| UVP | 25.500 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 374 | kg |
| Radstand | 1.720 | mm |
| Länge | 2.615 | mm |
| Radstand | 1.720 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 49 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 B21 | |
| Reifen hinten | 180/55 B168 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit - bringt echt Laune!
Die R18 Roctane hat uns von allen R18-Modellen, die wir bisher getestet haben, am besten gefallen. Sie ist fahragiler als gedacht, sieht klasse aus und bringt dieses Luxusgefühl einer R18 am besten zur Geltung. Die Ausstattung ist gut, man hat immer Koffer dabei und sieht immer lässig aus.Die Faszination, die vermutlich jede R18 ausmacht, kann man leider nur selbst auf dem Bike erleben. Deshalb folgender Tipp an alle Cruiser-Fans: Rauf auf die R18 und Probefahrt machen! Am besten auf der Roctane ...
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BMW R 18 Roctane vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und technisch kaum unterschiedlicher sein könnten, wird ein Vergleich besonders spannend. Die BMW R 18 Roctane steht für massiven Cruiser-Charakter, großen Hubraum und dieses typische Boxer-Gefühl. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café dagegen wirkt wie ein moderner Café-Racer: kompakter, sportlicher im Auftritt und mit einem Antrieb, der eher nach Agilität als nach schwerer Gelassenheit klingt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Bikes im Fahrgefühl, in der Sitzposition, im Komfort und in der Art, wie sie sich im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen?
Erster Eindruck: Cruiser-Macht vs. Café-Modernität
BMW R 18 Roctane – Präsenz und Ruhe
Die BMW R 18 Roctane wirkt wie ein Statement. Der große Boxer prägt nicht nur die Technik, sondern auch die Wahrnehmung: Das Motorrad steht breit, wirkt schwer und vermittelt sofort das Gefühl, dass es für entspanntes Dahingleiten gebaut ist. Das Design ist bewusst „low“ und „clean“ gehalten, ohne dabei die typische BMW-Formensprache zu verlieren. Wer auf eine Maschine setzt, die auf Parkplätzen und in der Stadt Aufmerksamkeit erzeugt, findet hier ein sehr starkes Gesamtbild.
Honda CB 1000 R Neo Sports Café – kompakt, fokussiert, lebendig
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café wirkt dagegen wie ein Motorrad, das den Fokus auf Fahrspaß legt. Die Linien sind klar, die Silhouette wirkt schlanker und dynamischer. Der Charakter ist weniger „große Maschine mit Ruhe“ und mehr „agiles Gerät mit direktem Zugriff“. Gerade im urbanen Umfeld und auf kurvigen Strecken spielt die Honda ihre Stärken aus: Sie wirkt handlich, schnell im Gefühl und insgesamt deutlich sportlicher im Gesamteindruck.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Charakter vs. sportliche Durchzugskraft
BMW: Boxer-Feeling und kräftiges Drehmoment
Beim Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich schnell die unterschiedliche Philosophie. Die BMW R 18 Roctane setzt stark auf den typischen Cruiser-Ansatz: viel Drehmoment aus dem unteren und mittleren Bereich, dazu ein Motorlauf, der sich nicht nach „hochdrehen“ anfühlt, sondern nach „ziehen“. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man nicht ständig schalten oder den Motor ausdrehen möchte. In der Praxis bedeutet das: Anfahren, Beschleunigen aus dem Stand und entspanntes Rollen funktionieren sehr souverän.
Honda: Reihenvierzylinder mit knackiger Dynamik
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café steht dagegen für einen moderneren, sportlicheren Antrieb. Im Vergleich der Werte zeigt sich: Die Honda liefert ihre Kraft spürbar anders – mit einem Charakter, der mehr nach „Dynamik“ und „Durchzug“ klingt, besonders wenn der Drehzahlbereich genutzt wird. Wer gerne zügig beschleunigt, das Gas fein dosiert und das Motorrad auf kurvigen Strecken aktiv bewegt, wird die Honda als deutlich „direkter“ wahrnehmen.
