eng, keine Schräglage zu riskant. Auch nicht so versierte Biker können mir ihr richtig Spaß haben - jedenfalls ging mir das so!Vielen Dank an Yamaha, die uns zur Vorstellung der Niken GT auf Sardinien eingeladen haben. Flug, Unterkunft und Verpflegung wurden von Yamaha bezahlt, es wurde aber kein Einfluss auf unsere Berichterstattung genommen. Anders gesagt: Ich hätte den Bericht genauso geschrieben, wenn wir die GT wie sonst bei uns üblich bei einem Händler gemacht hätten.
>>> Gebrauchte Yamaha Niken GT <<<
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BMW R 1300 RT vs Yamaha Niken GT: Vergleich & Empfehlungen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die BMW R 1300 RT und die Yamaha Niken GT, wird der Vergleich besonders spannend. Beide Modelle sind auf ihre Art für längere Strecken und abwechslungsreiche Fahrten gedacht – aber sie setzen dafür auf sehr verschiedene Konzepte. Die BMW steht für klassisches Touring mit viel Komfort, hochwertiger Ausstattung und einer souveränen, „großen“ Fahrweise. Die Yamaha dagegen bringt mit ihrer Neigetechnik und dem dreirädrigen Ansatz ein anderes Gefühl in die Kurve: mehr Stabilität, ein anderes Einlenkverhalten und oft ein entspannteres Handling im Alltag.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Motorräder im direkten Vergleich schlagen: bei Komfort und Ergonomie, bei Elektronik und Fahrmodi, beim Kurvenverhalten sowie bei der Frage, wie gut sich jedes Bike für bestimmte Einsatzprofile eignet. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – damit die Entscheidung leichter fällt.
Grundidee und Charakter: klassisches Touring vs. Neigetechnik-Feeling
BMW R 1300 RT: Touring mit „großer“ Souveränität
Die BMW R 1300 RT wirkt wie ein Motorrad, das für lange Strecken gemacht ist. Der Fokus liegt auf Fahrkomfort, Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und einem Gesamtpaket, das sich wie aus einem Guss anfühlt. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei zügigen Landstraßenfahrten spielt die RT ihre Stärken aus: ruhige Linie, gutes Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk sowie eine Ausstattung, die den Alltag erleichtert.
Yamaha Niken GT: Stabilität durch Neigetechnik
Die Yamaha Niken GT verfolgt einen anderen Ansatz. Durch das vordere Zweirad-Konzept mit Neigemechanik entsteht ein Fahrgefühl, das oft als besonders „sicher“ und leicht zu kontrollieren beschrieben wird. In Kurven kann das Motorrad sehr stabil wirken, weil die Geometrie und die Neigetechnik das Einlenken und die Schräglagenphase unterstützen. Gleichzeitig bleibt die Niken GT ein Motorrad, das sich nicht wie ein reines „Touring-Schiff“ anfühlt, sondern eher wie ein modernes Konzept für dynamisches Fahren mit Komfort.
Komfort und Ergonomie: Wer macht lange Strecken leichter?
Windschutz, Sitzgefühl und Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder sind auf Komfort ausgelegt, aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Weise. Die BMW R 1300 RT punktet typischerweise mit einem sehr stimmigen Touring-Setup: Windschutz und Sitzposition sind auf entspannte Fahrten ausgelegt, sodass auch längere Etappen weniger anstrengend wirken. Dazu kommt ein „ruhiges“ Fahrgefühl, das Stress aus dem Fahralltag nimmt.
Die Yamaha Niken GT bietet ebenfalls hohen Komfort, allerdings mit einem anderen Schwerpunkt: Durch die Stabilität im Fahrbetrieb und das leicht kontrollierbare Handling kann sich das Motorrad gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken sehr zugänglich anfühlen. Wer häufig zwischen Landstraße, Stadt und wechselnden Straßenbedingungen pendelt, erlebt die Niken GT oft als angenehm, weil sie das Gefühl von Unsicherheit reduziert.
