| UVP | 21.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Durchzug - bäriger Motor
- Verarbeitung
- Details
- Komfort
- Hoher Preis
- Kraftaufwand für Vorderradbremse
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 345 | kg |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Länge | 2.440 | mm |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.232 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 180/65 B16 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 18 vs. Suzuki DR-Z 4SM: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 18 und die Suzuki DR-Z 4SM, dann liegt das meist nicht nur am Design. Es geht um Philosophie: Die BMW R 18 steht für entspanntes Cruisen, viel Drehmoment und ein souveränes Fahrgefühl. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist eher die Idee von leichtem, wendigem Spaß – mit dem Charakter eines supermoto-nahen Konzeptes, das Kurven und wechselnde Strecken liebt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Welche Stärken bringen die Modelle in den Alltag, auf Landstraßen und bei sportlicher Fahrweise wirklich ein?
Grundcharakter: Cruiser vs. supermoto-nahes Konzept
Die BMW R 18 ist als Cruiser gebaut, und das merkt man in der Art, wie sie beschleunigt und wie sie sich im Fahrbetrieb anfühlt. Der Fokus liegt auf ruhigem Vortrieb, kräftigem Ansprechverhalten und einem Fahrstil, der nicht ständig nach Drehzahl verlangt. Wer lange Strecken entspannt genießen möchte, bekommt hier ein Motorrad, das sich eher nach „großem Gang“ anfühlt als nach „immer am Limit“.
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt dagegen deutlich agiler. Sie ist darauf ausgelegt, dass man sie gern bewegt: Richtungswechsel, zügiges Durchfahren von Kurven und ein Fahrgefühl, das mehr nach Kontrolle und Dynamik verlangt. Das Konzept zielt weniger auf das gemütliche Dahingleiten ab, sondern auf lebendiges Handling und eine Art „leichtes Motorrad“-Erlebnis.
Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag zeigt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik trennt sich die Spreu schnell. Die BMW R 18 setzt auf einen kräftigen, drehmomentbetonten Ansatz. Dadurch wirkt die Beschleunigung oft besonders souverän, selbst wenn nicht permanent hochgedreht wird. Das ist vor allem im Stadtverkehr und auf Landstraßen angenehm: Man kann vorausschauend fahren, schaltet entspannt und hat trotzdem genug Reserven.
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken anders aus. Durch den eher sportlich ausgerichteten Charakter des Antriebs fühlt sich das Motorrad dann besonders gut an, wenn es „mitarbeitet“ – also wenn man die Drehzahl nicht komplett ignoriert. Das kann sich beim zügigen Fahren in Kurven oder beim dynamischen Überholen als Vorteil erweisen, weil das Motorrad schneller auf Fahrbefehle reagiert.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die BMW R 18 punktet mit einem entspannten, kraftvollen Vortrieb, der weniger Konzentration auf Drehzahlmanagement erfordert. Die Suzuki DR-Z 4SM ist dafür stärker, wenn es um lebendige Reaktionen und sportlichere Fahrweise geht – allerdings fühlt sie sich dann auch am besten an, wenn man sie entsprechend bewegt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität oder Wendigkeit?
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Cruiser- und Supermoto-DNA. Die BMW R 18 ist auf ein ruhiges, stabiles Fahrgefühl ausgelegt. Gerade bei längeren Strecken und bei gleichmäßigem Tempo wirkt das Motorrad dadurch sehr gelassen. Unebenheiten werden oft souveräner „weggetragen“, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Masse und Kontrolle.
Die Suzuki DR-Z 4SM setzt dagegen auf ein Handling, das Richtungswechsel erleichtert. Das Fahrwerk unterstützt eine agile Linie, wodurch sich das Motorrad besonders in kurvigen Abschnitten oder bei wechselnden Untergründen angenehm anfühlt. Wer gern „arbeitet“ und das Motorrad aktiv durch die Kurve führt, wird hier schnell Freude haben.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die BMW R 18 ist im Komfort und in der Stabilität stark, besonders wenn es um entspannte Kilometer geht. Die Suzuki DR-Z 4SM ist im Kurvengefühl und in der Wendigkeit im Vorteil – kann aber je nach Fahrstil weniger „samtig“ wirken, wenn man vor allem Komfort sucht.
Bremsen: Vertrauen beim Anhalten und in der Kurve
Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Ansätze. Die BMW R 18 zielt auf ein kontrolliertes, gut dosierbares Bremsverhalten ab. Gerade bei moderater Fahrweise und beim Cruisen ist das wichtig, weil man häufig gleichmäßig bremst und das Motorrad dabei stabil bleiben soll.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist stärker auf dynamisches Fahren ausgelegt. Dadurch spielt die Bremsleistung ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um zügige Verzögerungen und um das Zusammenspiel mit dem Fahrwerk in Kurven geht. Das Motorrad wirkt dann „direkter“, was beim sportlichen Fahren ein Vorteil sein kann.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die BMW R 18 wirkt oft besonders souverän bei gleichmäßiger Dosierung und entspanntem Bremsen. Die Suzuki DR-Z 4SM punktet, wenn man häufiger kräftiger bremst und das Motorrad aktiv in die Fahrdynamik einbindet.
