| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- ansprechendes Design
- Triple-Motor mit ordentlich Leistung
- sportliche, aber noch angenehme Sitzposition
- viel Technik inkl. Vollkarten-Navigation
- QuickShifter, Heizgriffe, Keyless Go etc. in Serie
- gute Hardware von Brembo, Marzocchi & Michelin
- auch als A2 verfügbar
- fehlendes Feintuning beim Motormapping
- Lastwechsel-Reaktionen
- fummelige Ersteinrichtung der Handy-Connectivity
- kurze Service-Intervalle
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.145 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 95 PS bei 11.500 U/Min | |
| Drehmoment | 74 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 257 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55 – 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
Die Zontes 703RR ist ein Motorrad, das man nicht mehr mit den alten Maßstäben gegenüber chinesischen Marken beurteilen sollte. Sie bietet einen eigenständigen, emotionalen Dreizylinder-Motor, ein attraktives und auffälliges Design, hochwertige Komponenten von bekannten Zulieferern sowie eine beeindruckende Serienausstattung. Dazu kommt ein Preis, der sie in ihrer Klasse zu einem echten Paukenschlag macht. Perfekt ist sie deshalb noch nicht: Bei Feinabstimmung, Markenvertrauen, möglicher Langzeitqualität und einigen Detailfragen muss sie sich ihren Ruf erst dauerhaft erarbeiten.Doch genau darin liegt ihre Stärke. Die 703RR wirkt nicht wie ein billiger Kompromiss, sondern wie ein überraschend ernsthafter Sportler mit kleinen Schwächen und großem Potenzial. Wer ein modernes, stark ausgestattetes und emotionales Mittelklasse-Sportbike sucht und bereit ist, über den Tellerrand der etablierten Marken hinauszuschauen, sollte dieses Motorrad sehr ernst nehmen. Unterm Strich ist die Zontes 703RR einer der spannendsten Preis-Leistungs-Tipps im aktuellen Sportbike-Markt – und vielleicht genau das Modell, das der sportlichen Mittelklasse neuen Schwung verleiht.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
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BMW R 1300 RT vs Zontes 703 RR: Vergleich für Tourenfahrer und Sportfans
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick: Die BMW R 1300 RT steht für souveränen Langstreckenkomfort, viel Elektronik und ein Konzept, das auf entspanntes Reisen ausgelegt ist. Die Zontes 703 RR dagegen bringt eine sportlichere Ausrichtung mit, die Lust auf zügiges Fahren macht und dabei trotzdem als alltagstauglicher Begleiter funktionieren soll. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit schneller klar wird, welches Motorrad zum eigenen Fahrstil passt.
Grundidee der beiden Motorräder: Tourenkomfort trifft auf sportliche Dynamik
BMW R 1300 RT: Reise-Tourer mit Fokus auf Ruhe und Kontrolle
Die BMW R 1300 RT ist als Tourenmaschine gedacht, die lange Strecken angenehm macht. Der Schwerpunkt liegt auf einem Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt: Windschutz, Sitzkomfort und eine insgesamt „entspannte“ Abstimmung stehen im Vordergrund. Dazu kommt die typische BMW-Strategie, viele Funktionen über Elektronik und Assistenzsysteme zu unterstützen, sodass sich das Motorrad im Alltag wie auch auf längeren Etappen leicht beherrschen lässt.
