| UVP | 21.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Durchzug - bäriger Motor
- Verarbeitung
- Details
- Komfort
- Hoher Preis
- Kraftaufwand für Vorderradbremse
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 345 | kg |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Länge | 2.440 | mm |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.232 | mm |
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 180/65 B16 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 18 vs. CF Moto 800 MT Explore – welcher Cruiser oder welches Reise-Adventure passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 18 und die CF Moto 800 MT Explore, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Natürlich lassen sich technische Daten gegenüberstellen – aber am Ende entscheidet, wie sich die Maschinen im Alltag und auf Tour anfühlen. Genau darum geht es hier: Ein stimmiger Vergleich der BMW R 18 gegen die CF Moto 800 MT Explore anhand der typischen Stärken und Schwächen, die sich aus den jeweiligen Ausrichtungen ergeben.
Grundidee und Charakter: Cruiser-Feeling vs. Reise-Adventure
Die BMW R 18 steht für klassisches Cruiser-Design und einen Motorcharakter, der auf Drehmoment und entspanntes Dahingleiten ausgelegt ist. Das Motorrad wirkt schwer, präsent und bewusst „groß“ – nicht nur optisch, sondern auch im Fahrgefühl. Die CF Moto 800 MT Explore dagegen ist klar als Reise- und Tourenmaschine gedacht: auf längere Strecken, wechselnde Straßenverhältnisse und eine Ausstattung, die Alltag und Touren zusammenbringt.
Schon hier zeigt sich der erste Unterschied: Wer vor allem ruhiges Cruisen sucht, wird mit der R 18 vermutlich schneller glücklich. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das flexibel für Touren genutzt wird und dabei auch praktisch wirkt, findet in der MT Explore eine andere, sehr zielgerichtete Antwort.
Motor und Antrieb: Drehmomentorientiert vs. tourentauglich abgestimmt
Beim Vergleich der Motoren fällt auf, dass beide Konzepte auf ihre Weise funktionieren. Die BMW R 18 setzt auf einen großen, drehmomentbetonten Charakter. Das bedeutet: Beim Anfahren und im unteren bis mittleren Drehzahlbereich fühlt sich das Motorrad oft souverän an, ohne dass ständig nachgedreht werden muss. Das ist besonders angenehm, wenn Streckenführung und Verkehr eher „entspannt“ sind.
Die CF Moto 800 MT Explore ist dagegen stärker auf gleichmäßige Fahrt über längere Zeit ausgelegt. Die Abstimmung zielt darauf, dass sich das Motorrad auch bei wechselnder Geschwindigkeit gut kontrollieren lässt. In der Praxis zeigt sich das häufig so, dass die MT Explore sich wie ein „Allrounder“ anfühlt: nicht nur für eine bestimmte Fahrweise, sondern für verschiedene Situationen – von zügiger Landstraße bis zur entspannten Reise.
Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl
- BMW R 18: Stärken liegen im entspannten Drehmomentgefühl und im souveränen „Cruiser-Flow“. Schwäche kann sein, dass die Maschine weniger auf sportliche Agilität ausgelegt ist und sich bei sehr dynamischer Fahrweise eher „groß“ anfühlt.
- CF Moto 800 MT Explore: Stärken liegen in der tourentauglichen Abstimmung und dem vielseitigen Charakter. Schwäche kann sein, dass der besondere Cruiser-Vibe der R 18 nicht im gleichen Maß vermittelt wird – die MT Explore ist eher funktional und reiseorientiert.
Ergonomie und Sitzposition: entspanntes Cruisen vs. aufrechte Tourenhaltung
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die BMW R 18 bringt typischerweise eine Haltung mit, die zum entspannten Fahren einlädt: eher „offen“ und komfortabel, mit Fokus auf Wohlgefühl statt auf maximale Körperarbeit. Das passt gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig aktiv „arbeitet“, sondern einfach genießen möchte.
