| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Motor
- Verarbeitung
- Fahrkomfort
- Gesamtpaket
- Windschild klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.270 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 75 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Einfach gut
Auch zum Schluss unser äußerst vergnüglichen Testkilometer bleibt das Fazit gleich: Dies ist ein gutes Motorrad. Alltagstauglich, auf Langstrecke nerven weder Winddruck noch ein extremer Kniewinkel, bequeme Sitzbank oder eine Bedienung, die Rätsel aufgibt.
Die Yamaha Tracer 700 fährt sich allseits locker, flockig und kontrolliert. Yamaha eben. Das gilt, auch dies dürfte wenig überraschend kommen, für die routinierte und hochwertige Verarbeitung.
Wer seine Tracer werkseitig aufrüsten will, der hat die Auswahl aus verschiedenen Zubehörangeboten und vier Paketen. Da reicht die Spanne vom größeren Windschild, Sportauspuff bis zu verschiedenen Behältern und Taschen. Dann allerdings ist Schluss mit günstig: Volle Ausstattung lässt den Preis auf mehr als 12.000 Euro steigen.
Das Testbike wurde uns von Tecius & Reimers in Hamburg zur Verfügung gestellt.
Extras:
Reise-Paket1248,95 €
Kofferset
Hohes Windschild
Komfortsitzbank
USB Anschluss im Cockpit
Wochenende-Paket772,95 €
ABS-Softtaschen
Hohes Windschild
Tankpad
USB Anschluss im Cockpit
Urban-Paket439,95 €
USB Anschluss im Cockpit
Gepäckbrücke
Top Case
Rückenlehne Sozius
Sport Paket419,95€
Kurzer Kennzeichenhalter
Kettenschutz
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BMW R 1300 RT vs Yamaha Tracer 700 – welcher Tourer passt besser?
Wenn es um Touring geht, treffen bei der BMW R 1300 RT und der Yamaha Tracer 700 zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander. Die BMW steht klar für Premium-Reise-Komfort, viel Ausstattung und ein souveränes Langstrecken-Gefühl. Die Yamaha dagegen wirkt leichter, agiler und unkomplizierter – besonders dann, wenn die Tour nicht nur aus Autobahnkilometern besteht, sondern auch aus Stadtverkehr, Landstraße und spontanen Abstechern.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Alltag und auf längeren Strecken unterscheiden: bei der Art, wie sie beschleunigen, wie sie sich in Kurven anfühlen, wie gut sie den Fahrer vor Wind und Wetter schützen und wie sinnvoll die Ausstattung für unterschiedliche Fahrprofile ist.
Grundcharakter: Premium-Touring vs. vielseitiger Allrounder
BMW R 1300 RT: große Bühne für lange Strecken
Die BMW R 1300 RT ist ein Motorrad, das man spürt, sobald man sich darauf setzt. Der Fokus liegt auf Ruhe, Stabilität und einem Fahrgefühl, das auch nach vielen Stunden nicht „kippt“. Gerade auf Autobahn und bei gleichmäßigem Tempo wirkt die RT wie ein Reisebus auf zwei Rädern: gleichmäßige Kraftentfaltung, entspannte Ergonomie und ein Gesamtkonzept, das auf Komfort ausgelegt ist.
Yamaha Tracer 700: leicht, wendig, schnell im Kopf
Die Yamaha Tracer 700 ist dagegen eher der Typ Motorrad, der Lust auf Bewegung macht. Sie fühlt sich im Alltag oft spontaner an, lässt sich leichter manövrieren und wirkt in engen Situationen weniger „schwer“. Auf kurvigen Strecken spielt die Tracer ihre Stärke aus: Sie ist schnell im Rhythmus, verzeiht Fehler eher durch ihre gutmütige Art und bleibt dabei trotzdem sportlich genug, um auch mal zügig zu fahren.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung vs. Agilität
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klares Bild: Die BMW R 1300 RT ist auf Durchzug und souveräne Leistungsentfaltung ausgelegt. Das bedeutet: weniger „Arbeit“ für den Fahrer, mehr gleichmäßige Fahrt. Gerade wenn die Strecke lang ist oder wenn häufiges Beschleunigen und Beschleunigungswechsel vorkommen, profitiert man von der Art, wie die RT Kraft aufbaut.
