UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 13.995 €
Baujahr von 2013 bis 2016
Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sportlicher Motor
  • Fahrwerksabstimmung
  • Sound
  • Langstreckentauglichkeit
Kontra:
  • Gewicht
  • Geländetauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm
Gewicht238kg
Radstand1.560mm
Länge2.255mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.485mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartV2 LC8 4-Takt
Hubraum1.195ccm
Hub69mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km
Leistung150 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment125 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.246km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite411km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne Upside-down-Gabel, Ø 48 mm (Federweg 190)mm
Federung hinten Zentralfederbein, direkt angelenkt (Federweg 190)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 19
Reifen hinten170/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, radial verschraubter 4-Kolben-Festsattel, Brembo, schwimmend gelagerte Bremszangen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm)

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

Fazit 

Die KTM 1190 Adventure ist eher der Handwerker unter den Adventure-Bikes. Praktisch, sinnvoll, aber für die Oper nicht geeignet. Sie hat viel von Ducatis Multistrada, mehr jedenfalls als aus der BMW GS-Serie. Sie ist wegen der sehr speziellen Motorauslegung nicht der ideale Allrounder, will sie auch nicht sein. 
Wer ein sportliches, rauhes Adventure-Bike sucht und die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, hat hier eine gute Alternative zum Musterschüler aus Deutschland und macht ganz bestimmt nichts falsch.

Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis (Testbike): 8.990€
  • Gebraucht (6 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: 2013-2016
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: orange, schwarz, grau

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BMW R 12 GS vs. KTM 1190 Adventure: Vergleich für Reiseenduro-Fans

Wenn es um Reiseenduros geht, treffen zwei Welten aufeinander: Die BMW R 12 GS steht für souveräne Langstrecken-Kompetenz, ein sehr rundes Gesamtpaket und den typischen GS-Gedanken. Die KTM 1190 Adventure wirkt dagegen oft wie der Inbegriff von „mehr Druck“ – mit sportlicherem Charakter, direkterem Ansprechverhalten und dem Anspruch, auch abseits der Straße Spaß zu machen. Genau hier lohnt sich der Blick auf den BMW R 12 GS vs. KTM 1190 Adventure Vergleich: Welche Stärken überwiegen im Alltag, auf Tour und auf gemischtem Terrain – und wo liegen die Schwächen?

Grundcharakter: Fahrgefühl und Zielgruppe

Beide Motorräder sind für große Touren gebaut, aber sie fühlen sich unterschiedlich an. Die BMW R 12 GS wirkt im Vergleich häufig wie ein „Allrounder mit Fokus auf Ruhe und Kontrolle“. Das merkt man besonders bei längeren Etappen: Das Motorrad bleibt stabil, die Bedienung ist logisch, und das Gesamtgefühl ist auf entspanntes Vorankommen ausgelegt.

Die KTM 1190 Adventure bringt dagegen mehr „Kante“ ins Spiel. Sie wirkt lebendiger, reagiert oft unmittelbarer und lädt dazu ein, das Tempo zu variieren – auch wenn die Strecke mal nicht perfekt asphaltiert ist. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad spürbar arbeiten lässt, findet hier schnell den Draht.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich zeigt sich, dass beide Bikes ihre Stärken in unterschiedlichen Fahrstilen ausspielen. Die BMW R 12 GS steht typischerweise für einen gut nutzbaren Drehmomentverlauf und ein souveränes Anfahren sowie Durchziehen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig mit Gepäck gefahren wird oder wenn auf langen Strecken gleichmäßiges Tempo gefragt ist.