Ergonomie und Sitzposition: Großes Cruiser-Gefühl vs. bewegliches Konzept
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die BMW R 18 bietet eine ergonomische Auslegung, die zum Cruisen passt: entspannter Oberkörper, ein Gefühl von „auf dem Motorrad sitzen“ statt „im Motorrad zu verschwinden“. Das ist angenehm, wenn man lange fährt und nicht ständig die Haltung neu justieren möchte.
Die Suzuki DR-Z 4SM fühlt sich dagegen eher nach „Fahren“ an. Die Sitzposition unterstützt eine aktive Kontrolle, was gerade in kurvigen Strecken oder bei wechselndem Tempo Vorteile bringt. Wer gern beweglich bleibt und das Motorrad mit dem Körper führt, wird das als Plus empfinden.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die BMW R 18 ist im Komfort und in der Langstreckenorientierung stark. Die Suzuki DR-Z 4SM ist im aktiven Handling im Vorteil, kann aber für Menschen, die vor allem entspannt und bequem sitzen möchten, weniger „gemütlich“ wirken.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „echte“ Nutzung
Im Alltag entscheidet häufig nicht nur die Leistung, sondern auch das Zusammenspiel aus Handhabung, Übersicht und Fahrbarkeit. Die BMW R 18 ist für viele Wege die bessere Wahl, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt: Einkaufen, Ausfahrten am Wochenende oder längere Touren, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist im Alltag dann besonders attraktiv, wenn häufig kurze Strecken, wechselnde Straßenverhältnisse und spontane Fahrten dazugehören. Das Motorrad wirkt leichter zu bewegen und macht Lust auf Bewegung – gerade dort, wo man nicht stundenlang gleichmäßig fährt.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die BMW R 18 überzeugt mit Cruiser-Komfort und ruhigem Fahrgefühl. Die Suzuki DR-Z 4SM ist stärker, wenn man das Motorrad öfter „fordert“ und gern schnell zwischen Situationen wechselt.
Wartung, Kosten und Verfügbarkeit: Worauf beim Kauf achten?
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch Wartung und Folgekosten eine Rolle. In der Praxis sind Faktoren wie Serviceintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit und typische Verschleißteile entscheidend. Beide Modelle haben ihre Fans und sind grundsätzlich im Markt präsent, aber die tatsächlichen Kosten hängen stark davon ab, wie viel gefahren wird und wie der Zustand beim Kauf ist.
Wer die BMW R 18 als Langstrecken-Cruiser nutzt, sollte besonders auf einen gepflegten Wartungszustand achten und Verschleißteile im Blick behalten, die bei viel Kilometerleistung relevant werden. Bei der Suzuki DR-Z 4SM lohnt sich ein genauer Blick auf die Historie: Gerade weil das Motorrad oft dynamischer bewegt wird, sind Komponenten, die bei sportlicher Fahrweise stärker beansprucht werden, besonders wichtig.
Praktischer Tipp für die Entscheidung
Am Ende ist es sinnvoll, nicht nur Daten zu vergleichen, sondern auch die eigene Nutzung ehrlich einzuordnen: Wie oft geht es in den Stadtverkehr? Wie häufig wird auf Landstraßen gefahren? Und wie wichtig ist Komfort gegenüber Agilität? Genau diese Fragen beantworten den Vergleich meist schneller als reine Zahlen.
Fazit:
Die BMW R 18 ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, entspannt zu fahren, lange Strecken zu genießen und ein souveränes, drehmomentstarkes Fahrgefühl zu erleben. Sie passt besonders zu Fahrern, die ein Cruiser-Setup lieben, bei dem das Motorrad Ruhe ausstrahlt und nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. Wer Komfort, Stabilität und ein „großes“ Motorradgefühl sucht, wird hier glücklich.
Die Suzuki DR-Z 4SM empfiehlt sich, wenn mehr Dynamik, Wendigkeit und ein aktiveres Handling gefragt sind. Sie ist ideal für kurvige Strecken, abwechslungsreiche Fahrten und alle, die das Motorrad gern bewegen und schnell auf Fahrbefehle reagieren lassen. Wer Spaß an einem lebendigen Konzept hat und das Motorrad nicht nur als Transportmittel, sondern als Spielplatz betrachtet, findet in der DR-Z 4SM den passenden Charakter.
Kurz gesagt: BMW R 18 für Cruiser-Komfort und entspanntes Cruisen, Suzuki DR-Z 4SM für Agilität, Dynamik und sportlichere Einsätze.