| UVP | 21.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Durchzug - bäriger Motor
- Verarbeitung
- Details
- Komfort
- Hoher Preis
- Kraftaufwand für Vorderradbremse
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 345 | kg |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Länge | 2.440 | mm |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.232 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 180/65 B16 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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BMW R 18 vs. KTM 1290 Super Duke R: Vergleich der Gegensätze
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, ist das meist kein Zufall. Die BMW R 18 steht für schwere, kultivierte Cruiser-Optik und ein entspanntes Fahrgefühl, das vor allem dann überzeugt, wenn es nicht um hektisches Tempo, sondern um souveräne Ruhe und Charakter geht. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist ein Naked Bike, das auf Angriff programmiert wirkt: direkt, bissig und mit dem Anspruch, Kurven und Beschleunigung als Spielwiese zu nutzen.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt – ohne Zahlenfriedhof, aber mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt: Motorcharakter, Fahrwerk- und Bremsgefühl, Ergonomie, Handling und die Frage, welches Motorrad besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt.
Grundcharakter: Cruiser-Relax vs. Performance-Naked
BMW R 18: Massiv, ruhig, kultiviert
Die BMW R 18 vermittelt ein Gefühl von Größe und Gelassenheit. Der Motor arbeitet mit einem Charakter, der eher nach „Ankommen“ klingt als nach „Draufhalten“. Das Motorrad wirkt wie gemacht für gleichmäßige Fahrten, bei denen man die Landschaft genießt und nicht ständig nach dem nächsten Kick sucht. Die Sitzposition und die Bauart unterstützen diesen Ansatz: Man sitzt eher entspannt, die Maschine steht stabil da und lässt sich mit einem souveränen Drehmomentgefühl bewegen.
KTM 1290 Super Duke R: Direkt, agil, kompromisslos
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für sportliche Ansprüche anfühlt. Das Handling ist spürbar auf Dynamik ausgelegt, die Gasannahme wirkt unmittelbar und das Bike will in Bewegung bleiben. Auch wenn man nicht permanent am Limit fährt, merkt man: Dieses Naked Bike ist für Fahrer gedacht, die Kurven mögen, Beschleunigung suchen und das Motorrad als aktives Erlebnis verstehen.
Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt
BMW R 18: Drehmoment-Drive statt Sport-Impuls
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 18 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo man nicht ständig schalten oder das Tempo ständig neu „aufbauen“ muss. Der Antrieb wirkt eher wie ein gleichmäßiger Schub, der das Motorrad in Bewegung hält. Das macht das Fahren in der Stadt und auf Landstraßen angenehm, weil das Bike auch bei moderaten Geschwindigkeiten souverän bleibt.
Stärken: kultiviertes Drehmomentgefühl, entspannter Rhythmus, angenehmes Cruising.
Schwächen: Wer ein sehr sportliches, „spontanes“ Ansprechverhalten erwartet, kann das weniger aggressiv wahrnehmen als bei der KTM.
KTM 1290 Super Duke R: Sportliche Durchzugskraft mit Biss
Die KTM 1290 Super Duke R setzt stärker auf das Gefühl von Performance. Der Motor liefert nicht nur Kraft, sondern auch das passende Tempo im Kopf: Gas auf, Motorrad reagiert. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders beim Beschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen Spaß macht. Auch wenn man nicht ständig Vollgas fährt, bleibt die Maschine „wach“.
Stärken: sehr direktes Ansprechverhalten, sportlicher Vortrieb, macht Lust auf dynamisches Fahren.
Schwächen: Wer vor allem entspannt cruisen möchte, empfindet die KTM im Vergleich manchmal als „zu präsent“ – sie fordert mehr aktive Aufmerksamkeit.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
BMW R 18: Stabiler Cruiser-Fahrstil
Die BMW R 18 fühlt sich vor allem dann richtig an, wenn man ruhig fährt und dem Motorrad Raum gibt. Das Fahrwerk unterstützt den Cruiser-Ansatz: Geradeauslauf und ruhige Linienführung stehen im Vordergrund. In Kurven fährt die R 18 zwar sicher, aber der Charakter bleibt eher „groß und gelassen“ statt „leichtfüßig und nervös“.
Stärken: souveränes Fahrgefühl, entspannte Kontrolle, gutes Gefühl bei längeren Strecken.
Schwächen: Wer sehr sportlich und schnell um die Ecke will, merkt eher die Grenzen eines cruiserorientierten Setups.
KTM 1290 Super Duke R: Agilität und sportliche Präzision
Die KTM 1290 Super Duke R ist deutlich stärker auf Kurvendynamik ausgelegt. Das Motorrad wirkt leichter zu „positionieren“, reagiert schneller auf Lenkimpulse und unterstützt einen aktiven Fahrstil. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich der Unterschied: Die KTM lädt eher dazu ein, die Linie zu arbeiten, früher zu bremsen, später zu beschleunigen und das Motorrad als Teil des Fahrens zu erleben.
Stärken: präzises Handling, sportliche Rückmeldung, macht Kurvenfahren leichter.
Schwächen: Bei sehr entspanntem Cruising kann das Setup weniger „weich“ wirken als bei klassischeren Cruiser-Konzepten.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind auf Straße ausgelegt, aber der Fokus unterscheidet sich. Die BMW R 18 vermittelt beim Bremsen eher das Gefühl von kontrollierter, souveräner Verzögerung – passend zum Cruiser-Charakter. Die KTM 1290 Super Duke R wirkt dagegen stärker darauf ausgelegt, auch bei sportlicher Fahrweise schnell und sicher zu verzögern, ohne dass das Motorrad „aus dem Konzept“ gerät.
