| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.070 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- gutmütiges Fahrverhalten
- Sound
- ausgewogener Motor mit Charakter
- viel Chrom und Metall
- Pfeilnavigation Serie
- Preis/Leistung top
- mässige Bremse
- Windschild nicht verstellbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 241 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.260 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Parallel Twin, 4-Takt Motor, SOHC | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upside Down Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 101)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 19 M/C 57H | |
| Reifen hinten | 150/80 B16 M/C 71H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelne 320mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 300mm Scheibenbremse, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Super Meteor 650 ist eine echte Spaß-Granate. Selbst Motorradfahrer, die eigentlich nicht so sehr auf Cruiser stehen (wie z.B. der Autor), werden angenehm überrascht sein, wie entspannt man mit diesem Motorrad durch die Gegend cruisen kann. Entspannter geht es kaum.Den Preis der Super Meteor empfinden wir immer noch als angemessen, auch wenn Royal Enfield eigentlich ja für noch günstigere Motorräder steht. Die Wettbewerber von Honda und Benelli sind preislich zwar nochmal attraktiver, dafür hat die Royal Enfield unserer Meinung nach aber mehr zu bieten - allen voran Charme, Optik und Fahrspaß!
MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 12 GS vs. Royal Enfield Super Meteor 650 – Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Soll es vor allem souverän auf langen Strecken funktionieren, oder soll der Charakter im Alltag und auf kürzeren Touren besonders viel Freude machen? Der Vergleich zwischen der BMW R 12 GS und der Royal Enfield Super Meteor 650 zeigt, wie unterschiedlich Philosophie, Fahrgefühl und Einsatzbereich sein können – und worauf es beim Entscheiden ankommt.
Grundidee der beiden Motorräder: Adventure vs. Cruiser-Charakter
Die BMW R 12 GS steht für den klassischen Anspruch eines modernen Reise- und Abenteuer-Motorrads. Der Fokus liegt auf Vielseitigkeit: lange Strecken, wechselnde Straßenverhältnisse und ein Fahrgefühl, das auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil bleibt. Die Maschine wirkt dabei wie ein Werkzeug, das man gern „einfach mitnimmt“ – egal, ob es eine Tagestour oder eine mehrtägige Reise wird.
Die Royal Enfield Super Meteor 650 verfolgt dagegen eine andere Richtung: mehr Cruiser-Feeling, mehr entspannte Sitzhaltung und ein Motorcharakter, der auf Drehmoment und gleichmäßiges Dahingleiten ausgelegt ist. Wer gern gemütlich fährt, dabei aber nicht auf Stil und Präsenz verzichten möchte, findet hier eine sehr eigene Art von Motorrad-Erlebnis.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 12 GS setzt auf den typischen Boxer-Charakter und auf ein Fahrverhalten, das sich besonders harmonisch anfühlt, wenn die Drehzahlen moderat bleiben. Das macht sie stark für gleichmäßiges Cruisen und für Situationen, in denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte. Der Motor wirkt dabei eher wie ein ruhiger Begleiter, der Kraft dosiert und dabei trotzdem souverän bleibt.
Die Royal Enfield Super Meteor 650 spielt ihre Stärken anders aus. Der 650er-Antrieb liefert ein spürbares Drehmomentgefühl, das sich besonders beim Anfahren und beim entspannten Beschleunigen bemerkbar macht. Statt sportlicher Härte steht ein angenehmer Rhythmus im Vordergrund. Das ist ideal, wenn die Fahrt nicht über maximale Dynamik definiert wird, sondern über entspannte Kontrolle und ein Motorrad, das sich leichtfüßig im Alltag bewegt.
Stärken und Schwächen beim Motorvergleich
- BMW R 12 GS: Stärken liegen in der kultivierten Leistungsentfaltung und dem souveränen Langstrecken-Charakter. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „Cruiser-Feeling“ liegt, sondern eher auf Reise-Performance und Vielseitigkeit.
- Royal Enfield Super Meteor 650: Stärken liegen im entspannten Drehmomentgefühl und im unkomplizierten Fahrstil. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitionierten Überholmanövern oder hohen Dauergeschwindigkeiten der Anspruch an Reserven anders ausfällt als bei einem stärker ausgerichteten Reiseenduro-Konzept.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. entspannte Leichtigkeit
Beim Handling zeigt sich ein klarer Unterschied in der Zielsetzung. Die BMW R 12 GS ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade auf längeren Strecken, bei wechselndem Untergrund oder wenn das Tempo steigt, wirkt das Motorrad wie „auf Linie“. Das Fahrwerk unterstützt dabei ein ruhiges, berechenbares Gefühl.
Die Royal Enfield Super Meteor 650 ist dagegen stärker auf Komfort und entspanntes Rollen ausgelegt. Das Handling wirkt weniger wie ein kompromissloses Reisegerät und mehr wie ein Motorrad, das sich angenehm führen lässt, ohne dass man ständig an der Fahrdynamik „arbeiten“ muss. In der Stadt und auf Landstraßen fühlt sich das besonders stimmig an.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Wer häufig in urbanen Situationen unterwegs ist, profitiert von einem Motorrad, das sich leicht anfühlt und nicht zu viel Konzentration fordert. Hier kann die Royal Enfield punkten, weil der Cruiser-Ansatz das Fahren oft entspannter macht. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt oder auch mal unruhigere Straßenverhältnisse hat, wird die BMW R 12 GS als deutlich stabiler und „tour-tauglicher“ erleben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind auf Sicherheit ausgelegt, aber der Charakter der Bremsleistung unterscheidet sich durch das jeweilige Konzept. Die BMW R 12 GS wirkt dabei wie ein Motorrad, das für höhere Belastungen und längere Touren ausgelegt ist. Das gibt beim Bremsen ein Gefühl von Reserven und Konstanz.
