| UVP | 23.950 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Windschutz
- Bulliger Boxer
- Tolle Optik
- Lässige Sitzposition
- Zylinder stehen manchmal im Weg
- Rangieren ohne Rückwärtsfahrhilfe fast unmöglich
- Nichts für Einsteiger
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Länge | 2.440 | mm |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.342 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 Zyl. Boxer | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 130/90 B16 | |
| Reifen hinten | 180/65 B16 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 18 Classic ist ein vollausgestatteter Cruiser-Tourer, mit dem man auch zu zweit gerne eine längere Fahrt in Angriff nehmen darf. Im Gegensatz zu einem Adventure-Bike sind die Gepäck-Kapazitäten zwar begrenzt, einer längeren Tagestour auf der Route 66 steht aber nichts im Wege. Dieses Bike ist aufgrund seiner schieren Größe und Leistung einfach ein beeindruckendes Stück Technik. Hätten wir auch gerne im Stall.Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Pinneberg bei Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Wer die R 18 Classic gerne einmal ausprobieren möchte, der ist hier herzlich Willkommen und einen guten Kaffee gibt es sogar auch. Außerdem stehen hier jede Menge gebrauchte Maschinen und andere Vorführer herum, ein Besuch in Pinneberg lohnt sich also allemal.
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
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BMW R 18 Classic vs Honda GB 350 S – welcher Cruiser passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, ist der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 18 Classic steht für große Cruiser-Ästhetik, viel Charakter und ein Fahrgefühl, das eher nach „Ankommen“ als nach „Eile“ klingt. Die Honda GB 350 S dagegen spielt die moderne Retro-Karte: leicht zugänglich, alltagstauglich und mit einem unkomplizierten Konzept, das sich besonders im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Touren wohlfühlt. Beide Modelle haben ihren Reiz – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
Grundidee und Charakter: Cruiser-Statement vs. Retro-Alltag
BMW R 18 Classic: große Präsenz, ruhige Souveränität
Die BMW R 18 Classic wirkt wie ein bewusst gesetztes Statement. Das Design ist klassisch, aber nicht altbacken: viel Chrom, klare Linien und ein massiver Auftritt. Auch das Fahrgefühl passt dazu. Der Fokus liegt auf einem entspannten Rhythmus, bei dem Drehmoment und Laufruhe im Vordergrund stehen. Wer gerne „mit Gefühl“ fährt und sich an einem souveränen Cruiser-Tempo orientiert, findet hier eine stimmige Basis.
Honda GB 350 S: leicht, wendig, unkompliziert
Die Honda GB 350 S ist dagegen deutlich näher an der Idee eines modernen Retro-Motorrads für den Alltag. Sie wirkt leichter zu handeln, vermittelt schnell Sicherheit und lädt dazu ein, das Motorrad einfach zu nutzen – ohne großes Kopfkino. Das Konzept ist weniger auf „maximale Masse“ ausgelegt, sondern auf Alltagstauglichkeit, angenehme Bedienbarkeit und ein sympathisches Fahrverhalten.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Vibe vs. drehfreudige Gelassenheit
Beim Vergleich der Antriebscharakteristik zeigt sich der größte Unterschied: Die BMW R 18 Classic setzt auf den typischen Boxer-Charakter und liefert ein kraftvolles, gleichmäßiges Ansprechverhalten. Das macht das Motorrad besonders stark im „Zwischenbereich“ – also beim entspannten Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten. Die Honda GB 350 S hingegen ist als Einzylinder ausgelegt und fühlt sich dadurch oft direkter und lebendiger an. Sie wirkt agiler, gerade wenn es darum geht, zügig durch den Verkehr zu kommen oder auf Landstraßen unkompliziert zu beschleunigen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich:
- BMW R 18 Classic punktet mit souveränem Durchzug und einem sehr „cruisigen“ Fahrgefühl. Schwäche: Wer häufig enge Manöver, häufiges Anfahren oder sehr dynamische Beschleunigungsorgien sucht, merkt schneller, dass das Konzept eher auf Ruhe und Größe ausgelegt ist.
- Honda GB 350 S punktet mit leichter Handhabung und einem unkomplizierten, alltagsnahen Antrieb. Schwäche: Wer absolute Reserven bei hohen Geschwindigkeiten oder ein besonders „großes“ Kraftgefühl erwartet, wird eher bei der BMW fündig.
Ergonomie und Alltag: Komfort für lange Strecken vs. Agilität in der Stadt
Ergonomie entscheidet im Alltag oft mehr als reine Daten. Die BMW R 18 Classic ist als Cruiser so gedacht, dass man entspannt sitzt und lange Fahrten genießen kann. Die Sitzposition wirkt eher „aufrecht entspannt“, wodurch sich das Motorrad gut für Touren eignet. Gleichzeitig kann die Größe des Motorrads im Alltag – etwa beim Rangieren oder in engen Parklücken – spürbar sein.
Die Honda GB 350 S ist dagegen deutlich leichter zu „lesen“. Die Sitzposition und die Gesamthandlichkeit machen sie besonders attraktiv für Pendler, Stadtfahrten und alle, die ein Motorrad suchen, das schnell einsatzbereit ist. Auch bei häufigen Stop-and-go-Situationen fühlt sie sich meist weniger „schwer im Handling“ an.
