UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 12.499 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Mal ganz was anderes
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrkomfort
  • Wendigkeit
  • Krawalliger, kräftiger Motor
  • Geländetauglichkeit
Kontra:
  • Soziusbetrieb
  • Reisetauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm
Gewicht158kg
Radstand1.504mm
Radstand1.504mm
Sitzhöhe: 920 mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub84mm
Bohrung102mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km
Leistung75 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment74 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.193km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite342km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneTelegabel Upside-Down (Federweg 275)mm
Federung hintenWP (Federweg 275)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

Spaß ohne Ende - leider ein teurer

Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.

Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!

Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.

Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10,395€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.700€
  • Baujahre: seit 2017
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: weiß

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BMW R 12 GS vs. Husqvarna 701 Enduro: Vergleich für Straße, Schotter und Offroad

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Adventure“ klingen, aber aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 12 GS steht für den Reise- und Langstreckenanspruch mit einem souveränen, alltagstauglichen Gesamtpaket. Die Husqvarna 701 Enduro dagegen ist stärker auf den kernigen Enduro-Charakter ausgelegt: leichtfüßiger, direkter und mit einem klaren Fokus auf dynamisches Fahren – auch abseits befestigter Wege.

Im Folgenden geht es darum, wie sich die aufgelisteten Werte der beiden Modelle im Alltag auswirken: von Motor- und Leistungscharakter über Fahrwerk und Bremsen bis hin zu Ergonomie, Elektronik und dem, was man beim Kauf wirklich erwartet.

Grundcharakter: Reiseenduro vs. Enduro mit Fokus auf Agilität

Die BMW R 12 GS wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken entspannt „wegsteckt“. Der Aufbau ist auf Komfort und Kontrolle ausgelegt, damit sich Fahrten über Landstraßen, Autobahnabschnitte und gemischte Strecken nicht wie ein Kompromiss anfühlen. Die Husqvarna 701 Enduro ist dagegen spürbar „sportlicher“ im Gefühl: Sie lädt dazu ein, Gas zu geben, Linien zu wählen und das Motorrad aktiv zu bewegen. Das zeigt sich besonders dann, wenn der Untergrund unruhiger wird oder wenn es enger und technischer wird.

Wie die Werte den Fahrstil beeinflussen

Schon die Kombination aus Motorleistung, Drehmomentverlauf und dem, was die Hersteller bei Fahrmodi bzw. Elektronik mitliefern, entscheidet darüber, wie „einfach“ sich das Motorrad fahren lässt. Die BMW spielt ihre Stärken eher in einem breiten, gut dosierbaren Nutzbereich aus. Die Husqvarna setzt stärker auf einen unmittelbaren Antritt und ein Gefühl von „leichtem Gerät“, das man schnell in die gewünschte Richtung bringt.

Motor und Antrieb: Leistungspaket vs. Enduro-Dynamik

Beim Vergleich der Motorwerte fällt auf: Beide Motorräder liefern genug Reserven, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Die BMW R 12 GS zielt auf einen ruhigen, kontrollierten Vortrieb, der sich auch bei längeren Fahrten gleichmäßig anfühlt. Die Husqvarna 701 Enduro ist eher dafür gemacht, dass man das Gas häufiger „arbeitet“ – sei es beim Beschleunigen aus Kurven oder beim Herausfahren aus unruhigem Gelände.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • BMW R 12 GS: Stärke ist die souveräne Fahrbarkeit über viele Kilometer. Schwäche kann sein, dass der „Enduro-Impuls“ weniger im Vordergrund steht – wer ein sehr leichtes, aggressives Gefühl sucht, muss sich ggf. daran gewöhnen.
  • Husqvarna 701 Enduro: Stärke ist die direkte, lebendige Dynamik. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Agilität und Enduro-Feeling im Alltag je nach Nutzung (z. B. viel Autobahn oder lange Touren) weniger „entspannt“ wirkt.

Fahrwerk und Handling: Komfortorientierung vs. Beweglichkeit

Das Fahrwerk ist bei beiden Modellen ein Schlüsselthema. Die BMW ist darauf ausgelegt, Unebenheiten zu glätten und das Motorrad stabil zu halten – besonders dann, wenn man nicht nur kurze Offroad-Sessions fährt, sondern auch längere Strecken mit wechselndem Belag. Die Husqvarna ist dagegen stärker auf das abgestimmte Zusammenspiel aus Agilität, Federungsanspruch und einem „direkten“ Rückmeldesystem ausgelegt.

Was die Werte in der Praxis bedeuten

Wenn in den Datenblättern Dinge wie Federweg, Geometrie und Fahrwerksabstimmung gegenüberstehen, wird klar: Die BMW will vor allem kontrollieren, die Husqvarna will vor allem führen. Das merkt man besonders bei schnellen Richtungswechseln auf Schotter oder wenn die Strecke wellig wird.

Bremsen und Sicherheit: Stabilität vs. Enduro-Handling

Bei der Bremsanlage geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die BMW R 12 GS spielt ihre Stärken oft dort aus, wo man viel auf Straße und gemischtem Untergrund unterwegs ist: stabil, berechenbar und gut zu kontrollieren. Die Husqvarna 701 Enduro ist ebenfalls leistungsfähig, aber der Charakter ist stärker auf das abgestimmte Zusammenspiel mit Offroad-Situationen ausgerichtet – also dort, wo man häufiger mit wechselndem Grip rechnet.