Die Royal Enfield Super Meteor 650 bietet ein gut dosierbares Bremsgefühl, das zum entspannten Fahrstil passt. Für den Alltag und für ruhige Landstraßenfahrten ist das sehr stimmig. Wer jedoch sehr sportlich fährt oder häufig aus höheren Geschwindigkeiten stark verzögert, wird bei der BMW tendenziell mehr „Tour-Sicherheit“ spüren.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Alltagstauglichkeit und Langstrecke
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die BMW R 12 GS bietet eine aufrechte, tourorientierte Haltung, die sich für längere Fahrten besonders angenehm anfühlen kann. Dazu kommt, dass das Motorrad durch sein Gesamtkonzept oft als „Allrounder“ wahrgenommen wird: Man kann sich auf die Strecke konzentrieren, statt ständig die eigene Position zu korrigieren.
Die Royal Enfield Super Meteor 650 setzt auf Cruiser-Ergonomie. Das bedeutet: entspannter, ruhiger, mit mehr Fokus auf Wohlfühlhaltung. Für Fahrten, bei denen das „Ankommen“ und das Genießen im Vordergrund stehen, ist das ein echter Pluspunkt. Gleichzeitig kann die Cruiser-Position bei sehr langen Tagen oder bei sportlicherem Fahren weniger „neutral“ wirken als die tourorientierte Ergonomie der BMW.
Komfort im Vergleich: Was passt besser zu welchem Fahrprofil?
- BMW R 12 GS: Stärken bei Langstrecken und wechselnden Anforderungen. Schwäche kann sein, dass der Cruiser-Charakter weniger im Vordergrund steht.
- Royal Enfield Super Meteor 650: Stärken bei entspanntem Fahren, Wohlfühlhaltung und Stil. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Touren oder dynamischer Fahrweise die Ergonomie stärker „spürbar“ wird.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung zeigt sich ebenfalls die unterschiedliche Ausrichtung. Die BMW R 12 GS wirkt wie ein modernes Reisegerät, das auf Komfort und Funktion im Alltag setzt. Dazu gehören typische Reise-Features, die das Motorrad für Touren besonders attraktiv machen.
Die Royal Enfield Super Meteor 650 punktet eher über das Gesamtpaket aus Design, Charakter und einem stimmigen Setup für den Alltag. Sie ist oft genau dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht „maximal technisch“ sein muss, sondern vor allem ein gutes Gefühl beim Fahren vermittelt.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- BMW R 12 GS: Stärken in der Reiseausrichtung und im „Tour-Workflow“. Schwäche kann sein, dass der Preis und die Erwartungshaltung an ein Premium-Setup höher sind.
- Royal Enfield Super Meteor 650: Stärken in Charakter, entspannter Bedienung und einem Motorrad, das sich schnell vertraut anfühlt. Schwäche kann sein, dass der Anspruch an High-End-Reisefeatures je nach Ausstattungserwartung nicht vollständig erfüllt wird.
Für wen lohnt sich welche Wahl?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrt man wirklich mag. Die BMW R 12 GS ist besonders passend, wenn häufig längere Strecken gefahren werden, wenn das Motorrad vielseitig sein soll und wenn Stabilität sowie Reserven im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Reiseenduro-Konzept suchen und dabei ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt.
Die Royal Enfield Super Meteor 650 ist besonders attraktiv, wenn entspanntes Cruisen, ein markanter Motorcharakter und eine angenehme Cruiser-Ergonomie im Mittelpunkt stehen. Sie passt gut zu Menschen, die gern genießen, nicht ständig „arbeiten“ wollen und ein Motorrad suchen, das im Alltag und auf kürzeren Touren besonders viel Freude macht.
Typische Kaufmotive im Vergleich
- BMW R 12 GS: Wenn das Motorrad als Hauptmaschine für Touren gedacht ist und Vielseitigkeit wichtiger ist als reiner Cruiser-Charakter.
- Royal Enfield Super Meteor 650: Wenn das Motorrad vor allem für entspannte Fahrten, Stadt- und Landstraßenkomfort sowie für ein stimmiges Cruiser-Gefühl gewählt wird.
Fazit:
Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein tourorientiertes Motorrad suchen: stabil, vielseitig und mit einem Fahrgefühl, das auf langen Strecken besonders überzeugt. Wer regelmäßig unterwegs ist, auch wenn die Bedingungen nicht immer ideal sind, und dabei ein hohes Maß an Reserven sowie ein berechenbares Gesamtpaket erwartet, wird mit der BMW deutlich zufriedener sein. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern als „eine für alles“-Lösung betrachtet.
Die Royal Enfield Super Meteor 650 passt dagegen besser zu Fahrern, die vor allem den entspannten Charakter genießen möchten. Der Motor und die Cruiser-Ergonomie machen das Motorrad besonders attraktiv für gemütliche Touren, für den Alltag und für alle, die nicht ständig nach maximaler Dynamik suchen, sondern nach einem stimmigen Fahrgefühl. Wer Stil, Wohlfühlhaltung und unkompliziertes Dahingleiten priorisiert, trifft mit der Royal Enfield eine sehr passende Wahl.