| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.680 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- leicht und wendig
- geringer Verbrauch, große Reichweite
- günstig in Anschaffung Unterhalt
- einfache Bedienung
- Windschild nicht ohne Werkzeug verstellbar
- Einzelscheibe vorne greift etwas spät
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 197 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 810-834 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 136)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 12 GS vs Honda CB 500 X: Vergleich für Alltag, Touren und leichtes Gelände
Wenn zwei Motorräder aufeinander treffen, die beide als vielseitig gelten, lohnt sich ein genauer Blick. Die BMW R 12 GS steht für den großen GS-Anspruch: souverän, hochwertig und mit dem Fokus auf Tourentauglichkeit. Die Honda CB 500 X dagegen ist ein pragmatischer Allrounder, der vor allem durch seine zugängliche Art, die Alltagstauglichkeit und ein unkompliziertes Gesamtpaket überzeugt. Im direkten Vergleich zeigt sich schnell: Beide Bikes können mehr als nur „von A nach B“, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
Grundcharakter: Premium-Anspruch vs. unkomplizierter Allrounder
Die BMW R 12 GS wirkt wie ein Motorrad, das für längere Strecken und anspruchsvollere Touren gebaut wurde. Das Fahrgefühl ist tendenziell ruhiger und „erwachsener“, das Gesamtpaket zielt auf Komfort und Stabilität ab. Die Honda CB 500 X spielt dagegen ihre Stärken im Alltag aus: Sie ist leicht zu handhaben, vermittelt schnell Vertrauen und bleibt dabei flexibel, wenn die Route spontan wechselt.
Im Alltag zeigt sich damit ein klarer Unterschied: Während die BMW eher das Gefühl von „großer Reise“ transportiert, ist die Honda oft die Wahl, wenn es unkompliziert bleiben soll – auch dann, wenn es mal nicht nur Asphalt sein muss.
Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt
Beim Thema Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die BMW R 12 GS liefert eine Art von Kraftentfaltung, die auf souveränes Fahren ausgelegt ist: gleichmäßig, kontrollierbar und besonders dann angenehm, wenn längere Strecken oder zügiges Tempo gefragt sind. Die BMW wirkt dabei weniger wie ein „Anfahr- und Drehzahlspiel“, sondern mehr wie ein Motor, der auch bei konstantem Rhythmus überzeugt.
Die Honda CB 500 X setzt dagegen auf ein zugängliches Ansprechverhalten. Sie ist so abgestimmt, dass sie im Stadtverkehr und auf Landstraßen leicht zu dosieren ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig gestoppt, beschleunigt und wieder entspannt gefahren wird. Für viele Fahrer ist das ein Vorteil, weil es den Stress aus dem Fahren nimmt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- BMW R 12 GS: Stärke ist die souveräne Kraftentfaltung für Touren und zügiges Fahren. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag durch den Premium-Anspruch und die größere Ausrichtung nicht ganz so „leicht“ wirkt wie die Honda.
- Honda CB 500 X: Stärke ist die unkomplizierte Handhabung und das gutmütige Ansprechverhalten. Schwäche ist, dass bei sehr sportlichem Tempo oder langen Autobahnabschnitten die BMW tendenziell mehr Reserve bietet.
Fahrwerk und Komfort: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Welten. Die BMW R 12 GS ist auf Komfort und Stabilität ausgelegt. Das hilft besonders auf längeren Etappen, wenn die Straße nicht immer perfekt ist. Auch bei wechselnden Bedingungen bleibt das Motorrad ruhig und vermittelt ein sicheres Gefühl.
Die Honda CB 500 X ist dagegen oft spürbar agiler im Handling. Sie lässt sich im Alltag leichter bewegen, was besonders in engen Situationen oder bei häufigem Richtungswechsel Vorteile bringt. Auf holprigen Abschnitten kann das Fahrgefühl je nach Beladung und Fahrstil variieren, aber die Honda bleibt grundsätzlich gutmütig.
Komfort im Vergleich
Wer viel auf langen Strecken unterwegs ist, wird an der BMW eher den „Reisecharakter“ wahrnehmen. Wer dagegen häufig pendelt, kurze Touren fährt oder sich auf wechselnde Strecken freut, profitiert von der Honda-typischen Leichtigkeit.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Die Ergonomie ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „angenehm fahren“ und „nach kurzer Zeit unruhig werden“ ausmachen kann. Die BMW R 12 GS bietet eine Sitzposition, die auf entspannte Kontrolle ausgelegt ist. Das unterstützt vor allem dann, wenn man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist.
