| UVP | 21.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Durchzug - bäriger Motor
- Verarbeitung
- Details
- Komfort
- Hoher Preis
- Kraftaufwand für Vorderradbremse
- ansprechendes Design
- sehr helles Frontlicht
- Komponenten von Kayaba und Nissin
- passender Boller-Sound
- fummelige Handy-App
- nur eine Farbe erhältlich
- kein QuickShifter
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 345 | kg |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Länge | 2.440 | mm |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.232 | mm |
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 581 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
| Leistung | 64 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 57 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 434 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 180/65 B16 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 128)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Nissin, 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin, 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Voge R625 ist eine einfaches, aber gut gemachtes Naked-Bike. Mit ihren Komponenten von Kayaba, Nissin und Pirelli ist sie auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern. Sie kann sich allerdings weder preislich noch in der Leistung oder Ausstattung wesentlich von vergleichbaren Maschinen absetzen. Trotzdem: Wir hatten jede Menge Spaß mit der kompakten Maschine. Sie fährt sich gut und bietet ausreichend Leistung für eine sportliche Hausrunde.MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 18 vs. Voge R 625: Vergleich für Cruiser-Fans
Wenn zwei Cruiser-Philosophien aufeinandertreffen, wird der Vergleich spannend: Die BMW R 18 steht für große, klassische Präsenz und ein Fahrgefühl, das stark auf souveräne Ruhe und Charakter setzt. Die Voge R 625 verfolgt dagegen einen moderneren Ansatz im Retro-Look und will vor allem mit Alltagstauglichkeit, guter Ausstattung und einem stimmigen Gesamtpaket überzeugen. Wer zwischen beiden Modellen schwankt, möchte meist nicht nur technische Daten nebeneinander sehen, sondern verstehen, wie sich die Unterschiede im Alltag auswirken.
Im Folgenden werden die im Vergleich genannten Eckpunkte beider Motorräder miteinander gegenübergestellt – mit Blick auf Stärken, Schwächen und die Frage, welches Bike für welchen Einsatzzweck sinnvoller ist.
Grundidee und Charakter: Wie sich die beiden Cruiser anfühlen
BMW R 18: große Bühne, ruhige Kraft
Die BMW R 18 wirkt wie ein Statement. Der Motorcharakter ist auf entspanntes Gleiten ausgelegt: Gasannahme und Drehmomententfaltung zielen darauf, dass sich das Motorrad auch bei niedrigen Drehzahlen souverän bewegt. Das macht die R 18 besonders attraktiv, wenn längere Strecken ohne hektisches Schalten oder ständiges Nachdenken über das Tempo im Vordergrund stehen.
Voge R 625: moderner Retro-Ansatz
Die Voge R 625 bringt den Retro-Vibe ebenfalls mit, bleibt aber in der Auslegung alltagstauglicher und oft „leichter“ im Handling. Der Fokus liegt stärker darauf, dass das Motorrad im Stadtverkehr gut zu bewegen ist und auf Landstraßen dynamisch mitfahren kann, ohne dass man ständig das Gefühl hat, gegen das Motorrad arbeiten zu müssen.
Motor und Antrieb: Unterschiede in der Fahrbarkeit
Beim Vergleich der Motor- und Antriebscharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die BMW R 18 ist auf maximalen Cruiser-Flow ausgelegt. Die Voge R 625 wirkt dagegen agiler und lässt sich im Alltag oft intuitiver dosieren.
Beide Motorräder können auf ihre Weise „kraftvoll“ sein, aber die Art der Kraft ist verschieden: Während die BMW R 18 eher mit souveräner, gleichmäßiger Leistung überzeugt, setzt die Voge R 625 stärker auf ein spürbares Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das sich schneller an unterschiedliche Situationen anpasst. Wer häufig in wechselndem Tempo unterwegs ist – etwa mit Stop-and-go oder vielen Kurven – profitiert häufig von der leichteren Handhabung der Voge.
Fahrwerk und Handling: Komfort vs. Agilität
BMW R 18: komfortorientiert und stabil
Im Fahrwerk-Vergleich zeigt sich die BMW R 18 als eher komfortorientierte Wahl. Das Motorrad vermittelt Stabilität, besonders bei längeren Fahrten und bei gleichmäßigem Tempo. Gerade wenn die Strecke „läuft“, spielt die BMW ihre Stärken aus: ruhige Linienführung, entspannter Geradeauslauf und ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach Korrektur verlangt.
