| UVP | 21.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Durchzug - bäriger Motor
- Verarbeitung
- Details
- Komfort
- Hoher Preis
- Kraftaufwand für Vorderradbremse
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 345 | kg |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Länge | 2.440 | mm |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.232 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 180/65 B16 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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BMW R 18 vs Honda CB 500 Hornet: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 18 und die Honda CB 500 Hornet, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um Charakter, Fahrgefühl und darum, wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag oder auf längeren Touren anfühlen. Die BMW R 18 steht für massiven Cruiser-Style, entspanntes Dahingleiten und einen Motor, der sich eher wie ein Statement fährt. Die Honda CB 500 Hornet dagegen ist ein modernes Naked-Bike, das auf Wendigkeit, Alltagstauglichkeit und ein lebendiges Ansprechverhalten setzt.
Im Folgenden werden die wichtigsten Unterschiede zwischen beiden Modellen miteinander verglichen – ohne einzelne Werte aufzuzählen, sondern mit Blick darauf, was man beim Fahren wirklich merkt.
Motorcharakter: Boxermotor vs. agiler Parallel-Twin
BMW R 18: Drehmoment und Ruhegefühl
Die BMW R 18 vermittelt ein sehr eigenes Fahrgefühl: Der Boxermotor liefert Kraft auf eine Art, die weniger nach „sportlich hochdrehen“ klingt und mehr nach „ziehen lassen“. Das macht die R 18 besonders attraktiv, wenn entspanntes Fahren im Vordergrund steht – etwa auf Landstraßen, bei gemütlichen Touren oder wenn man einfach gerne mit viel Gefühl im unteren und mittleren Drehzahlbereich unterwegs ist. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei souverän und gleichmäßig.
Honda CB 500 Hornet: Direktheit und Alltagstempo
Die Honda CB 500 Hornet setzt dagegen auf einen Parallel-Twin, der spürbar lebendig ist. Das Ansprechverhalten wirkt oft „direkter“, und das Motorrad fühlt sich dadurch besonders dann richtig an, wenn Tempo, Beschleunigung und Fahrspaß im urbanen Umfeld oder auf kurvigen Strecken gefragt sind. Wer gerne zügig beschleunigt, Gangwechsel nutzt und das Motorrad aktiv bewegt, wird mit der Hornet deutlich mehr „Naked-Bike-Feeling“ erleben.
Fahrwerk und Handling: Cruiser-Linie vs. Naked-Agilität
BMW R 18: Stabilität und souveräne Langstrecke
Die R 18 ist auf ein ruhiges, stabiles Fahrverhalten ausgelegt. Das Motorrad liegt spürbar gelassen in der Spur und vermittelt ein Gefühl von „großer Maschine“. In der Praxis bedeutet das: Auf längeren Strecken und bei gleichmäßigem Tempo wirkt die BMW besonders stimmig. Gleichzeitig kann das Handling im Stadtverkehr oder bei engen Manövern weniger leichtfüßig wirken, einfach weil die R 18 vom Konzept her mehr nach Cruiser als nach „flinkem Alltagsgerät“ gebaut ist.
Honda CB 500 Hornet: Wendigkeit und Kontrolle
Die Hornet spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo häufiges Beschleunigen, Bremsen und Richtungswechsel gefragt sind. Das Handling wirkt agil, die Maschine lässt sich vergleichsweise unkompliziert bewegen und unterstützt damit ein dynamisches Fahrverhalten. Gerade wenn Strecken nicht nur geradeaus führen, sondern Kurven, Ampeln und wechselnde Situationen dazugehören, zeigt die Honda ihre Vorteile.
Sitzposition und Ergonomie: entspannt cruisen vs. aktiv fahren
BMW R 18: Cruiser-Position mit Komfortfokus
Die Sitzposition der BMW R 18 ist klar auf den Cruiser-Gedanken ausgerichtet: eher entspannt, mit Blick auf Komfort und ein „aufrecht-entspanntes“ Fahrgefühl. Das passt gut zu Fahrern, die nicht ständig „arbeiten“ wollen, sondern lieber gleichmäßig unterwegs sind. Für längere Touren ist das Konzept oft genau richtig, weil man sich weniger verkrampft fühlt und das Motorrad eher wie ein Reisebegleiter wirkt.