Gepäck und Touring-Setup
Im Touring-Kontext sind beide Modelle stark, aber die Art der Nutzung entscheidet. Die BMW R 1300 RT ist klar auf „klassisches“ Reisen ausgelegt: Wer regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist und Wert auf ein durchdachtes Gesamtpaket legt, findet in der RT ein sehr stimmiges Konzept. Die Yamaha Niken GT kann ebenfalls als Reisegerät überzeugen, wirkt aber eher wie ein Touring-Motorrad, das sich durch sein Handling und die Neigetechnik besonders für abwechslungsreiche Strecken eignet – inklusive Situationen, in denen man häufig neu ansetzt oder das Tempo variiert.
Motor und Fahrleistung: Wie unterscheiden sich die Antriebscharaktere?
BMW R 1300 RT: Drehmoment-orientiert und souverän
Die BMW R 1300 RT steht im Vergleich für eine sehr souveräne Leistungsentfaltung. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, dass man auch bei wechselnden Geschwindigkeiten entspannt fahren kann: Beschleunigungen fühlen sich kontrolliert an, und das Zusammenspiel aus Motorcharakter, Getriebe und Fahrwerk zielt auf eine gleichmäßige, tourentaugliche Dynamik.
Yamaha Niken GT: Kraft mit Fokus auf Kontrolle
Die Yamaha Niken GT bringt ebenfalls eine starke Performance mit, aber der Eindruck entsteht weniger aus „großer“ Durchzugskraft allein, sondern aus dem Gesamtgefühl: Motorleistung, Fahrwerk und Neigetechnik greifen ineinander. Dadurch kann sich die Yamaha in Kurven und beim dynamischen Fahren besonders stimmig anfühlen, weil das Motorrad das Tempo und die Linie gut unterstützt.
Elektronik und Assistenzsysteme: Wer hilft besser?
Bei beiden Modellen spielt Elektronik eine wichtige Rolle. Die BMW R 1300 RT setzt typischerweise auf ein sehr umfassendes Touring-Paket, das Fahrmodi, Assistenzfunktionen und eine fein abgestimmte Regelung umfasst. Das Ergebnis ist ein Motorrad, das sich je nach Situation schnell anpassen lässt: entspanntes Cruisen, zügiges Fahren oder auch sportlicheres Handling – ohne dass man ständig „nachjustieren“ muss.
Die Yamaha Niken GT punktet im Vergleich ebenfalls mit moderner Elektronik, allerdings mit einem besonderen Bezug zur Fahrdynamik. Gerade die Neigetechnik profitiert davon, dass Regelung und Fahrmodi das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil halten. Dadurch kann die Niken GT besonders für Fahrerinnen und Fahrer interessant sein, die ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen ein sicheres Gefühl vermittelt.
Kurvenverhalten und Fahrdynamik: Einlenken, Stabilität, Gefühl
BMW R 1300 RT: präzise Linie im Touring-Tempo
Die BMW R 1300 RT zeigt im Vergleich ein sehr „touringtypisches“ Kurvenverhalten: stabil, berechenbar und mit guter Rückmeldung. In schnellen Kurven und auf fließenden Strecken fühlt sich die RT oft wie ein Motorrad an, das die Linie hält und den Fahrer nicht aus dem Rhythmus bringt. Wer gerne mit gleichmäßigem Tempo fährt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Yamaha Niken GT: Neigetechnik macht Kurven oft zugänglicher
Die Yamaha Niken GT verändert das Kurvenerlebnis spürbar. Durch die Neigetechnik entsteht häufig ein Gefühl von Stabilität bereits beim Einlenken. Das Motorrad kann dadurch besonders zugänglich wirken – vor allem für Fahrerinnen und Fahrer, die viel auf kurvigen Strecken unterwegs sind, aber nicht jedes Mal „maximal“ fahren wollen. Gleichzeitig kann die Yamaha in bestimmten Situationen ein anderes Feedback geben als ein klassisches Zweirad: Wer sehr „direkt“ und feinfühlig über die Schräglage kommunizieren möchte, muss sich möglicherweise an das andere Systemgefühl gewöhnen.
Bremsen, Fahrwerk und Reifen: Wo liegt der Unterschied im Alltag?
