| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.395 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- Fahrleistungen
- Motor
- Komfort
- Platzverhältnisse
- Präzises Fahrwerk
- Windschild laut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 103 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 125 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD-Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 185)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben Radial-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 12 GS vs KTM 1090 Adventure: Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wenn zwei Reiseenduros gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Gefühl beim Losfahren, um die Art, wie sich das Motorrad auf der Straße anfühlt und wie souverän es abseits des Asphalts bleibt. Genau das macht den Vergleich zwischen BMW R 12 GS und KTM 1090 Adventure so spannend: Beide stehen für Abenteuer, aber sie erzählen dabei unterschiedliche Geschichten. Die BMW wirkt oft wie die „große Reise“ – ruhig, souverän und auf Langstrecke ausgelegt. Die KTM dagegen bringt mehr „Ready-to-Ride“-Mentalität mit: agil, direkt und mit einem Charakter, der Lust auf dynamische Strecken macht.
Grundcharakter: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen
BMW R 12 GS: souverän, komfortorientiert, langstreckenfreundlich
Die BMW R 12 GS spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn der Tag länger wird. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Gelassenheit. Gerade bei konstantem Tempo und bei längeren Etappen wirkt die Abstimmung häufig wie eine Einladung, einfach durchzufahren. Auch die Ergonomie zielt klar auf Touren: Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man nicht nach kurzer Zeit „nachjustieren“ muss. Das macht die GS im Vergleich zur KTM oft zur entspannteren Wahl, wenn der Fokus auf Komfort und planbaren Fahrten liegt.
KTM 1090 Adventure: lebendig, direkt, mit Offroad-Appeal
Die KTM 1090 Adventure wirkt im Vergleich oft wacher und unmittelbarer. Das Motorrad lässt sich spürbar leichter „in die Bewegung holen“, was besonders auf kurvigen Strecken oder bei wechselnden Untergründen Spaß macht. Wer gern zügig fährt, häufig die Linie wechselt oder sich auch mal auf Schotterwegen austobt, findet in der KTM häufig den direkteren Draht. Gleichzeitig bleibt sie alltagstauglich, aber eben mit einem Charakter, der mehr nach „Fahren“ als nach „Abspulen“ klingt.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Kraftentfaltung, unterschiedliche Fahrstile
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern genug Leistung für Touren und zügiges Vorankommen, aber die Art der Kraftentfaltung unterscheidet sich. Die BMW R 12 GS wirkt tendenziell harmonischer und gleichmäßiger, wodurch sie auf langen Strecken besonders angenehm zu dosieren ist. Die KTM 1090 Adventure hingegen fühlt sich oft „ansprechender“ an, was das Motorrad für Fahrer attraktiv macht, die gern mit Gas und Drehmoment arbeiten und Dynamik spüren möchten.
Für die Praxis bedeutet das: Wer häufig im Alltag unterwegs ist, Stop-and-Go mag oder lange Autobahn- und Landstraßenetappen plant, profitiert häufig von der BMW-typischen Ruhe. Wer dagegen gern kurvenreiche Strecken fährt, öfter beschleunigt und auch mal abseits der perfekten Fahrbahn unterwegs ist, findet in der KTM oft die passendere Abstimmung.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
BMW R 12 GS: ruhige Führung, gutes Gefühl bei Tempo
Die BMW R 12 GS punktet im Vergleich häufig mit einer souveränen Fahrwerksarbeit. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist, bleibt das Motorrad kontrolliert und vermittelt Sicherheit. Das macht sie besonders stark, wenn die Strecke „zieht“: lange Geradeausabschnitte, Autobahnabschnitte oder wellige Landstraßen. Auch bei Gepäck wirkt die BMW oft wie ein Motorrad, das nicht sofort „kippt“, sondern stabil bleibt.
KTM 1090 Adventure: wendiger, spürbar sportlicher
Die KTM 1090 Adventure zeigt im direkten Vergleich eine deutlich agilere Seite. Das Motorrad reagiert oft schneller auf Lenkimpulse und wirkt dadurch besonders auf kurvigen Strecken lebendig. Auf Schotter oder unebenen Wegen kann das ein Vorteil sein, weil man das Motorrad leichter „mitnehmen“ kann. Gleichzeitig sollte man wissen: Diese Agilität kann sich bei sehr hohem Tempo oder bei starkem Geradeaus-Fokus anders anfühlen als die BMW-typische Ruhe.
Bremsen und Elektronik: Vertrauen im richtigen Moment
Bei beiden Motorrädern spielt die Elektronik eine wichtige Rolle, aber sie wird unterschiedlich „spürbar“. Die BMW R 12 GS wirkt im Vergleich häufig wie ein System, das Stabilität und Kontrolle in den Vordergrund stellt. Das hilft besonders, wenn Wetter, Belag oder Beladung variieren. Die KTM 1090 Adventure kann sich dagegen in bestimmten Situationen direkter anfühlen, was das Motorrad für Fahrer interessant macht, die gern aktiv arbeiten und das Setup „mitfahren“ möchten.
