UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 15.190 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Bremsen und Fahrwerk
  • nicht zu schwer
  • technisch gut ausgestattet
  • toller Motor mit ordentlich Bums
  • handlich dank tiefem Schwerpunkt
Kontra:
  • Tank polarisiert optisch
  • Turbulenzen und Lärm am Helm
  • Tempomat-Schalter zwar vorhanden, Funktion muss aber freigeschaltet werden (Aufpreis)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm
Gewicht196kg
Radstand1.528mm
Radstand1.528mm
Sitzhöhe: 850 mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartReihe, Viertakt
Hubraum889ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km
Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment100 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.239km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite444km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX USD 43mm (Federweg 200)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneVierkolben-Radialfestsattel, Doppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

Fazit - was bleibt hängen?

Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß? Diese Eingangsfrage können wir nach unserem Test mit Ja beantworten. Allerdings müssen Inhaber einer 790 Adventure jetzt nicht gleich zum KTM-Händler laufen und sich eine 890er kaufen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Bikes sind nicht so groß, wie KTM es gerne darstellt. Trotzdem: Die 890 Adventure ist das bessere Motorrad.
 
Wettbewerber sind die Triumph Tiger 900, die Suzuki V-Strom 1050 und die Ducati Multistrada 950 - also die Reise-Enduros der gehobenen Mittelklasse. Der Unterschied zu den Oberklasse-Dickschiffen wie BMW GS 1250 und 1290 SAS ist deutlich spürbar, was aber wie oben beschrieben sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
 
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.295 €
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: orange, schwarz

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BMW R 12 GS vs KTM 890 Adventure: Vergleich für Reiseenduro-Fans

Wenn zwei Reiseenduros aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Viel wichtiger ist, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt: beim Anfahren im Stadtverkehr, auf langen Autobahnabschnitten, auf welligen Landstraßen und natürlich dann, wenn der Weg doch mal abseits des Asphalts endet. Genau dafür lohnt sich der Blick auf den Vergleich zwischen BMW R 12 GS und KTM 890 Adventure. Beide Modelle stehen für Abenteuer, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte – und treffen damit unterschiedliche Vorlieben.

Grundcharakter: Komfort-Reiseenduro vs. sportlich-robuste Adventure-Philosophie

Die BMW R 12 GS wirkt in der Gesamterscheinung wie ein Motorrad, das für lange Strecken gebaut ist. Das merkt man vor allem an der Art, wie sie sich fahren lässt: ruhig, souverän und mit einem Fokus auf entspannte Kilometer. Die KTM 890 Adventure dagegen bringt eine deutlich sportlichere Note mit. Sie fühlt sich agiler an, lädt schneller zum dynamischen Fahren ein und wirkt insgesamt „direkter“ in der Reaktion auf Gas und Lenkbewegungen.

Im Vergleich zeigt sich damit: Wer vor allem Komfort, Gelassenheit und ein „großes“ Reisegefühl sucht, landet eher bei der BMW. Wer häufiger zügig unterwegs ist, Kurven liebt und auch abseits des Asphalts gern aktiv fährt, findet in der KTM oft den passenderen Charakter.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht

Beim Thema Motor geht es nicht nur um Leistung, sondern um den nutzbaren Bereich. Im Vergleich zwischen BMW und KTM wird deutlich, dass beide Motoren für Adventure-Einsätze ausgelegt sind, aber unterschiedlich „arbeiten“.

Die BMW R 12 GS spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn gleichmäßiges Tempo gefragt ist. Sie wirkt dabei wie gemacht für konstantes Fahren – etwa auf längeren Etappen, wenn man nicht ständig den Drehzahlbereich wechseln möchte. Das unterstützt den Reisecharakter und macht das Motorrad auch mit Gepäck angenehm berechenbar.