Im Vergleich zeigen sich die Unterschiede vor allem in der Art, wie die Motorräder Stabilität aufbauen. Die BMW R 1300 RT wirkt häufig wie ein Motorrad, das beim Bremsen und in der Lastwechselphase sehr kontrolliert bleibt. Das ist besonders auf langen Strecken und bei häufigen Tempowechseln ein Vorteil, weil das Motorrad nicht „überrascht“.
Die Yamaha Niken GT kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, aber das Fahrgefühl entsteht stärker aus der Gesamtgeometrie und dem System aus Neigetechnik und Fahrwerk. Gerade wenn die Straße unruhig ist oder die Bedingungen variieren, kann die Yamaha durch ihre Stabilität im Handling punkten. Gleichzeitig gilt: Wer das Motorrad sehr sportlich am Limit bewegen möchte, sollte sich bewusst sein, dass das Konzept anders ist als bei klassischen Zweirädern.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der BMW R 1300 RT
- Touring-Komfort mit ruhigem, souveränem Fahrgefühl auf langen Strecken.
- Stimmiges Gesamtpaket aus Motor, Elektronik und Fahrwerk für entspanntes bis zügiges Fahren.
- Berechenbarkeit im Fahrstil: ideal für gleichmäßige Rhythmen und längere Etappen.
Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 1300 RT
- Wer ein sehr „leichtes“ Einlenkgefühl sucht, kann die RT im Vergleich als weniger agil empfinden – typisch für große Touring-Konzepte.
- Für Fahrerinnen und Fahrer, die besonders von Neigetechnik-Stabilität profitieren möchten, bietet die BMW ein anderes Systemgefühl.
Stärken der Yamaha Niken GT
- Stabilität und Zugänglichkeit durch Neigetechnik – oft angenehm im Alltag und auf kurvigen Strecken.
- Modernes Fahrgefühl mit Unterstützung beim Einlenken und in der Schräglagenphase.
- Vielseitigkeit zwischen dynamischer Fahrt und entspanntem Touring.
Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha Niken GT
- Das Feedback und das Fahrgefühl unterscheiden sich deutlich von klassischen Zweirädern – Gewöhnung kann nötig sein.
- Je nach Fahrstil kann das Konzept weniger „pur“ wirken als bei einem klassischen Sporttourer.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum eigenen Fahrprofil passt. Die BMW R 1300 RT ist besonders dann die richtige Wahl, wenn lange Strecken, Komfort und ein souveränes, berechenbares Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer häufig Autobahn fährt, Wert auf ein sehr rundes Touring-Gesamtpaket legt und das Motorrad als zuverlässigen Reisebegleiter nutzen möchte, findet in der RT eine starke Option.
Die Yamaha Niken GT ist ideal, wenn Stabilität im Handling und ein zugängliches Kurvenerlebnis wichtiger sind als das klassische Zweiradgefühl. Wer viel auf kurvigen Strecken unterwegs ist, häufig zwischen unterschiedlichen Straßenbedingungen wechselt oder ein Motorrad sucht, das das Fahren spürbar erleichtert, wird mit der Niken GT oft sehr glücklich.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem komfortorientiertes Touring suchen: ruhige Langstreckenfahrt, ein sehr stimmiges Gesamtpaket aus Motor, Elektronik und Fahrwerk sowie ein berechenbares Fahrgefühl. Sie passt besonders gut, wenn längere Etappen, Windschutz und ein souveräner Rhythmus im Vordergrund stehen.
Die Yamaha Niken GT empfiehlt sich vor allem dann, wenn Stabilität und ein zugängliches Handling wichtiger sind als ein klassisches Zweirad-Feedback. Die Neigetechnik unterstützt das Kurvenfahren spürbar, wodurch sich dynamische Strecken und auch der Alltag oft entspannter anfühlen. Wer ein Motorrad möchte, das sich modern anfühlt und das Fahren in vielen Situationen leichter macht, trifft mit der Niken GT eine sehr passende Entscheidung.
Kurz gesagt: RT für klassisches, komfortables Reisen – Niken GT für stabiles, unterstütztes Fahrvergnügen.