Elektronik als Unterstützung

Auch die Elektronik (z. B. Fahrmodi, ABS-Logik oder Traktionsunterstützung) beeinflusst, wie „mutig“ man fahren kann. Die BMW wirkt in der Regel wie ein System, das Sicherheit und Komfort in den Vordergrund stellt. Die Husqvarna bietet eher das Gefühl, dass man die Maschine aktiv „mitarbeitet“ – und die Elektronik dabei unterstützt, ohne das Fahrgefühl komplett zu überformen.

Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. aktives Fahren

Die Sitzposition und die Ergonomie sind bei diesem Vergleich entscheidend, weil sie direkt mit dem Einsatzprofil zusammenhängen. Die BMW R 12 GS ist typischerweise so gedacht, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Die Husqvarna 701 Enduro ist stärker auf ein aktives Handling ausgelegt: Man steht bzw. bewegt sich im Fahrbetrieb oft „mehr“, was auf Offroad-Strecken ein Vorteil sein kann.

Stärken und Schwächen bei der Körperhaltung

  • BMW R 12 GS: Stärke ist die alltagstaugliche, tourentaugliche Haltung. Schwäche kann sein, dass das „Enduro-Feeling“ weniger ausgeprägt ist, wenn man viel im Stehen oder in sehr dynamischen Positionen fährt.
  • Husqvarna 701 Enduro: Stärke ist die Beweglichkeit und das direkte Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass lange, gleichmäßige Strecken je nach Fahrstil weniger komfortabel wirken.

Alltagstauglichkeit: Reichweite, Nutzung und Komfort

Bei der Alltagstauglichkeit spielen Werte wie Tankvolumen bzw. die daraus resultierende Reichweite sowie die generelle „Tourenlogik“ eine Rolle. Die BMW R 12 GS ist klar auf längere Abschnitte ausgelegt: Sie fühlt sich an wie ein Motorrad, das man für die nächste große Runde einfach nimmt. Die Husqvarna 701 Enduro ist ebenfalls tourenfähig, aber der Charakter ist eher „kurz hin und zurück – oder ab in den Offroad-Teil“.

Worauf man beim Kauf achten sollte

Wenn man beide Motorräder vergleicht, lohnt es sich, nicht nur auf einzelne Zahlen zu schauen, sondern auf das Gesamtbild: Wie gut lässt sich das Motorrad im Alltag bewegen? Wie schnell ist man bereit, es aus dem Stand heraus zu nutzen? Und wie „stressfrei“ bleibt es, wenn die Strecke länger wird?

Offroad-Potenzial: Traktion, Federung und Fahrbarkeit

Beim Offroad-Potenzial sind die Unterschiede besonders deutlich. Die Husqvarna 701 Enduro ist vom Konzept her näher an dem, was viele unter „echtem Enduro“ verstehen: leichtes Handling, lebendiger Motorcharakter und ein Fahrwerk, das auf unruhigen Untergrund ausgelegt ist. Die BMW R 12 GS kann ebenfalls Offroad – aber sie fühlt sich eher an wie „Reiseenduro mit Offroad-Fähigkeit“: stabil, kontrolliert und mit dem Anspruch, auch auf längeren Strecken nicht komplett in den Offroad-Modus zu kippen.

Stärken und Schwächen im Gelände

  • Husqvarna 701 Enduro: Stärke ist die Agilität und das schnelle, direkte Reagieren. Schwäche kann sein, dass man für lange, entspannte Transfers mehr „Fahrarbeit“ leisten muss.
  • BMW R 12 GS: Stärke ist die souveräne Kontrolle und die Fähigkeit, gemischte Strecken ohne großen Stress zu fahren. Schwäche kann sein, dass das letzte Quäntchen Enduro-„Leichtigkeit“ weniger im Vordergrund steht.

Welche Zielgruppe passt zu welchem Motorrad?

Am Ende entscheidet nicht nur das Datenblatt, sondern das eigene Fahrprofil. Die BMW R 12 GS passt besonders gut, wenn der Schwerpunkt auf Touren, Alltag und gemischten Strecken liegt – also wenn Straße und Schotter regelmäßig vorkommen, aber man nicht ausschließlich im Offroad unterwegs ist. Die Husqvarna 701 Enduro ist die bessere Wahl, wenn Agilität, Enduro-Feeling und aktive Fahrweise im Vordergrund stehen – vor allem, wenn der Offroad-Anteil spürbar größer ist.

Typische Einsatzszenarien

  • BMW R 12 GS: Für lange Wochenendtouren, Reisen mit wechselndem Belag, komfortables Cruisen und ein Motorrad, das im Alltag „einfach funktioniert“.
  • Husqvarna 701 Enduro: Für kürzere, dynamische Ausfahrten, Offroad-Abschnitte, anspruchsvollere Strecken und alle, die ein Motorrad möchten, das sich schnell und lebendig anfühlt.

Fazit:

Die BMW R 12 GS ist die stimmigere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das Komfort und Kontrolle in den Vordergrund stellt: Sie wirkt besonders dann überzeugend, wenn viel Straße, gemischter Untergrund und längere Fahrten zusammenkommen. Die Husqvarna 701 Enduro spielt ihre Stärken aus, sobald das Motorrad mehr „Enduro“ sein soll als „Reiseenduro“: mehr Agilität, direkteres Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das Lust auf aktives Fahren macht.

Wer vor allem Touren plant und dabei auch Schotter und leichte Offroad-Strecken mitnimmt, findet in der BMW den besseren Allrounder. Wer dagegen häufiger abseits befestigter Wege unterwegs ist, technische Abschnitte mag und ein lebendiges, leicht zu bewegendes Motorrad bevorzugt, wird mit der Husqvarna glücklicher. Kurz gesagt: BMW für souveräne Langstrecke, Husqvarna für Enduro-Dynamik.

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