UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 11.039 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Test des komfortablen Alltags-Sportlers CBR650R von Honda
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Pro und Kontra

Pro:
  • elastischer, drehfreudiger 4-Zylinder
  • cooler Sound
  • alltagsfreundliche Sitzposition
  • sehr zugängliche Maschine, auch für Nicht-Sportler geeignet
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
  • bringt voll Laune!
Kontra:
  • keine Fahrmodi
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis (208€)
  • Display etwas in die Tage gekommen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm
Gewicht208kg
Radstand1.450mm
Länge2.120mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.150mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartVierzylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum649ccm
Hub46mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km
Leistung95 PS bei 12.000 U/Min
Drehmoment63 NM bei 9.500 U/Min
Höchstgeschw.197km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite314km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17
RahmenbauartStahlrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 41mm (Federweg 108)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenDoppelschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszangen ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

Fazit - was bleibt hängen

Vor allem bleibt hängen, dass die CBR ein alltagstaugliches Bike ist, was den Fahrspaß aber nicht im Geringsten mindert - im Gegenteil: Gerade weil die CBR so umgänglich ist, macht es einen Heidenspaß, mit ihr durch die Gegend zu sportlern. Davon einmal abgesehen finden wir sie außerdem richtig schön, wie fast alle Sportler. Jetzt verstehen wir auch, warum unsere YouTube-Nutzer uns seit Jahren in den Ohren liegen, wir mögen doch endlich mal die Honda CBR 650 R testen. Check, ham' wir gemacht, hat sich tatsächlich gelohnt, danke für den Tipp.
 
Das Testbike wurde uns übrigens zur Verfügung gestellt von motofun, einem großen Honda-Händler aus Kaltenkirchen in der Nähe von Hamburg. Dort steht die CBR als Vorführer in schwarz und wartet auf Probefahrer. Nur zu, Nico und sein Team freuen sich auf Euren Besuch!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.500€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: seit 2019
  • Farben: rot, schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

BMW R 12 GS vs Honda CBR 650 R: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 12 GS und die Honda CBR 650 R, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW steht für die Idee von Reiseenduro, für weite Strecken, Alltagstauglichkeit und ein souveränes Auftreten. Die Honda dagegen ist deutlich sportlicher ausgerichtet: kompakt, agil und mit dem Anspruch, Kurven und Beschleunigung direkt erlebbar zu machen. Beide Bikes können im Alltag Spaß machen – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.

Grundcharakter: Reiseenduro vs. sportliche Alltagsmaschine

Die BMW R 12 GS ist vom Konzept her auf Vielseitigkeit ausgelegt. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort und Kontrolle stehen im Vordergrund, damit längere Touren entspannt bleiben und sich auch wechselnde Strecken gut anfühlen. Die Honda CBR 650 R wirkt dagegen wie ein Motorrad, das den Fokus klar auf Fahrgefühl und sportliche Dynamik legt. Die Sitzposition und die kompakte Silhouette unterstützen ein agiles Handling, das besonders in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen Freude macht.

Fahrgefühl im Alltag: Wie sich die beiden Konzepte anfühlen

BMW R 12 GS: souverän, ruhig, tourentauglich

Die BMW spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es nicht nur um das nächste Kurvenstück geht, sondern um den gesamten Tagesablauf. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen darauf, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen stabil anfühlt. Dadurch wirkt die R 12 GS weniger „nervös“ und mehr kontrolliert – ideal, wenn die Strecke länger wird oder wenn der Untergrund nicht immer perfekt ist.

Honda CBR 650 R: direkt, leichtfüßig, kurvenorientiert

Die CBR 650 R ist spürbar darauf ausgelegt, schnell in den Fahrmodus zu kommen. Das Handling wirkt handlich, das Motorrad lässt sich zügig bewegen und unterstützt ein sportliches Tempo. Gerade wenn es darum geht, zwischen Ampeln, im Stadtverkehr oder auf kurzen Feierabendrunden schnell „in Schwung“ zu kommen, ist die Honda oft die emotionalere Wahl. Die sportliche Ausrichtung macht sich auch im Gefühl für Gasannahme und Linienführung bemerkbar.

Handling und Fahrwerk: Wo die Stärken liegen

Beide Motorräder sind für den Alltag gemacht, aber sie setzen unterschiedliche Prioritäten. Die BMW R 12 GS punktet mit einem Fahrverhalten, das auf Stabilität und Gelassenheit ausgelegt ist. Das hilft besonders, wenn man nicht nur auf glatten Straßen unterwegs ist oder wenn man mit Gepäck bzw. längeren Strecken plant. Die Honda CBR 650 R ist dagegen stärker auf Agilität und präzises Kurvengefühl getrimmt. Dadurch fühlt sie sich in schnellen Richtungswechseln oft lebendiger an.

In der Praxis heißt das: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt, landet eher bei der BMW. Wer dagegen ein Bike möchte, das Kurven „einfach“ macht und sportliches Fahren belohnt, wird mit der Honda mehr Freude haben.

Motorcharakter und Antrieb: Unterschiedliche Art von Leistung

Beim Vergleich der BMW R 12 GS und der Honda CBR 650 R geht es weniger um „wer ist stärker“, sondern um wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag bemerkbar machen. Die BMW wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das gleichmäßig und souverän zieht – passend zu einer Reiseenduro-Philosophie. Die Honda dagegen vermittelt mehr das Gefühl von sportlicher Direktheit: Gas geben, reagieren lassen, Linie halten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gern zügig beschleunigt und das Motorrad aktiv bewegt.