Honda CB 500 Hornet: aufrechte Kontrolle
Die Honda CB 500 Hornet bietet eine Sitzposition, die mehr nach aktiver Kontrolle aussieht. Man sitzt so, dass man das Motorrad gut führen kann, ohne dass es sich wie ein kompromissloses Sportbike anfühlt. Das ist ein Vorteil, wenn der Alltag viele kurze Fahrten enthält oder wenn man auf Landstraßen gerne „mitfährt“ statt nur zu cruisen.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen im Alltag
Bei beiden Motorrädern ist das Ziel klar: sicheres Anhalten und ein Gefühl von Kontrolle. Die BMW R 18 wirkt dabei besonders dann überzeugend, wenn man aus dem entspannten Fahrmodus heraus bremst und die Maschine stabil bleibt. Die Hornet punktet eher durch ihr agiles Gesamtpaket: Beim Bremsen und in der anschließenden Kurvenfahrt fühlt sich das Motorrad oft besonders „handlich“ an, was das Vertrauen in dynamischere Manöver stärkt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Parken
BMW R 18: beeindruckend, aber nicht „leicht“
Die BMW R 18 ist optisch und vom Konzept her ein Hingucker. Im Alltag bedeutet das aber auch: Wer viel durch enge Straßen fährt oder häufig parken muss, merkt schneller, dass das Cruiser-Format mehr Aufwand verlangt. Dafür wird man mit einem Fahrgefühl belohnt, das sich weniger nach „Transport“ anfühlt, sondern nach Genuss. Wer eher selten im Stop-and-Go steckt und mehr Wert auf Touren legt, wird die R 18 deutlich stimmiger finden.
Honda CB 500 Hornet: unkompliziert und vielseitig
Die Hornet ist als Naked-Bike für den Alltag gemacht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne jeden Tag nutzt: für Pendelstrecken, kurze Ausfahrten, spontane Touren und auch für Fahrten, bei denen man nicht genau weiß, wie der Tag endet. Die Agilität und das insgesamt unkomplizierte Handling machen sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad flexibel bleiben soll.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 18 – Stärken
- Charakter: Der Boxermotor und das Cruiser-Konzept sorgen für ein sehr markantes Fahrgefühl.
- Komfort und Ruhe: Für entspannte Fahrten und längere Strecken wirkt die Maschine besonders stimmig.
- Stabilität: Das Motorrad vermittelt Vertrauen bei gleichmäßigem Tempo.
BMW R 18 – Schwächen
- Weniger „Stadtleichtfüßigkeit“: Das Handling kann in engen Situationen weniger spontan wirken.
- Konzeptbedingt weniger agil: Wer maximale Wendigkeit sucht, wird eher bei der Hornet fündig.
Honda CB 500 Hornet – Stärken
- Agilität: Das Motorrad fühlt sich im Alltag und auf kurvigen Strecken lebendig an.
- Direktes Fahrgefühl: Der Parallel-Twin unterstützt ein aktives Fahrstil-Konzept.
- Vielseitigkeit: Für Pendeln, kurze Fahrten und spontane Ausflüge ist die Hornet besonders passend.
Honda CB 500 Hornet – Schwächen
- Weniger Cruiser-Genuss: Wer vor allem „großes Cruiser-Feeling“ sucht, wird die BMW stärker empfinden.
- Konzeptbedingt weniger „Massivität“: Die Hornet wirkt leichter und sportlicher im Charakter, nicht wie ein schwerer Reise-Cruiser.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welcher Fahrstil zum eigenen Alltag passt. Die BMW R 18 ist die Wahl, wenn das Motorrad vor allem Genuss liefern soll: entspanntes Fahren, ein markanter Auftritt und ein Motorcharakter, der nicht auf hektisches Tempo setzt. Die Honda CB 500 Hornet ist die Wahl, wenn das Motorrad Vielseitigkeit und Agilität liefern soll: kurze Strecken, Stadtverkehr, kurvige Landstraßen und ein Fahrgefühl, das man gerne aktiv nutzt.
Typische Einsatzszenarien
- BMW R 18: Touren, entspanntes Cruisen, Fahrer mit Fokus auf Komfort und Charakter.
- Honda CB 500 Hornet: Alltag, Pendeln, abwechslungsreiche Strecken, Fahrer mit Lust auf lebendiges Handling.
Fazit:
Die BMW R 18 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das vor allem durch Cruiser-Charakter, ruhige Souveränität und einen markanten Boxermotor überzeugt. Wer längere Strecken entspannt genießen möchte und das Gefühl einer „großen Maschine“ schätzt, wird mit der R 18 deutlich mehr Freude haben. Ihre Schwächen liegen weniger im Konzept als im Alltag: In engen Situationen und bei häufigem Rangieren wirkt die Cruiser-Form weniger unkompliziert.
Die Honda CB 500 Hornet passt dagegen ideal, wenn das Motorrad agil, direkt und vielseitig sein soll. Wer im Alltag oft unterwegs ist, gerne aktiv fährt und ein Naked-Bike-Feeling sucht, bekommt mit der Hornet ein Motorrad, das sich schnell anfühlt und Spaß macht – besonders auf kurvigen Strecken und bei wechselnden Bedingungen. Wer hingegen vor allem Komfort und Cruiser-Genuss priorisiert, wird die BMW stärker bevorzugen.