| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
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BMW R 12 GS vs BMW G 310 R – welcher BMW passt besser?
Wenn zwei BMW-Modelle aufeinandertreffen, die so unterschiedlich wirken wie die BMW R 12 GS und die BMW G 310 R, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Viel wichtiger ist, wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen: beim Anfahren im Stadtverkehr, auf Landstraßen im Feierabendtempo oder auf längeren Strecken, wenn der Fokus auf Komfort und entspannter Fahrbarkeit liegt. Genau darum geht es hier – um den praktischen Unterschied zwischen Reiseenduro-Anspruch und urbanem Roadster-Charakter.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. kompakter Roadster
Die BMW R 12 GS steht für den klassischen GS-Gedanken: souverän, tourentauglich und mit dem Anspruch, auch längere Strecken entspannt zu meistern. Der Charakter ist eher „großes Motorrad“-typisch: stabil, ruhig im Fahrgefühl und darauf ausgelegt, dass man Kilometer sammelt, ohne ständig nachjustieren zu müssen.
Die BMW G 310 R dagegen ist deutlich näher am urbanen Alltag. Sie wirkt leichter, direkter und „handlicher“ im Gefühl. Das macht sie besonders interessant, wenn kurze Wege, häufiges Rangieren und dynamisches Fahren in der Stadt im Vordergrund stehen. Der Fokus liegt weniger auf maximaler Langstreckenruhe, sondern auf Agilität und unkompliziertem Handling.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich unterscheiden sich die Motorräder vor allem im Leistungs- und Ansprechverhalten. Die R 12 GS ist auf einen gleichmäßigen, tourenorientierten Vortrieb ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn das Tempo konstant gehalten wird oder wenn man mit Gepäck bzw. auf längeren Strecken entspannt beschleunigen möchte. Das Motorrad wirkt dabei weniger „nervös“, sondern eher wie ein Motor, der die Arbeit zuverlässig erledigt.
Die G 310 R spielt ihre Stärken dort aus, wo es schnell gehen muss: beim zügigen Anfahren, beim kurzen Überholen oder wenn man in der Stadt häufiger beschleunigt und wieder abbremst. Das Ansprechverhalten ist direkter, und der Fahrspaß entsteht oft aus dem Gefühl, dass man das Motorrad schnell „in Bewegung“ bekommt.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- BMW R 12 GS: Stärke ist die gleichmäßige Kraftentfaltung für lange Strecken. Schwäche kann sein, dass sie im reinen Stadtbetrieb im Vergleich „größer“ wirkt – wer maximale Leichtigkeit sucht, spürt das.
- BMW G 310 R: Stärke ist das agile, direkte Fahrgefühl. Schwäche ist, dass bei sehr langen Autobahnabschnitten oder bei dauerhaft hohem Tempo die Priorität eher auf Effizienz und Agilität liegt als auf maximaler Langstreckenruhe.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle. Die R 12 GS ist auf Stabilität ausgelegt: Sie soll auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleiben, also wenn die Straße unruhig wird oder wenn man nicht nur „perfekte“ Strecken fährt. Das Ergebnis ist ein Fahrgefühl, das Vertrauen gibt – besonders bei längeren Touren oder wenn man nicht ständig nach dem nächsten Lenkimpuls suchen möchte.
Die G 310 R setzt stärker auf Wendigkeit. In engen Situationen, beim Durchschlängeln oder beim schnellen Richtungswechsel wirkt sie oft unkomplizierter. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die gerne dynamisch fahren und das Motorrad im Alltag „mitnehmen“ möchten.
Kurven und Alltag
In Kurven fühlt sich die R 12 GS häufig wie ein Motorrad an, das die Linie hält und den Fahrer weniger „fordert“. Die G 310 R wirkt dagegen lebendiger und lässt sich schneller in eine neue Position bringen. Wer also eher entspannt kurvt, profitiert von der GS-typischen Stabilität. Wer dagegen häufig in der Stadt unterwegs ist und kurze Strecken mit vielen Richtungswechseln fährt, wird die Agilität der G 310 R stärker spüren.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort auf Distanz oder Kontrolle im Alltag
Ein großer Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in der Ergonomie. Die R 12 GS ist tendenziell auf längere Fahrten ausgelegt: Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man nicht nach kurzer Zeit das Gefühl hat, „zu verkrampfen“. Gerade wenn man regelmäßig unterwegs ist, zählt das spürbar.