Sitzposition und Komfort: Tourenfreundlich vs. sportlich kompakt

Ein großer Unterschied liegt in der Körperhaltung. Die BMW R 12 GS bietet eine Sitzposition, die auf längere Strecken ausgelegt ist. Das unterstützt ein entspanntes Fahren, bei dem man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert bleibt. Die Honda CBR 650 R setzt dagegen stärker auf eine sportliche Haltung. Das ist nicht automatisch „schlecht“, aber es passt besser zu Fahrten, bei denen man die Dynamik im Vordergrund sieht und die Zeit im Sattel nicht zu lang wird.

Wer häufig pendelt und dabei auch mal längere Strecken am Stück fährt, wird die BMW als angenehmer empfinden. Wer dagegen vor allem kurze bis mittlere Runden dreht und dabei gern sportlich unterwegs ist, findet in der Honda oft die passendere Ergonomie.

Windschutz und Alltagstauglichkeit

Bei der BMW R 12 GS ist der Windschutz und das Gesamtpaket typischerweise auf Komfort ausgelegt. Das hilft besonders bei Autobahnanteilen oder längeren Landstraßen. Die Honda CBR 650 R wirkt dagegen wie ein Motorrad, das eher „sportlich“ bleibt: weniger Reisekomfort, mehr Fahrgefühl. Das kann im Alltag sogar ein Vorteil sein, weil man sich stärker mit dem Motorrad verbunden fühlt – allerdings ist es bei sehr langen Strecken weniger entspannend.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung für unterschiedliche Fahrstile

Beide Motorräder setzen auf moderne Technik, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die BMW R 12 GS wirkt häufig wie ein Paket aus Komfort- und Sicherheitsdenken: Elektronik soll das Motorrad in verschiedenen Situationen berechenbar machen und das Fahren erleichtern. Die Honda CBR 650 R zielt stärker darauf, sportliches Fahren zu unterstützen, ohne das Motorrad „zu schwer“ zu machen. In der Praxis bedeutet das: Die BMW hilft dabei, entspannt zu bleiben und Kontrolle zu behalten. Die Honda unterstützt das aktive Fahren und das schnelle Reagieren.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Praxis

Beim Thema Bremsen zeigt sich meist ein ähnliches Bild: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag zuverlässig funktionieren. Der Unterschied liegt eher im Gefühl. Die BMW R 12 GS vermittelt häufig mehr „Sicherheitsreserve“ im Sinne von stabiler Verzögerung und gutem Handling unter Last. Die Honda CBR 650 R punktet oft mit einem direkten Ansprechverhalten, das sportliches Fahren unterstützt. Wer gern zügig unterwegs ist, wird die Honda als „griffig“ erleben. Wer vor allem entspannt tourt, wird die BMW als besonders berechenbar wahrnehmen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 12 GS – Stärken

  • Touren- und Allround-Charakter: Das Motorrad fühlt sich auf längeren Strecken stimmig an.
  • Souveränes Fahrverhalten: Stabilität und Kontrolle stehen im Vordergrund.
  • Komfortorientierte Ergonomie: Unterstützt entspanntes Fahren über Stunden.
  • Elektronik als Helfer: Unterstützt verschiedene Situationen und Fahrstile.

BMW R 12 GS – Schwächen

  • Weniger „sportlich direkt“ im Vergleich zur CBR, wenn es um extremes Kurventempo geht.
  • Konzeptbedingt weniger kompakt im Gefühl – wer maximale Agilität sucht, findet sie eher bei der Honda.

Honda CBR 650 R – Stärken

  • Agiles Handling: Unterstützt schnelles Bewegen und dynamische Linien.
  • Sportliches Fahrgefühl: Gasannahme und Reaktion wirken direkt.
  • Alltagsspaß: Besonders auf kurzen bis mittleren Strecken macht die CBR viel Freude.
  • Klare Ausrichtung: Sportlicher Charakter ohne große Umwege.

Honda CBR 650 R – Schwächen

  • Weniger Reisekomfort bei sehr langen Fahrten, weil die sportliche Haltung stärker fordert.
  • Konzeptbedingt weniger „Allround-Gelassenheit“ als die BMW, wenn die Strecke abwechslungsreicher wird.

Für wen passt welches Motorrad?

Die BMW R 12 GS ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das viel kann: Pendeln, Touren, längere Strecken und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Wer Wert auf Komfort, Stabilität und ein stimmiges Gesamtpaket legt, wird mit der BMW deutlich zufriedener sein.

Die Honda CBR 650 R passt dagegen besser zu Fahrern, die vor allem Fahrspaß und sportliche Dynamik suchen. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv fährt und das Motorrad als „leichtfüßig“ erleben möchte, findet in der CBR eine sehr passende Basis.

Fazit:

Wer ein Motorrad für lange Touren, entspanntes Cruisen und ein souveränes, kontrolliertes Fahrgefühl sucht, liegt mit der BMW R 12 GS vorn. Die Kombination aus komfortorientierter Ergonomie, stabiler Fahrcharakteristik und einer Elektronik, die das Fahren in vielen Situationen erleichtert, macht sie besonders attraktiv für vielseitige Einsätze. Die Honda CBR 650 R ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf agilerem Handling, direkter sportlicher Reaktion und Kurvenfreude liegt. Sie wirkt im Alltag oft lebendiger und belohnt aktives Fahren besonders auf kürzeren bis mittleren Strecken. Kurz gesagt: BMW für den Allrounder mit Reiseanspruch, Honda für den sportlichen Spaßmacher, der schnell in den Fahrmodus kommt.

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