| UVP | 23.950 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 11.799 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Windschutz
- Bulliger Boxer
- Tolle Optik
- Lässige Sitzposition
- Zylinder stehen manchmal im Weg
- Rangieren ohne Rückwärtsfahrhilfe fast unmöglich
- Nichts für Einsteiger
- sehr agiles Handling
- rasiermesserscharfes Fahrwerk
- angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
- gute Ausstattung
- im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Anzeigen im Cockpit etwas klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Länge | 2.440 | mm |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.342 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 Zyl. Boxer | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | füssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
| Leistung | 95 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 130/90 B16 | |
| Reifen hinten | 180/65 B16 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Kayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 18 Classic ist ein vollausgestatteter Cruiser-Tourer, mit dem man auch zu zweit gerne eine längere Fahrt in Angriff nehmen darf. Im Gegensatz zu einem Adventure-Bike sind die Gepäck-Kapazitäten zwar begrenzt, einer längeren Tagestour auf der Route 66 steht aber nichts im Wege. Dieses Bike ist aufgrund seiner schieren Größe und Leistung einfach ein beeindruckendes Stück Technik. Hätten wir auch gerne im Stall.Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Pinneberg bei Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Wer die R 18 Classic gerne einmal ausprobieren möchte, der ist hier herzlich Willkommen und einen guten Kaffee gibt es sogar auch. Außerdem stehen hier jede Menge gebrauchte Maschinen und andere Vorführer herum, ein Besuch in Pinneberg lohnt sich also allemal.
Fazit - was bleibt hängen
Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist.Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.
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BMW R 18 Classic vs Aprilia Tuono 660: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 18 Classic und die Aprilia Tuono 660, dann geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht um Charakter: um den Motor, um die Art, wie sich das Motorrad anfühlt, und darum, welche Art von Fahrten im Alltag wirklich Spaß macht. Die BMW steht für klassisches Cruiser-Feeling mit viel Drehmoment und einer entspannten Gangart. Die Aprilia dagegen ist ein modernes Naked Bike, das auf Agilität, Direktheit und Kurvenfreude ausgelegt ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend.
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Ruhe vs. Naked-Biss
BMW R 18 Classic: Tradition und Gelassenheit
Die BMW R 18 Classic ist ein Motorrad, das man nicht „nebenbei“ fährt. Die Optik ist bewusst retro, die Sitzposition eher entspannt, und das Fahrgefühl ist auf souveräne Ruhe ausgelegt. Wer lange Strecken mag oder einfach gern mit einem kräftigen Motor unterwegs ist, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Die BMW wirkt dabei weniger wie ein Sportgerät und mehr wie ein stilvolles Reise- und Genussmotorrad.
Aprilia Tuono 660: Agilität und Fahrspaß im Alltag
Die Aprilia Tuono 660 richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die lieber „aktiv“ fahren. Das Naked-Konzept sorgt für eine direkte Rückmeldung, die Maschine wirkt leichtfüßig und lädt dazu ein, Kurven früh anzubrechen und Linien sauber zu ziehen. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen spielt die Aprilia ihre Stärken aus: Sie fühlt sich schnell an, reagiert spontan und macht auch kürzere Ausfahrten zu einem Erlebnis.
Motorcharakter im Vergleich: Drehmoment-Genuss vs. sportliche Dynamik
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die BMW R 18 Classic setzt auf ein kräftiges, eher „dickes“ Ansprechverhalten. Das bedeutet: viel Schub aus niedrigeren Drehzahlen und ein Fahrgefühl, das sich wie ein gleichmäßiger Vortrieb anfühlt. Das ist besonders dann stark, wenn häufiges Beschleunigen aus dem Stand oder aus dem unteren Drehzahlbereich gefragt ist – etwa beim entspannten Cruisen oder bei längeren Touren.
Die Aprilia Tuono 660 dagegen wirkt lebendiger und sportlicher. Der Motor ist darauf ausgelegt, Drehzahl aufzubauen und dabei eine spürbare Dynamik zu liefern. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gern zügig beschleunigt, Gangwechsel bewusst nutzt und das Motorrad in Kurven „mitnimmt“. Während die BMW eher durch souveräne Kraft überzeugt, punktet die Aprilia durch die Art, wie sie Leistung in Bewegung umsetzt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität und Komfort vs. Präzision und Wendigkeit
Im Handling zeigt sich ein klarer Unterschied zwischen beiden Konzepten. Die BMW R 18 Classic ist auf Stabilität und ruhiges Gleiten ausgelegt. Das Fahrwerk vermittelt ein Gefühl von „getragen werden“ – ideal, wenn die Strecke im Vordergrund steht und man nicht ständig das Motorrad neu ausrichten möchte. Gerade bei längeren Fahrten und bei gleichmäßigem Tempo ist das ein Vorteil.
Die Aprilia Tuono 660 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es enger wird. Das Motorrad wirkt wendiger, die Rückmeldung ist direkter und das Handling unterstützt zügiges Fahren. Wer gern Kurvenarbeit macht, profitiert von der agilen Auslegung. Gleichzeitig gilt: Wer maximalen Komfort sucht und lange, entspannte Etappen bevorzugt, wird bei der Aprilia eher eine sportlichere Ausrichtung spüren.
Bremsen und Fahrgefühl: souveränes Anhalten vs. sportliche Kontrolle
Bei den Bremsen zeigt sich ebenfalls die unterschiedliche Philosophie. Die BMW R 18 Classic zielt auf ein sicheres, gut dosierbares Ansprechverhalten ab, das zum Cruiser passt: kräftig genug für Alltag und Tour, dabei aber eher auf ruhige Kontrolle ausgelegt. Das unterstützt ein entspanntes Fahrtempo und gibt Vertrauen, wenn man nicht „auf Kante“ fährt.
Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Das bedeutet: Beim Bremsen fühlt sich das Motorrad direkter an, und die Verzögerung lässt sich gut in die Fahrdynamik integrieren. Wer gern zügig unterwegs ist oder häufiger in Kurven bremst, wird die Aprilia als präziser empfinden.
Sitzposition und Ergonomie: entspannter Cruiser vs. aktive Naked-Position
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede im Alltag. Die BMW R 18 Classic bietet eine eher entspannte Haltung, die zu längeren Fahrten einlädt. Das ist besonders dann ein Plus, wenn man nicht ständig „sportlich“ sitzen möchte. Die Ergonomie wirkt auf Genuss ausgelegt: weniger Druck auf den Körper, mehr Fokus auf das Gesamtgefühl.
Die Aprilia Tuono 660 verlangt etwas mehr aktive Haltung. Das ist nicht automatisch unbequem, aber es ist spürbar, dass das Motorrad für dynamisches Fahren gemacht ist. Wer gern schnell umsetzt, sich in Kurven bewegt und das Motorrad „mitarbeitet“, wird das als Vorteil sehen. Wer dagegen vor allem Komfort und entspannte Langstrecke priorisiert, könnte die BMW als stimmiger empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt und Strecke im Vergleich
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad im Alltag „funktioniert“. Die BMW R 18 Classic ist stark, wenn der Tag aus längeren Strecken, entspannten Pausen und einem gleichmäßigen Fahrstil besteht. Auch wenn man nicht ständig maximal beschleunigt, fühlt sich die BMW durch ihren Charakter passend an. In der Stadt kann das Gewicht und die Cruiser-typische Auslegung spürbar sein – dafür entschädigt das Fahrgefühl außerhalb der engen Bereiche.
Die Aprilia Tuono 660 ist besonders dort im Vorteil, wo häufiges Beschleunigen, zügiges Vorankommen und kurvige Abschnitte aufeinander treffen. Die Aprilia wirkt leichter im Handling und unterstützt ein lebendiges Fahren. Für Pendler und für alle, die gern spontan fahren, ist das ein großer Pluspunkt.
Design und Ausstattung: Retro-Statement vs. modernes Naked-Konzept
Auch wenn Design natürlich Geschmackssache ist, beeinflusst es die Wahrnehmung im Alltag. Die BMW R 18 Classic setzt auf klassische Formen und ein stimmiges Gesamtbild, das man gern zeigt. Das Motorrad wirkt wie ein Statement für Stil und Tradition. Die Aprilia Tuono 660 dagegen wirkt modern, sportlich und „funktional“ – das Naked-Design unterstreicht die Agilität und den Fokus auf Fahrdynamik.
Bei der Ausstattung kommt es vor allem darauf an, wie man das Motorrad nutzt: Wer Touren plant, achtet auf Komfort und sinnvolle Ergänzungen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder sportlich fährt, achtet stärker auf Übersicht, Bedienbarkeit und ein Setup, das dynamisches Fahren unterstützt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 18 Classic – Stärken
- Starker Cruiser-Charakter mit souveränem Vortrieb
- Entspannte Sitzposition für längere Fahrten
- Ruhiges Fahrgefühl, das auf Stabilität setzt
- Stimmiges Gesamtpaket aus Stil, Komfort und Motorgefühl
BMW R 18 Classic – Schwächen
- Weniger Fokus auf maximale Agilität im Vergleich zur Aprilia
- Stadtfahrten können durch Cruiser-typische Auslegung weniger leicht wirken
Aprilia Tuono 660 – Stärken
- Agiles Handling für Kurven und dynamisches Fahren
- Sportliche Motorcharakteristik mit lebendiger Dynamik
- Direktes Fahrgefühl und gute Kontrolle
- Hohe Alltagstauglichkeit durch spritzige Reaktionen
Aprilia Tuono 660 – Schwächen
- Aktivere Sitzposition kann weniger „entspannt“ wirken als bei der BMW
- Für reines Cruisen ohne sportlichen Anspruch fühlt sich die BMW oft passender an
Welche Kaufentscheidung passt? (BMW R 18 Classic vs. Aprilia Tuono 660)
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrten wirklich zählt. Die BMW R 18 Classic ist besonders attraktiv, wenn der Schwerpunkt auf Stil, Komfort und einem kräftigen, entspannten Fahrgefühl liegt. Die Aprilia Tuono 660 ist die bessere Wahl, wenn Kurven, Dynamik und ein direktes Handling im Vordergrund stehen – und wenn das Motorrad auch im Alltag häufig bewegt wird.
Fazit:
Die BMW R 18 Classic ist für alle die richtige Wahl, die ein Motorrad mit Cruiser-Charakter suchen: ruhiger, souveräner Vortrieb, entspannte Ergonomie und ein Fahrgefühl, das vor allem auf Genuss und Stabilität setzt. Wer lange Strecken mag, gern gemütlich unterwegs ist und dabei nicht auf Stil verzichten möchte, findet in der BMW ein stimmiges Gesamtpaket. Die Aprilia Tuono 660 passt dagegen besser zu Fahrern und Fahrerinnen, die Dynamik lieben: agiles Handling, sportliche Motorcharakteristik und ein direktes, kontrolliertes Fahrgefühl – besonders stark auf kurvigen Straßen und im Alltag mit häufigen Beschleunigungen. Kurz gesagt: BMW für Komfort und Cruiser-Feeling, Aprilia für Agilität und Fahrspaß. Wer vor allem entspannt cruisen will, wird mit der BMW glücklicher; wer lieber aktiv fährt und das Motorrad spüren möchte, trifft mit der Aprilia die bessere Wahl.