| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 10.299 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Durchzug
- Verarbeitung
- Wendig
- Unkomfortable Sitzbank
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.170 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 942 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 52 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 169 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 298 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 RT vs Yamaha SCR 950: Vergleich für Tourenfans und Retro-Liebhaber
Wer vor der Entscheidung steht, welches Motorrad besser zu den eigenen Plänen passt, merkt schnell: Zwischen der BMW R 1300 RT und der Yamaha SCR 950 liegen Welten. Die eine Maschine ist auf Reisen, Komfort und moderne Assistenzsysteme ausgelegt, die andere auf puristisches Fahrgefühl, Retro-Optik und unkomplizierten Spaß. Genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Unterschiede – denn die Frage lautet selten nur „Welche Werte sind höher?“, sondern vielmehr: Welche Stärken passen zum eigenen Fahrstil?
Grundcharakter: Tourer gegen Retro-Cruiser
Die BMW R 1300 RT steht für eine klare Ausrichtung: Sie will lange Strecken entspannt machen, den Fahrer entlasten und auch bei wechselnden Bedingungen souverän wirken. Das zeigt sich im Gesamtkonzept: ergonomische Sitzposition, Reiseausstattung und ein Setup, das auf Stabilität und Alltagstauglichkeit getrimmt ist.
Die Yamaha SCR 950 dagegen wirkt wie ein bewusstes Gegenmodell. Sie setzt auf klassische Linien, eine reduzierte Anmutung und ein Fahrgefühl, das weniger „Assistenz“ und mehr „Direktheit“ vermittelt. Wer gern mit dem Motorrad unterwegs ist, um die Fahrt zu genießen, ohne ständig an Technik-Features zu denken, findet hier eine sehr stimmige Philosophie.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Antworten auf „Leistung“
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Gegensatz: Die BMW R 1300 RT ist auf zügiges Vorankommen und komfortables Dahingleiten ausgelegt. Die Kraftentfaltung ist so gestaltet, dass sich auch längere Etappen ohne ständiges „Nachjustieren“ angenehm fahren lassen. Das macht sie besonders stark, wenn Streckenplanung, Gepäck und wechselnde Geschwindigkeiten eine Rolle spielen.
Die Yamaha SCR 950 setzt dagegen auf einen Motor, der sich eher wie ein klassischer Cruiser anfühlt: weniger auf maximale Durchzugssprints, mehr auf gefühltes Drehmoment und ein ruhiges, kontrolliertes Ansprechverhalten. In der Praxis bedeutet das: Für Stadtfahrten, Landstraßen und gemütliche Ausfahrten passt das sehr gut, während es bei sehr sportlichen Ansprüchen oder langen Autobahnphasen eher weniger „Reisefokus“ gibt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Tourenorientierung und Retro-Charakter. Die BMW R 1300 RT zielt auf Stabilität und präzises Geradeausgefühl. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken wirkt das Setup wie ein Sicherheitsnetz: Das Motorrad bleibt ruhig, die Linie lässt sich sauber halten und Unebenheiten werden eher „weggearbeitet“.
Die Yamaha SCR 950 ist dagegen spürbar auf entspanntes Kurvenfahren und ein direktes Feedback ausgelegt. Das Handling wirkt oft unmittelbarer, was in der Stadt oder auf kurvigen Nebenstraßen Spaß macht. Gleichzeitig gilt: Wer maximale Langstreckenstabilität erwartet, muss sich bewusst sein, dass die Auslegung stärker auf Fahrspaß im Alltag als auf „große Reise“ optimiert ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Abstimmung
Im Vergleich der Bremsen und der Sicherheitslogik zeigt sich ein klarer Ansatz: Die BMW R 1300 RT ist als Tourenmaschine darauf ausgelegt, in jeder Situation souverän zu wirken. Die Abstimmung aus Bremsleistung, Dosierbarkeit und dem Zusammenspiel mit weiteren Systemen sorgt dafür, dass sich auch bei wechselnden Bedingungen ein hohes Maß an Vertrauen aufbaut.
Die Yamaha SCR 950 bietet ebenfalls solide Bremsen, wirkt aber insgesamt weniger „systemgetrieben“. Das kann ein Vorteil sein, wenn ein Motorrad eher als mechanisches Erlebnis verstanden werden soll. Wer jedoch häufig in anspruchsvollem Verkehr unterwegs ist oder sehr dynamisch fährt, wird bei der BMW tendenziell mehr Komfort durch die Gesamtabstimmung spüren.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung bei der BMW
Ein großer Unterschied im Alltag ist die Elektronik. Die BMW R 1300 RT bringt typischerweise eine moderne Ausstattung mit, die das Fahren erleichtert: Regel- und Assistenzfunktionen, die das Motorrad in verschiedenen Situationen kontrollierbar machen. Das ist besonders dann spürbar, wenn Wetter, Beladung oder Fahrbahnbedingungen variieren.