Die KTM 1190 Adventure punktet häufig mit einem sportlicheren Charakter. Der Motor wirkt oft „präsenter“, und das Motorrad lässt sich spürbar agiler hochdrehen. Das ist ein Plus, wenn es öfter zügig bergauf geht, wenn Überholmanöver spontan passieren oder wenn die Tour bewusst abwechslungsreich geplant ist.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • BMW R 12 GS: Stärken liegen meist im gleichmäßigen Vortrieb, in der entspannten Langstrecken-Nutzung und im gutmütigen Fahrgefühl. Schwächen zeigen sich eher dort, wo maximal sportliche Reaktion auf sehr kleine Gasbewegungen erwartet wird.
  • KTM 1190 Adventure: Stärken liegen meist in der lebendigen Gasannahme und im dynamischen Fahrstil. Schwächen können sich eher bemerkbar machen, wenn man sehr „komfortabel und gleichmäßig“ fahren möchte und das Motorrad weniger als Sportgerät, sondern mehr als Reise-Luxus interpretiert.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk-Vergleich wird klar, dass beide Motorräder auf Tour ausgelegt sind, aber mit unterschiedlicher Priorität. Die BMW R 12 GS wirkt häufig darauf abgestimmt, auch bei längeren Autobahn- oder Landstraßenabschnitten ruhig zu laufen. Das hilft, wenn man viel Strecke macht und das Motorrad „einfach mitnimmt“ – ohne dass man ständig nachtrimmen muss.

Die KTM 1190 Adventure fühlt sich im Vergleich oft agiler an. In Kurven und bei Richtungswechseln wirkt sie lebendiger, was auf kurvigen Strecken oder bei wechselndem Untergrund Spaß macht. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad führen möchte, bekommt hier mehr „Feedback“.

Kurven, Geradeauslauf und Untergrund

Auf der Straße spielt die BMW ihre Stärke oft in der Stabilität und im Komfort aus. Die KTM kann dagegen besonders dort überzeugen, wo man häufig zwischen zügig und moderat wechselt oder wo die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Auf Schotter oder schlechterem Belag kann die KTM je nach Fahrweise sehr viel Freude machen – während die BMW eher als „kontrollierter Reisebegleiter“ wahrgenommen wird.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Im Vergleich der Bremsen geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um das Gefühl beim Dosieren. Die BMW R 12 GS vermittelt häufig ein sehr berechenbares Setup: Das Motorrad lässt sich sauber anbremsen, und das unterstützt entspanntes Fahren mit Gepäck oder bei wechselnden Bedingungen.

Die KTM 1190 Adventure wirkt oft direkter im Ansprechverhalten. Das ist ein Vorteil, wenn man sportlicher bremst oder wenn man in Situationen schnell reagieren muss. Wer sehr fein dosiert, merkt aber, dass das Fahrgefühl stark davon abhängt, wie man das Motorrad gerade nutzt und wie die Reifen bzw. Beläge zum Einsatz passen.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Bedienung

Bei Reiseenduros entscheidet die Ergonomie oft darüber, ob eine Tour „leicht“ wirkt oder ob man nach ein paar Stunden merkt, dass man sich verausgabt. Die BMW R 12 GS punktet im Vergleich häufig mit einer sehr stimmigen Sitzposition und einer Bedienlogik, die auch auf langen Strecken wenig Reibung erzeugt. Der Windschutz und die Gesamthaltung sind meist darauf ausgelegt, Ermüdung zu reduzieren.

Die KTM 1190 Adventure kann im Alltag ebenfalls überzeugen, wirkt aber oft etwas „sportlicher“ in der Auslegung. Das ist gut, wenn man gern dynamisch unterwegs ist. Wer allerdings sehr lange, entspannt und mit möglichst wenig Aktivität fahren möchte, kann bei der BMW schneller das Gefühl bekommen, dass das Motorrad „für einen arbeitet“.

Gepäck und Reisetauglichkeit

Beide Modelle sind grundsätzlich für Touren gedacht. Im Vergleich wird aber deutlich: Die BMW R 12 GS wirkt häufig als Plattform, die sich besonders gut für durchdachte Reise-Setups eignet – inklusive Gepäckkonzept und komfortabler Langstrecken-Nutzung. Die KTM 1190 Adventure ist ebenfalls reisetauglich, kann aber stärker in Richtung „Abenteuer mit Fahrspaß“ gelesen werden: Gepäck ja, aber das Motorrad bleibt eher ein aktives Werkzeug.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung oder „pur“?