Die G 310 R ist eher auf eine kompakte, kontrollierte Haltung ausgelegt. Das kann im Stadtverkehr ein Vorteil sein, weil man sich schnell „richtig“ fühlt und das Motorrad intuitiv steuert. Für sehr lange Touren kann die Priorität jedoch stärker auf Agilität als auf maximalen Langstreckenkomfort liegen.
Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich das Motorrad dosieren?
Beim Thema Bremsen geht es im Vergleich weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um das Gefühl und die Dosierbarkeit. Die R 12 GS vermittelt häufig den Eindruck, dass sie auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil verzögert und dabei kontrollierbar bleibt. Das passt zum Reiseenduro-Anspruch.
Die G 310 R ist im Alltag besonders dann stark, wenn man häufig aus niedrigeren Geschwindigkeiten verzögert und dabei präzise dosieren möchte. Gerade im Stop-and-go-Verkehr ist das ein wichtiger Punkt: Wer häufig bremst, merkt schnell, ob sich das System feinfühlig anfühlt.
Stärken und Schwächen bei der Bremsperformance
- BMW R 12 GS: Stärke ist die souveräne Kontrolle bei zügigem Fahren und auf längeren Strecken. Schwäche kann sein, dass sie im reinen Stadtbetrieb „zu viel Motorrad“ sein kann, wenn man vor allem leichte Handhabung sucht.
- BMW G 310 R: Stärke ist die direkte, alltagstaugliche Dosierbarkeit. Schwäche ist, dass bei sehr ambitioniertem Tempo und langen Autobahnphasen der Fokus eher auf Agilität als auf maximale Reise-Souveränität liegt.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Sichtbarkeit
Im Alltag entscheidet oft Kleines über Großes. Die R 12 GS ist ein Motorrad, das man gerne fährt, wenn man Strecke machen will. Wer allerdings häufig in engen Parklücken steht oder viel im dichten Stadtverkehr unterwegs ist, merkt schneller, dass die GS-typische Größe und das Gewicht eine Rolle spielen können. Das ist kein Nachteil für alle – aber ein Punkt, den man realistisch einordnen sollte.
Die G 310 R ist dafür prädestiniert, wenn der Alltag aus kurzen Wegen, häufigem Stoppen und viel „Manövrieren“ besteht. Sie wirkt leichter zu handeln, und das macht sie besonders für Fahrerinnen und Fahrer interessant, die ein Motorrad suchen, das sich nicht nach Arbeit anfühlt, sondern nach Freiheit.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
BMW R 12 GS: die bessere Wahl für Touren und Vielstreckenfahrer
Die BMW R 12 GS ist besonders dann die richtige Wahl, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen – ob Wochenendtour oder auch mal eine längere Reise. Wer ein Motorrad möchte, das sich stabil anfühlt, gleichmäßig vorwärts arbeitet und Komfort in den Vordergrund stellt, wird mit der GS-Philosophie sehr wahrscheinlich glücklich. Auch wenn man gerne „entspannt“ fährt, statt ständig am Gas zu spielen, passt das Konzept gut.
BMW G 310 R: die bessere Wahl für Stadt, Kurven und Einsteiger mit Anspruch
Die BMW G 310 R ist ideal, wenn der Alltag im Fokus steht: Stadtverkehr, Landstraße für Feierabendrunden und ein Motorrad, das schnell auf Situationen reagiert. Wer ein leicht zu handhabendes Bike sucht, das Spaß macht, ohne dass man sich ständig „groß“ fühlen muss, findet hier einen starken Kandidaten. Auch für Einsteiger, die nicht nur fahren, sondern direkt ein gutes Gefühl für Kontrolle entwickeln wollen, ist das Modell interessant.
Fazit:
Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Tourenkomfort, Stabilität und entspannter Langstrecken-Fahrbarkeit liegt. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn das Motorrad nicht nur von A nach B bringen soll, sondern wenn man wirklich Lust auf längere Strecken hat und dabei ein souveränes, ruhiges Fahrgefühl schätzt. Wer häufig fährt, auch mit Gepäck oder auf wechselnden Straßen, findet in der GS-Philosophie meist die passendere Grundlage.
Die BMW G 310 R ist dagegen die bessere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit, Wendigkeit und direktes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Reise-Souveränität. Sie eignet sich besonders für Stadtfahrten, kurze bis mittlere Strecken und alle, die ein Motorrad möchten, das schnell reagiert und sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Kurz gesagt: GS für lange Touren und Ruhe, G 310 R für Agilität und den Spaß im täglichen Fahren.