UVP 21.600 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 20.400 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Was kann der neue Mischling aus Café-Racer und Super-Sportler?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Durchzug - bäriger Motor
  • Verarbeitung
  • Details
  • Komfort
Kontra:
  • Hoher Preis
  • Kraftaufwand für Vorderradbremse
Pro:
  • Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
  • fauchender Triple-Sound
  • zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
  • volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
  • nahezu einzigartiges Design
Kontra:
  • sportlich fordernde Sitzposition
  • Soziusbetrieb 1b
  • Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht345kg
Radstand1.731mm
Länge2.440mm
Radstand1.731mm
Sitzhöhe: 690 mm
Höhe1.232mm
Gewicht199kg
Radstand1.439mm
Länge2.090mm
Radstand1.439mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartZweizylinder-Viertakt-Boxermotor
Hubraum1.802ccm
Hub100mm
Bohrung107mm
KühlungLuft-/ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.160ccm
Hub61mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung91 PS bei 4.750 U/Min
Drehmoment158 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite285km
Leistung180 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.245km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite246km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenStahl-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R 19
Reifen hinten180/65 B16
RahmenbauartDoppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen
Federung vorneVoll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAlu-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.400€
  • Verfügbarkeit: ab 04/2022
  • Farben: rot, weiß

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BMW R 18 vs Triumph Speed Triple 1200 RR: Vergleich der Gegensätze

Wenn zwei Motorräder so klar unterschiedliche Philosophie verfolgen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die BMW R 18 steht für schwere Präsenz, entspanntes Rollen und den unverwechselbaren Charakter eines Boxermotors. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist auf Dynamik getrimmt: sportlich, direkt und mit dem Anspruch, jede Ausfahrt in Richtung Performance zu drehen. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, entscheidet im Grunde auch zwischen zwei Fahrwelten.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Motorräder gegenübergestellt: Motorcharakter, Fahrgefühl, Fahrwerk und Bremsen, Ergonomie sowie Alltagstauglichkeit und Einsatzbereich. Dabei geht es nicht darum, das eine Modell pauschal über das andere zu stellen, sondern die Stärken und Schwächen dort herauszuarbeiten, wo sie im Alltag wirklich zählen.

Motorcharakter: Boxer-Genuss vs. sportlicher Dreizylinder

BMW R 18 – Drehmoment und Gelassenheit

Die BMW R 18 setzt auf den typischen Boxer-Charakter: spürbare Kraft von unten, ein ruhiges, großes Laufgefühl und ein Sound, der eher nach „Ankommen“ als nach „Aufdrehen“ klingt. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen wirkt die R 18 dadurch souverän und entspannt. Die Kraftentfaltung ist so ausgelegt, dass man häufig nicht ständig nachschieben muss – das Motorrad trägt den Fahrer, statt ihn zu „fordern“.

Triumph Speed Triple 1200 RR – Druck, Schub und Direktheit

Die Triumph Speed Triple 1200 RR bringt dagegen einen deutlich sportlicheren Ansatz mit. Der Dreizylinder liefert Schub mit spürbarer Dynamik, und das Ansprechverhalten wirkt insgesamt unmittelbarer. Wer gern zügig beschleunigt, Kurven dynamisch ansteuert oder das Motorrad auch mal „arbeiten“ lässt, bekommt hier ein sehr zielgerichtetes Gefühl. Im Vergleich zur R 18 ist die Triumph weniger auf entspanntes Dahingleiten ausgelegt, sondern auf Fahrspaß mit klarer Performance-Fokussierung.

Fahrgefühl und Handling: Cruiser-Stabilität vs. Naked-Agilität

BMW R 18 – souverän, aber nicht „leichtfüßig“

Die BMW R 18 wirkt wie ein schweres, gutmütiges Schiff auf zwei Rädern. In flotteren Situationen bleibt sie stabil, und das Fahrgefühl ist stark von Ruhe und Kontrolle geprägt. Allerdings ist genau diese Charakteristik auch die Grenze: Wer häufig enge Kehren fährt, viel Rangieren muss oder besonders sportlich um die Ecke möchte, merkt schneller, dass die R 18 kein Motorrad für „immer maximal agil“ ist. Das Gewicht und die Cruiser-Geometrie verlangen mehr Geduld und eine vorausschauende Fahrweise.