Zontes 703 RR: Sportlicher Charakter für ambitionierte Alltagsfahrten
Die Zontes 703 RR wirkt dagegen wie ein Motorrad, das eher nach vorne schaut. Der Fokus liegt auf Fahrdynamik und einem sportlichen Auftritt. Das zeigt sich besonders im Fahrgefühl: Kurven lassen sich zügig anfahren, das Motorrad wirkt agil und motiviert. Gleichzeitig soll die Maschine nicht nur für die „Sonntagsrunde“ taugen, sondern auch im Alltag funktionieren – mit einer Ausstattung, die auf das Wesentliche setzt und den Spaßfaktor in den Vordergrund stellt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Charaktere unterscheiden
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1300 RT zielt auf gleichmäßige Kraftentfaltung und ein souveränes Tempo über längere Zeit. Das Motorrad fühlt sich dabei wie gemacht an für Autobahnfahrten, Landstraßen und Tagesetappen, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte. Die Zontes 703 RR ist hingegen stärker auf spürbare Dynamik ausgelegt. Beim Beschleunigen und in der Kurve steht das Gefühl von Direktheit im Vordergrund – ideal, wenn der Fokus auf zügigem Fahren und einem aktiven Fahrstil liegt.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die BMW spielt ihre Vorteile aus, wenn es um Konstanz, Laufruhe und entspanntes Gleiten geht. Die Zontes punktet, wenn Agilität und sportliche Reaktion wichtiger sind als maximaler Reise-Komfort. Wer häufig lange Strecken fährt und dabei möglichst wenig „Stress“ im Kopf haben möchte, findet in der BMW den passenden Ansatz. Wer dagegen gern schneller unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für Kurven nutzt, wird mit der Zontes eher glücklich.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
BMW R 1300 RT: Stabil und souverän
Die BMW R 1300 RT überzeugt im Vergleich vor allem durch ein Fahrverhalten, das auch bei längeren Fahrten wenig fordert. Das Motorrad wirkt auf Kurs, bleibt ruhig und vermittelt Sicherheit. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten und Windverhältnissen ist das ein Plus, weil sich das Motorrad wie „geführt“ anfühlt. In der Praxis bedeutet das: weniger Nachkorrekturen, mehr Konzentration auf die Strecke.
Zontes 703 RR: Wendiger und kurvenorientiert
Die Zontes 703 RR spielt ihre Stärken dort aus, wo es enger wird. Das Handling wirkt lebendig, das Motorrad lässt sich zügig in Schräglage bringen und vermittelt ein sportliches Feedback. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke kurvig ist oder wenn man im Alltag gern dynamisch fährt. Schwäche im Vergleich: Wer vor allem auf maximalen Langstreckenkomfort und „große“ Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten setzt, könnte die BMW als entspannter empfinden.
Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, zuverlässig zu funktionieren – allerdings mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die BMW R 1300 RT wirkt im Gesamtpaket wie ein Motorrad, das auf kontrollierte Verzögerung und ein gleichmäßiges Bremsgefühl setzt. Das hilft besonders im Reisealltag, wenn man häufig an Ein- und Ausfahrten, Ampeln oder in Baustellenbereichen unterwegs ist.
Die Zontes 703 RR bringt ebenfalls ein sportliches Bremsgefühl mit, das zu einer dynamischeren Fahrweise passt. In Kurven und bei zügiger Gangart wirkt das Motorrad dadurch „direkter“. Wer jedoch sehr lange Strecken mit viel Autobahnanteil fährt, wird bei der BMW oft die insgesamt ruhigere Gesamtabstimmung schätzen.
Elektronik und Assistenz: Komfort- und Sicherheitsfokus bei BMW
Im Vergleich der Ausstattungsthemen zeigt sich ein klarer Unterschied in der Philosophie. Die BMW R 1300 RT setzt stark auf Elektronik, die das Fahren erleichtert und in vielen Situationen unterstützt. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn man häufig unterwegs ist, unterschiedliche Wetterbedingungen hat oder einfach weniger „Handarbeit“ möchte.
Die Zontes 703 RR ist ebenfalls modern, aber eher im Sinne eines sportlichen Allrounders gedacht. Die Elektronik unterstützt das Fahren, ohne den Charakter zu überdecken. Das ist ein Vorteil für alle, die gern selbst aktiv fahren und nicht das Gefühl haben möchten, dass das Motorrad zu stark „regelt“.
Stärken der BMW: mehr Komfort- und Sicherheitsunterstützung, insgesamt sehr „tourentauglich“ im Alltag. Stärken der Zontes: sportlicher Charakter bleibt spürbar, Elektronik wirkt eher als Ergänzung statt als dominierendes Element.