Die KTM 890 Adventure ist dagegen oft die Wahl, wenn man mehr Dynamik aus dem Antrieb ziehen möchte. Sie lässt sich im Vergleich spürbar „lebendiger“ fahren: Beschleunigungen wirken direkter, und das Motorrad unterstützt zügige Manöver. Gerade auf Landstraßen oder bei wechselndem Untergrund fühlt sich die KTM dadurch häufig spritziger an.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders klar. Die BMW R 12 GS zielt auf souveräne Kontrolle und Komfort ab. Das Fahrgefühl ist tendenziell ruhig, wodurch sich lange Strecken entspannter anfühlen. Auch wenn die Straße mal schlechter wird, bleibt die Linie meist gut nachvollziehbar.

Die KTM 890 Adventure setzt stärker auf Agilität. Sie vermittelt das Gefühl, schneller „in die Bewegung“ zu kommen. Das ist ein Vorteil, wenn man häufig kurvig fährt oder wenn man im Gelände öfter korrigieren muss. Gleichzeitig kann das sportlichere Setup je nach Fahrstil und Untergrund mehr Aufmerksamkeit verlangen – wer sehr komfortorientiert unterwegs sein möchte, wird das bei der BMW eher wiederfinden.

Reifen, Untergrund und Fahrbahngefühl

Beide Motorräder sind als Reiseenduros gedacht, aber sie werden unterschiedlich „lesen“. Die BMW wirkt häufig wie die bessere Wahl für gemischte Strecken mit viel Asphaltanteil und längeren Etappen. Die KTM punktet eher, wenn der Mix aus Straße und Schotter öfter vorkommt und man dabei gern aktiv fährt.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich

Elektronik ist bei heutigen Adventure-Bikes ein entscheidender Faktor. Im Vergleich zwischen BMW R 12 GS und KTM 890 Adventure wird schnell klar: Beide setzen auf moderne Assistenzsysteme, um Sicherheit und Fahrbarkeit zu verbessern. Der Unterschied liegt eher darin, wie „spürbar“ die Systeme im Alltag werden.

Die BMW wirkt in der Abstimmung oft darauf ausgelegt, das Motorrad besonders berechenbar zu machen – vor allem bei wechselnden Bedingungen. Das hilft, wenn man nicht ständig an Einstellungen drehen möchte und einfach fahren will.

Die KTM bietet ebenfalls Unterstützung, wirkt aber häufig so, als würde sie dem Fahrer mehr „Freiheit“ lassen, den Charakter des Motorrads zu nutzen. Wer gern mit Fahrmodi arbeitet oder bewusst die Dynamik steuert, wird das bei der KTM oft als Vorteil empfinden.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Kontrolle und Komfort

Ergonomie entscheidet darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch genauso Spaß macht wie am Anfang. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 12 GS ist tendenziell auf entspanntes Reisen ausgelegt. Die Sitzposition wirkt oft so, dass man auch über längere Zeit bequem bleibt und die Kontrolle ohne dauerndes „Nachjustieren“ behält.

Die KTM 890 Adventure ist häufig etwas sportlicher positioniert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gern dynamisch fährt und das Motorrad aktiv bewegt. Für längere Strecken kann das je nach Körperbau und Fahrstil trotzdem sehr gut funktionieren – aber wer maximalen Langstreckenkomfort priorisiert, wird bei der BMW meist schneller ein „rundes“ Gefühl finden.

Bedienung und Übersicht

Auch die Bedienlogik spielt eine Rolle: Beide Motorräder sind modern ausgestattet, aber die Art, wie sich Menüs, Modi und Einstellungen im Alltag nutzen lassen, kann den Unterschied machen. Im Vergleich fällt auf, dass die BMW häufig auf „einfach und stimmig“ setzt, während die KTM eher in Richtung „anpassbar und fahrerorientiert“ wirkt.

Reisetauglichkeit: Gepäck, Reichweite und Langstrecken-Feeling

Reisetauglichkeit ist mehr als nur Tankgröße. Es geht um das Gesamtpaket: Wie stabil bleibt das Motorrad bei Tempo, wie gut lässt es sich mit Gepäck bewegen und wie entspannt ist die Fahrt über Stunden?

