| UVP | 21.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Durchzug - bäriger Motor
- Verarbeitung
- Details
- Komfort
- Hoher Preis
- Kraftaufwand für Vorderradbremse
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 345 | kg |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Länge | 2.440 | mm |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.232 | mm |
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 180/65 B16 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
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BMW R 18 vs. Suzuki GSX-8T: Motorradvergleich im Alltag und auf Tour
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 18 steht für massiven Cruiser-Charakter, entspanntes Gleiten und eine große Portion Stil. Die Suzuki GSX-8T dagegen wirkt wie ein modernes Allround-Paket: sportlich inspiriert, alltagstauglich gedacht und mit dem Anspruch, auch auf längeren Strecken nicht nur „mitzufahren“, sondern aktiv zu gefallen. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Fahrphilosophie – und genau die lässt sich im direkten Vergleich gut herausarbeiten.
Grundcharakter: Cruiser-Gefühl vs. sportlicher Allround-Ansatz
BMW R 18: Ruhe, Gewicht und Präsenz
Die BMW R 18 setzt auf einen souveränen, eher gelassenen Auftritt. Der Motor und die Art, wie das Motorrad Kraft auf die Straße bringt, zielen auf ein entspanntes Fahren. Statt ständig nach Drehzahl zu suchen, fühlt sich das Motorrad eher so an, als würde es „von unten“ die Arbeit übernehmen. Das passt besonders gut zu Fahrten, bei denen das Tempo nicht ständig neu verhandelt werden muss – dafür aber das Fahrgefühl.
Suzuki GSX-8T: Agilität und Alltagstauglichkeit
Die Suzuki GSX-8T ist dagegen deutlich näher an einem modernen Konzept aus Alltag und sportlicherem Anspruch. Die Maschine wirkt leichter zu bewegen, reagiert direkter und lädt dazu ein, auch mal zügiger durch den Verkehr zu gleiten oder Landstraßen dynamischer zu fahren. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur „angenehm“ ist, sondern auch Spaß macht, findet hier eine klare Richtung.
Sitzposition und Ergonomie: entspannter Cruiser vs. funktionale Haltung
Ein großer Unterschied zeigt sich in der Sitzposition. Die BMW R 18 ist klar auf Cruiser-Komfort ausgelegt: Die Haltung wirkt entspannter, die Beine sind anders positioniert, und das Motorrad vermittelt das Gefühl, eher „darauf zu sitzen“ als „sich einzuklinken“. Das ist ideal, wenn längere Fahrten ohne ständiges Umpositionieren im Vordergrund stehen.
Die Suzuki GSX-8T verfolgt eine funktionale, sportlich angehauchte Ergonomie. Das bedeutet: mehr „Fahrbereitschaft“ im Körper, oft mit einer Haltung, die sich schneller anfühlt, wenn die Straße kurviger wird. Für viele ist das der Vorteil, dass das Motorrad sowohl im Alltag als auch bei flotteren Ausfahrten nicht in eine Richtung „festgelegt“ wirkt.
Motor und Kraftentfaltung: Drehmoment-Charakter vs. dynamische Nutzung
Beim Vergleich der Motorcharakteristik wird deutlich, wie unterschiedlich die beiden Konzepte gedacht sind. Die BMW R 18 spielt ihre Stärken vor allem in der Art aus, wie sie Leistung und Drehmoment bereitstellt: eher kraftvoll und gleichmäßig, mit dem Fokus auf souveränes Dahingleiten. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man nicht ständig schalten oder das Motorrad „aufziehen“ möchte.
Die Suzuki GSX-8T wirkt dagegen so, als würde sie mehr „Fahrgefühl über Drehzahl“ zulassen. Die Kraftentfaltung ist so ausgelegt, dass man sie je nach Situation unterschiedlich nutzen kann: entspannt im Stadtverkehr, aber auch bereit, wenn die Strecke mehr Tempo und mehr Dynamik verlangt. Dadurch entsteht ein Motorrad, das sich vielseitiger anfühlt, weil es mehrere Fahrstile unterstützt.
Fahrwerk und Handling: souveränes Rollen vs. spürbare Agilität
Das Fahrwerk entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad „großartig“ wirkt oder „einfach nur gut“. Die BMW R 18 vermittelt vor allem Stabilität und ein ruhiges Rollen. Gerade bei längeren Strecken oder bei wechselnden Fahrbahnbelägen kann diese Art von Set-up ein echter Vorteil sein: Das Motorrad wirkt weniger hektisch, eher wie ein verlässlicher Begleiter.
Die Suzuki GSX-8T ist im Handling spürbar agiler. Das zeigt sich besonders in Situationen, in denen häufige Richtungswechsel oder zügiges Umsetzen gefragt sind – etwa auf Landstraßen oder in kurvigen Abschnitten. Wer gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, bekommt hier mehr Rückmeldung und ein direkteres Gefühl.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Beim Bremsen geht es nicht nur um „Stoppwirkung“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Im Vergleich wirkt die BMW R 18 darauf ausgelegt, kontrolliert zu verzögern und dabei ein ruhiges, vorhersehbares Verhalten zu zeigen. Das passt zum Cruiser-Charakter: Bremsen sollen Sicherheit geben, ohne dass das Motorrad dabei unruhig wird.
