UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 32.995 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Das erste Elektro-Motorrad von Harley Davidson
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Pro und Kontra

Pro:
  • Beschleunigung
  • Elektronisch voll ausgestattet
  • gute Bremsen
  • leichtes Handling
Kontra:
  • teuer
  • Reichweite

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm
Gewicht251kg
Radstand1.490mm
Länge2.135mm
Radstand1.490mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.080mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartE-Motor
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge1

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km
Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment116 NM bei 15.000 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Reichweite158km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneSHOWA SFF-BP (Federweg 115)mm
Federung hintenSHOWA BFRC (Federweg 115)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17 58W
Reifen hinten180/55 ZR17 73W

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Vierkolben-Monoblock-Radialmontage ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Dual-Kolben ( Ø 260 mm)

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

Fazit - was bleibt hängen

Elektro-Motorrad fahren ist ein bisschen wie Auto-Scooter fahren. Draufsetzen und "Gas" gegen. Kein Getriebe, keine Kupplung, keine Schalterei, kein Motor ruckelt, kein Sound, kein Gestank, keine Wärmeabgabe, kein Auspuff, kein Gar nichts. Wie sich das live anfühlt, kann man nur ganz schwer beschreiben. Wir waren davon einerseits fasziniert, andererseits ist es tatsächlich für alteingesessene Biker quasi ein Kulturbruch. Daran muss man sich erst gewöhnen.

Dennoch sind wir uns sicher: Es wird zukünftig mehr Elektro-Motorräder geben. Es wird wohl aber auch noch eine ganze lange Zeit lang Verbrenner geben. Warum sollten auch nicht beide Technologien parallel existieren können? Wir sind jedenfalls jedes Mal darüber überrascht, mit welcher Wucht gerade die Gegner von Elektro-Fahrzeugen ihre Meinungen über solche Maschinen in die Tasten hauen. Siehe Kommentare zu unserem Test auf YouTube. Jungs, bleibt entspannt, niemand zwingt Euch dazu, solche Bikes zu kaufen.

Die Test-Maschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Harley-Davidson Hamburg.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.000€
  • Gebraucht (1 Jahre alt): 30.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2019
  • Farben: schwarz, gelb, orange

MotorradTest.de auf YouTube

BMW R 12 GS vs Harley-Davidson LiveWire ELW: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 12 GS und die Harley-Davidson LiveWire ELW, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen eine klassische, kraftvolle Adventure-Philosophie auf ein modernes E-Motorrad-Konzept mit direkter Leistungsentfaltung. Beide Modelle sind auf ihre Art darauf ausgelegt, den Alltag zu erleichtern und gleichzeitig Lust auf längere Strecken zu machen. Doch die Art, wie sie das erreichen, ist grundverschieden – und genau diese Unterschiede helfen bei der Entscheidung.

Grundidee und Charakter: Adventure vs. E-Motor-Feeling

BMW R 12 GS: Reiseenduro mit bewährter GS-DNA

Die BMW R 12 GS steht für einen souveränen Auftritt: stabil, alltagstauglich und mit dem Anspruch, auch auf längeren Touren angenehm zu bleiben. Das Fahrkonzept zielt darauf ab, dass sich das Motorrad in vielen Situationen kontrolliert und „berechenbar“ anfühlt – vom Stadtverkehr bis zur Landstraße. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt, findet hier eine klare Linie.

Harley-Davidson LiveWire ELW: Sofort da, leise im Kopf – schnell im Gefühl

Die Harley-Davidson LiveWire ELW setzt dagegen auf das typische E-Motorrad-Erlebnis: Leistung ist nicht „spürbar später“, sondern wirkt direkt. Das macht das Anfahren und Beschleunigen besonders unkompliziert. Gleichzeitig entsteht ein anderes Fahrgefühl: weniger Motorgeräusch, mehr Fokus auf das, was die Reifen und die Fahrwerksabstimmung tatsächlich machen. Für viele ist das genau der Reiz – für andere wiederum fehlt der klassische Sound als Teil des Erlebnisses.

