UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2009 bis 2016
Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Kräftiger Sport-Tourer mit einem Design aus der Zukunft.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Extrem gute Bremsen
  • Fährt sich wie ein Intercity
  • Touring-tauglich
  • guter Soziuskomfort
  • bulliger Motor
Kontra:
  • Traktionskontrolle erst ab 2012
  • schwere Maschine, nix für Anfänger
  • Drehmomentschwäche bis 3.500 UMin

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm
Gewicht267kg
Radstand1.545mm
Länge2.250mm
Radstand1.545mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.220mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartVierzylinder-Viertakt-V-Motor
Hubraum1.237ccm
Hub60mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km
Leistung173 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment129 NM bei 8.750 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt19Liter

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17
Federung vorneTeleskopgabel mit 43 mm Rohrdurchmesser (Federweg 109)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten190/55-ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse vorn mit Sechskolben-Festsättel, schwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse hinten mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 276 mm)

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

Fazit - was bleibt hängen

Die Honda VFR 1200 F zählt für mich zu den schönsten Motorrädern überhaupt. Sie ist nicht weniger als eine Design-Ikone und es gibt kein Motorrad, dass ihr auch nur annährend ähnlich sieht. Zugegeben: Design ist Geschmackssache, aber zumindest dürfte die VFR niemanden kalt lassen. Ihr Aussehen weckt Emotionen und genau das sollten Motorräder doch auch tun, oder? 

Die VFR ist sicherlich kein Anfänger-Motorrad, dafür hat sie viel zu viel Leistung und ist auch zu schwer. Doch wer schon Motorrad-Erfahrung mitbringt und auf Dickschiffe steht, der wird begeistert sein von der absolut souveränen Vorstellung, die die VFR auf Autobahn und Landstraße abliefert. Wer dagegen ein kleines, wendiges Motorrad für die Stadt sucht, wird diesen Testartikel vermutlich sowieso nicht bis hier gelesen haben. ;-)

Das Testmotorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser. 
 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.000€
  • Gebraucht (10 Jahre alt): 7.500€
  • Baujahre: 2010-2016
  • Farben: rot, weiß, silber

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BMW R 12 G S vs. Honda VFR1200 F: Vergleich für Touren, Alltag und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 12 G S steht für den modernen Boxer-Charakter, Reise- und Alltagsnutzen sowie ein Konzept, das auf lange Strecken ausgelegt ist. Die Honda VFR1200 F dagegen ist ein Sporttourer mit markantem V4-Feeling, sportlicherem Anspruch und einer Fahrweise, die sich schnell nach „mehr“ anfühlt. Beide Modelle können Touren, beide können Alltag – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.

Grundidee der beiden Motorräder: Reiseenduro vs. Sporttourer

Die BMW R 12 G S wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“: für Pendelstrecken, für Wochenendtouren und für längere Reisen, bei denen Komfort und souveräne Fahrbarkeit wichtiger sind als maximale Agilität auf engstem Raum. Das Konzept ist klar: stabil, kontrolliert und mit dem typischen Boxer-Charakter, der sich gut dosieren lässt.

Die Honda VFR1200 F ist dagegen stärker auf die Mischung aus sportlichem Fahren und Tourentauglichkeit getrimmt. Sie fühlt sich oft dann besonders richtig an, wenn die Strecke nicht nur „abgespult“, sondern aktiv gefahren wird. Der V4-Charakter sorgt für einen Antrieb, der sich gleichmäßig und kraftvoll anfühlt – mit dem Potenzial, aus jeder Ausfahrt eine kleine Touren-Session zu machen.

Motor und Fahrgefühl: Boxer-Charakter trifft V4-Power

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW R 12 G S setzt auf das typische Boxer-Gefühl – der Motor wirkt kultiviert, die Leistungsentfaltung ist gut kontrollierbar und passt besonders zu Fahrstilen, bei denen man Drehzahl und Gangwahl bewusst nutzt. Gerade auf längeren Strecken spielt das seine Stärke aus: gleichmäßiges Vorankommen, wenig Überraschungen und ein Fahrgefühl, das Vertrauen aufbaut.

Die Honda VFR1200 F spielt ihre Stärken eher in Situationen aus, in denen zügiges Beschleunigen und ein „direkter Draht“ zum Gas gefragt sind. Der V4-Charakter liefert spürbar mehr „Biss“ im sportlichen Bereich und macht es leicht, das Motorrad dynamisch zu bewegen. Während die BMW eher nach „ruhiger Kontrolle“ wirkt, vermittelt die Honda häufiger das Gefühl von „sofort da“.