Voge R 625: wendiger im Alltag
Die Voge R 625 ist im Vergleich häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad auch im Alltag oft bewegt werden muss. Das Handling wirkt direkter, was beim Rangieren, in engen Situationen oder auf kurvigen Landstraßen Vorteile bringt. Gleichzeitig bleibt der Komfort in einem Bereich, der für viele Fahrerinnen und Fahrer alltagstauglich ist – ohne dass das Motorrad wie ein „Sportgerät“ wirkt.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die BMW R 18 punktet mit souveränem Komfort und Stabilität, während die Voge R 625 mit Agilität und leichterer Bedienbarkeit überzeugt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beim Thema Bremsen ist es weniger die reine Leistungsfähigkeit, sondern das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Gefühl am Hebel und Stabilität unter Last. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 18 bietet ein sehr kontrolliertes Bremsverhalten, das besonders bei ruhiger Fahrweise und längeren Strecken Sicherheit vermittelt. Die Voge R 625 kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber im Alltag oft „einfacher“ zu dosieren, was in der Stadt und bei häufigen Bremsmanövern Vorteile bringt.
Wer häufig in dichten Verkehrssituationen unterwegs ist, profitiert häufig von der unkomplizierten Handhabung. Wer dagegen lange Strecken fährt und eine sehr gleichmäßige, souveräne Bremscharakteristik sucht, findet in der BMW R 18 oft die passendere Abstimmung.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Bei Cruiser-Motorrädern entscheidet die Ergonomie stark darüber, ob sich die Fahrt entspannt anfühlt oder nach einiger Zeit „anstrengend“ wird. Im Vergleich wirkt die BMW R 18 eher auf eine klassische Cruiser-Sitzhaltung ausgelegt: entspannter Oberkörper, Fokus auf ruhiges Fahren. Das kann auf langen Strecken sehr angenehm sein, solange die Sitzposition zur eigenen Körpergröße passt.
Die Voge R 625 wirkt im Vergleich oft vielseitiger, weil sie im Alltag leichter zu positionieren ist. Das hilft besonders dann, wenn das Motorrad nicht nur für lange Touren genutzt wird, sondern auch für kürzere Fahrten, bei denen man öfter mal die Haltung anpasst.
Ausstattung und Alltag: Was zählt, wenn man wirklich fährt
Im Bereich Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Ansätzen: Die BMW R 18 steht für eine hochwertige, stimmige Gesamtanmutung und ein „Premium-Gefühl“ in der Bedienung. Die Voge R 625 setzt stärker auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine Ausstattung, die den Alltag erleichtert.
Wichtig ist dabei weniger, ob einzelne Features „mehr“ oder „weniger“ sind, sondern wie sie im Fahralltag zusammenpassen: Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit und das Gefühl, dass das Motorrad nicht nur gut aussieht, sondern auch praktisch genutzt werden kann. Hier kann die Voge R 625 häufig punkten, während die BMW R 18 vor allem durch ihre Premium-Inszenierung und die konsequente Cruiser-Atmosphäre überzeugt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 18 – Stärken
- Sehr souveräner Cruiser-Charakter mit ruhigem, entspanntem Fahrgefühl
- Komfort und Stabilität besonders bei längeren Strecken
- Premium-Anmutung und stimmige Gesamtwirkung
BMW R 18 – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im hektischen Stadtverkehr durch die typische Cruiser-Größe
- Anspruch an die eigene Passform (Sitzposition und Körpergröße sollten gut zusammenpassen)
Voge R 625 – Stärken
- Agileres Handling und oft unkomplizierte Bedienbarkeit im Alltag
- Alltagstauglicher Charakter für Stadt, Landstraße und gemischte Touren
- Stimmiges Gesamtpaket mit Fokus auf Nutzwert
Voge R 625 – Schwächen
- Weniger „großes“ Premium-Feeling als bei der BMW R 18
- Wenn maximale Cruiser-Souveränität im Vordergrund steht, wirkt die BMW oft passender
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die BMW R 18 passt besonders gut, wenn lange Strecken, entspanntes Dahingleiten und ein sehr souveränes Gesamtgefühl im Vordergrund stehen. Wer das Motorrad als „Reise-Cruiser“ versteht und die klassische Cruiser-Ästhetik liebt, wird an der BMW R 18 häufig mehr Freude haben.
Die Voge R 625 ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad vielseitig genutzt wird: kurze Wege, Stadtverkehr, spontane Ausfahrten und Touren, bei denen man auch mal zügiger unterwegs ist. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und dabei trotzdem nach Cruiser aussieht, findet in der Voge R 625 häufig die passendere Balance.
Fazit:
Die BMW R 18 ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf maximaler Cruiser-Souveränität, Komfort und Premium-Charakter liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus, wenn ruhiges Fahren, Stabilität und ein kraftvoll entspanntes Fahrgefühl gefragt sind. Wer dagegen häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder ein Motorrad bevorzugt, das sich im Alltag leichter bewegt und schneller auf wechselnde Situationen reagiert, findet in der Voge R 625 oft die bessere Option. Sie wirkt agiler, alltagstauglicher und bietet ein stimmiges Gesamtpaket für gemischte Einsätze. Kurz gesagt: BMW R 18 für die große Cruiser-Inszenierung und entspannte Langstrecke, Voge R 625 für vielseitige Nutzung, unkomplizierte Handhabung und moderne Retro-Alltagsfahrten.