Unterm Strich gilt: Beide bieten genug Unterstützung, um sicher zu bleiben. Die Frage ist eher, ob man die BMW-typische, eher „harmonische“ Unterstützung bevorzugt oder die KTM-typisch „direkte“ Rückmeldung.
Ergonomie und Alltag: Wer sitzt entspannter, wer fährt leichter?
Im Vergleich der Sitzpositionen und der Bedienlogik zeigt sich oft ein klares Muster: Die BMW R 12 GS ist häufig die entspanntere Wahl für lange Tage. Die KTM 1090 Adventure kann dagegen durch ihre kompakter wirkende Handhabung im Alltag punkten – besonders, wenn häufig rangiert wird, enge Stellen anstehen oder die Fahrt aus vielen kurzen Abschnitten besteht.
Auch die Übersicht und die Art, wie sich das Motorrad im Stand und beim Anfahren verhält, spielen eine Rolle. Wer viel im Stadtverkehr oder in gemischten Strecken unterwegs ist, merkt schnell, welches Motorrad „leichter“ wirkt. In vielen Fällen fühlt sich die KTM dabei handlicher an, während die BMW auf Touren mit Komfort und Ruhe überzeugt.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Reichweite und Langstrecken-Feeling
Beide Motorräder sind grundsätzlich für Reisen gemacht, aber der Schwerpunkt unterscheidet sich. Die BMW R 12 GS wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das für lange Distanzen und planbare Etappen optimiert ist. Das zeigt sich vor allem im Gesamtkonzept: Komfort, Stabilität und das Gefühl, dass das Motorrad auch mit Gepäck „einfach mitmacht“.
Die KTM 1090 Adventure ist ebenfalls reisetauglich, aber oft mit einem anderen Ansatz: Sie wirkt wie die Wahl für Fahrer, die unterwegs nicht nur Kilometer sammeln, sondern auch Abwechslung suchen – kurvige Strecken, Feldwege, Schotterabschnitte und spontane Umwege. Wer Reisen als Mischung aus Asphalt und Abenteuer versteht, findet in der KTM häufig den passenden Charakter.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 12 GS – Stärken
- Komfort und Ruhe für lange Etappen
- Souveränes Fahrgefühl bei wechselnden Bedingungen
- Stabilität, auch wenn die Strecke anspruchsvoller wird
- Tourenfokus im Gesamtkonzept
BMW R 12 GS – Schwächen
- Wer maximale Agilität sucht, empfindet die BMW im Vergleich manchmal als weniger „direkt“
- Bei sehr sportlicher Fahrweise kann der Komfortfokus weniger „leichtfüßig“ wirken
KTM 1090 Adventure – Stärken
- Agiles Handling und schnelle Reaktion auf Lenkimpulse
- Direkter Fahrcharakter, der Dynamik belohnt
- Offroad-Feeling durch lebendige Abstimmung
- Vielseitigkeit für gemischte Strecken
KTM 1090 Adventure – Schwächen
- Bei sehr langen, gleichmäßigen Etappen kann die BMW-typische Ruhe im Vergleich angenehmer wirken
- Wer vor allem „entspannt cruisen“ möchte, könnte die KTM als etwas fordernder wahrnehmen
Welche Wahl passt: BMW R 12 GS oder KTM 1090 Adventure?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die BMW R 12 GS ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Touren im Vordergrund stehen: lange Strecken, komfortables Handling, souveräne Stabilität und ein Motorrad, das auch bei wechselnden Bedingungen gelassen bleibt. Sie eignet sich für Fahrer, die gern entspannt fahren, aber trotzdem eine Reiseenduro wollen, die jederzeit Kontrolle vermittelt.
Die KTM 1090 Adventure ist dagegen ideal, wenn der Fokus auf Agilität und Fahrspaß liegt: kurvige Strecken, spontane Abstecher, Schotter und ein Motorrad, das sich lebendig anfühlt. Wer gern aktiv fährt, das Motorrad „mitarbeitet“ und Abenteuer nicht nur plant, sondern unterwegs sucht, wird mit der KTM häufig glücklicher.
Fazit:
Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem lange Touren planen und dabei ein besonders ruhiges, komfortorientiertes Gesamtpaket suchen. Im Vergleich überzeugt sie durch souveräne Stabilität, angenehmes Langstrecken-Feeling und ein Setup, das auch mit wechselnden Bedingungen gelassen umgeht. Wer häufig viele Kilometer am Stück fährt oder Reisen als entspanntes Erlebnis versteht, trifft mit der BMW meist die passendere Entscheidung.
Die KTM 1090 Adventure spielt ihre Stärken aus, wenn Dynamik und Agilität wichtiger sind als reines Cruisen. Im direkten Vergleich wirkt sie lebendiger, reagiert oft direkter auf Fahrimpulse und macht besonders auf gemischten Strecken Spaß. Wer gern kurvig fährt, öfter abseits des Asphalts unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich „aktiv“ anfühlt, findet in der KTM die bessere Basis. Kurz gesagt: BMW für entspannte Reise, KTM für lebendiges Abenteuer.