Stärken und Schwächen im Alltag

Die BMW punktet häufig bei gleichmäßigem Fahren und bei Fahrern, die ein Motorrad suchen, das sich auch bei wechselnden Streckenbedingungen entspannt anfühlt. Als mögliche Schwäche kann sich der Fokus auf souveräne Reise- und Alltagsruhe bemerkbar machen, wenn man sehr sportliche, enge Passagen bevorzugt und maximale Agilität erwartet.

Die Honda wirkt im Vergleich oft „sportlicher im Kopf“: Sie lädt dazu ein, schneller zu fahren und Kurven aktiver zu nehmen. Als mögliche Schwäche kann sich das für manche Fahrer in längeren, sehr entspannten Etappen zeigen – je nach persönlicher Sitzhaltung und Fahrstil kann das sportlichere Grundgefühl mehr Aufmerksamkeit verlangen.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit

Bei beiden Modellen spielt Komfort eine zentrale Rolle, aber auf unterschiedliche Weise. Die BMW R 12 G S zielt auf eine ergonomische Gesamtwirkung: eine Sitzposition, die für längere Fahrten angenehm bleibt, und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselndem Tempo nicht „kippt“. Der Windschutz und die Art, wie das Motorrad bei höheren Geschwindigkeiten stabil bleibt, unterstützen das Reisegefühl.

Die Honda VFR1200 F ist ebenfalls auf Touren ausgelegt, aber mit sportlicherer Grundhaltung. Der Windschutz und die Verkleidung helfen dabei, auch längere Strecken angenehm zu machen. Gleichzeitig kann die sportlichere Ausrichtung dazu führen, dass man die eigene Sitzposition bewusster anpassen möchte, um wirklich entspannt zu bleiben.

Vergleich der Stärken: entspannte Langstrecke vs. aktive Tour

Wer vor allem lange Strecken fährt und dabei möglichst wenig „Fahrerarbeit“ möchte, findet in der BMW oft den passendsten Charakter. Wer dagegen Touren liebt, bei denen man häufiger beschleunigt, bremst und Kurven dynamisch angeht, wird die Honda als besonders motivierend empfinden.

Handling und Fahrwerk: Kontrolle in Kurven und Stabilität auf der Strecke

Im Handling zeigt sich ein typischer Unterschied: Die BMW R 12 G S wirkt häufig wie ein Motorrad, das Stabilität und Vorhersagbarkeit priorisiert. Das macht sie stark, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. In Kurven fühlt sich die BMW oft „geordnet“ an – nicht unbedingt als erstes Ziel für maximale Schräglagen-Show, aber als zuverlässiger Begleiter.

Die Honda VFR1200 F bringt im Vergleich mehr sportliche Direktheit ins Spiel. Sie lässt sich häufig agiler bewegen, wenn man aktiv fährt. Gerade auf kurvigen Strecken kann das ein Vorteil sein, weil das Motorrad schneller „mitgeht“ und man das Tempo leichter steigern kann.

Schwächen im Vergleich

Die BMW kann dann weniger begeistern, wenn man ein Motorrad sucht, das sich wie ein reines Sportbike anfühlt. Die Honda kann im Gegenzug dann weniger passend sein, wenn man vor allem entspannt cruisen möchte und eine sehr „gelassene“ Sitz- und Fahrcharakteristik erwartet.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in Alltag und Touren zuverlässig bremsen. Im Vergleich fällt auf: Die BMW R 12 G S vermittelt häufig ein Gefühl von kontrollierter Verzögerung, das besonders bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen hilft. Die Honda VFR1200 F wirkt oft „sportlich“ beim Bremsen: Das kann ein Vorteil sein, wenn man zügig fährt und häufig in Kurven oder aus dem Tempo heraus verzögert.

Unabhängig vom Modell gilt: Entscheidend ist, wie gut das Zusammenspiel aus Bremsgefühl, Dosierbarkeit und Stabilität zur eigenen Fahrweise passt. Beide Konzepte zielen auf Sicherheit – aber mit unterschiedlicher Priorität.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung für unterschiedliche Fahrstile

Elektronik ist bei modernen Motorrädern mehr als nur „nice to have“. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 12 G S setzt auf ein Paket, das den Fahrer unterstützt, ohne das Fahrgefühl zu „verkleben“. Je nach Ausstattung und Fahrmodus kann das Motorrad sehr harmonisch wirken – besonders, wenn man zwischen entspanntem Fahren und zügigerem Tempo wechselt.

