| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Viel Motorrad zum überschaubaren Preis
- Ab 2011 ABS serienmäßig
- einfaches Handling
- 67 PS im Soziusbetrieb ein bisschen wenig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.290 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 12 GS vs. Suzuki DL 650 V-Strom – Vergleich im Motorradtest
Wer ein Motorrad für Reisen, Alltag und wechselnde Strecken sucht, landet schnell in der Kategorie Reiseenduro. Genau dort treffen mit der BMW R 12 GS und der Suzuki DL 650 V-Strom zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die BMW steht für Premium-Anspruch, ein stimmiges Gesamtpaket und den typischen GS-Charakter. Die Suzuki setzt dagegen auf bewährte Praxis, solide Technik und einen unkomplizierten Einstieg in die Adventure-Welt. Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle gegeneinander abgewogen – mit Blick auf Stärken, Schwächen und das passende Einsatzprofil.
Grundidee: Premium-Reiseenduro vs. alltagstaugliche Adventure-Basis
Die BMW R 12 GS wirkt wie ein Motorrad, das konsequent auf Langstrecke, Komfort und ein hochwertiges Fahrgefühl ausgelegt ist. Die Suzuki DL 650 V-Strom ist dagegen eher die pragmatische Wahl: Sie zielt auf vielseitige Touren, gute Alltagstauglichkeit und ein Motorrad, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt.
Beide Modelle sind Reiseenduros, aber sie spielen ihre Stärken an unterschiedlichen Stellen aus. Während die BMW häufig dort punktet, wo es um Gesamtanmutung, Fahrkultur und Komfort geht, ist die Suzuki besonders stark, wenn es um unkomplizierte Handhabung, Alltagstauglichkeit und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im Motorradsegment geht.
Motor und Fahrgefühl: Charakter zählt mehr als nur Zahlen
Im Vergleich der Motorwerte zeigt sich: Die BMW R 12 GS setzt auf einen kräftigen, souveränen Auftritt, der sich vor allem bei zügigem Fahren und längeren Autobahnabschnitten angenehm anfühlt. Die Suzuki DL 650 V-Strom dagegen ist oft die Maschine, die sich besonders harmonisch im Alltag bewegt: gleichmäßige Beschleunigung, gut dosierbar und angenehm für kurvige Strecken.
Wichtig ist dabei nicht nur die reine Leistungsfähigkeit, sondern wie sich die Leistung im Alltag anfühlt. Die BMW wirkt tendenziell „großer“ im Auftritt – das kann auf langen Strecken entspannend sein. Die Suzuki bleibt dagegen oft die entspanntere Wahl, wenn es um häufiges Anfahren, Stadtverkehr und wechselnde Geschwindigkeiten geht.
Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb
- BMW R 12 GS: Stärke liegt in der souveränen Leistungsentfaltung und dem insgesamt ruhigen, hochwertigen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad durch seinen Premium-Anspruch und das Gesamtgewicht weniger „spielerisch“ wirkt, wenn es sehr eng und häufig rangiert wird.
- Suzuki DL 650 V-Strom: Stärke liegt in der unkomplizierten Handhabung und dem alltagstauglichen Motorcharakter. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitioniertem Tempo oder langen Autobahnphasen die „Premium-Feinheit“ der BMW nicht ganz erreicht wird.
Fahrwerk und Komfort: Wie gut bleibt man auf langen Strecken „bei sich“?
Bei Reiseenduros entscheidet das Fahrwerk darüber, ob eine Tour entspannt bleibt oder anstrengend wird. Im Vergleich der angegebenen Ausstattungs- und Fahrwerkswerte zeigt sich: Die BMW R 12 GS ist klar auf Komfort und Stabilität ausgelegt. Das spürt man besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder wenn die Fahrbahn nicht durchgehend ideal ist.
Die Suzuki DL 650 V-Strom bietet ebenfalls einen sehr brauchbaren Komfort, wirkt aber in vielen Situationen „direkter“ und leichter zu kontrollieren. Das ist ein Vorteil, wenn häufig zwischen Landstraße, Stadt und Schotterpassagen gewechselt wird.
Windschutz und Sitzgefühl
Auch Windschutz und Sitzgefühl spielen im Alltag eine große Rolle. Die BMW wirkt hier häufig wie die „Tourenmaschine“: Sie zielt darauf, dass der Fahrer auch bei längeren Abschnitten weniger ermüdet. Die Suzuki ist ebenfalls tourentauglich, aber eher im Sinne von „funktioniert zuverlässig“ statt „maximal ausbalanciert“.
Handlichkeit und Alltag: Wer fährt häufiger, wer rangiert öfter?
Gerade im Alltag entscheidet die Handlichkeit. Im Vergleich der relevanten Maße und Gewichtsangaben zeigt sich: Die BMW R 12 GS ist tendenziell das schwerere und damit in engen Situationen weniger agile Motorrad. Das ist nicht automatisch ein Nachteil, aber es verändert den Charakter: Die BMW fühlt sich besonders dann richtig an, wenn sie „laufen darf“.
