| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.240 € | |
| Baujahr | von 1998 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- Sportlicher Motor
- Guter Komfort
- Zupackende Bremsen
- Preis-Leistung
- Zuverlässiges Modell
- Sicht nach hinten
- Vibrationen
- Rangieren anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V4 90 Grad Viertakt | |
| Hubraum | 782 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 109 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 8.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 244 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Dreikolbensattel ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Dreikolbensattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 12 GS vs Honda VFR 800 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, wird ein Vergleich besonders spannend. Die BMW R 12 GS steht für den modernen Reise- und Abenteueranspruch: aufrecht, souverän, mit Fokus auf Alltagstauglichkeit und Touren. Die Honda VFR 800 dagegen ist eher der Inbegriff für sportlich-elegante Vielseitigkeit: ein Tourer mit klarer Fahrdynamik, der auf kurvigen Strecken genauso Spaß macht wie auf längeren Etappen. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede – denn je nach Fahrstil und Einsatzgebiet kann das eine Motorrad deutlich besser passen als das andere.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. sportlicher Tourer
Die BMW R 12 GS ist als Reiseenduro gedacht, und das spürt man im Gesamtkonzept. Die Sitzposition ist aufrecht, der Fokus liegt auf Kontrolle und Komfort – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt asphaltiert ist. Dazu kommt der typische GS-Ansatz: Das Motorrad soll sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlen, der lange Strecken ebenso gut meistert wie spontane Abstecher.
Die Honda VFR 800 verfolgt einen anderen Weg. Sie wirkt wie ein Tourer, der die sportliche Seite nicht versteckt. Der Charakter ist dynamisch, die Linie wirkt kompakter, und das Motorrad lädt dazu ein, zügig zu fahren. Wer häufig kurvige Strecken fährt oder ein Motorrad sucht, das sich nicht nur „komfortabel“, sondern auch „lebendig“ anfühlt, wird hier schnell abgeholt.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Logik vs. sportliche Bereitschaft
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die BMW R 12 GS setzt stärker auf einen gleichmäßigen, tourentauglichen Antrieb. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Fahrt aus vielen Alltagssituationen besteht: Stadtverkehr, Landstraße, Autobahnabschnitte und wechselnde Geschwindigkeiten. Der Motor soll dabei nicht nur Leistung liefern, sondern vor allem kontrollierbar und entspannt wirken.
Die Honda VFR 800 spielt dagegen ihre Stärken dort aus, wo der Fahrer mehr Dynamik möchte. Der Antrieb wirkt „bereit“, also schnell im Ansprechverhalten und mit einem Fahrgefühl, das Kurvenfahrten unterstützt. Im Vergleich zeigt sich: Während die BMW eher auf souveräne Gleichmäßigkeit setzt, bringt die Honda mehr sportliche Direktheit in den Alltag.
Stärken und Schwächen im Alltag
Stärken der BMW R 12 GS liegen vor allem in der ruhigen, tourentauglichen Abstimmung. Schwächen können sich dort zeigen, wo maximale Agilität im Vordergrund steht: Wer sehr sportlich und aggressiv fährt, merkt eher, dass das Konzept stärker auf Reise und Kontrolle ausgelegt ist.
Stärken der Honda VFR 800 liegen in der Fahrfreude und dem sportlichen Charakter. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass der Fokus weniger auf „Abenteuer“ und mehr auf „Straße und Dynamik“ liegt – also weniger auf Situationen, in denen ein Reiseenduro-Setup wirklich Vorteile ausspielt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität für lange Strecken vs. Kurvenfokus
Beim Fahrwerk zeigt sich, wie unterschiedlich die Zielgruppe gedacht ist. Die BMW R 12 GS ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade bei längeren Etappen, wechselndem Untergrund oder wenn das Tempo nicht konstant bleibt, wirkt das Setup beruhigend. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es „mitdenkt“: Man kann sich auf die Linie konzentrieren, ohne ständig gegen das Motorrad arbeiten zu müssen.
Die Honda VFR 800 ist dagegen stärker auf das Zusammenspiel aus Kurvenfahrt und Fahrdynamik ausgerichtet. Im Vergleich wirkt das Handling oft direkter, was besonders auf Landstraßen auffällt. Wer gerne zügig fährt und das Motorrad als Werkzeug für flüssige Linien nutzt, bekommt hier mehr „Sporttourer-Feeling“.
Bremsen und Sicherheitsempfinden
Beide Motorräder sind auf ein sicheres Fahrverhalten ausgelegt, aber der Eindruck kann unterschiedlich sein. Die BMW R 12 GS wirkt häufig wie ein Motorrad, das auch bei wechselnden Bedingungen stabil verzögert – passend zum Reiseenduro-Anspruch. Die Honda VFR 800 punktet oft mit einem sportlicheren Bremsgefühl, das zu zügiger Fahrweise passt. Im direkten Vergleich entscheidet am Ende das persönliche Empfinden: Wer eher „entspannt“ bremst und lange Strecken fährt, fühlt sich bei der BMW häufig besonders wohl; wer sportlich unterwegs ist, schätzt bei der Honda das dynamische Ansprechverhalten.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Orientierung vs. sportliche Unterstützung
Elektronik ist bei beiden Modellen ein wichtiger Bestandteil des Gesamtpakets. Die BMW R 12 GS setzt dabei stark auf ein modernes, reiseorientiertes Systemverständnis: Assistenz und Abstimmung sollen das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar machen. Das ist besonders relevant, wenn die Fahrt nicht nur aus „perfekten“ Bedingungen besteht.