Die Honda CB 500 X ist in der Regel so gestaltet, dass sie sich schnell anfühlt, als wäre sie „für viele Größen“ gemacht. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur auf dem Papier passt, sondern auch im Alltag schnell vertraut wirkt.
Handling und Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, leichtes Gelände
Im Handling zeigt sich ein klassischer Trade-off. Die BMW ist ein großes, hochwertiges Motorrad, das sich vor allem dann richtig gut anfühlt, wenn man vorausschauend fährt und dem Bike Raum gibt. In der Stadt kann das je nach Situation etwas mehr Aufwand bedeuten – etwa beim Rangieren oder beim häufigen Stop-and-go.
Die Honda ist hier oft im Vorteil: Sie wirkt leichter im Umgang, lässt sich schneller „in Bewegung bringen“ und bleibt dabei gut kontrollierbar. Für viele Fahrer ist das ein echter Pluspunkt, weil es den Alltag entspannter macht.
Beim Thema leichtes Gelände (Schotter, Feldwege, unebene Strecken) spielen beide ihre Stärken aus, aber auf unterschiedliche Weise. Die BMW wirkt dabei wie ein Motorrad, das auch mit mehr Anspruch souverän bleibt. Die Honda ist eher die Wahl, wenn man unkompliziert über Nebenstrecken fährt und dabei nicht ständig das Gefühl haben möchte, ein „großes“ Motorrad bewegen zu müssen.
Technik, Ausstattung und Gesamteindruck
Bei der Gesamtausstattung steht die BMW für den Premium-Anspruch: Verarbeitung, Fahrgefühl und die Art, wie das Motorrad als System funktioniert, sind stark auf „Tour und Langstrecke“ ausgerichtet. Das kann sich auch in Details zeigen, die man nicht jeden Tag bewusst wahrnimmt, die aber im Fahrbetrieb den Unterschied machen.
Die Honda CB 500 X wirkt dagegen wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche setzt. Das ist nicht als „weniger“ zu verstehen, sondern als „effizient“. Gerade für Fahrer, die ein zuverlässiges Motorrad suchen, das sich nicht in Technik-Spielereien verliert, ist das ein Plus.
Stärken und Schwächen im Überblick
- BMW R 12 GS: Stärke ist der Premium-Gesamteindruck und die Ausrichtung auf lange Touren. Schwäche kann sein, dass sie im Alltag mehr „Motorrad“ ist als die Honda – sowohl vom Gefühl als auch vom Anspruch an die eigene Fahrroutine.
- Honda CB 500 X: Stärke ist die unkomplizierte Nutzung und das gute Zusammenspiel aus Handling und Alltagstauglichkeit. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitionierten Ansprüchen die BMW mehr Reserven bietet.
Für wen passt welches Motorrad?
Die BMW R 12 GS ist besonders passend für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort und souveränes Fahrverhalten legen und ein Motorrad möchten, das sich wie ein „Reisegerät“ anfühlt. Wer häufig Touren plant, auch mal weitere Strecken am Stück fährt und dabei ein hochwertiges Gesamtpaket erwartet, wird mit der BMW eher glücklich.
Die Honda CB 500 X passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad für den Alltag suchen, das schnell vertraut ist und sich auch für spontane Ausflüge eignet. Wer Einsteiger ist oder einfach ein Motorrad möchte, das im Alltag leicht zu bewegen bleibt, findet in der Honda oft die bessere Balance aus Komfort, Handlichkeit und unkompliziertem Fahrspaß.
Fazit:
Die BMW R 12 GS und die Honda CB 500 X sind beide starke Motorräder, aber sie spielen unterschiedliche Rollen. Die BMW punktet vor allem mit ihrem Premium-Charakter, dem souveränen Fahrgefühl und der klaren Ausrichtung auf längere Touren. Wer häufig größere Strecken fährt, Wert auf Stabilität und Komfort legt und ein Motorrad sucht, das auch bei anspruchsvolleren Bedingungen ruhig bleibt, trifft mit der R 12 GS eine sehr gute Wahl.
Die Honda CB 500 X ist dagegen die bessere Wahl für alle, die ein unkompliziertes Allround-Motorrad möchten: leicht im Handling, schnell im Kopf und angenehm im Alltag. Gerade für Pendeln, kürzere Touren und das „mal eben“ über Nebenstrecken ist die Honda oft die entspanntere Option. Insgesamt gilt: Wer maximale Reise-Atmosphäre und Reserven sucht, fährt eher BMW. Wer Alltagstauglichkeit, Agilität und ein gutmütiges Gesamtpaket priorisiert, findet in der Honda CB 500 X den passenderen Begleiter.