UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 17.245 €
Baujahr von 2021 bis 2024
Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Mehr Elektronik, mehr Funktionen, mehr Komfort
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Pro und Kontra

Pro:
  • umfangreiche Ausstattung
  • gelungenes semi-aktives Fahrwerk (KECS)
  • Kombination aus Zeigerinstrument und TFT toll gelöst und gut ablesbar
Kontra:
  • recht hohes Gewicht
  • Windschild nur manuell und mit beiden Händen verstellbar
  • relativ hoher Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm
Gewicht257kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km
Leistung120 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment102 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite404km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneHalbschwimmende 310-mm-Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

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BMW R 12 GS vs. Kawasaki Versys 1000 SE – Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer

Wenn zwei Reise- und Adventure-Motorräder gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Viel wichtiger ist, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen: beim Anfahren, auf langen Autobahnabschnitten, in kurvigen Landstraßen und natürlich dann, wenn die Strecke plötzlich „nicht mehr ganz geplant“ ist. Genau dafür lohnt sich der Blick auf den Vergleich zwischen der BMW R 12 GS und der Kawasaki Versys 1000 SE. Beide stehen für vielseitiges Fahren, aber sie erzählen dabei unterschiedliche Geschichten.

Grundcharakter: Boxer-Feeling trifft auf sportlich-elegante Vielseitigkeit

Die BMW R 12 GS setzt auf den typischen Boxer-Antrieb. Das spürt man nicht nur akustisch, sondern auch im Fahrgefühl: Der Motor wirkt kultiviert, die Leistungsentfaltung ist gut dosierbar und das Motorrad vermittelt ein souveränes, ruhiges Tempo. Gerade auf längeren Strecken hilft dieses „Gelassenheitsgefühl“, weil sich das Bike weniger nach Arbeit anfühlt und mehr nach entspanntem Vorankommen.

Die Kawasaki Versys 1000 SE dagegen ist stärker auf „Allround-Sportlichkeit“ getrimmt. Der Reihenvierzylinder liefert eine andere Art von Dynamik: spürbar, direkt und mit einem Drehzahlbereich, der sich für zügiges Fahren anbietet. Wer gern beschleunigt, die Gänge ausdreht oder einfach das Gefühl mag, dass das Motorrad jederzeit „bereit“ ist, wird mit der Versys häufig schneller warm.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag auswirken

Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber sie nutzen ihre Stärken anders. Die BMW spielt ihre Vorteile besonders dort aus, wo gleichmäßiges Fahren zählt – also bei konstantem Tempo, beim Gleiten durch den Verkehr und beim entspannten Rollen in mittleren Drehzahlen. Der Boxer unterstützt dabei ein gutmütiges Ansprechverhalten, wodurch sich das Motorrad auch mit Gepäck oder bei wechselnden Straßenverhältnissen angenehm kontrollieren lässt.

Die Kawasaki punktet dagegen mit einer lebendigeren „Sport-Note“. Der Vierzylinder wirkt oft wie ein Motor, der schneller auf Fahrbefehle reagiert. Das macht die Versys 1000 SE besonders attraktiv, wenn Überholmanöver, zügige Passagen oder kurvige Abschnitte häufiger vorkommen. Gleichzeitig kann das Motorrad dadurch auch etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen, wenn man bewusst sehr entspannt fahren möchte – nicht weil es unkomfortabel wäre, sondern weil die Dynamik einlädt, schneller zu werden.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • BMW R 12 GS: Stärke im gleichmäßigen, ruhigen Vorankommen; Schwäche kann sein, dass der „Kick“ im Vergleich zu einem Vierzylinder weniger spontan wirkt, wenn man sportliche Drehzahlspitzen sucht.
  • Kawasaki Versys 1000 SE: Stärke in direkter Dynamik und vielseitiger Beschleunigung; Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei sehr gemächlichem Fahren weniger „meditativ“ wirkt als die BMW.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beide Modelle sind für längere Strecken ausgelegt, aber das Fahrwerk arbeitet mit unterschiedlicher Philosophie. Die BMW R 12 GS vermittelt typischerweise ein Gefühl von Stabilität und Kontrolle. Das hilft besonders dann, wenn die Straße wellig ist, wenn Winddruck aufbaut oder wenn die Maschine mit Gepäck unterwegs ist. In Kurven bleibt die BMW dabei oft berechenbar, was das Vertrauen erhöht – gerade bei wechselnden Untergründen.

Die Kawasaki Versys 1000 SE wirkt im Vergleich häufig agiler und „spritziger“ in der Bewegung. Das zeigt sich vor allem beim Wechsel zwischen Kurven und beim zügigen Durchfahren von Passagen. Wer gern dynamisch fährt, findet in der Versys oft ein sehr direktes Rückmeldegefühl. Gleichzeitig ist das Motorrad auch dann noch komfortabel genug, um lange Etappen zu absolvieren – nur eben mit einer anderen Art von „Fahrspaß“ im Vordergrund.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Autobahn

Im Stadtverkehr zählt vor allem, wie leicht sich das Motorrad rangieren lässt und wie gut es bei niedrigen Geschwindigkeiten kontrollierbar bleibt. Die BMW spielt hier ihre Stärken aus, indem sie sich souverän und kontrolliert anfühlt. Die Kawasaki ist ebenfalls alltagstauglich, wirkt aber durch die Motorcharakteristik und die Art, wie sie auf Gasbefehle reagiert, oft etwas „präsenter“.