Die BMW R 12 GS wirkt im Vergleich besonders stark, wenn es um das „große Reisegefühl“ geht. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, lange Strecken komfortabel zu absolvieren und dabei auch bei wechselnden Bedingungen souverän zu bleiben. Wer häufig in den Urlaub fährt, Touren plant und dabei gern entspannt ankommt, wird die BMW oft als stimmiger empfinden.

Die KTM 890 Adventure ist ebenfalls reisetauglich, aber mit einer anderen Ausrichtung: Sie eignet sich besonders gut für Reisen, bei denen die Route nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, sondern auch aus Schotter, Feldwegen oder anspruchsvolleren Abschnitten. Wer unterwegs gern „mehr Motorrad“ will, findet in der KTM häufig die passende Mischung aus Komfort und Aktivität.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 12 GS – Stärken

  • Reiseorientierter Charakter: ruhig, souverän und auf Langstrecke abgestimmt.
  • Komfort und Gelassenheit: erleichtert entspanntes Fahren über lange Zeit.
  • Berechenbarkeit: unterstützt bei wechselnden Bedingungen ohne ständiges Nachdenken.

BMW R 12 GS – Schwächen

  • Weniger „sportlich-direkt“ als die KTM: Wer maximale Agilität sucht, könnte sich weniger „gefordert“ fühlen.
  • Fokus auf Komfort: Für sehr häufiges hartes Offroad-Fahren kann der Charakter weniger „roh“ wirken als bei der KTM.

KTM 890 Adventure – Stärken

  • Agilität und Dynamik: unterstützt zügiges Fahren und aktives Handling.
  • Adventure-Feeling: wirkt besonders passend, wenn die Route öfter abseits des Asphalts liegt.
  • Fahrerorientierte Abstimmung: macht Spaß, wenn man gern mit dem Motorrad arbeitet.

KTM 890 Adventure – Schwächen

  • Sportlicheres Setup: kann je nach Fahrstil auf langen Strecken etwas mehr „Fokus“ verlangen.
  • Charakterabhängig: Wer vor allem maximalen Komfort und Ruhe sucht, wird die BMW oft als entspannter empfinden.

Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?

Der Vergleich zwischen BMW R 12 GS und KTM 890 Adventure lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Beide Motorräder sind keine „Einbahnstraßen“-Konzepte, aber sie haben unterschiedliche Prioritäten.

  • BMW R 12 GS ist besonders passend für Menschen, die lange Touren planen, viel Asphaltanteil haben und ein souveränes, komfortorientiertes Reisegefühl suchen.
  • KTM 890 Adventure passt besonders gut, wenn häufig kurvige Strecken, wechselnder Untergrund und aktives Fahren im Vordergrund stehen – also wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel, sondern Teil des Fahrspaßes sein soll.

Fazit:

Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl für alle, die vor allem entspannt reisen möchten: Sie wirkt im Vergleich besonders souverän, komfortabel und berechenbar – ideal für lange Etappen, gemischte Strecken mit viel Straße und Fahrer, die ein ruhiges Gesamtpaket bevorzugen. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist und dabei möglichst wenig „Arbeit“ im Fahrgefühl haben will, findet in der BMW meist schnell den passenden Rhythmus.

Die KTM 890 Adventure spielt ihre Stärken dort aus, wo Dynamik und Agilität zählen: auf kurvigen Strecken, bei wechselndem Untergrund und wenn das Motorrad aktiv bewegt werden soll. Im Vergleich wirkt sie oft lebendiger und unterstützt sportliches Fahren spürbar stärker. Wer Abenteuer nicht nur plant, sondern unterwegs auch gern „mitnimmt“, wird mit der KTM häufig glücklicher.

Kurz gesagt: BMW für komfortorientierte Langstrecke und Souveränität, KTM für mehr Agilität, Fahrspaß und aktives Adventure-Handling.

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