UVP 23.950 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Was kann die BMW R 18 Classic besser als die Standard R 18?
Weiter zum Testbericht
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Windschutz
  • Bulliger Boxer
  • Tolle Optik
  • Lässige Sitzposition
Kontra:
  • Zylinder stehen manchmal im Weg
  • Rangieren ohne Rückwärtsfahrhilfe fast unmöglich
  • Nichts für Einsteiger
Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht365kg
Radstand1.731mm
Länge2.440mm
Radstand1.731mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.342mm
Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm

Motor

Motor-Bauart2 Zyl. Boxer
Hubraum1.802ccm
Hub100mm
Bohrung107mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1

Fahrleistungen

Leistung91 PS bei 4.750 U/Min
Drehmoment158 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite285km
Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Stahl
Reifen vorne130/90 B16
Reifen hinten180/65 B16
Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die BMW R 18 Classic ist ein vollausgestatteter Cruiser-Tourer, mit dem man auch zu zweit gerne eine längere Fahrt in Angriff nehmen darf. Im Gegensatz zu einem Adventure-Bike sind die Gepäck-Kapazitäten zwar begrenzt, einer längeren Tagestour auf der Route 66 steht aber nichts im Wege. Dieses Bike ist aufgrund seiner schieren Größe und Leistung einfach ein beeindruckendes Stück Technik. Hätten wir auch gerne im Stall.
 
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Pinneberg bei Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Wer die R 18 Classic gerne einmal ausprobieren möchte, der ist hier herzlich Willkommen und einen guten Kaffee gibt es sogar auch. Außerdem stehen hier jede Menge gebrauchte Maschinen und andere Vorführer herum, ein Besuch in Pinneberg lohnt sich also allemal.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 23.955€
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 22.000€
  • Verfügbarkeit: ab 02/2021
  • Farben: schwarz, weiß, rot, violett, nürburgsilber

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

MotorradTest.de auf YouTube

BMW R 18 Classic vs Honda WN7: Vergleich für Cruiser-Fans

Wenn es um große Cruiser mit Charakter geht, stehen zwei Namen besonders oft im Gespräch: die BMW R 18 Classic und die Honda WN7. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie aus derselben Welt – entspanntes Cruisen, markantes Styling und ein Motorgefühl, das man nicht mit „einfach nur fahren“ gleichsetzen möchte. Trotzdem unterscheiden sich die beiden Motorräder in wichtigen Details: bei der Art, wie sie Leistung abliefern, wie sie sich im Alltag anfühlen und wie sie mit Komfort, Handling und Ausstattung umgehen. Genau darum geht es in diesem Vergleich.

Erster Eindruck: Design und Ausstrahlung

Die BMW R 18 Classic setzt stark auf klassische Cruiser-Optik mit einem sehr eigenen, „schwer wirkenden“ Auftritt. Die Proportionen, die Anmutung der Oberflächen und der Gesamteindruck sprechen vor allem Fahrer an, die Wert auf Tradition und eine gewisse Bühne beim Ankommen legen. Die BMW wirkt dabei wie ein bewusst inszeniertes Retro-Cruiser-Konzept.

Die Honda WN7 verfolgt ebenfalls einen klaren Retro-Ansatz, wirkt aber moderner und in der Linienführung oft etwas „leichter“ im Look. Das Design zielt stärker darauf, dass das Motorrad nicht nur auf Fotos gut aussieht, sondern auch im täglichen Gebrauch stimmig bleibt. Wer eine Cruiser-Optik möchte, die sich nicht zu sehr nach Museum anfühlt, findet in der Honda häufig den besseren Zugang.

Motorcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt

Im Kern unterscheiden sich die beiden Bikes vor allem in der Art, wie der Motor „zu einem passt“. Die BMW R 18 Classic steht für ein sehr kultiviertes, kräftiges Ansprechverhalten, das sich besonders im unteren und mittleren Drehzahlbereich souverän anfühlt. Das Motorrad lädt dazu ein, entspannt zu fahren – ohne ständig nach Drehzahl zu suchen. Gerade bei gleichmäßigem Tempo wirkt die BMW sehr stimmig und vermittelt das Gefühl, dass sie für lange Strecken und ruhiges Dahingleiten gemacht ist.