Die Suzuki DL 650 V-Strom wirkt im Vergleich oft leichter zu bewegen und dadurch im Alltag entspannter. Das macht sie attraktiv für Pendler, für Wochenendtouren mit häufigen Stopps und für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nur auf großen Strecken überzeugt.
Für wen ist das spürbar?
- BMW R 12 GS: Besonders passend für Fahrten, bei denen Stabilität, Komfort und ein hochwertiges Gesamtgefühl im Vordergrund stehen.
- Suzuki DL 650 V-Strom: Besonders passend für gemischte Nutzung, bei der Alltag, Landstraße und gelegentliches Offroad-Feeling zusammenkommen.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. bewährte Praxis
Elektronik ist bei Reiseenduros ein großes Thema. Im Vergleich der angegebenen Ausstattungsmerkmale zeigt sich: Die BMW R 12 GS setzt stärker auf den modernen Premium-Ansatz. Das kann sich in einem insgesamt „runderen“ Fahrverhalten äußern, vor allem wenn Assistenzfunktionen und Fahrmodi die Abstimmung unterstützen.
Die Suzuki DL 650 V-Strom bleibt dagegen häufig näher an der bewährten Adventure-Praxis. Das ist nicht automatisch weniger wertvoll – im Gegenteil: Viele Fahrer schätzen genau diese Klarheit, weil das Motorrad auch ohne „Overload“ an Technik leicht zu verstehen bleibt.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- BMW R 12 GS: Stärke ist die moderne, premium-orientierte Abstimmung und die Unterstützung im Fahrbetrieb. Schwäche kann sein, dass die Bedienung und das Systemverständnis mehr Einarbeitung verlangen.
- Suzuki DL 650 V-Strom: Stärke ist die unkomplizierte Nutzbarkeit und die klare, alltagstaugliche Auslegung. Schwäche kann sein, dass der „Premium-Feinschliff“ bei komplexen Assistenzthemen nicht im gleichen Umfang im Vordergrund steht.
Reichweite, Verbrauch und Tourentauglichkeit
Für viele ist die Tourentauglichkeit entscheidend: Tankreichweite, Verbrauch und die Frage, wie entspannt sich lange Strecken planen lassen. Im Vergleich der angegebenen Werte zeigt sich: Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
Die BMW R 12 GS wirkt dabei wie die Maschine, die auf Langstrecke besonders stimmig ist – mit einem Fahrgefühl, das ermüdungsärmer wirkt. Die Suzuki DL 650 V-Strom ist ebenfalls effizient und tourentauglich, aber oft die Wahl, wenn man eher flexibel plant und das Motorrad nicht als „High-End-Reiseprojekt“, sondern als zuverlässigen Begleiter versteht.
Typische Einsatzszenarien: Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?
Stadt, Pendeln und Wochenendtouren
Für gemischte Nutzung ist die Suzuki DL 650 V-Strom häufig die entspanntere Wahl. Die Handlichkeit und der unkomplizierte Charakter machen sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad regelmäßig bewegt wird, wenn es im Alltag mal eng wird und wenn nicht jede Fahrt eine „große Reise“ ist.
Die BMW R 12 GS funktioniert natürlich auch im Alltag, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Fahrt länger wird und wenn Komfort und souveräne Fahrkultur stärker zählen.
Langstrecke und Komfort-Fokus
Wer vor allem lange Strecken fährt, wird an der BMW R 12 GS besonders viel Freude haben. Das Gesamtpaket aus Fahrgefühl, Stabilität und dem Premium-Anspruch wirkt wie gemacht für Touren, bei denen man möglichst entspannt ankommen möchte.
Die Suzuki DL 650 V-Strom ist dabei nicht „schlecht“, sondern eher anders: Sie ist eine sehr gute Reiseenduro für alle, die Komfort wollen, aber nicht zwingend den Premium-Anspruch suchen. Sie bleibt oft die pragmatische Alternative, wenn man Touren liebt, aber das Motorrad nicht zu einem Luxusprojekt machen möchte.
Fazit:
Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Premium-Reiseenduro suchen: Sie punktet vor allem mit dem souveränen Fahrgefühl, dem komfortorientierten Setup und der modernen, unterstützenden Ausrichtung. Wer häufig lange Strecken fährt, Wert auf ein hochwertiges Gesamtpaket legt und sich an einer etwas weniger „spielerischen“ Handhabung in engen Situationen nicht stört, bekommt mit der BMW ein Motorrad, das sich wie eine konsequente Tourenmaschine anfühlt.
Die Suzuki DL 650 V-Strom ist dagegen ideal für alle, die ein vielseitiges Adventure-Motorrad für Alltag und Touren möchten: Sie wirkt im Vergleich oft leichter zu bewegen, bleibt unkompliziert im Handling und eignet sich besonders für gemischte Fahrprofile. Wer ein Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert, ohne viel Einarbeitung, und das sowohl auf der Landstraße als auch bei gelegentlichen Abstechern eine gute Figur macht, findet in der Suzuki den passenden Begleiter.