Die CF Moto 800 MT Explore setzt stärker auf eine aufrechte, tourenfreundliche Ergonomie. Das hilft oft dabei, auch nach mehreren Stunden noch entspannt zu bleiben – besonders, wenn die Strecke nicht nur aus Autobahn oder Landstraße besteht, sondern auch aus wechselnden Abschnitten.
Worauf es im Alltag ankommt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die R 18 wirkt wie gemacht für Genussfahrten, während die MT Explore eher für Langstrecken-Alltag und „von A nach B mit Komfort“ steht. Wer häufig stop-and-go fährt oder viel in der Stadt unterwegs ist, wird die Unterschiede in der Sitzhaltung und im Handling besonders spüren.
Fahrwerk und Handling: souverän und schwer vs. kontrolliert und vielseitig
Die BMW R 18 bringt durch ihre Cruiser-Philosophie ein Fahrgefühl mit, das oft als souverän und ruhig beschrieben wird. Das Motorrad liegt tendenziell stabil, wirkt aber auch dadurch, dass es „präsent“ ist. In engen Kurven oder bei sehr langsamen Rangiermanövern kann das Gewicht und die Bauart spürbar sein.
Die CF Moto 800 MT Explore ist als Reise-Adventure ausgelegt. Das bedeutet: Das Fahrwerk und die Geometrie sind typischerweise so abgestimmt, dass das Motorrad kontrolliert bleibt, auch wenn die Straße nicht perfekt ist. Gerade auf längeren Strecken, bei denen man mal zügiger, mal ruhiger fährt, ist diese Art von Abstimmung ein echter Vorteil.
Stärken und Schwächen im Kurven- und Streckenalltag
- BMW R 18: Stärke ist das ruhige, souveräne Rollen und das komfortable Cruiser-Tempo. Schwäche kann sein, dass die Maschine weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es eng und hektisch wird.
- CF Moto 800 MT Explore: Stärke ist die Vielseitigkeit und die kontrollierte Fahrbarkeit auf unterschiedlichen Strecken. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf dem „großen Cruiser-Gefühl“ liegt, sondern mehr auf Tourenpraxis.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Abstimmung
Beim Vergleich der Bremsanlage zeigt sich vor allem eines: Beide Motorräder zielen darauf, in Alltag und Touren ein sicheres Gefühl zu geben. Die BMW R 18 wirkt dabei häufig wie ein Motorrad, das mit klarer Dosierbarkeit und stabiler Verzögerung überzeugt. Die CF Moto 800 MT Explore ergänzt das Konzept typischerweise durch eine moderne Sicherheits- und Assistenzlogik, die gerade auf wechselnden Straßenverhältnissen hilft.
Wichtig ist hier weniger, wer „besser“ ist, sondern wie sich die Abstimmung im Alltag anfühlt: Die R 18 spielt ihre Stärken im ruhigen, kontrollierten Cruiser-Betrieb aus. Die MT Explore ist stärker auf Touren-Sicherheit ausgelegt, also auf Situationen, die man unterwegs nicht immer planen kann.
Elektronik und Assistenz: Cruiser-Reduktion vs. Touren-Features
Elektronik ist ein Bereich, in dem sich die Konzepte deutlich unterscheiden. Die BMW R 18 steht traditionell eher für ein Motorrad, das sich nicht wie ein „Technikpaket“ anfühlt, sondern wie ein stimmiges Gesamtbild aus Motor, Fahrwerk und Design. Das kann ein Vorteil sein, wenn man weniger Menüs und mehr „einfach fahren“ möchte.
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das bewusst auf moderne Tourenfeatures setzt. Das kann bedeuten, dass Fahrmodi, Assistenzfunktionen und die allgemeine Elektronik-Logik das Motorrad im Alltag „entspannter“ machen – besonders, wenn man unterschiedliche Strecken und Wetterbedingungen hat.