Fahrgefühl und Handling: schwerer Cruiser vs. agiles Café-Bike
BMW: stabil, souverän – aber nicht „leichtfüßig“
Die BMW R 18 Roctane fühlt sich vor allem dann richtig gut an, wenn das Tempo moderat bis zügig ist und die Maschine „mitläuft“. Das Fahrwerk und die Geometrie sind auf Stabilität ausgelegt. In schnellen Richtungswechseln oder bei sehr engen Manövern merkt man jedoch: Das Bike ist kein Leichtgewicht im Gefühl. Dafür belohnt es mit Ruhe, Geradeausstabilität und einem sehr souveränen Eindruck bei längeren Strecken.
Honda: präzise, wendig, sportlich
Die Honda spielt ihre Stärken im Handling aus. Im Vergleich der Fahrwerks- und Geometrieansätze wirkt sie insgesamt agiler. Gerade in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen ist das ein echter Vorteil: Die Maschine lässt sich leichter „einordnen“, reagiert schneller auf Lenkimpulse und vermittelt mehr das Gefühl, dass man aktiv mit dem Motorrad arbeitet. Wer gerne fährt, statt nur zu cruisen, findet hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Ergonomie und Sitzposition: entspannt sitzen vs. sportlich aufgerichtet
BMW: Cruiser-typisch bequem
Die Sitzposition der BMW R 18 Roctane ist auf Komfort ausgelegt. Im Vergleich der Ergonomie wirkt sie weniger „sportlich gestreckt“, sondern eher auf entspanntes Sitzen und eine natürliche Haltung. Das ist besonders dann ein Plus, wenn die Fahrt länger dauert oder wenn man nicht ständig in eine sportliche Haltung „hineinrutschen“ möchte. Allerdings sollte man bedenken: Wer sehr sportlich und dynamisch fahren will, wird die Cruiser-Position möglicherweise weniger „direkt“ finden.
Honda: auf Kontrolle ausgelegt
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café bietet eine Sitzposition, die mehr nach Kontrolle und aktiver Fahrweise aussieht. Im Vergleich wirkt sie sportlicher, ohne gleich extrem unbequem zu sein. Für viele Fahrer ist das ein guter Kompromiss: genug Komfort für den Alltag, aber gleichzeitig eine Haltung, die das Motorrad auf Kurven und zügiges Fahren vorbereitet.
Bremsen und Fahrassistenz: Vertrauen im Alltag
Beim Vergleich der Bremswerte und der Bremscharakteristik zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die BMW punktet mit dem Gefühl von Stabilität und kontrollierter Verzögerung – passend zum Cruiser-Charakter. Die Honda wirkt im Bremsgefühl oft „sportlicher“, weil sie insgesamt dynamischer zu fahren ist und dadurch auch das Ansprechverhalten stärker nach Performance klingt.
Je nach Ausstattung können zudem Assistenzsysteme eine Rolle spielen. Wichtig ist dabei weniger die reine Technikliste, sondern wie sie das Fahrgefühl im Alltag unterstützt: Beim Cruiser steht häufig die souveräne Beherrschung bei moderaten bis zügigen Geschwindigkeiten im Vordergrund, bei der Honda eher die schnelle Reaktion in dynamischen Situationen.
Komfort und Alltagstauglichkeit: Langstrecke vs. Stadt und Kurve
BMW: Langstrecken-Feeling mit Cruiser-Vorteilen
Die BMW R 18 Roctane ist besonders stark, wenn die Fahrt nicht nur aus „von A nach B“ besteht. Im Vergleich der Komfort-Aspekte zeigt sich: Das Motorrad vermittelt ein ruhiges, komfortorientiertes Gesamtgefühl. Gerade bei längeren Strecken spielt das eine große Rolle – weniger Stress, mehr Gelassenheit. Auch das Fahrgeräusch und der Motorcharakter tragen dazu bei, dass man die Fahrt eher genießt als „abspult“.