Triumph Speed Triple 1200 RR – präzise, schnell, fordernd

Die Speed Triple 1200 RR spielt ihre Stärken dort aus, wo es um Agilität, präzises Einlenken und zügiges Herausbeschleunigen geht. Das Motorrad fühlt sich sportlich an, reagiert direkt auf Gas und Lenkimpulse und lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren. Gleichzeitig ist das Setup spürbar „performance-orientiert“: Wer eher gemütlich unterwegs ist oder lange Strecken entspannt genießen möchte, muss sich darauf einstellen, dass die Triumph mehr Aufmerksamkeit einfordert.

Fahrwerk und Bremsen: Komfortorientierung vs. Sport-Anspruch

BMW R 18 – Komfort und Kontrolle im Fokus

Bei der BMW R 18 steht das Zusammenspiel aus Komfort und souveräner Kontrolle im Vordergrund. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, Unebenheiten zu glätten und das Motorrad auch bei längeren Fahrten stabil zu halten. Im Vergleich zur Triumph fühlt sich die R 18 dadurch oft „entspannter“ an – besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist. Die Bremsen wirken dabei auf eine sichere Alltagsnutzung abgestimmt: kräftig genug, um jederzeit zu verzögern, aber nicht so kompromisslos sportlich, dass man ständig das Gefühl hat, man müsse das Setup „ausreizen“.

Triumph Speed Triple 1200 RR – sportliche Bremsperformance

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist beim Thema Bremsen und Fahrwerksgefühl klar auf Performance getrimmt. Im Vergleich zur R 18 ist die Dosierbarkeit und die sportliche Rückmeldung oft unmittelbarer. Gerade bei zügiger Fahrweise, in Kurven oder bei wiederholten Bremsmanövern zeigt sich der RR-Charakter: Das Motorrad vermittelt mehr „Grip- und Fahrbahngefühl“ und unterstützt eine dynamische Linie. Wer dagegen vor allem gemütlich fährt, könnte die sportliche Auslegung als „zu viel“ empfinden – nicht weil sie schlecht wäre, sondern weil sie für einen anderen Anspruch gebaut ist.

Ergonomie und Sitzposition: entspanntes Cruisen vs. sportliches Sitzen

Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die BMW R 18 bietet eine deutlich cruiser-typische Haltung: aufrechter, entspannter und auf längere Fahrten ohne ständiges „Mitfahren“ ausgelegt. Dadurch passt sie besonders gut zu Fahrern, die das Motorrad als komfortables Reise- und Genussgerät sehen.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR hingegen setzt auf eine sportlichere Sitzposition. Das bedeutet: mehr Fokus auf aktive Kontrolle, mehr „Fahrzeugkontakt“ und ein Gefühl, das stärker Richtung sportliche Nutzung geht. Für kurze bis mittlere Ausfahrten ist das oft ein Vorteil, für sehr lange Strecken hängt es stark davon ab, wie empfindlich man auf eine sportlichere Haltung reagiert.

Ausstattung und Charakter: Stilfragen, die im Alltag zählen

BMW R 18 – Premium-Cruiser mit klassischer Ausstrahlung

Die BMW R 18 punktet vor allem mit ihrem großen, hochwertigen Auftritt. Der Charakter ist bewusst „oldschool-modern“: viel Präsenz, viel Ruhe im Gesamtbild und ein Fahrgefühl, das sich eher nach Wertigkeit als nach Aggressivität anfühlt. Wer Wert auf eine stimmige Optik und ein Motorrad legt, das auch im Stand wirkt, wird hier schnell glücklich.