Fahrdynamik im Vergleich: Wie sich Leistung anfühlt

Beim Vergleich der BMW R 12 GS und der Harley-Davidson LiveWire ELW geht es nicht nur um Zahlen, sondern um die Wirkung. Die BMW spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um gleichmäßiges Vorankommen, sauberes Beschleunigen und ein ruhiges Handling geht. Die LiveWire punktet vor allem durch die unmittelbare Drehmomententfaltung: Das Motorrad reagiert schnell auf Gasbefehle und vermittelt ein sportliches, agiles Gefühl.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die BMW R 12 GS wirkt in vielen Situationen „harmonisch“ und bietet ein Fahrgefühl, das man schnell als angenehm empfindet. Die LiveWire ELW ist dagegen stärker auf spontane Reaktionen ausgelegt. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist oder kurze Strecken mit häufigen Beschleunigungen fährt, profitiert vom E-Antrieb besonders. Wer dagegen lange Strecken plant und dabei möglichst selten an Ladepausen denken möchte, wird die BMW als entspannter empfinden.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Wege

Im Alltag zählt vor allem, wie unkompliziert ein Motorrad im täglichen Rhythmus bleibt. Die Harley-Davidson LiveWire ELW hat hier einen klaren Vorteil: Das Ansprechverhalten ist direkt, die Bedienung wirkt modern und das Motorrad ist im Betrieb deutlich „ruhiger“. Das macht sie besonders attraktiv für Pendler und für alle, die im Stadtverkehr häufig bremsen und wieder beschleunigen.

Die BMW R 12 GS ist ebenfalls alltagstauglich, aber auf eine andere Art: Sie bleibt auch bei wechselnden Bedingungen stabil, vermittelt Vertrauen und eignet sich für längere Fahrten, ohne dass man ständig das Gefühl hat, man müsse „planen“. Die Schwäche liegt weniger im Motorrad selbst, sondern im Vergleich: Wer ausschließlich kurze Strecken fährt, merkt den Vorteil des E-Antriebs stärker als den Vorteil des klassischen Antriebs.

Touren und Reichweite: Planung vs. Spontanität

Bei Touren wird der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders sichtbar. Die BMW R 12 GS steht für Spontanität: Tankstopps lassen sich in den meisten Regionen unkompliziert einplanen. Dadurch wirkt die Tourplanung oft weniger „eingeschränkt“ – vor allem, wenn Strecken spontan entstehen.

Die Harley-Davidson LiveWire ELW bringt dagegen ein neues Denken mit: Reichweite und Ladeplanung sind Teil der Reise. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Wer Ladepunkte in der Umgebung kennt oder die Route entsprechend plant, erlebt die LiveWire als angenehm unkompliziert. Die Schwäche zeigt sich vor allem dann, wenn die Strecke häufig durch Regionen führt, in denen Laden nicht zuverlässig verfügbar ist oder wenn sehr kurze Zeitfenster für Pausen entstehen.

Fahrwerk, Komfort und Sitzgefühl

Komfort ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema, aber die Zielrichtung ist unterschiedlich. Die BMW R 12 GS ist als Adventure-Maschine darauf ausgelegt, auch über längere Zeit kontrolliert zu bleiben. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen darauf ab, dass sich das Motorrad auch auf wechselndem Untergrund stabil anfühlt. Dadurch wirkt die BMW besonders geeignet für Touren, bei denen die Strecke nicht immer perfekt ist.

Die Harley-Davidson LiveWire ELW spielt ihren Komfort eher über das direkte Ansprechverhalten und die moderne Abstimmung aus. Die Stärke liegt darin, dass das Motorrad sich schnell „in den Flow“ bringt. Schwächen können sich dort zeigen, wo man sehr lange Strecken mit viel Tempo plant und dabei absolute Ruhe im Fahrgefühl erwartet – hier entscheidet am Ende oft die persönliche Vorliebe und die konkrete Sitzposition.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Beim Thema Bremsen geht es um mehr als Verzögerung: Es zählt, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt und wie stabil es in der Verzögerungsphase bleibt. Beide Modelle sind so ausgelegt, dass sie im Alltag wie auch auf Touren ein sicheres Gefühl vermitteln. Die BMW R 12 GS wirkt dabei häufig besonders „standfest“ in der Bremsdosierung, während die LiveWire ELW durch das Zusammenspiel von Rekuperation und Fahrdynamik ein anderes Bremsgefühl erzeugt. Wer Rekuperation mag, empfindet das als Vorteil; wer es weniger gewohnt ist, sollte sich daran erst einmal gewöhnen.

Elektronik und Fahrmodi: Moderne Steuerung vs. klassische Linie

Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Harley-Davidson LiveWire ELW profitiert von der elektrischen Steuerung, die das Ansprechverhalten und die Fahrmodi sehr fein abstimmen kann. Das macht das Motorrad flexibel: Je nach Modus verändert sich, wie „direkt“ die Leistung wirkt und wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert.

