UVP 23.030 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 13.699 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Der neue Vorzeige-Super-Tourer von BMW.
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Was kann die große Ténéré besser als die kleine und was ist neu?
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Pro und Kontra

Pro:
  • totaler Luxus auf langen Reisen
  • Platz ohne Ende
  • bäriger Motor mit sattem Durchzug
  • gute Serienausstattung
  • Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
Kontra:
  • schwer
  • Tempomat nicht Serie
  • satte Preise für Zubehör
Pro:
  • hochherrschaftliches Fahrgefühl
  • echtes Reise-Enduro Feeling
  • tolles Fahrwerk
  • tolle Bremsen
  • toller Motor
  • tolle technische Serienausstattung
Kontra:
  • Soziuskomfort so lálá
  • für kleine Fahrer/innen nicht geeignet
  • kein Y-AMT verfügbar

Abmessungen & Gewicht

Gewicht281kg
Radstand1.500mm
Länge2.229mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 820-840 mm
Höhe1.387mm
Gewicht220kg
Radstand1.595mm
Länge2.370mm
Radstand1.595mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.495mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-Bauart2 Zylinder Reihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.235km/h
Tankinhalt24Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite490km
Leistung73 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite535km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 158)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
RahmenbauartDoppelschleifen-Zentralrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel, Ø 46 mm (Federweg 230)mm
Federung hintenZentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Alu
Reifen vorne90/90-21 M/C 54V
Reifen hinten150/70 R 18 M/C 70V M S

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneBrembo, Doppelscheibe ( Ø 282 mm)
Bremsen hintenBrembo Einzelscheibe ( Ø 245 mm)

Fazit

Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 23.030€
  • Gebrauchte 1250er RT (3 Jahre alt): 15.000€
  • Verfügbarkeit (RT 1300): seit 11/2025
  • Farben: Weiß, Schwarz, Grün, Blau

Fazit


Die neue Yamaha Ténéré 700 World Raid ist eine konsequent weiterentwickelte Reiseenduro für Fahrerinnen und Fahrer, die tatsächlich weit fahren wollen – und zwar nicht nur auf Asphalt. Ihr größter Trumpf bleibt die stimmige Verbindung aus großer Reichweite, robustem Fahrwerk, kontrollierbarem CP2-Motor und echtem Offroad-Nutzwert. Dass Yamaha das Modell nun mit moderner Elektronik, Ride-by-Wire, Tempomat und IMU-gestützten Assistenzsystemen aufwertet, macht die Maschine alltagstauglicher und sicherer, ohne ihren Grundcharakter vollständig zu verwässern.
 
Gleichzeitig bleibt sie ein Motorrad mit klarer Haltung: hoch, präsent, funktional und bewusst weniger bequem als schwere Reise-Tourer mit Asphaltfokus. Genau darin liegt aber auch ihre Stärke. Die World Raid ist kein weichgespülter Kompromiss, sondern ein ernst gemeintes Adventure-Bike für lange Distanzen, schlechte Wege und Menschen, die lieber Horizonte als Stadtgrenzen anpeilen. Wer genau so ein Motorrad sucht, findet in der aktuellen Ténéré 700 World Raid eines der spannendsten und glaubwürdigsten Angebote der Mittelklasse.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die neue World Raid sowie die Standard T7 als Vorführer und freuen sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.699 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 10.000€
  • Baujahre: 2022 - heute
  • Farben: weißrot, schwarz

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BMW R 1300 RT vs. Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid: Vergleich für Touren und Abenteuer

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Reise“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 1300 RT steht für souveränen Langstrecken-Komfort, viel Elektronik und eine klare Touring-Ausrichtung. Die Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid dagegen verfolgt ein Adventure-Konzept: leichter, agiler und mit dem Anspruch, auch abseits der klassischen Route Spaß zu machen. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sollte vor allem verstehen, wie sich die Konzepte im Alltag und auf langen Touren anfühlen – und wo die jeweiligen Stärken ihre Grenzen haben.

