UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm
Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km
Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17
RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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BMW R 12 GS vs. BMW F 450 GS: Vergleich für Tour, Alltag und Offroad

Wer zwischen der BMW R 12 GS und der BMW F 450 GS schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Beide Modelle tragen den GS-Gedanken, aber sie zielen auf unterschiedliche Fahrprofile. Der Vergleich zeigt vor allem, wie sich Charakter, Fahrgefühl und Einsatzbereich unterscheiden – und welche Stärken sich daraus für verschiedene Fahrer ergeben.

Grundcharakter: Große GS-Vibes vs. agiles Enduro-Feeling

Die BMW R 12 GS wirkt wie die klassische „große“ Reiseenduro: Sie ist auf Komfort, Stabilität und souveräne Langstrecken ausgelegt. Das merkt man besonders daran, wie das Motorrad mit Tempo und Strecke umgeht. Die BMW F 450 GS dagegen ist spürbar leichter im Handling und fühlt sich im Alltag und auf kürzeren Wegen oft direkter an. Wer gern dynamisch fährt, enge Passagen mag oder das Motorrad auch abseits befestigter Straßen nutzt, findet hier ein sehr passendes Konzept.

Wie sich das in der Praxis anfühlt

Im Vergleich wird schnell klar: Die R 12 GS spielt ihre Stärken aus, wenn es „weiter“ wird – längere Touren, Autobahnanteile, zügiges Landstraßenfahren. Die F 450 GS punktet dagegen dort, wo Wendigkeit und Agilität wichtiger sind als maximale Souveränität bei hohen Geschwindigkeiten. Beide Motorräder können Offroad, aber sie tun es mit unterschiedlichem Ansatz: Die R 12 GS eher als komfortable Reisebegleitung, die F 450 GS eher als sportlich-handliches Werkzeug.

Fahrgefühl und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die R 12 GS vermittelt ein Gefühl von Ruhe und Kontrolle. Das Motorrad liegt spürbar „auf der Linie“, was gerade bei wechselndem Untergrund oder längeren Fahrten entlastend wirkt. Die F 450 GS ist hingegen leichter zu bewegen – das macht sich besonders beim Rangieren, in der Stadt und bei häufigen Richtungswechseln bemerkbar.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • BMW R 12 GS: Stärke ist die souveräne Stabilität und der komfortorientierte Charakter. Schwäche kann sein, dass sie für sehr enge, technische Offroad-Passagen weniger „spielerisch“ wirkt als ein kleineres, leichteres Bike.
  • BMW F 450 GS: Stärke ist die Agilität und das direkte Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass sie bei langen Autobahn- oder Hochgeschwindigkeitsphasen weniger „groß“ wirkt als die R 12 GS – hier zählt dann eher der Komfortanspruch.

Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen

Auch wenn man bei einem Vergleich gern auf Kennzahlen schaut, ist der wichtigste Punkt der Charakter. Die R 12 GS steht für einen entspannten, tourentauglichen Antrieb, der sich gut dosieren lässt. Die F 450 GS fühlt sich dagegen oft lebendiger an und unterstützt ein aktiveres Fahrverhalten. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gern „mit dem Motorrad arbeiten“ – also Gas geben, schalten, Linien wählen und das Bike spüren möchten.

Welche Unterschiede merkt man beim Fahren?

Im Alltag zeigt sich: Die R 12 GS lässt sich häufig mit weniger „Fahrarbeit“ bewegen, weil sie auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt ist. Die F 450 GS verlangt eher nach einem dynamischen Umgang, belohnt aber dafür mit einem sehr agilen Gefühl. Wer häufig in kurvigen Regionen unterwegs ist oder gern kleine Strecken zwischen Stadt und Land nutzt, wird die F 450 GS als besonders passend empfinden. Wer dagegen regelmäßig große Distanzen plant, profitiert eher von der R 12 GS.

Fahrwerk und Komfort: Tourenfokus vs. Offroad-Performance

Das Fahrwerk ist bei beiden Modellen ein zentraler Punkt. Die R 12 GS zielt auf Komfort und Kontrolle über lange Strecken. Das bedeutet: Unebenheiten werden tendenziell ruhiger „weggefedert“, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Bedingungen gut beherrschbar. Die F 450 GS ist stärker auf ein sportliches, endurotypisches Ansprechverhalten ausgelegt. Das hilft, wenn es unruhiger wird – etwa auf Feldwegen, Schotter oder bei wechselndem Grip.