Die BMW R 12 GS setzt ebenfalls auf moderne Technik, bleibt aber in der Charakteristik eher klassisch: Sie wirkt wie ein Adventure-Motorrad, das man intuitiv fährt, ohne dass man ständig an Einstellungen denken muss. Die Stärke liegt in der unkomplizierten Bedienbarkeit und dem Gefühl, dass das Motorrad auch ohne „Tuning“ zuverlässig funktioniert.

Kosten im Betrieb: Strom und Wartung vs. Kraftstoff und Service

Beim Vergleich der BMW R 12 GS und der Harley-Davidson LiveWire ELW lohnt sich ein Blick auf die Betriebskosten – nicht als starre Zahl, sondern als Denkmodell. Die LiveWire kann im Alltag durch den Stromverbrauch und die geringere mechanische Komplexität im Betrieb Vorteile bringen. Gleichzeitig hängt vieles davon ab, wie und wo geladen wird: Wer zuhause oder an günstigen Ladepunkten lädt, profitiert besonders.

Die BMW ist in der Planung oft unkomplizierter, weil Tankstellen überall verfügbar sind. Dafür fallen klassische Wartungs- und Servicepunkte an, die bei Verbrennern regelmäßig berücksichtigt werden müssen. Die Schwäche im Vergleich zur LiveWire liegt weniger in der BMW selbst, sondern im generellen Unterschied zwischen Verbrenner- und Elektro-Betrieb.

Für wen passt welches Motorrad?

BMW R 12 GS: Ideal für Tourer, die Spontanität mögen

Die BMW R 12 GS ist besonders passend für alle, die ein Adventure-Motorrad suchen, das sich auf langen Strecken bewährt und dabei ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl bietet. Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Strecken fährt und dabei möglichst wenig an Ladeplanung denken möchte, findet in der BMW eine sehr stimmige Wahl. Auch wenn das Motorrad nicht „neu“ im Sinne von E-Technik ist, überzeugt es durch seine Adventure-Logik und den alltagstauglichen Charakter.

Harley-Davidson LiveWire ELW: Ideal für Stadt, Pendeln und technikaffine Fahrer

Die Harley-Davidson LiveWire ELW passt besonders gut zu Fahrern, die das direkte Ansprechverhalten eines E-Motorrads lieben und ihren Alltag so planen, dass Laden realistisch möglich ist. Wer kurze bis mittlere Strecken fährt, im Stadtverkehr unterwegs ist oder einfach das moderne Fahrgefühl sucht, wird die LiveWire als sehr attraktiv erleben. Die Stärke liegt im unkomplizierten „Losfahren“ und im sportlichen Reaktionsvermögen.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 12 GS – Stärke: souveränes Adventure-Fahrgefühl, hohe Tour-Komfortorientierung, unkomplizierte Reiseplanung. Schwäche im Vergleich: weniger „Instant“-Charakter beim Anfahren und Beschleunigen als beim E-Motorrad, dafür aber bewährte Verbrenner-Logik.

Harley-Davidson LiveWire ELW – Stärke: sofortige Leistungsentfaltung, modernes Fahrgefühl, besonders attraktiv im Stadtverkehr und bei häufigen Beschleunigungsphasen. Schwäche im Vergleich: Tourenplanung ist stärker vom Laden abhängig, und das Fahrgefühl ist anders als bei klassischen Motorrädern.

Fazit:

Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein klassisches Adventure-Motorrad suchen: komfortorientiert, stabil im Handling und besonders geeignet für Touren, bei denen Spontanität zählt. Wer regelmäßig lange Strecken fährt und dabei möglichst wenig an Ladeplanung denken möchte, wird mit der BMW deutlich entspannter unterwegs sein. Die Harley-Davidson LiveWire ELW gewinnt dagegen dort, wo der Alltag im Fokus steht: Stadtverkehr, Pendeln und Strecken mit häufigen Beschleunigungen machen das E-Motorrad besonders attraktiv. Das direkte Ansprechverhalten und das moderne Fahrgefühl sind ihre großen Pluspunkte. Wer Laden als Teil der Routine akzeptiert und die Infrastruktur im Blick hat, bekommt ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Kurz gesagt: BMW für Tour- und Abenteuerfreunde mit Fokus auf Spontanität, LiveWire für technikaffine Fahrer, die das E-Fahrgefühl im Alltag genießen.

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