Die Honda VFR 800 unterstützt den Fahrer ebenfalls, aber der Schwerpunkt wirkt stärker auf dem Zusammenspiel aus Dynamik und Alltagstauglichkeit. Im Vergleich kann das bedeuten: Die Honda fühlt sich in sportlicheren Momenten oft unmittelbarer an, während die BMW eher den Komfort und die Sicherheit in den Vordergrund stellt.
Sitzposition, Ergonomie und Windschutz: Aufrecht entspannt vs. sportlich-tourig
Ein großer Unterschied im Alltag ist die Ergonomie. Die BMW R 12 GS bietet eine aufrechte Sitzposition, die das Fahren auf langen Strecken angenehm macht. Das kann besonders dann überzeugen, wenn häufig über längere Zeit gefahren wird oder wenn die Fahrt aus unterschiedlichen Tagesetappen besteht. Dazu kommt der typische Reise-Ansatz beim Windschutz: Das Motorrad soll den Fahrer spürbar entlasten.
Die Honda VFR 800 bietet eine Sitzposition, die sportlicher wirkt, aber dennoch tourentauglich bleibt. Im Vergleich ist das Motorrad oft dann im Vorteil, wenn die Fahrt mehr nach „Kurve und Tempo“ aussieht. Wer viel Autobahn fährt, achtet stärker auf den individuellen Windschutz und die persönliche Sitzhöhe – hier kann es je nach Körpergröße und Vorlieben Unterschiede geben.
Komfort auf langen Strecken
Beide Motorräder können lange Strecken, aber mit unterschiedlicher Philosophie. Die BMW R 12 GS ist häufig die entspanntere Wahl, wenn der Fokus auf Ankommen und Wohlgefühl liegt. Die Honda VFR 800 ist oft die spannendere Wahl, wenn die Fahrt selbst Teil des Vergnügens ist und man unterwegs gerne zügig fährt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr und Reichweite im Vergleich
Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch die Handhabung. Die BMW R 12 GS wirkt wie ein Motorrad, das man auch im Verkehr gut kontrollieren kann, vor allem wenn man mit der aufrechten Sitzposition und dem Reiseenduro-Setup vertraut ist. Die Stärke liegt in der souveränen Art: Man muss weniger „kämpfen“, um entspannt zu bleiben.
Die Honda VFR 800 ist ebenfalls alltagstauglich, aber der Charakter ist stärker auf flüssiges Fahren ausgelegt. Im Vergleich kann das bedeuten: Wer gerne zügig durch den Verkehr rollt und das Motorrad schnell in die gewünschte Linie bringt, fühlt sich mit der Honda oft wohler. Wer dagegen möglichst „stressfrei“ unterwegs sein möchte, wird die BMW häufig als angenehmer empfinden.
Wartung, Zuverlässigkeit und Kaufentscheidung
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Aspekte eine Rolle: Wartungsintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit, typische Folgekosten und die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag betreuen lässt. Im Vergleich gilt: Beide Marken haben einen etablierten Ruf, aber die konkrete Entscheidung hängt stark davon ab, wie das Motorrad genutzt wird und wie gut es im jeweiligen Zustand gepflegt wurde.
Die BMW R 12 GS wird häufig als „Langstrecken- und Reiseplattform“ gewählt. Wer regelmäßig tourt, wird die Vorteile eines Reise-Setups zu schätzen wissen. Die Honda VFR 800 wird oft als „Straßen-Tourer“ gekauft, der sportlich bleibt. Wer überwiegend auf Asphalt unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich dynamisch anfühlt, findet in der Honda häufig die passendere Ausrichtung.
Welche Unterschiede sind entscheidend?
Wenn man die wichtigsten Punkte zusammenfasst, lassen sich die Unterschiede gut auf den Punkt bringen:
- Fahrziel: BMW R 12 GS eher Reiseenduro und Kontrolle in vielen Situationen; Honda VFR 800 eher sportlicher Tourer mit Fokus auf Fahrdynamik.
- Ergonomie: BMW meist entspannter durch aufrechte Haltung; Honda oft sportlicher, aber weiterhin tourentauglich.
- Motorcharakter: BMW eher gleichmäßig und souverän; Honda eher dynamisch und direkt.
- Handling: BMW stabil und berechenbar; Honda direkter und kurvenorientierter.
- Elektronik: BMW stärker reise- und komfortorientiert; Honda eher dynamikunterstützend im sportlichen Kontext.
Fazit:
Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf langen Touren, entspannter Ergonomie und einem Motorrad liegt, das in vielen Situationen souverän bleibt. Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Streckenbedingungen hat und ein Reiseenduro-Gefühl sucht, findet in der R 12 GS meist die stimmigere Kombination aus Komfort, Kontrolle und moderner Unterstützung. Sie wirkt wie ein Motorrad, das vor allem das „Ankommen“ angenehm macht – und dabei trotzdem jederzeit bereit ist.
Die Honda VFR 800 passt besser, wenn die Fahrt mehr nach sportlicher Dynamik und kurviger Straße klingt. Wer ein Motorrad möchte, das sich lebendig anfühlt, schnell in die gewünschte Linie kommt und auf Asphalt besonders viel Fahrspaß bietet, wird mit der VFR 800 häufig zufriedener. Sie ist ideal für alle, die Touren lieben, aber dabei nicht auf sportliche Direktheit verzichten möchten.
Kurz gesagt: Reiseenduro-Komfort und Vielseitigkeit sprechen eher für die BMW, sportlicher Tourenfokus und Fahrfreude eher für die Honda.