Komfort- und Offroad-Gefühl im Vergleich

Die R 12 GS ist im Vergleich oft die bessere Wahl, wenn Komfort und entspannte Sitzhaltung im Vordergrund stehen. Die F 450 GS ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn das Motorrad auch mal „arbeiten“ darf und das Fahrgefühl näher am Untergrund sein soll. Beide können Spaß machen – aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Weise.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, unterschiedliche Prioritäten

Bei beiden Motorrädern spielt moderne Elektronik eine Rolle. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die R 12 GS wirkt stärker auf Touren- und Langstreckenszenarien abgestimmt, während die F 450 GS die Unterstützung eher so einordnet, dass sie das agile Fahren und das Offroad-Feeling ergänzt. Das kann sich in der Praxis so äußern, dass sich die Fahrmodi und Regelungen je nach Untergrund unterschiedlich „anfühlen“ – einmal mehr auf entspannte Kontrolle, einmal mehr auf dynamische Fahrbarkeit.

Stärken und Schwächen

  • BMW R 12 GS: Stärke ist die tourenorientierte Abstimmung, die das Fahren über längere Strecken angenehm macht. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die maximal „leichtfüßig“ unterwegs sein wollen, den Charakter als weniger verspielt empfinden.
  • BMW F 450 GS: Stärke ist die Unterstützung für ein aktives Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf Langstreckenkomfort liegt, wenn man sehr lange Etappen am Stück plant.

Sitzposition und Ergonomie: Wer passt besser zu welcher Körperhaltung?

Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad auf Dauer Freude macht. Die R 12 GS bietet im Vergleich tendenziell eine ergonomische Auslegung für Touren, bei denen man lange im Sattel sitzt. Die F 450 GS wirkt dagegen oft „endurotypischer“: Die Haltung unterstützt ein aktives Bewegen des Körpers und macht es leichter, das Motorrad in Kurven und auf unebenem Untergrund zu führen.

Für wen ist welche Ergonomie sinnvoll?

Wer häufig längere Strecken fährt und dabei möglichst entspannt bleiben möchte, wird mit der R 12 GS meist besser bedient. Wer dagegen öfter kurze bis mittlere Strecken fährt, gern auf Feldwegen unterwegs ist und das Motorrad auch mal „sportlich“ bewegt, findet in der F 450 GS häufig die passendere Basis.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „mal eben“ los

Im Vergleich zeigt sich: Die F 450 GS ist im Alltag oft einfacher zu handhaben. Das betrifft vor allem das Gefühl beim Rangieren, das schnelle Umsetzen in der Stadt und das leichte Manövrieren auf engem Raum. Die R 12 GS ist ebenfalls alltagstauglich, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man bewusst nutzt – also mit dem Gedanken an Touren, längere Ausfahrten und das „große“ Abenteuer.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • BMW R 12 GS: Stärke ist die entspannte Reise- und Landstraßenperformance. Schwäche kann sein, dass das Handling im engen Stadtverkehr weniger „leicht“ wirkt als bei der F 450 GS.
  • BMW F 450 GS: Stärke ist die unkomplizierte Beweglichkeit. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Strecken der Komfortfokus stärker zur R 12 GS tendiert.

Offroad-Eignung: Beide GS, aber unterschiedliche Offroad-Philosophie

Offroad ist bei beiden Modellen Teil des Konzepts. Der Unterschied liegt im „Wie“. Die R 12 GS ist im Vergleich die Reiseenduro, die auch auf Schotter und unbefestigten Strecken sehr souverän bleibt. Sie ist ideal, wenn Offroad eher als Abwechslung oder als Teil einer Tour gedacht ist. Die F 450 GS ist im Vergleich stärker auf das endurotypische Fahren ausgelegt: Sie macht es leichter, das Motorrad in schwierigen Situationen zu bewegen und unterstützt ein aktives Fahrverhalten.

Welche Strecken passen besser?

Für Schotterpisten, Feldwege und gelegentliche Abenteuer ist die R 12 GS oft die angenehmere Wahl, weil sie Komfort und Stabilität kombiniert. Für technischere Abschnitte, häufiges Richtungswechseln und „Learning by Doing“ ist die F 450 GS häufig im Vorteil, weil sie sich leichter kontrollieren und bewegen lässt.

Fazit: Welche BMW passt zu welchem Fahrertyp?

Die BMW R 12 GS ist im Vergleich die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Touren planen: längere Strecken, entspanntes Tempo, souveräne Stabilität und ein Motorrad, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Wer Komfort und ein „großes“ Reisegefühl sucht, findet in der R 12 GS meist die passendere Basis. Ihre Stärke liegt darin, dass sie das Fahren über lange Zeit angenehm macht und Offroad als Teil der Reise versteht.

Die BMW F 450 GS ist dagegen die bessere Wahl für alle, die ein agiles Enduro suchen: Stadt und Land, kurze bis mittlere Touren, Schotter und gelegentliches Gelände – mit einem Motorrad, das sich leicht bewegen lässt und ein aktives Fahrgefühl unterstützt. Wer gern dynamisch fährt, das Motorrad spüren möchte und auch mal „spielerisch“ unterwegs ist, wird mit der F 450 GS sehr zufrieden sein.

Kurz gesagt: R 12 GS für die Reise und den Komfortfokus, F 450 GS für Wendigkeit, Agilität und endurotypische Fahrfreude.

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