Die Yamaha SCR 950 setzt stärker auf den „klassischen“ Charakter. Das bedeutet nicht, dass sie unmodern wäre, aber der Fokus liegt weniger auf maximaler Assistenz. Wer gern selbst entscheidet, wie stark eingegriffen wird, findet hier eine angenehm reduzierte Herangehensweise.
Komfort und Ergonomie: Reiseergonomie vs. Retro-Position
Beim Thema Komfort ist die BMW R 1300 RT klar im Vorteil, weil sie als Tourer entwickelt wurde. Die Sitzposition, die Wind- und Wetterschutzidee sowie die Gesamtergonomie zielen darauf, dass längere Fahrten weniger anstrengend werden. Auch das Zusammenspiel aus Ausstattung und Fahrbarkeit macht den Unterschied: Das Motorrad wirkt wie ein „Langstreckenwerkzeug“, das man gern für Wochenenden und längere Touren nutzt.
Die Yamaha SCR 950 punktet dagegen mit einem Stil, der sich sofort nach Motorrad anfühlt. Die Sitz- und Fahrgeometrie ist eher auf entspanntes Cruisen ausgelegt. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft genau richtig. Wer jedoch regelmäßig sehr lange Tagesetappen fährt, wird bei der BMW eher den „weniger ermüden“-Effekt spüren.
Ausstattung und Alltag: Gepäck, Wetter, Nutzung
Im Vergleich der Ausstattung wird deutlich, wie unterschiedlich die Zielgruppen gedacht sind. Die BMW R 1300 RT ist auf Alltagstauglichkeit und Reisebetrieb ausgelegt: Mit Blick auf Wetterschutz, Komfortelemente und die generelle Nutzbarkeit wirkt sie wie gemacht für Touren mit Gepäck und wechselnden Bedingungen.
Die Yamaha SCR 950 ist eher die Wahl für Menschen, die das Motorrad als Statement und Erlebnis sehen. Sie eignet sich hervorragend für Ausfahrten, bei denen weniger „Transport“ und mehr „Fahren“ im Vordergrund steht. Wer viel mit Gepäck unterwegs ist oder regelmäßig bei schlechtem Wetter fährt, wird bei der BMW die rundere Gesamtlösung finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 RT – Stärken
- Reisefokus: Komfort und Stabilität für lange Strecken
- Moderne Elektronik: Unterstützung in verschiedenen Situationen
- Gesamtpaket: Ergonomie, Wetterschutz und Nutzbarkeit greifen zusammen
- Vertrauen beim Fahren: ruhige Abstimmung, gute Dosierbarkeit
BMW R 1300 RT – Schwächen
- Weniger „puristisch“: Wer maximale Reduktion sucht, könnte sich weniger angesprochen fühlen
- Für sehr kurze Stadtfahrten wirkt der Tourenansatz manchmal „zu viel Motorrad“
Yamaha SCR 950 – Stärken
- Retro-Charakter: Stil, der sofort Lust aufs Fahren macht
- Direktes Fahrgefühl: weniger Assistenz, mehr „Handarbeit“
- Alltagstauglich für Stadt und Landstraße, wenn Komfort nicht im Vordergrund steht
Yamaha SCR 950 – Schwächen
- Weniger Reisefokus: Für sehr lange Etappen ist die BMW oft entspannter
- Bei anspruchsvoller Dynamik oder häufigem Autobahnbetrieb kann der Tourenansatz der BMW klarer punkten
Welches Motorrad passt besser? Kauf-Tipp nach Fahrprofil
Die Entscheidung wird leichter, wenn das eigene Fahrprofil klar ist. Für Menschen, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort legen und sich bei wechselnden Bedingungen auf ein stimmiges Gesamtpaket verlassen möchten, ist die BMW R 1300 RT die naheliegende Wahl. Sie ist besonders stark, wenn das Motorrad nicht nur „gut fährt“, sondern auch den Alltag und die Tourenplanung spürbar erleichtert.
Wer dagegen vor allem das Fahrgefühl sucht, gern im eigenen Rhythmus unterwegs ist und die Optik sowie die reduzierte Art des Motorrads im Vordergrund stehen, wird mit der Yamaha SCR 950 sehr glücklich. Sie passt besonders gut für Ausfahrten, bei denen das Motorrad nicht als Reiseprojekt, sondern als Motorrad-Erlebnis verstanden wird.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für lange Touren, entspanntes Reisen und moderne Unterstützung suchen. Der Vergleich zeigt: Wo Komfort, Stabilität und ein rundes Elektronik-Setup zählen, spielt die BMW ihre Stärken aus. Sie wirkt wie ein verlässlicher Reisebegleiter, der auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe ins Fahren bringt.
Die Yamaha SCR 950 gewinnt dagegen dort, wo Stil, Purismus und ein unmittelbares Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Reiseausrichtung. Wer gern unkompliziert unterwegs ist, die Fahrt genießt und ein Motorrad möchte, das eher nach Klassiker als nach Hightech klingt, findet in der Yamaha die passende Mischung aus Charakter und Fahrspaß.
Kurz gesagt: BMW für Langstrecke und Komfort, Yamaha für Retro-Feeling und direkte Freude am Fahren.