Die Honda WN7 spielt dagegen oft die Karte „Alltagstauglichkeit mit Charakter“. Das Ansprechverhalten wirkt lebendiger, und je nach Fahrweise kann sich die Honda dynamischer anfühlen, ohne dabei ihren Cruiser-Charme zu verlieren. Wer gern mal zügiger beschleunigt oder in der Stadt häufiger Gas gibt, erlebt die WN7 häufig als etwas direkter und agiler im Gefühl.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • BMW R 18 Classic: Sehr souverän bei entspanntem Fahren, starkes Gefühl von „großem Cruiser, der Ruhe ausstrahlt“. Schwäche: Wer sportlich-agil unterwegs sein möchte, kann die BMW im Vergleich als weniger „spritzig“ empfinden.
  • Honda WN7: Wirkt im Alltag oft lebendiger und lässt sich gefühlt leichter dosieren. Schwäche: Wer ausschließlich auf maximal „klassische“ Schwere und Trägheit im positiven Sinn steht, könnte die Honda weniger „ikonisch“ im Motorgefühl finden.

Fahrkomfort: Sitzgefühl, Vibrationen und Alltag

Komfort ist bei beiden Motorrädern ein zentrales Thema – schließlich sind Cruiser selten dafür gedacht, nur kurze Strecken zu „überstehen“. Die BMW R 18 Classic punktet häufig mit einem sehr ruhigen Gesamtgefühl. Das Motorrad vermittelt Stabilität, und gerade auf längeren Strecken wirkt die BMW oft wie ein „Gleitmittel“: gleichmäßig, kontrolliert und angenehm vorhersehbar. Auch das Zusammenspiel aus Sitzposition und Fahrwerkseindruck trägt dazu bei, dass man nicht ständig nachjustieren muss.

Die Honda WN7 kann im Komfort ebenfalls überzeugen, wirkt aber in vielen Situationen etwas „pragmatischer“. In der Praxis heißt das: Sie fühlt sich häufig leichter zu handhaben an, besonders wenn es um Rangieren, langsames Fahren oder das schnelle Anpassen an wechselnde Straßenverhältnisse geht. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder Touren mit unterschiedlichen Abschnitten fährt, erlebt die Honda oft als unkomplizierter.

Handling im Vergleich

Beim Handling zeigt sich ein typischer Cruiser-Unterschied: Die BMW R 18 Classic ist spürbar auf Stabilität und ruhige Linienführung ausgelegt. Das ist eine Stärke, kann aber in engen Situationen weniger „spielerisch“ wirken. Die Honda WN7 wirkt dagegen häufig handlicher im Gefühl, ohne dass sie ihren Cruiser-Charakter verliert. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die nicht nur geradeaus denken, sondern auch Kurven, Einfahrten und Stadtverkehr regelmäßig mit einplanen.

Bremsen, Fahrwerk und Stabilität

Bei der Sicherheit und dem Fahrvertrauen spielen Bremsen und Fahrwerk eine große Rolle. Die BMW R 18 Classic wirkt in vielen Situationen sehr berechenbar: Das Motorrad bleibt auch bei zügigerem Tempo stabil, und das Bremsgefühl passt oft zu einem Cruiser, der eher „kontrolliert“ als „aggressiv“ wirkt. Wer häufig längere Strecken fährt, profitiert davon, dass sich das Bike nicht ständig neu „erfinden“ muss.

Die Honda WN7 kann ebenfalls mit einem stimmigen Setup überzeugen. Im Vergleich wirkt sie in vielen Fahrsituationen etwas direkter, was das Gefühl von Kontrolle in Kurven und beim Anbremsen unterstützt. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus Autobahn besteht, sondern aus wechselnden Belägen und Geschwindigkeiten, kann die Honda ihre Stärken ausspielen.

Stärken und Schwächen im Fahrwerks-/Bremsvergleich

  • BMW R 18 Classic: Sehr stabil und ruhig, starkes Vertrauen bei gleichmäßigem Tempo. Schwäche: In engen, langsamen Situationen kann das Handling weniger „leicht“ wirken.
  • Honda WN7: Oft handlicher im Gefühl, kann bei wechselnden Bedingungen dynamischer wirken. Schwäche: Wer maximal „schwerer Cruiser-Flow“ sucht, findet die BMW häufig passender.