BMW R 18: Stärken im ruhigen, planbaren Bremsgefühl; Schwäche eher bei maximal sportlicher Fahrweise, wenn man sehr aggressiv arbeitet.
KTM 1290 Super Duke R: Stärken bei sportlicher Dynamik und hoher Belastung; Schwäche eher für Fahrer, die ein besonders entspanntes, cruiserartiges Bremsgefühl suchen.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Komfort und Reichweite im Kopf
BMW R 18: Komfort für entspannte Stunden
Die BMW R 18 ist ergonomisch auf einen Cruiser-Lifestyle ausgerichtet. Die Sitzposition wirkt weniger „sportlich zusammengedrückt“, sondern eher auf eine entspannte Haltung. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man längere Strecken plant oder im Alltag nicht ständig in eine aktive Fahrposition wechseln möchte.
Stärken: entspannte Sitzhaltung, angenehmer Langstreckenfokus, ruhigeres Fahrgefühl.
Schwächen: Wer sehr sportliche Körperhaltung bevorzugt, fühlt sich möglicherweise weniger „eingebunden“ als auf der KTM.
KTM 1290 Super Duke R: Sportlicher Komfort mit Aktivitätsfokus
Die KTM 1290 Super Duke R bietet eine Ergonomie, die sportliche Kontrolle unterstützt. Das bedeutet nicht automatisch, dass sie unbequem ist – aber sie lädt eher zu einer aktiven Fahrweise ein. Wer gerne dynamisch fährt, profitiert davon, dass das Motorrad die eigene Bewegung unterstützt und man sich schnell „eingestellt“ fühlt.
Stärken: sportliche Kontrolle, gutes Gefühl beim aktiven Fahren, schnelle Anpassung an Kurvenrhythmus.
Schwächen: Für sehr entspannte Touren kann die KTM im Vergleich „fordernder“ wirken.
Ausstattung und Fahrmodi: Wie viel „Hilfe“ man spürt
Beide Motorräder bringen moderne Technik mit, aber die Art der Unterstützung ist unterschiedlich. Die BMW R 18 wirkt eher wie ein Motorrad, das Komfort und souveräne Beherrschbarkeit in den Vordergrund stellt. Die KTM 1290 Super Duke R setzt stärker auf Fahrmodi und Systeme, die sportliche Ambitionen begleiten – damit das Motorrad auch dann noch berechenbar bleibt, wenn man zügig unterwegs ist.
Unterm Strich gilt: Wer ein Motorrad sucht, das sich „einfach“ fahren lässt und den Charakter in den Vordergrund stellt, wird bei der BMW häufiger das Gefühl von Gelassenheit finden. Wer dagegen ein Bike möchte, das sich an unterschiedliche Fahrstile anpassen kann und sportliche Dynamik unterstützt, wird die KTM als passender empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 18 – besonders stark, wenn…
- eine entspannte, souveräne Fahrweise im Vordergrund steht
- der Fokus auf Cruiser-Charakter, Ruhe und Präsenz liegt
- längere Strecken ohne ständige „Sport-Alarmbereitschaft“ gefahren werden
KTM 1290 Super Duke R – besonders stark, wenn…
- Kurvenfahren und dynamisches Beschleunigen wichtiger sind als reines Cruising
- ein direktes, sportliches Ansprechverhalten gewünscht ist
- das Motorrad als aktives Fahrgerät genutzt werden soll
Wo beide unterschiedlich „passen“
Die BMW R 18 wirkt wie ein Motorrad für Menschen, die gerne genießen, während die KTM 1290 Super Duke R eher für diejenigen passt, die gerne fordern und erleben. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise. Die BMW belohnt Gelassenheit, die KTM belohnt Aktivität.
Für wen welches Motorrad: klare Empfehlung
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welcher Fahrstil zum eigenen Anspruch passt.
BMW R 18: die bessere Wahl für…
… Fahrerinnen und Fahrer, die ein Cruiser-Motorrad suchen, das sich souverän und kultiviert anfühlt. Wer Wert auf entspannte Ergonomie, ruhigen Charakter und ein Motorrad legt, das lange Strecken angenehm macht, wird mit der BMW R 18 sehr wahrscheinlich zufriedener sein. Auch wenn man nicht ständig sportlich unterwegs ist, bleibt das Fahrgefühl stimmig und angenehm.
KTM 1290 Super Duke R: die bessere Wahl für…
… alle, die ein Naked Bike möchten, das Dynamik nicht nur verspricht, sondern spürbar liefert. Wer Kurven liebt, gerne zügig fährt und ein direktes Ansprechverhalten schätzt, findet in der KTM 1290 Super Duke R ein Motorrad, das schnell Lust auf mehr macht. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt die KTM ihren Vorteil besonders deutlich.
Fazit:
Die BMW R 18 ist die richtige Wahl, wenn ein Cruiser-Feeling im Vordergrund steht: souverän, kultiviert und auf entspanntes Fahren ausgelegt. Sie passt besonders gut zu längeren Touren, ruhigem Tempo und Fahrern, die das Motorrad eher genießen als „ausreizen“ wollen. Die KTM 1290 Super Duke R gewinnt dagegen, wenn sportliche Dynamik wichtiger ist: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das Kurven und Beschleunigung in den Mittelpunkt stellt. Wer ein Motorrad sucht, das aktiv gefahren werden will und bei zügiger Fahrweise besonders viel Spaß macht, findet in der KTM den besseren Match. Kurz gesagt: BMW für Charakter und Gelassenheit, KTM für Performance und Agilität.