Triumph Speed Triple 1200 RR – Performance-Naked mit RR-Anspruch

Die Triumph Speed Triple 1200 RR wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man nicht „nebenbei“ fährt. Der Look und die Ausrichtung sind klar sportlich, und das spürt man auch im Fahrverhalten. Im Vergleich zur R 18 ist die Triumph stärker auf Fahrspaß und Dynamik ausgelegt – weniger auf „Show“ im Sinne von Cruiser-Ästhetik, mehr auf „Funktion“ und Performance.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der BMW R 18

  • Entspanntes Fahrgefühl durch Boxer-Charakter und souveräne Kraftentfaltung.
  • Komfortorientierung für längere Fahrten und weniger perfekte Straßen.
  • Stabile, kontrollierte Art – besonders bei gleichmäßigem Tempo.
  • Premium-Cruiser-Charakter mit starker visueller Wirkung.

Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 18

  • Weniger agil bei engen, häufigen Richtungswechseln und beim Rangieren.
  • Sportliche Fahrweise fühlt sich im Vergleich zur Triumph weniger „leicht“ an.
  • Gewicht und Geometrie verlangen eine vorausschauende Fahrtechnik.

Stärken der Triumph Speed Triple 1200 RR

  • Sportliche Direktheit bei Gasannahme und Fahrdynamik.
  • Agiles Handling für zügige Kurvenfahrten und dynamische Linien.
  • Brems- und Fahrwerksperformance mit klarer Performance-Ausrichtung.
  • Motorrad-„Fokus“: macht Fahrspaß spürbar zum Hauptthema.

Schwächen bzw. Grenzen der Triumph Speed Triple 1200 RR

  • Sportlichere Ergonomie kann für sehr lange, entspannte Touren weniger ideal sein.
  • Anspruch an Fahrstil: Wer nur gemütlich cruisen möchte, nutzt das Potenzial nicht immer aus.
  • Performance-Setup wirkt in „Alltagsruhe“ manchmal überdimensioniert.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Die Entscheidung zwischen BMW R 18 und Triumph Speed Triple 1200 RR hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, was man vom Motorrad erwartet.

BMW R 18 ist besonders passend für Fahrer, die einen großen Cruiser-Charakter suchen: entspanntes Rollen, souveräne Kontrolle, Komfort und ein Motorgefühl, das nicht nach Sportprogramm klingt. Wer häufig längere Strecken fährt, Wert auf Ruhe legt und das Motorrad als Genussgerät versteht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Triumph Speed Triple 1200 RR ist die richtige Wahl, wenn Dynamik im Vordergrund steht: präzises Handling, sportliche Bremsperformance und ein Motor, der Lust auf zügige Fahrten macht. Wer Kurven aktiv angeht, gern beschleunigt und ein Motorrad möchte, das sich wie ein Performance-Werkzeug anfühlt, wird mit der Triumph deutlich mehr „Kick“ erleben.

Fazit:

Die BMW R 18 ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Komfort, Cruiser-Charakter und ein entspanntes, souveränes Fahrgefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn gleichmäßiges Tempo, längere Strecken und ein ruhiger Umgang mit dem Motorrad wichtiger sind als maximale Agilität. Ihre Grenzen zeigen sich vor allem dort, wo enge Passagen, häufiges Rangieren oder eine sehr sportliche Fahrweise im Vordergrund stehen.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt dagegen zu Fahrern, die Dynamik wollen: direktes Ansprechverhalten, präzises Handling und sportliche Brems- und Fahrwerksperformance. Wer Kurven dynamisch fährt und das Motorrad spürbar fordern möchte, bekommt hier ein sehr zielgerichtetes Gesamtpaket. Für sehr entspannte, lange Touren kann die sportlichere Auslegung jedoch weniger „easy“ wirken.

Kurz gesagt: Genuss und Cruiser-Ruhe sprechen für die BMW R 18, Performance und Agilität für die Triumph Speed Triple 1200 RR.

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