Elektronik ist bei modernen Adventure-Bikes ein großes Thema. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 12 GS setzt häufig auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Fahrunterstützung und Bedienbarkeit. Das hilft besonders, wenn die Bedingungen wechseln – etwa bei Nässe, Schotter oder wechselndem Grip.

Die KTM 1190 Adventure kann ebenfalls mit modernen Funktionen punkten. Der Unterschied liegt oft im Charakter: Die KTM wirkt häufig so, als würde sie die sportliche Seite stärker betonen. Wer gern selbst steuert und das Motorrad „mit Gefühl“ nutzt, bekommt hier oft ein sehr direktes Zusammenspiel.

Stärken und Schwächen im Gesamtpaket

Damit der Vergleich greifbar bleibt, lohnt sich der Blick auf die typischen Unterschiede im Gesamtpaket. Die BMW R 12 GS ist häufig die bessere Wahl, wenn Wert auf Langstreckenkomfort, Konstanz und ein sehr rundes Fahrgefühl gelegt wird. Sie ist besonders stark, wenn Touren regelmäßig stattfinden und das Motorrad nicht nur „am Wochenende“, sondern auch im Alltag überzeugen soll.

Die KTM 1190 Adventure ist häufig die bessere Wahl, wenn der Fokus stärker auf Fahrspaß, Agilität und einem lebendigeren Ansprechverhalten liegt. Sie passt gut, wenn die Touren abwechslungsreich sind, wenn öfter kurvige Strecken oder gemischter Untergrund dabei ist und wenn das Motorrad spürbar „mitarbeitet“.

Wo die BMW typischerweise gewinnt

  • Komfort und Ruhe auf langen Strecken
  • Berechenbares Fahrgefühl bei wechselnden Bedingungen
  • Stimmige Ergonomie für ausgedehnte Touren

Wo die KTM typischerweise gewinnt

  • Dynamischer Charakter und sportlicheres Ansprechverhalten
  • Agilität bei Richtungswechseln
  • Mehr „Abenteuer-Vibe“ bei gemischtem Terrain

Für wen lohnt sich welcher Kauf?

Die BMW R 12 GS ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Reiseenduro suchen, das sich wie ein zuverlässiger Begleiter anfühlt: viel Strecke, entspanntes Tempo, saubere Bedienung und ein Gesamtpaket, das auch nach vielen Stunden noch stimmig bleibt. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder Touren plant, bei denen Komfort und Kontrolle wichtiger sind als maximale Sportlichkeit, wird sich hier schnell zuhause fühlen.

Die KTM 1190 Adventure passt besser, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern Teil des Erlebnisses. Wer gern dynamisch fährt, Kurven aktiv nutzt und auch abseits des perfekten Asphalts Spaß haben möchte, findet in der KTM oft die passendere Mischung aus Power, Agilität und Abenteuergefühl.

Fazit:

Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl für alle, die eine Reiseenduro suchen, die vor allem durch Komfort, Stabilität und ein sehr rundes Gesamtgefühl überzeugt. Sie eignet sich besonders für lange Strecken, häufige Touren und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das auch mit Gepäck souverän bleibt und sich leicht bedienen lässt. Die KTM 1190 Adventure spielt ihre Stärken dort aus, wo Fahrspaß, Agilität und ein lebendiger Motorcharakter im Vordergrund stehen. Wer gern dynamisch unterwegs ist, Kurven aktiv fährt und gemischten Untergrund als Teil des Plans sieht, bekommt mit der KTM oft mehr „Kick“ im Alltag.

Kurz gesagt: BMW für die entspannte Langstrecke mit maximaler Konstanz, KTM für das Abenteuer mit mehr sportlichem Charakter. Die Entscheidung hängt letztlich davon ab, ob das Motorrad vor allem „komfortabel tragen“ oder „spürbar fordern“ soll.

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