Grundidee im Vergleich: Touring-Souveränität vs. Adventure-Flexibilität

Die BMW R 1300 RT ist als Reise-Tourer gedacht, der lange Strecken entspannt „wegspült“. Der Fokus liegt auf Stabilität, Windschutz, Komfort und einem Motor, der auch bei konstantem Tempo eine ruhige, gleichmäßige Performance liefert. Die Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid ist dagegen ein Bike für gemischte Pläne: Autobahn, Landstraße, Schotterpisten und Strecken, auf denen man nicht nur „durchfährt“, sondern auch bewusst fährt. Das merkt man bereits an der Auslegung: mehr Agilität, ein stärkeres Adventure-Feeling und eine Positionierung, die nicht nur auf Asphalt optimiert ist.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Charakter unterscheiden

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied im Einsatzprofil. Die BMW R 1300 RT bringt durch ihre größere Hubraumklasse eine deutlich souveränere Durchzugskraft und wirkt im Alltag oft wie ein „Gleitmodus“: Man kann entspannt fahren, ohne ständig nachzuschalten, und bekommt auch bei wechselnden Geschwindigkeiten ein sehr gleichmäßiges Ansprechverhalten. Das ist besonders auf langen Autobahnabschnitten oder bei wechselndem Verkehr angenehm.

Die Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid setzt dagegen auf ein agileres, lebendigeres Fahrgefühl. Der Motor ist so ausgelegt, dass er sich in der Fahrt dynamisch anfühlt und auf kurvigen Strecken sowie bei wechselnden Untergründen schnell „mitarbeitet“. Wer gerne zügig beschleunigt, öfter die Gänge nutzt und das Motorrad aktiv bewegt, wird die Yamaha als direkter und „handlicher“ wahrnehmen. Auf der anderen Seite ist die BMW im Vergleich bei sehr entspanntem Langstrecken-Tempo oft die ruhigere Wahl, weil sie weniger Drehzahlspitzen braucht, um das Tempo zu halten.

Komfort und Ergonomie: Wer macht lange Strecken leichter?

Komfort ist bei beiden Konzepten ein Thema, aber auf unterschiedliche Art. Die BMW R 1300 RT ist klar auf Langstrecke optimiert. Der Windschutz, die Sitzposition und das Gesamtpaket zielen darauf, dass der Fahrer auch nach vielen Stunden noch „frisch“ wirkt. Gerade bei wechselhaftem Wetter oder längeren Autobahnphasen spielt die RT ihre Stärken aus: weniger Ermüdung, mehr Ruhe im Fahrgefühl und ein insgesamt sehr tourentaugliches Setup.

Die Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid bietet ebenfalls Komfort, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Die Sitz- und Fahrposition ist stärker auf Kontrolle ausgelegt, damit das Motorrad auch bei unebenem Untergrund sicher bleibt. Auf Schotter und holprigen Abschnitten fühlt sich die Yamaha dadurch oft natürlicher an. Wer jedoch primär lange, gleichmäßige Strecken auf Asphalt fährt, wird die BMW in der Summe als „entspannter“ empfinden.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag

Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Wirkung ist unterschiedlich. Die BMW R 1300 RT ist in der Regel stärker auf Touring-Assistenz und Komfortfunktionen ausgerichtet. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad das Fahren stabilisiert, wie fein sich das Setup anfühlt und wie gut sich die Systeme in den Alltag integrieren lassen. Für Fahrer, die viel Strecke machen und dabei möglichst wenig „arbeiten“ wollen, ist das ein großer Pluspunkt.

Die Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid bringt ebenfalls smarte Helfer mit, die besonders für wechselnde Untergründe relevant sind. In Situationen, in denen Traktion und Kontrolle wichtiger sind als maximale Autobahnruhe, kann die Yamaha ihre Stärken ausspielen. Das Motorrad wirkt dann weniger wie ein reines Straßen-Touring und mehr wie ein Adventure-Bike, das sich anpasst.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich der Kernunterschied: Die BMW R 1300 RT ist auf Stabilität und Laufruhe ausgelegt. In schnellen Kurven, bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen Strecken vermittelt sie ein sehr sicheres Gefühl. Das ist besonders dann spürbar, wenn man nicht ständig „korrigieren“ möchte, sondern einfach fahren will.

Die Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid ist im Vergleich dazu agiler. Das macht sich vor allem bei langsamen Geschwindigkeiten, beim Rangieren und auf kurvigen Strecken bemerkbar. Auch auf unebenem Untergrund fühlt sich das Motorrad oft leichter zu kontrollieren an, weil es sich dynamischer bewegen lässt. Wer gerne zwischen Asphalt und Nebenstrecken wechselt, wird die Yamaha als flexibler wahrnehmen.

Reichweite, Tank und Alltag: Planungssicherheit auf Tour

Bei der Tourenplanung zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad in den Tagesablauf einfügt. Die BMW R 1300 RT ist als Reisegerät so gedacht, dass längere Etappen ohne ständiges Nachdenken möglich sind. In Kombination mit dem tourentauglichen Fahrgefühl ergibt sich daraus ein sehr „planbares“ Erlebnis.

