UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 6.600 €
Baujahr von 2017 bis 2025
Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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So klein und schon Reiseenduro?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Geländetauglichkeit
  • Fahrkomfort
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Leistung
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm
Gewicht170kg
Radstand1.420mm
Länge2.075mm
Radstand1.420mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.230mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder
Hubraum313ccm
Hub62mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km
Leistung34 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment28 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.143km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite330km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down 41 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R 19
Reifen hinten150/70 R 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

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BMW R 12 GS vs BMW G 310 GS: Vergleich für Alltag, Tour und Abenteuer

Wenn zwei BMW-GS-Modelle gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um den Charakter: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an, wie entspannt bleibt es auf längeren Strecken und wie gut kommt es mit wechselnden Untergründen zurecht? Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der BMW R 12 GS und der BMW G 310 GS. Beide stehen für das GS-Gefühl – aber sie richten sich an unterschiedliche Fahrerprofile und Ansprüche.

Grundidee: Zwei GS-Philosophien, zwei Zielgruppen

Die BMW R 12 GS wirkt wie ein Motorrad, das auf Komfort, Souveränität und Reiseausrichtung getrimmt ist. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn längere Strecken, Autobahnanteile oder ein ruhiger, souveräner Fahrstil gefragt sind. Die BMW G 310 GS dagegen ist eher die pragmatische Wahl: leicht zu bewegen, unkompliziert im Handling und damit ideal für Einsteiger, Pendler oder alle, die ein GS-Motorrad suchen, ohne gleich das „große“ Paket zu brauchen.

Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Modelle können Abenteuer – aber sie liefern es auf unterschiedliche Art. Die R 12 GS setzt stärker auf Leistungs- und Komfortreserven, die G 310 GS auf Agilität, Zugänglichkeit und Alltagstauglichkeit.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Charakter unterscheiden

Beim Motor ist der Unterschied spürbar, auch wenn man nicht ständig am Limit fährt. Die BMW R 12 GS bietet im Vergleich mehr Durchzug und Reserven, wodurch Überholmanöver und zügiges Fahren entspannter wirken. Das Motorrad bleibt dabei oft gelassener, weil es nicht so stark „gearbeitet“ werden muss, um Tempo aufzubauen.

Die BMW G 310 GS ist dagegen stärker auf Effizienz und kontrollierbares Fahren ausgelegt. Sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Fahrt ruhig geplant ist: Stadtverkehr, Landstraße, kurze Touren. Der Motor wirkt dabei nicht überfordert, sondern eher passend dimensioniert. Wer häufig sehr dynamisch fährt oder regelmäßig hohe Geschwindigkeiten über längere Zeit anstrebt, wird bei der G 310 GS eher an Grenzen stoßen – nicht unbedingt technisch, aber vom Fahrgefühl her.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • BMW R 12 GS: Mehr Reserven, souveräner bei zügiger Fahrweise; potenziell weniger „Stress“ bei Überholvorgängen. Schwäche: Für manche Fahrer ist das Leistungsniveau mehr als nötig – und das Motorrad wirkt dann „zu groß“ für den reinen Stadtbetrieb.
  • BMW G 310 GS: Angenehm zugänglich, unkompliziert im Alltag; Schwäche: Bei sehr ambitioniertem Tempo oder langen Autobahnphasen fehlt eher die Gelassenheit, die die R 12 GS vermittelt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die BMW R 12 GS wirkt auf der Straße oft stabiler und „erwachsener“: Sie nimmt Fahrbahnunebenheiten souveräner, bleibt in Kurven ruhiger und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten. Das ist besonders auf längeren Strecken ein Pluspunkt, weil Ermüdung weniger schnell einsetzt.

Die BMW G 310 GS spielt ihre Stärken im Wendigen aus. Sie lässt sich leichter rangieren, reagiert direkter und fühlt sich in engen Situationen oft entspannter an. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen ist das ein Vorteil. Auf grobem Untergrund oder bei sehr ruppigem Tempo kann die R 12 GS jedoch das „komfortorientierte“ Gefühl besser halten, während die G 310 GS stärker auf die Fahrtechnik und das richtige Tempo setzt.

Was das im Alltag bedeutet

Wer häufig zwischen Ampeln, Parklücken und kurzen Strecken pendelt, profitiert von der Agilität der G 310 GS. Wer dagegen regelmäßig lange Touren plant, bei denen auch mal Autobahn, zügige Landstraßen und wechselnde Beläge zusammenkommen, wird die R 12 GS als entspannter erleben.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort für lange Tage

Ergonomie ist bei GS-Modellen entscheidend, weil man oft lange im Sattel sitzt – und weil die Sitzposition sowohl für Alltag als auch für Touren passen muss. Im Vergleich wirkt die BMW R 12 GS tendenziell wie die komfortorientiertere Wahl: Die Haltung unterstützt eher eine entspannte Reise, und das Motorrad lässt sich auch über längere Zeit ohne „Kampf“ fahren.