Die Yamaha Tracer 700 setzt dagegen stärker auf das Zusammenspiel aus Drehfreude und kontrollierbarer Leistung. Das macht sie besonders interessant, wenn man gern häufiger schaltet oder wenn die Tour aus vielen unterschiedlichen Abschnitten besteht. In der Praxis fühlt sich das so an, dass die Tracer eher „mitfährt“, während die RT eher „trägt“.
Fahrwerk und Handling: Stabilität bei der RT, Wendigkeit bei der Tracer
BMW R 1300 RT: ruhige Linie, souveränes Tempo
Die BMW R 1300 RT spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn man zügig und gleichzeitig entspannt unterwegs sein möchte. Das Fahrwerk unterstützt eine stabile Geradeausfahrt und vermittelt Vertrauen bei höheren Geschwindigkeiten. In Kurven bleibt die RT dabei kontrolliert, ohne hektisch zu wirken – ein Vorteil für Fahrer, die lange Strecken „durchziehen“ und nicht ständig nachjustieren wollen.
Yamaha Tracer 700: leichtes Einlenken, angenehmes Kurvengefühl
Die Yamaha Tracer 700 wirkt im Vergleich deutlich handlicher. Das zeigt sich beim Einlenken, beim Wechsel zwischen Kurven und auch beim Rangieren. Wer häufig zwischen Stadt und Landstraße pendelt oder Touren plant, bei denen es öfter eng wird, profitiert von dieser Wendigkeit. Die Tracer ist damit oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art Strecke gedacht ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Beide Motorräder zielen auf sicheres Bremsen ab, aber der Charakter unterscheidet sich. Die BMW R 1300 RT wirkt im Gesamtkonzept darauf ausgelegt, auch bei hoher Reisegeschwindigkeit und mit Gepäck stabil zu bleiben. Das gibt ein gutes Gefühl, wenn man vorausschauend fährt und trotzdem jederzeit schnell reagieren möchte.
Die Yamaha Tracer 700 punktet eher mit einer direkten, gut dosierbaren Art. Das ist besonders praktisch im Alltag: an Ampeln, im dichten Verkehr oder wenn man auf wechselnde Haftung trifft. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass die Tracer „einfach“ zu beherrschen ist, während die RT „komfortabel“ und souverän wirkt.
Elektronik und Assistenz: mehr Komfort bei der RT, pragmatische Unterstützung bei der Tracer
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die BMW R 1300 RT setzt stärker auf ein Premium-Paket, das den Fahrer im Alltag entlastet und das Touring angenehmer macht. Dazu passt auch der Eindruck, dass die RT insgesamt wie ein „rundes System“ funktioniert: Motor, Fahrmodi und Assistenz greifen so zusammen, dass man sich auf die Strecke konzentrieren kann.
Die Yamaha Tracer 700 bietet ebenfalls moderne Unterstützung, bleibt aber im Gefühl oft näher am „klassischen“ Motorradfahren. Das ist ein Plus für alle, die zwar Technik mögen, aber nicht das Gefühl haben möchten, dass das Motorrad zu sehr „regelt“.
Windschutz, Sitzposition und Ergonomie: RT für Langstrecke, Tracer für Flexibilität
BMW R 1300 RT: Touring-Komfort im Fokus
Beim Thema Windschutz und Ergonomie ist die BMW R 1300 RT klar im Vorteil, wenn es um lange Etappen geht. Der Fahrer sitzt so, dass man auch nach mehreren Stunden nicht das Gefühl hat, „zusammenzufallen“. Der Windschutz und die generelle Auslegung zielen darauf ab, Ermüdung zu reduzieren. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder Touren plant, bei denen man möglichst viele Kilometer am Stück machen möchte, wird das besonders schätzen.