Die Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid ist ebenfalls auf Touren ausgelegt, aber mit dem Adventure-Fokus: Wer unterwegs auch mal abbiegt, Umwege fährt oder auf Nebenrouten unterwegs ist, profitiert von der Art, wie das Motorrad mit solchen Situationen umgeht. Die Reichweite spielt dabei natürlich eine Rolle, doch entscheidend ist, wie gut das Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, Ergonomie und Untergrundtauglichkeit zusammenpasst.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Im Vergleich beider Motorräder fällt auf, dass beide auf ein sicheres Bremsgefühl ausgelegt sind. Die BMW R 1300 RT wirkt dabei oft besonders „tourensicher“: stabil, berechenbar und passend für hohe Geschwindigkeiten sowie häufige Autobahn- und Landstraßenphasen. Die Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid punktet vor allem dann, wenn die Situation unruhiger wird – etwa auf wechselndem Untergrund oder wenn man stärker dosieren muss. In solchen Momenten ist nicht nur die Bremsleistung wichtig, sondern auch die Art, wie das Motorrad die Kontrolle vermittelt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 1300 RT – Pluspunkte

  • Tourenkomfort: sehr entspannte Langstreckenwirkung durch Windschutz, Ergonomie und ruhiges Fahrgefühl.
  • Stabilität: hohe Laufruhe und souveränes Verhalten bei zügiger Fahrt.
  • Motorcharakter: kraftvoll und gleichmäßig, ideal für entspanntes Tempo.
  • Elektronik-Fokus: Unterstützung, die vor allem das Touring-Alltag erleichtert.

BMW R 1300 RT – mögliche Schwächen

  • Adventure-Fokus geringer: Wer viel abseits befestigter Straßen fährt, wird die Yamaha oft als passender empfinden.
  • Handling bei sehr langsamen Manövern: Das Touring-Konzept kann sich im Gelände oder bei engen Passagen weniger „leichtfüßig“ anfühlen.

Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid – Pluspunkte

  • Agilität: spürbar handlicheres Fahrgefühl, besonders auf kurvigen Strecken und bei Richtungswechseln.
  • Adventure-Charakter: macht Lust auf gemischte Strecken und unbefestigte Abschnitte.
  • Fahrbarkeit: wirkt dynamisch und lässt sich aktiv bewegen.
  • Elektronik für wechselnde Bedingungen: Unterstützung, die bei Traktion und Kontrolle hilft.

Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid – mögliche Schwächen

  • Langstreckenruhe: Für reine Autobahn- und Komfortetappen ist die BMW oft die entspanntere Wahl.
  • „Set-and-go“-Touring: Wer maximal wenig Arbeit beim Fahren möchte, wird bei der RT eher fündig.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum eigenen Fahrstil und zur typischen Tour passt. Die BMW R 1300 RT ist besonders stark, wenn lange Strecken, hoher Komfort und souveräne Stabilität im Vordergrund stehen. Wer häufig auf Autobahnen unterwegs ist, Touren plant, bei denen man möglichst entspannt ankommt, und dabei ein sehr rundes Gesamtpaket sucht, wird die RT als sehr stimmig erleben.

Die Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid ist ideal, wenn die Route nicht nur aus Asphalt besteht oder wenn unterwegs bewusst Abwechslung gesucht wird. Wer gerne aktiv fährt, Nebenstraßen und Schotterabschnitte einplant und ein agiles Motorrad bevorzugt, das sich schnell an unterschiedliche Situationen anpasst, findet in der Yamaha einen sehr passenden Begleiter.

Fazit:

Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem lange, entspannte Touren erleben möchten: viel Komfort, ruhiges Fahrgefühl, starke Stabilität und ein Motor, der das Tempo gleichmäßig trägt. Sie punktet besonders dann, wenn der Fokus auf „ankommen ohne viel Arbeit“ liegt – egal ob Autobahn oder zügige Landstraße. Die Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid ist dagegen die richtige Entscheidung für alle, die gemischte Strecken fahren wollen: agileres Handling, stärkerer Adventure-Charakter und ein Motorrad, das sich auch auf unbefestigten Abschnitten natürlicher anfühlt. Wer häufig abbiegt, Umwege fährt und das Motorrad aktiv bewegt, wird mit der Yamaha mehr Freude haben. Kurz gesagt: RT für Touring-Komfort und Souveränität, TNR 700 für Flexibilität, Agilität und Abenteuerlust.

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