Die BMW G 310 GS ist dagegen oft die bessere Option, wenn eine niedrigere Einstiegshürde oder eine kompaktere Körperhaltung hilfreich ist. Das macht sie besonders attraktiv für Einsteiger oder Fahrer, die sich erst an größere Motorräder herantasten möchten. Gleichzeitig kann die R 12 GS auf langen Strecken durch ihre Reiseausrichtung mehr Ruhe ins Gesamtpaket bringen.

Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt

Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr Technik“, sondern um den Nutzen im Alltag. Die BMW R 12 GS wirkt in der Praxis oft wie ein Motorrad, das für Touren gedacht ist: Sie unterstützt den Fahrer dabei, die Fahrt entspannt zu planen und auch bei wechselnden Bedingungen souverän zu bleiben. Das zeigt sich besonders, wenn man nicht nur „von A nach B“ fährt, sondern die Reise selbst genießen möchte.

Die BMW G 310 GS punktet dagegen mit einem unkomplizierten Charakter. Sie ist häufig die Wahl, wenn das Motorrad vor allem zuverlässig, leicht zu handhaben und alltagstauglich sein soll. Gerade für Fahrten, bei denen man öfter mal abbiegt, stoppt oder im Stadtverkehr unterwegs ist, fühlt sich das Konzept stimmig an.

Stärken und Schwächen in der Praxis

  • BMW R 12 GS: Stärken: Reise- und Komfortfokus, ruhiges Fahrgefühl, mehr Reserven. Schwächen: Für reine Kurzstrecken kann sie „zu viel Motorrad“ sein; Anschaffung und Unterhalt können spürbarer wirken.
  • BMW G 310 GS: Stärken: Leicht zugänglich, agil, ideal für Einsteiger und Alltag. Schwächen: Bei sehr langen oder sehr schnellen Touren fehlt eher die Gelassenheit der größeren Maschine.

Untergrund und Einsatzgebiet: Straße, Schotter und „leichtes Offroad“

Beide Modelle sind als GS gedacht – also nicht nur für Asphalt. Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass die BMW R 12 GS auf gemischten Strecken oft mehr Komfort und Stabilität liefert. Sie bleibt auch dann souverän, wenn die Straße schlechter wird oder man längere Abschnitte auf unebenem Belag fährt.

Die BMW G 310 GS ist ebenfalls geeignet, aber stärker auf „leichtes Offroad“ und kontrolliertes Fahren ausgelegt. Sie macht Spaß, wenn das Tempo moderat bleibt und man die Vorteile der Agilität nutzt. Wer regelmäßig abseits befestigter Wege unterwegs ist und dabei viel Komfort erwartet, wird die R 12 GS eher als passend empfinden.

Für wen lohnt sich welcher Kauf?

Der Vergleich lässt sich am besten über das Fahrprofil entscheiden. Die BMW R 12 GS ist besonders attraktiv für Fahrer, die häufig unterwegs sind, längere Strecken planen und ein Motorrad suchen, das auch bei höherem Tempo und wechselnden Bedingungen entspannt bleibt. Sie passt zu Menschen, die nicht nur „GS fahren“, sondern das Reisen als Hauptzweck sehen.

Die BMW G 310 GS ist dagegen die kluge Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag, auf kurzen bis mittleren Touren und für den Einstieg in die GS-Welt überzeugen soll. Sie ist ideal, wenn das Motorrad leicht zu beherrschen sein muss und man sich Schritt für Schritt steigern möchte.

Entscheidungshilfe: Kriterien, die wirklich zählen

  • Reisehäufigkeit: Mehr Touren und längere Strecken sprechen eher für die R 12 GS.
  • Stadtanteil: Viel Stop-and-go und häufiges Rangieren sprechen eher für die G 310 GS.
  • Fahrstil: Zügig und souverän eher R 12 GS; kontrolliert und agil eher G 310 GS.
  • Erwartung an Komfort: Mehr Komfortreserven eher R 12 GS; unkompliziert und leicht eher G 310 GS.

Fazit:

Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem für längere Touren, entspanntes Dahingleiten und mehr Reserven im Fahrbetrieb gesucht wird. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke anspruchsvoller wird oder man auch bei zügiger Fahrweise Ruhe im Fahrgefühl behalten möchte. Wer Komfort und Souveränität priorisiert, wird mit der R 12 GS deutlich zufriedener sein.

Die BMW G 310 GS passt dagegen hervorragend, wenn das Motorrad alltagstauglich, leicht zu bewegen und für den Einstieg geeignet sein soll. Sie ist ideal für Stadtfahrten, kurze bis mittlere Ausflüge und für alle, die ein GS-Motorrad suchen, ohne sich mit einem „zu großen“ Gefühl zu belasten. Wer eher agil fahren möchte und die Fahrt unkompliziert halten will, trifft mit der G 310 GS eine stimmige Entscheidung.

Kurz gesagt: R 12 GS für Reise-Komfort und Reserven, G 310 GS für Agilität, Alltag und einen unkomplizierten Einstieg in die GS-Welt.

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