| UVP | 25.500 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 374 | kg |
| Radstand | 1.720 | mm |
| Länge | 2.615 | mm |
| Radstand | 1.720 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 49 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 B21 | |
| Reifen hinten | 180/55 B168 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit - bringt echt Laune!
Die R18 Roctane hat uns von allen R18-Modellen, die wir bisher getestet haben, am besten gefallen. Sie ist fahragiler als gedacht, sieht klasse aus und bringt dieses Luxusgefühl einer R18 am besten zur Geltung. Die Ausstattung ist gut, man hat immer Koffer dabei und sieht immer lässig aus.Die Faszination, die vermutlich jede R18 ausmacht, kann man leider nur selbst auf dem Bike erleben. Deshalb folgender Tipp an alle Cruiser-Fans: Rauf auf die R18 und Probefahrt machen! Am besten auf der Roctane ...
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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BMW R 18 Roctane vs. Ducati Supersport 950 S – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 18 Roctane und die Ducati Supersport 950 S, geht es im Vergleich selten nur um Technik. Es geht vor allem um den Charakter: Die BMW steht für massives Cruiser-Feeling, entspannte Haltung und einen Motor, der sich wie ein Statement anfühlt. Die Ducati dagegen ist klar sportlich ausgerichtet – mit Fokus auf Agilität, präzises Ansprechverhalten und einem Fahrgefühl, das Lust auf Kurven macht. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend.
Grundcharakter: Cruiser-Drive vs. Sport-Performance
Die BMW R 18 Roctane spielt ihre Stärken dort aus, wo viele Fahrer Komfort und Ruhe suchen: beim Anfahren, beim gleichmäßigen Dahingleiten und bei dem Gefühl, dass das Motorrad nicht „arbeitet“, sondern einfach da ist – souverän und kraftvoll. Der Motorcharakter wirkt dabei eher wie ein ruhiger Antrieb mit Drehmoment-Drive als wie ein hochdrehender Sportmotor.
Die Ducati Supersport 950 S setzt dagegen auf ein sportliches Gesamtpaket. Das Motorrad fühlt sich von der ersten Minute an, als wolle es zügig in die nächste Kurve. Der Fokus liegt auf direkter Rückmeldung, dynamischem Vortrieb und einer Fahrweise, die eher „aktiv“ als „entspannt“ ist. Wer gerne zügig fährt, wird hier schnell das Gefühl bekommen, dass das Bike genau dafür gebaut ist.
Sitzposition und Ergonomie: entspannt sitzen oder sportlich lehnen?
Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen steckt in der Sitzposition. Die BMW R 18 Roctane ist auf eine eher aufrechte, entspannte Haltung ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen der Rücken nicht ständig „mitarbeitet“ und bei denen man auch mal länger unterwegs ist, ohne dass sich die Haltung unangenehm anfühlt.
Die Ducati Supersport 950 S bringt dagegen eine sportlichere Geometrie mit. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass der Oberkörper näher an der Fahrdynamik „dran“ ist. Das unterstützt ein präzises Handling und ein schnelles Umlenken, kann aber bei längeren Strecken oder bei sehr entspanntem Tempo weniger bequem wirken als die aufrechte Cruiser-Haltung der BMW.
Fahrwerk und Handling: souverän gleiten oder präzise einlenken?
Im Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder. Die BMW R 18 Roctane wirkt auf den ersten Blick wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Das Handling ist nicht auf hektisches „Einschießen“ ausgelegt, sondern auf ruhiges, kontrolliertes Fahren. Gerade bei gleichmäßigem Tempo und auf längeren Strecken spielt die BMW ihre Stärke aus: Sie vermittelt ein sicheres Gefühl und lässt sich gut führen, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen auf Kurvenperformance ausgelegt. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen darauf, dass sich das Motorrad schnell in die gewünschte Linie bringen lässt. Beim Herausbeschleunigen aus Kurven wirkt die Ducati oft „wach“, weil das Zusammenspiel aus Rahmengefühl, Federung und Antrieb auf Dynamik getrimmt ist. Wer gerne sportlich fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für die Kurve anfühlt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei den Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um das Gefühl beim Dosieren. Die BMW R 18 Roctane punktet typischerweise mit einem gut kontrollierbaren Bremsverhalten, das zu ihrem Charakter passt: kraftvoll, aber nicht übertrieben aggressiv. Das ist besonders angenehm im Alltag, wenn häufiges Anhalten und Anfahren zum Alltag gehören.
Die Ducati Supersport 950 S ist hingegen stärker auf sportliche Verzögerung ausgelegt. Das Bremsgefühl wirkt direkter und unterstützt eine Fahrweise, bei der man später bremst und das Motorrad zügig in die Kurve bringt. Für Fahrer, die gerne dynamisch unterwegs sind, ist das ein klarer Vorteil. Gleichzeitig gilt: Wer sehr gemütlich fährt, wird die sportliche Bremscharakteristik zwar nicht „falsch“ finden, aber sie passt eben stärker zu einer aktiven Fahrweise.