Die Suzuki GSX-8T setzt stärker auf ein sportlicheres Ansprechverhalten. Dadurch kann sich das Bremsen dynamischer anfühlen, besonders wenn man öfter zügig verzögert oder in Kurven mehr Kontrolle braucht. Wer häufig in gemischtem Tempo unterwegs ist, profitiert oft von dieser direkten Rückmeldung.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Wege
Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt. Die BMW R 18 punktet mit ihrem entspannten Fahrgefühl und der souveränen Art, auch ohne ständiges „Nacharbeiten“ zu funktionieren. Allerdings ist sie als Cruiser-Konzept eher auf das entspannte Fahren ausgelegt – wer viel im Stop-and-Go unterwegs ist oder häufig enge Manöver braucht, merkt die andere Ausrichtung schneller.
Die Suzuki GSX-8T wirkt im Stadtbetrieb oft unkomplizierter, weil sie sich agiler bewegt und schneller „parat“ ist. Das macht sie besonders interessant für Pendler oder für alle, die das Motorrad nicht nur am Wochenende ausführen, sondern regelmäßig nutzen.
Reisetauglichkeit: Komfort über Distanz vs. vielseitige Nutzung
Für längere Touren ist nicht nur der Komfort entscheidend, sondern auch, wie gut das Motorrad mit wechselnden Anforderungen zurechtkommt. Die BMW R 18 ist prädestiniert für Fahrten, bei denen das Tempo eher gleichmäßig bleibt und das Motorrad vor allem durch Ruhe und Präsenz überzeugt. Wer gerne „durchzieht“ und dabei den Cruiser-Charakter genießen möchte, bekommt genau das.
Die Suzuki GSX-8T ist dagegen ein Motorrad, das sich auf Reisen nicht nur wohlfühlt, sondern auch flexibel bleibt. Wenn die Route mal kurviger wird oder häufiger Tempowechsel anstehen, kann die GSX-8T ihre Stärken ausspielen: Sie wirkt weniger „auf eine Art“ festgelegt und lässt mehr Spielraum für unterschiedliche Streckenprofile.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der BMW R 18
- Charakter und Fahrgefühl: Cruiser-typisch ruhig, kraftvoll und souverän.
- Komfortorientierte Ergonomie: entspannte Haltung für längere Fahrten.
- Stabilität im Fahrbetrieb: wirkt gelassen und vorhersehbar.
Schwächen der BMW R 18
- Weniger „Allround-Agilität“: nicht so leichtfüßig wie ein sportlich ausgerichtetes Konzept.
- Stadt- und Manöverfokus: kann je nach Nutzungsszenario weniger unkompliziert wirken.
Stärken der Suzuki GSX-8T
- Agiles Handling: macht Richtungswechsel und dynamisches Fahren leichter.
- Vielseitigkeit: funktioniert sowohl entspannt als auch zügiger.
- Direktes Ansprechverhalten: vermittelt mehr Kontrolle im gemischten Betrieb.
Schwächen der Suzuki GSX-8T
- Weniger Cruiser-Feeling: wer genau dieses „große, ruhige“ Erlebnis sucht, findet es hier weniger.
- Fahrstilabhängigkeit: der Spaß entsteht oft stärker durch aktive Nutzung.
Welche Entscheidung passt? Empfehlung nach Fahrprofil
Die Wahl zwischen BMW R 18 und Suzuki GSX-8T hängt weniger von „besser“ als von „passender“ ab. Die BMW R 18 ist die richtige Richtung, wenn das Motorrad vor allem Charakter liefern soll: ruhiges, kraftvolles Gleiten, ein entspanntes Körpergefühl und das Bedürfnis, Touren zu genießen, ohne ständig die Fahrstrategie zu wechseln.
Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag flexibel bleibt und auch auf Strecken mit mehr Kurven oder Tempowechseln Spaß macht. Wer ein vielseitiges Gesamtpaket möchte – von Stadt bis Landstraße – bekommt hier ein Modell, das sich schnell „richtig“ anfühlt.
Fazit:
Die BMW R 18 ist für alle, die Cruiser-Feeling, Ruhe und souveräne Kraftentfaltung suchen. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen Komfort, Stabilität und ein entspanntes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die Suzuki GSX-8T empfiehlt sich, wenn ein Motorrad gebraucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf Touren flexibel mit wechselnden Anforderungen umgeht. Wer Agilität, direktes Ansprechverhalten und einen sportlicheren Charakter bevorzugt, wird mit der GSX-8T glücklicher. Kurz gesagt: BMW R 18 für genussorientierte Cruiser-Touren, GSX-8T für vielseitige Nutzung mit mehr Dynamik im Alltag.