Ergonomie und Sitzkomfort: Wer lange fährt, merkt den Unterschied
Gerade bei Tourenmotorrädern entscheidet die Ergonomie über den Spaß. Die BMW R 1300 RT ist in diesem Punkt besonders stark: Sitzposition, Windschutz und die allgemeine „Langstreckenlogik“ sind auf entspannte Stunden ausgelegt. Das Motorrad wirkt so, als wäre es für Tagesetappen gebaut, bei denen man nicht nach wenigen Minuten das Gefühl hat, den Rücken oder die Handgelenke „zu spüren“.
Die Zontes 703 RR bietet eine sportlichere Sitzhaltung und damit ein anderes Fahrgefühl. Das ist ideal, wenn man gern dynamisch fährt und die Maschine in Kurven nutzt. Für sehr lange Strecken kann das je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit weniger komfortabel wirken als bei der BMW – dafür ist die Zontes im sportlichen Einsatz oft „präsenter“.
Windschutz und Alltag: RT für Reisen, RR für aktive Tage
Im Alltag zählt oft Kleines: Wind, Wetter, Licht, Sicht und die Frage, wie entspannt man nach einer Fahrt ankommt. Die BMW R 1300 RT punktet hier typischerweise mit einem Konzept, das Wind und Wetter besser abfedert und das Motorrad auch bei längeren Fahrten angenehm macht. Die Zontes 703 RR ist dagegen stärker auf aktive Fahrten ausgelegt: Sie fühlt sich wie ein Motorrad an, das man gern „nutzt“, statt es nur zu „fahren“.
Wenn der Schwerpunkt auf Reisen liegt, ist die BMW im Vergleich klar im Vorteil. Wenn der Fokus auf sportlicheren Tagesrunden liegt, kann die Zontes die bessere Wahl sein.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 RT – Stärken
- Reiseorientiertes Gesamtpaket mit Fokus auf Komfort und Ruhe
- Stabile Fahrcharakteristik für lange Strecken und wechselnde Bedingungen
- Umfangreiche Elektronik als Unterstützung im Alltag und auf Tour
- Ergonomie, die auf entspannte Tagesetappen ausgelegt ist
BMW R 1300 RT – Schwächen
- Wer ein besonders „leichtes“ sportliches Gefühl sucht, könnte die BMW als weniger verspielt empfinden
- Der Tourenfokus kann für rein kurvenorientierte Kurzfahrten weniger „direkt“ wirken
Zontes 703 RR – Stärken
- Sportlicher Charakter mit agilerem Handling
- Kurven- und Fahrspaß steht spürbar im Vordergrund
- Moderne Ausstattung mit Fokus auf das Wesentliche
- Allround-Ansatz für aktive Tage statt nur für Reisen
Zontes 703 RR – Schwächen
- Für maximale Langstreckenruhe ist die BMW typischerweise im Vorteil
- Die sportlichere Auslegung kann je nach Fahrprofil weniger „komfortabel“ wirken
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Die BMW R 1300 RT ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort, Windschutz und eine unterstützende Elektronik legen und dabei ein souveränes, ruhiges Fahrgefühl bevorzugen.
Die Zontes 703 RR ist dagegen eine starke Option für alle, die gern dynamisch unterwegs sind, Kurven aktiv nutzen und ein Motorrad suchen, das sich sportlich und direkt anfühlt. Wer weniger „Reise-Workflow“ und mehr „Fahrspaß pro Kilometer“ möchte, findet in der Zontes den passenden Charakter.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl, wenn der Alltag aus längeren Strecken besteht und Komfort, Stabilität sowie Elektronik-Unterstützung den größten Stellenwert haben. Sie passt zu Fahrern, die entspannt ankommen möchten und ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und souverän bleibt. Die Zontes 703 RR ist dagegen ideal für alle, die ein sportlich ausgerichtetes Motorrad bevorzugen: agiles Handling, lebendiges Fahrgefühl und ein klarer Fokus auf dynamische Fahrten. Wer häufig kurvig fährt, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als „Spaßmaschine“ versteht, wird mit der RR eher glücklich. Kurz gesagt: RT für Reisen und Ruhe, RR für sportliche Aktivität.