Motorcharakter und Antrieb: Drehmoment-Drive vs. sportliche Beschleunigung
Der Motor ist bei beiden Motorrädern der Kern der Identität. Die BMW R 18 Roctane steht für einen Antrieb, der sich vor allem über Drehmoment und gleichmäßige Kraft definiert. Das macht das Motorrad besonders angenehm im Stadtverkehr und auf Landstraßen, weil es nicht zwingend hohe Drehzahlen braucht, um voranzukommen. Das Ergebnis: entspannte Fahrten, bei denen man viel „unterwegs“ ist, ohne ständig die Drehzahl im Blick zu behalten.
Die Ducati Supersport 950 S liefert dagegen ein sportlicheres Beschleunigungsgefühl. Der Antrieb wirkt darauf ausgelegt, dass man die Leistung dynamisch abrufen kann – ideal, wenn die Strecke kurvig wird oder wenn Überholmanöver zügig erledigt werden sollen. Wer gerne „mit dem Gas arbeitet“, bekommt hier mehr unmittelbare Dynamik.
Ausstattung und Alltag: Komfort, Technik und Nutzbarkeit
Im Alltag zählt mehr als nur die reine Performance. Die BMW R 18 Roctane wirkt wie ein Motorrad, das man gerne nutzt, um entspannt von A nach B zu kommen – mit einem Look, der sofort nach „Cruiser“ aussieht, und mit einem Fahrgefühl, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. Gerade wenn der Fokus auf Komfort, Stil und entspannter Fahrweise liegt, ist die BMW oft die passendere Wahl.
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen stärker auf „Fahren“ optimiert. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Technik und Fahrdynamik spüren möchten – und die auch im Alltag nicht auf sportliches Feeling verzichten wollen. Das Motorrad wirkt wie gemacht für kurze Ausfahrten, bei denen die Strecke zählt, und für längere Touren, bei denen man zwischendurch gerne zügig unterwegs ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 18 Roctane – Stärken
- Entspannter Cruiser-Charakter mit souveränem Antrieb und ruhigem Fahrgefühl.
- Komfortorientierte Sitzposition, die auch längere Fahrten angenehmer macht.
- Stabilität und Gelassenheit im Fahrverhalten – ideal für entspannte Strecken.
BMW R 18 Roctane – mögliche Schwächen
- Wenn eine sehr sportliche, schnelle Kurvenagilität im Vordergrund steht, wirkt die BMW weniger „spitz“ als eine Supersport-Maschine.
- Für Fahrer, die maximalen Dynamikfokus suchen, kann der Cruiser-Ansatz weniger „direkt“ wirken.
Ducati Supersport 950 S – Stärken
- Sportliches Handling mit direktem Einlenken und kurvenorientiertem Fahrgefühl.
- Dynamischer Antrieb, der zu einer aktiven Fahrweise passt.
- Brems- und Fahrwerksgefühl, das sportliche Manöver unterstützt.
Ducati Supersport 950 S – mögliche Schwächen
- Die sportlichere Sitzposition kann bei sehr langen oder sehr gemütlichen Fahrten weniger komfortabel sein.
- Wer vor allem entspannte Alltagsfahrten sucht, wird die Ducati eher als „fahraktiv“ erleben.
Für wen lohnt sich welche Wahl?
Die BMW R 18 Roctane ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich nach Cruiser anfühlt: mit entspannter Ergonomie, souveränem Kraftgefühl und einem Stil, der auch im Stand schon Präsenz zeigt. Wer gerne entspannt fährt, längere Strecken mag und dabei Wert auf Komfort und Gelassenheit legt, findet in der BMW eine sehr stimmige Wahl.
Die Ducati Supersport 950 S ist die bessere Option für alle, die sportliche Dynamik priorisieren: präzises Handling, aktives Fahrgefühl und eine Maschine, die Kurven und zügiges Fahren belohnt. Wer gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, wird mit der Ducati deutlich mehr sportliche Rückmeldung erleben.
Fazit:
Die BMW R 18 Roctane ist die richtige Wahl, wenn Komfort, Cruiser-Charakter und ein souverän ruhiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen Entspannung und Stil zählen – und bei denen der Antrieb vor allem über Drehmoment und Gelassenheit überzeugt. Die Ducati Supersport 950 S gewinnt dagegen dort, wo sportliche Agilität gefragt ist: präzises Einlenken, dynamische Beschleunigung und ein Brems- und Fahrwerksgefühl, das eine aktive Fahrweise unterstützt. Wer Kurven liebt und das Motorrad als Werkzeug für zügige Strecken nutzen möchte, wird mit der Ducati mehr „Performance im Alltag“ erleben. Kurz gesagt: Cruiser-Fokus für entspannte Touren – Supersport-Fokus für sportliche Ausfahrten.