Fahrwerk, Bremsen und Stabilität: Cruiser-Ruhe vs. Retro-Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle. Die BMW R 18 Classic zielt auf Stabilität und ein ruhiges, souveränes Rollen ab. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Masse und Kontrolle, besonders auf gleichmäßigen Strecken. In Kurven geht es nicht darum, maximal sportlich zu wirken, sondern kontrolliert und gelassen zu bleiben.
Die Honda GB 350 S ist dagegen eher auf Agilität ausgelegt. Sie wirkt leichter in der Linie, lässt sich schneller umsetzen und macht dadurch in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen mehr Spaß, wenn man das Motorrad „mitspielen“ lässt. Bei sehr sportlicher Fahrweise oder wenn es um maximale Reserven bei hohen Geschwindigkeiten geht, ist die BMW konzeptionell im Vorteil – die Honda bleibt eher das Motorrad für dynamische, aber alltagstaugliche Fahrstile.
Design und Ausstattung: Klassik-Fokus vs. moderne Retro-Details
Beide Motorräder sind optisch stark – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die BMW R 18 Classic setzt auf klassische Cruiser-Optik und wirkt wie ein hochwertiges Gesamtkunstwerk. Das Motorrad steht für „zeitlos“ und zieht Blicke auf sich, ohne laut zu sein.
Die Honda GB 350 S spielt mit Retro-Elementen, wirkt aber insgesamt moderner und alltagsorientierter. Gerade die Kombination aus klassischem Look und einer Bedienung, die sich schnell erschließt, ist ein Pluspunkt. Wer ein Motorrad möchte, das optisch nach Stil aussieht und gleichzeitig nicht kompliziert im Alltag wird, findet hier eine passende Richtung.
Wirtschaftlichkeit und Wartung: Anspruch vs. unkomplizierte Nutzung
Bei der Kaufentscheidung spielt neben dem Fahrspaß auch die Frage nach dem Aufwand eine Rolle. Die BMW R 18 Classic ist ein Premium-Cruiser-Konzept. Das bedeutet häufig: mehr Anspruch an Pflege, Zubehör und ggf. an die Art, wie man das Motorrad nutzt und wartet. Dafür bekommt man ein sehr stimmiges Gesamtpaket mit viel Charakter.
Die Honda GB 350 S ist als unkomplizierter Alltagsbegleiter gedacht. Das Konzept wirkt weniger „pflegeintensiv im Kopf“, sondern eher wie ein Motorrad, das man nutzt und genießt. Wer Wert auf einfache Handhabung und eine entspannte Nutzung legt, wird an der Honda eher Freude haben.
Für welche Fahrprofile lohnt sich welches Motorrad?
BMW R 18 Classic: ideal für Cruiser-Fans und Tourenmenschen
Die BMW R 18 Classic passt besonders gut, wenn der Fokus auf Cruiser-Feeling, ruhigem Durchzug und einer starken Präsenz liegt. Wer gerne längere Strecken entspannt fährt, das Motorrad als „Reisebegleiter“ sieht und sich an einem hochwertigen, klassischen Look erfreut, trifft mit der BMW eine sehr stimmige Wahl. Auch wenn man nicht ständig das Maximum aus dem Gas holen will, sondern lieber souverän unterwegs ist, spielt die BMW ihre Stärken aus.
Honda GB 350 S: ideal für Stadt, Einsteiger und unkomplizierte Touren
Die Honda GB 350 S ist besonders attraktiv für alle, die ein Motorrad suchen, das schnell Spaß macht und im Alltag nicht nervt. Für Stadtfahrten, kurze Wege und Touren, die nicht in „Dauer-Highspeed“ enden, wirkt die Honda wie die pragmatische Wahl. Auch wenn man neu im Motorradfahren ist oder einfach ein Motorrad möchte, das sich leicht anfühlt und schnell verfügbar ist, ist die GB 350 S eine sehr passende Option.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich (kurz & klar)
- BMW R 18 Classic: Stärke ist das souveräne, cruisertypische Fahrgefühl und die große, hochwertige Ausstrahlung. Schwäche ist das eher schwere Handling im Alltag und der Fokus auf entspanntes Tempo statt maximaler Agilität.
- Honda GB 350 S: Stärke ist die unkomplizierte Bedienbarkeit, die wendige Art und der moderne Retro-Charme. Schwäche ist, dass sie bei sehr hohen Ansprüchen an Reserven und „großem“ Kraftgefühl nicht ganz die gleiche Liga spielt.
Fazit:
Die BMW R 18 Classic ist die bessere Wahl, wenn ein Cruiser-Feeling mit viel Präsenz, ruhigem Durchzug und hochwertigem Gesamtcharakter im Vordergrund steht. Sie lohnt sich besonders für entspannte Touren, für Fahrten, bei denen das Motorrad vor allem souverän und gelassen wirken soll, und für alle, die den Boxer-Charakter und die klassische Cruiser-Optik wirklich genießen.
Die Honda GB 350 S ist dagegen die passendere Entscheidung, wenn Alltagstauglichkeit, leichte Handhabung und ein sympathisches Retro-Konzept zählen. Sie eignet sich hervorragend für Stadtverkehr, für Einsteiger oder für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das schnell Spaß macht und ohne großen Aufwand genutzt werden kann. Wer also eher Agilität und unkomplizierte Fahrfreude sucht, findet in der Honda den besseren Fit.