Honda: Alltag mit sportlichem Anspruch
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist im Alltag oft die praktischere Wahl, wenn häufig Stadtverkehr, Ampelstopps und wechselnde Straßenbedingungen anstehen. Im Vergleich der Handlichkeit und der Reaktionsfreude wirkt sie schneller „einsatzbereit“. Auf kurvigen Strecken macht sie besonders Spaß, weil sie das Tempo und die Linie leichter mitgehen lässt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der BMW R 18 Roctane
- Boxer-Charakter und Drehmomentgefühl: viel Kraft aus dem unteren Bereich, souveränes Anfahren und Beschleunigen.
- Stabilität und Ruhe: wirkt besonders auf längeren Strecken gelassen.
- Komfortorientierte Ergonomie: Cruiser-typisch entspannt, gut für längere Fahrten.
- Design und Präsenz: starke optische Wirkung, klarer Stil.
Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 18 Roctane
- Weniger „leichtfüßig“: in engen, hektischen Situationen spürt man den Cruiser-Charakter.
- Sportliche Dynamik nicht im Fokus: wer maximale Agilität sucht, wird eher zur Honda tendieren.
Stärken der Honda CB 1000 R Neo Sports Café
- Agiles Handling: schnelle Reaktion auf Lenkimpulse, viel Fahrspaß in Kurven.
- Sportlicher Antrieb: Durchzug und Dynamik wirken direkter, besonders wenn der Drehzahlbereich genutzt wird.
- Allround-Charakter: gut für Stadt, Landstraße und zügige Fahrten.
- Moderne Café-Optik: sportlich, aber nicht überladen.
Schwächen bzw. Grenzen der Honda CB 1000 R Neo Sports Café
- Weniger Cruiser-Ruhe: wer vor allem entspanntes Dahingleiten sucht, könnte die BMW passender finden.
- Sportlicheres Fahrgefühl: nicht jeder möchte dauerhaft eine aktivere Haltung.
Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrertyp?
Der Vergleich zeigt im Kern zwei unterschiedliche Zielgruppen. Die BMW R 18 Roctane ist dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem Charakter, Komfort und souveräne Kraftentfaltung liefern soll. Sie passt zu Fahrten, bei denen man weniger „maximal sportlich“ unterwegs ist, sondern mehr Wert auf ein stimmiges Gesamtgefühl legt: Motorlauf, Ruhe, Präsenz und entspannte Ergonomie.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist dagegen ideal, wenn das Motorrad Agilität, sportliche Dynamik und Alltagstauglichkeit vereinen soll. Wer gerne zügig fährt, Kurven aktiv angeht und ein Motorrad möchte, das schnell auf Eingaben reagiert, bekommt hier ein sehr stimmiges Paket. Auch für Fahrer, die nicht nur Cruiser-Feeling suchen, sondern ein modernes Café-Bike mit direktem Zugriff bevorzugen, ist die Honda eine starke Option.
Fazit:
Die BMW R 18 Roctane ist die richtige Wahl für alle, die einen Cruiser mit großem Boxer-Charakter suchen: viel Drehmomentgefühl, komfortorientierte Sitzposition und ein souverän ruhiges Fahrverhalten, das besonders auf längeren Strecken überzeugt. Wer das Motorrad vor allem wegen seines Auftritts, des entspannten Tempos und der gelassenen Kraft mag, wird mit der BMW sehr glücklich.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café passt besser zu Fahrern, die ein Motorrad mit sportlicherem Zugriff wollen: agiles Handling, dynamischer Antrieb und ein Fahrgefühl, das in Stadt und Kurve schnell Spaß macht. Wer häufiger zügig unterwegs ist, das Motorrad aktiv bewegt und eine modernere Café-Interpretation bevorzugt, trifft mit der Honda die bessere Entscheidung.
Kurz gesagt: Cruiser-Genuss und Ruhe sprechen für die BMW – Agilität und sportliche Dynamik für die Honda.