Auf der Autobahn wird der Unterschied besonders spürbar: Windschutz, Sitzposition und das Gefühl von Ruhe im Fahrbetrieb entscheiden. Die BMW wirkt dabei häufig wie ein Reisegerät, das auf Langstrecke optimiert ist. Die Kawasaki kann ebenfalls sehr komfortabel sein, setzt aber stärker auf ein aktives Fahrgefühl, bei dem man schneller merkt, dass man „fährt“ – nicht nur „rollt“.

Elektronik und Assistenz: Komfortfunktionen im Vergleich

Bei modernen Reise- und Adventure-Motorrädern ist Elektronik mehr als nur „nice to have“. Sie beeinflusst, wie sicher sich das Motorrad bei Nässe, wechselnder Traktion oder in stressigen Situationen anfühlt. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 12 GS legt einen Fokus auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Fahrmodi, Traktionsunterstützung und einem System, das sich wie ein ruhiger Begleiter anfühlt. Das hilft besonders, wenn die Bedingungen unklar sind oder wenn man nicht jedes Mal neu „nach Gefühl“ arbeiten möchte.

Die Kawasaki Versys 1000 SE bietet ebenfalls moderne Elektronik und Komfortfunktionen, die das Reisen erleichtern. Gerade die Kombination aus Fahrbarkeit und Ausstattung sorgt dafür, dass sich die Maschine schnell an unterschiedliche Situationen anpassen lässt. Wer gern mit Assistenzsystemen arbeitet und dabei trotzdem ein sportliches Grundgefühl behalten möchte, findet in der Versys oft eine sehr passende Balance.

Stärken und Schwächen

  • BMW R 12 GS: Stärke in einem stimmigen, eher „beruhigenden“ Elektronik-Setup; Schwäche kann sein, dass die Bedienlogik und das Systemgefühl stärker nach „GS-Philosophie“ wirken und weniger nach „Sport-Tuning“.
  • Kawasaki Versys 1000 SE: Stärke in vielseitiger Anpassung und einem aktiven Fahrgefühl; Schwäche kann sein, dass man die Elektronik je nach Fahrstil stärker „mitdenken“ muss, um den gewünschten Charakter exakt zu treffen.

Komfort: Sitzposition, Windschutz und Ergonomie

Komfort ist bei Reisebikes nicht nur eine Frage der Polsterung. Entscheidend ist, wie die Sitzposition zur Körperhaltung passt, wie der Winddruck wirkt und wie gut das Motorrad auf längeren Etappen „durchhält“. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 12 GS wirkt häufig wie ein Motorrad, das auf entspannte Langstrecke ausgelegt ist. Die Ergonomie unterstützt dabei ein gleichmäßiges Fahren, ohne dass man nach kurzer Zeit das Gefühl hat, man müsse sich „gegen“ das Bike stemmen.

Die Kawasaki Versys 1000 SE kann ebenfalls sehr komfortabel sein, setzt aber stärker auf eine aufrechte, zugleich sportlichere Ausrichtung. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die nicht nur reisen, sondern auch gern zügig fahren und dabei nicht komplett in eine „Tourenstarre“ verfallen möchten.

Stärken und Schwächen im Gesamtbild

Wenn man die BMW R 12 GS und die Kawasaki Versys 1000 SE als Gesamtpaket betrachtet, wird der Unterschied klar: Die BMW ist eher die Wahl für alle, die ein Reise-Adventure mit ruhigem, kontrolliertem Charakter suchen. Die Kawasaki ist eher die Wahl für alle, die ein sehr vielseitiges Tourenmotorrad möchten, das auch sportliche Impulse gut verträgt.

Beide Motorräder sind stark in dem, was man von einem modernen Reisebike erwartet: gute Langstreckentauglichkeit, sinnvolle Elektronik und ein Fahrgefühl, das Vertrauen aufbaut. Der entscheidende Punkt ist die Frage, wie man dieses Vertrauen erleben möchte: eher als souveräne Ruhe (BMW) oder als lebendige Dynamik (Kawasaki).

Für wen passt welches Motorrad?

  • BMW R 12 GS passt besonders gut, wenn lange Strecken, entspanntes Tempo und ein kontrolliertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Auch dann, wenn die Maschine mit Gepäck unterwegs ist und man ein „Reisegerät“ sucht, das sich nicht ständig neu erarbeiten muss.
  • Kawasaki Versys 1000 SE passt besonders gut, wenn häufig zügig gefahren wird, wenn Kurven und Überholmanöver zum Alltag gehören und wenn man ein Motorrad möchte, das dynamisch reagiert und dabei trotzdem komfortabel bleibt.

Fazit:

Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Wert auf ruhiges, souveränes Reisen legen. Der Boxercharakter unterstützt ein gleichmäßiges Tempo, die Ergonomie wirkt auf Langstrecke stimmig und das Gesamtpaket fühlt sich wie ein kontrollierter Begleiter an. Wer gern entspannt unterwegs ist, dabei aber nicht auf moderne Technik verzichten möchte, findet in der BMW ein sehr stimmiges Adventure-Tourenmotorrad.

Die Kawasaki Versys 1000 SE spielt ihre Stärken aus, wenn Vielseitigkeit mit Dynamik zusammenkommen soll. Der Vierzylinder macht das Motorrad besonders lebendig, und das Handling lädt dazu ein, auch mal schneller zu fahren oder kurvige Strecken aktiver zu genießen. Wer ein Reisebike sucht, das nicht nur komfortabel ist, sondern auch spürbar „Spaß macht“, liegt mit der Versys häufig richtig.

Kurz gesagt: BMW für souveräne Ruhe und entspanntes Touring, Kawasaki für lebendige Allround-Dynamik.

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