Yamaha Tracer 700: aufrecht, beweglich, schnell wieder im Alltag
Die Yamaha Tracer 700 bietet eine Sitzposition, die eher auf Flexibilität ausgelegt ist. Das macht sie interessant für Fahrer, die nicht nur reisen, sondern auch regelmäßig im Alltag fahren. In der Praxis bedeutet das: weniger „Reise-Setup“, mehr „Allround-Feeling“. Gerade wenn die Tour nachmittags in die Stadt kippt, wirkt die Tracer weniger sperrig.
Ausstattung und Praxis: Gepäck, Alltag und Tourenplanung
In der Praxis zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten besonders deutlich: Die BMW R 1300 RT ist stärker auf Touring mit Gepäck und komfortablem Handling ausgelegt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für längere Urlaube, bei denen man nicht nur „mal eben“ fährt, sondern wirklich plant: Route, Pausen, Wetterwechsel, Gepäck – und am Ende soll man entspannt ankommen.
Die Yamaha Tracer 700 ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn die Tourenplanung spontaner ist. Sie eignet sich für Wochenendtrips, für Feierabendrunden und für Strecken, bei denen man öfter abbiegt, umplant oder einfach die nächste Kurve mitnimmt. Auch wenn man Gepäck mitnimmt, bleibt das Handling meist unkompliziert.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der BMW R 1300 RT
- Touring-Komfort mit Fokus auf lange Etappen und entspannte Ergonomie.
- Souveränes Fahrgefühl bei höherem Tempo und gleichmäßiger Fahrt.
- Premium-Gesamtkonzept aus Motor, Elektronik und Windschutz.
- Vertrauen bei Reisebedingungen, auch wenn Strecke und Wetter variieren.
Schwächen der BMW R 1300 RT
- Wer vor allem kurze Strecken und enge Situationen fährt, empfindet die RT im Vergleich als weniger „leichtfüßig“.
- Der Premium-Ansatz kann für manche Fahrer „zu viel“ sein, wenn Technik und Komfort nicht im Vordergrund stehen.
Stärken der Yamaha Tracer 700
- Wendigkeit und Alltagstauglichkeit – schnell im Handling, angenehm in der Stadt.
- Vielseitigkeit für gemischte Strecken: Landstraße, Stadt, kurvige Abschnitte.
- Direktes Fahrgefühl mit gut dosierbarer Performance.
- Pragmatische Technik, die das Fahren unterstützt statt zu dominieren.
Schwächen der Yamaha Tracer 700
- Für sehr lange Autobahn- oder Reiseetappen kann der Komfortfokus der RT spürbar überlegen sein.
- Wer maximale Reise-Ruhe sucht, wird bei der Tracer eher häufiger „mitfahren“ müssen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept zum Fahrstil passt. Die BMW R 1300 RT ist besonders attraktiv für Fahrer, die regelmäßig lange Strecken fahren, Wert auf Premium-Komfort legen und ein Motorrad möchten, das auch bei hoher Reisegeschwindigkeit gelassen bleibt. Wer Touren plant, bei denen Windschutz, Ergonomie und ein stimmiges Gesamtsystem entscheidend sind, wird mit der RT sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Yamaha Tracer 700 ist dagegen die passende Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert und auf gemischten Strecken Spaß macht. Wer gern flexibel unterwegs ist, häufig zwischen Stadt und Landstraße wechselt und ein leicht zu handhabendes Motorrad bevorzugt, findet in der Tracer einen starken Begleiter.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist das bessere Motorrad für lange Reisen, wenn Komfort, Windschutz und ein souveränes, ruhiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die viel Kilometer am Stück fahren, gern mit Gepäck unterwegs sind und ein Premium-Touring-Konzept möchten, das den Alltag auf der Tour spürbar leichter macht. Die Yamaha Tracer 700 ist dagegen die sinnvollere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für gemischte Einsätze suchen: Stadt, Landstraße und kurvige Strecken, bei denen Wendigkeit und unkompliziertes Handling wichtiger sind als maximale Reise-Ruhe. Kurz gesagt: Wer vor allem „reisen“ will, greift zur RT; wer vor allem „fahren“ will – flexibel, agil und alltagstauglich – findet in der Tracer den passenden Charakter.