Die Honda VFR1200 F bietet ebenfalls moderne Unterstützung, die vor allem dann auffällt, wenn man das Motorrad sportlicher bewegt. Das kann helfen, Traktion und Ansprechverhalten passend zu machen, ohne dass man ständig nachregeln muss.

Stärken und Schwächen der Elektronik

Die BMW punktet häufig mit einem „ruhigen“ Gesamtbild, bei dem die Elektronik eher für Stabilität und Komfort sorgt. Die Honda kann dagegen stärker den sportlichen Charakter unterstützen – was für viele Fahrer genau richtig ist, aber nicht jeder mag die etwas direktere Auslegung.

Wartung und Alltag: Kardan vs. Kette und der Blick auf den Besitz

Ein oft unterschätzter Punkt beim Vergleich ist die Frage, wie sich das Motorrad im Besitz anfühlt. Hier unterscheiden sich die Konzepte deutlich. Die BMW R 12 G S setzt auf den typischen Boxer-Ansatz mit einer Antriebslösung, die im Alltag häufig als pflegeleicht wahrgenommen wird. Das kann ein klarer Vorteil sein, wenn man wenig Zeit für regelmäßige Wartungsarbeiten einplanen möchte.

Die Honda VFR1200 F nutzt ein Kettenkonzept. Das ist nicht per se ein Nachteil, aber es bedeutet: Wer die Wartung im Blick behält, fährt langfristig entspannt. Als mögliche Schwäche kann sich der zusätzliche Pflegeaufwand bemerkbar machen, als Stärke kann die Kette aber auch für Fahrer interessant sein, die Wartung und Antrieb „im Gefühl“ haben möchten.

Für wen passt welches Motorrad? Kauf-Tipps ohne Zahlen-Fokus

Beim Kauf geht es selten nur um Datenblätter. Es geht darum, welches Motorrad zur eigenen Art zu fahren passt. Die BMW R 12 G S ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt: komfortabel, souverän, gut kontrollierbar und mit einem Charakter, der auch über viele Kilometer Spaß macht.

Die Honda VFR1200 F ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn Touren sportlicher sein sollen. Wer Kurven aktiv fährt, gern zügig beschleunigt und ein Motorrad möchte, das sich dynamisch anfühlt, wird mit der Honda häufig zufriedener.

Typische Entscheidungssituationen

  • Mehr Reisekomfort und entspanntes Handling: eher zur BMW R 12 G S.
  • Mehr sportliche Direktheit und aktives Fahren: eher zur Honda VFR1200 F.
  • Wartungs- und Besitzgefühl: pflegeleichtes Konzept bei der BMW vs. regelmäßige Kettenpflege bei der Honda.
  • Motorcharakter: Boxer-„Kontrolle“ bei der BMW vs. V4-„Dynamik“ bei der Honda.

Fazit:

Die BMW R 12 G S ist die stimmige Wahl für Fahrer, die ein Touren- und Alltagsmotorrad suchen, das vor allem mit souveränem Fahrgefühl, guter Kontrolle und einem komfortorientierten Gesamtpaket überzeugt. Der Boxer-Charakter unterstützt entspanntes Fahren, und das Motorrad wirkt wie ein verlässlicher Begleiter für lange Strecken. Wer außerdem Wert auf ein pflegeleichteres Besitzgefühl legt, wird den Ansatz der BMW besonders angenehm finden.

Die Honda VFR1200 F passt besser zu Fahrern, die Touren gern dynamisch angehen. Der V4-Antrieb vermittelt mehr sportliche Direktheit, und das Motorrad lädt dazu ein, Tempo aufzubauen und Kurven aktiver zu fahren. Gleichzeitig bleibt die Honda durch ihre Tourenausrichtung alltagstauglich, auch wenn das sportlichere Grundgefühl je nach persönlicher Sitzhaltung mehr Aufmerksamkeit verlangt.

Kurz gesagt: BMW für entspannte Reise und kontrollierte Souveränität, Honda für sportliche Touren mit dynamischem Antrieb.

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