Praxisnutzen statt Feature-Sammlung
Im Vergleich ist entscheidend, ob die Elektronik im Alltag wirklich hilft. Die R 18 punktet eher über das stimmige Gesamtgefühl. Die MT Explore punktet über die tourenfreundliche Bedienung und die Unterstützung in Situationen, die man auf Reisen häufiger hat.
Komfort auf langen Strecken: Wind, Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Auf Touren entscheidet Komfort nicht nur über Sitzpolster, sondern auch über Windschutz, Fahrruhe und die Frage, wie gut das Motorrad mit Gepäck und längeren Tagesetappen klarkommt. Die BMW R 18 ist dabei stark im „Genuss“-Bereich: Sie lädt dazu ein, die Fahrt zu genießen und das Tempo bewusst zu wählen. Wer lange Strecken in einer entspannten Gangart fährt, wird das besonders schätzen.
Die CF Moto 800 MT Explore ist dagegen von der Grundidee her auf Reisebetrieb ausgelegt. Das zeigt sich häufig in der Art, wie das Motorrad mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Streckenabschnitten umgeht. Gerade wenn Touren nicht nur aus „schönem Asphalt“ bestehen, sondern auch aus Baustellen, Umleitungen oder wechselnden Straßenoberflächen, spielt die MT Explore ihre Stärken aus.
Wartung, Service und Kostenblick: Anspruch vs. Preis-Leistungs-Gefühl
Auch wenn man im Vergleich nicht nur auf Kosten schauen sollte, ist es ein wichtiger Faktor. Die BMW R 18 steht typischerweise für ein Premium-Gesamtpaket, bei dem Service, Ersatzteilverfügbarkeit und die Marke selbst eine Rolle spielen. Die CF Moto 800 MT Explore wird oft als attraktiver Einstieg in die Reise-Adventure-Welt wahrgenommen – mit dem Fokus, viel Motorrad fürs Geld zu bieten.
Im direkten Vergleich bedeutet das: Wer Wert auf Premium-Umfeld und das klassische Markenprofil legt, findet in der R 18 häufig die passende Antwort. Wer dagegen ein tourentaugliches Motorrad sucht, das sich im Alltag pragmatisch nutzen lässt, wird die MT Explore besonders interessant finden.
Für wen welches Motorrad? Stärken passend zur Fahrweise
Die Entscheidung zwischen BMW R 18 und CF Moto 800 MT Explore hängt vor allem davon ab, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird.
BMW R 18 – ideal für…
- Fahrten, bei denen das Cruiser-Feeling im Vordergrund steht
- Menschen, die ein Motorrad bevorzugen, das entspannt und souverän wirkt
- Touren in einem eher ruhigen Tempo, bei denen Komfort und Stil zählen
CF Moto 800 MT Explore – ideal für…
- Menschen, die ein reiseorientiertes Allround-Motorrad suchen
- Fahrten mit wechselnden Straßenbedingungen und längeren Etappen
- Wer Wert auf moderne Tourenfeatures und praktische Alltagstauglichkeit legt
Fazit:
Die BMW R 18 ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Charakter, entspanntem Drehmomentgefühl und einem Motorrad liegt, das vor allem durch Stil und souveräne Ruhe überzeugt. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen Genuss und ein bewusstes Tempo im Vordergrund stehen – und weniger zu Situationen, in denen maximale Agilität oder „Adventure-Universaltauglichkeit“ gefragt ist.
Die CF Moto 800 MT Explore spielt ihre Stärken dort aus, wo Vielseitigkeit zählt: längere Touren, wechselnde Straßen, pragmatische Nutzung und ein tourenfreundliches Gesamtpaket. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf Reisen flexibel einsetzbar ist, findet in der MT Explore meist die passendere Basis.
Kurz gesagt: R 18 für Cruiser-Liebhaber, die das besondere Fahrgefühl suchen – MT Explore für Tourenfahrer, die ein vielseitiges Reise-Adventure bevorzugen.