Ergonomie und Sitzposition

Die Sitzposition ist bei Cruiser-Motorrädern entscheidend, weil sie den Unterschied zwischen „angenehm cruisen“ und „nach einer Weile unbequem“ ausmachen kann. Die BMW R 18 Classic bietet typischerweise eine entspannte, klassische Cruiser-Ergonomie. Das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrt zu genießen, und die Körperhaltung wirkt auf längeren Strecken oft angenehm. Wer eine eher „große“ Cruiser-Position bevorzugt, findet in der BMW meist den passenden Rahmen.

Die Honda WN7 zielt ebenfalls auf Komfort, wirkt aber in der Praxis oft etwas zugänglicher. Das kann bedeuten: leichteres Handling im Stand, ein etwas unkomplizierteres Gefühl beim Auf- und Absteigen sowie eine Sitzposition, die sich für unterschiedliche Fahrertypen gut anfühlt. Wer nicht nur auf eine einzige Körpergröße optimiert sein möchte, erlebt die Honda häufig als flexibler im Alltag.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag zählt

Im Alltag entscheiden Details: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, Stauraum-Optionen und die Frage, wie gut sich das Motorrad für Touren oder spontane Fahrten vorbereitet. Die BMW R 18 Classic wirkt in ihrer Ausrichtung sehr „tourenorientiert im Cruiser-Sinne“. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern mit Stil unterwegs sind und das Motorrad als Teil des Erlebnisses sehen. Die Schwäche liegt eher dort, wo maximale Alltagsflexibilität gefragt ist – etwa bei häufigem Stop-and-Go oder sehr engen Parksituationen.

Die Honda WN7 wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das man einfach nutzt. Sie kann für Fahrer interessant sein, die nicht nur am Wochenende fahren, sondern auch unter der Woche oder auf kürzeren Strecken Freude am Cruiser-Feeling haben. Die Stärke der Honda liegt häufig in der unkomplizierten Handhabung und im „schnell startklar“-Charakter.

Für wen passt welches Motorrad?

BMW R 18 Classic: die richtige Wahl für…

Die BMW R 18 Classic ist besonders passend für Fahrer, die eine starke klassische Ausstrahlung suchen und das Motorrad vor allem als ruhigen Reisebegleiter erleben möchten. Wer gern gleichmäßig fährt, lange Strecken mag und Wert auf ein sehr souveränes Gesamtgefühl legt, findet in der BMW häufig die stimmigere Wahl. Auch wenn das Handling in engen Situationen nicht die größte Stärke ist, gleicht die BMW das durch Stabilität, Komfort und ein sehr „erwachsenes“ Fahrgefühl aus.

Honda WN7: die richtige Wahl für…

Die Honda WN7 passt besonders gut zu Fahrern, die Cruiser-Optik mit einem pragmatischen Alltagseinsatz verbinden möchten. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, Touren mit wechselnden Strecken plant oder ein Motorrad bevorzugt, das sich im Gefühl etwas direkter und handlicher anfühlt, wird mit der Honda oft glücklicher. Die WN7 ist damit eine starke Option für alle, die nicht nur „Cruiser sein“ wollen, sondern auch „Cruiser nutzen“.

Fazit:

Die BMW R 18 Classic und die Honda WN7 sind beide überzeugende Cruiser – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Die BMW wirkt wie ein klassischer Reise-Cruiser: stabil, ruhig, sehr souverän im Fahrgefühl und besonders stark, wenn entspanntes Dahingleiten im Vordergrund steht. Wer das Motorrad vor allem für längere Touren, gleichmäßige Geschwindigkeiten und eine besonders markante, traditionelle Ausstrahlung sucht, trifft mit der R 18 Classic meist die bessere Wahl.

Die Honda WN7 spielt ihre Stärken eher im Alltag und bei wechselnden Bedingungen aus: Sie fühlt sich häufig handlicher an, lässt sich im täglichen Gebrauch unkomplizierter bewegen und kann je nach Fahrweise lebendiger wirken. Wer Cruiser-Optik möchte, aber auch regelmäßig Stadtverkehr, kürzere Strecken oder abwechslungsreiche Touren fährt, findet in der WN7 oft die passendere Entscheidung.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