| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 12 GS vs. Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Straße, Schotter und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 12 GS steht für souveräne Reiseenduro-Qualitäten: komfortorientiert, alltagstauglich und mit dem Anspruch, auch längere Strecken entspannt zu absolvieren. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist eher die sportlichere, kompaktere Idee: leicht, agil und mit einem Fokus auf Fahrspaß – vor allem dort, wo man gern zügig unterwegs ist und das Motorrad spürbar „mitarbeitet“.
Im Folgenden werden die im Vergleich aufgeführten Werte beider Modelle nicht als reine Zahlenkollektion betrachtet, sondern als Hinweise darauf, wie sich die Motorräder im Alltag und beim Fahren anfühlen. So wird klar, wo die BMW R 12 GS ihre Stärken ausspielt, wo die Suzuki DR-Z 4SM besonders punktet – und welche Schwächen man im jeweiligen Einsatzbereich eher akzeptieren muss.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. sportliches Supermoto
Die BMW R 12 GS ist vom Konzept her auf Vielseitigkeit ausgelegt. Die im Vergleich genannten Eckdaten deuten auf ein Motorrad hin, das vor allem auf Stabilität, Komfort und kontrollierbarem Tempo basiert. Gerade auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen spielt das seine Vorteile aus: Man bleibt entspannt, ohne dass das Motorrad „träge“ wirkt.
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gern bewegt. Die im Vergleich aufgeführten Werte sprechen für eine agilere Auslegung und ein Setup, das eher auf direktes Ansprechverhalten und zügiges Handling ausgelegt ist. Das passt besonders zu Fahrern, die Kurven mögen, gern spontan beschleunigen und auch im Alltag das Gefühl suchen, schnell „im Flow“ zu sein.
Motor und Antrieb: Wie sich die Werte in der Praxis anfühlen
Beim Motor ist der wichtigste Punkt weniger „wer hat mehr“, sondern wie die Leistungsentfaltung zum Fahrstil passt. Die BMW R 12 GS wirkt durch ihre Auslegung darauf hin, dass sie gleichmäßig und souverän beschleunigt – also dort stark ist, wo man nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte. Die im Vergleich genannten Kennwerte lassen darauf schließen, dass sich die BMW besonders gut für konstantes Tempo und entspanntes Fahren eignet.
Die Suzuki DR-Z 4SM setzt dagegen stärker auf ein spritziges, sportliches Fahrgefühl. Die im Vergleich aufgeführten Werte deuten auf ein Motorrad hin, das sich im Alltag schneller „reaktiv“ anfühlt: Gas auf, Motorrad setzt um. Das ist ein Vorteil, wenn man gern zügig durch den Verkehr kommt oder in Kurven dynamischer unterwegs ist.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- BMW R 12 GS: Stärke ist die ruhige, kontrollierte Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ weniger im Vordergrund steht als bei sportlicheren Konzepten.
- Suzuki DR-Z 4SM: Stärke ist das direkte Ansprechverhalten und der schnelle Fahrspaß. Schwäche kann sein, dass man für entspanntes Gleiten eher den eigenen Fahrstil anpassen muss.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk entscheidet sich oft, welches Motorrad besser zu den eigenen Strecken passt. Die BMW R 12 GS ist als Reiseenduro konstruiert, und die im Vergleich genannten Werte sprechen für eine Auslegung, die Stabilität und Kontrolle priorisiert. Das zeigt sich typischerweise darin, dass das Motorrad auch bei wechselndem Untergrund ruhig bleibt und man sich auf die Linie verlassen kann.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen auf agiles Handling ausgelegt. Die im Vergleich aufgeführten Werte deuten darauf hin, dass das Motorrad leicht zu bewegen ist und in Kurven schnell „mitgeht“. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gern sportlich fahren und das Motorrad als aktives Werkzeug nutzen.
Wo die Unterschiede im Alltag spürbar werden
- BMW R 12 GS: Vorteil bei längeren Strecken und wenn man Komfort und Ruhe sucht. Nachteil kann sein, dass das Handling weniger „spielzeugartig“ wirkt als bei einem supermoto-nahen Konzept.
- Suzuki DR-Z 4SM: Vorteil bei Kurvenfahrten und wenn man viel Dynamik möchte. Nachteil kann sein, dass Komfortansprüche auf langen Strecken stärker ins Gewicht fallen.
Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen in jeder Situation
Bremsen sind ein Thema, das man im Vergleich nicht nur technisch betrachten sollte. Die im Vergleich aufgeführten Werte geben Hinweise darauf, wie gut die Motorräder dosierbar sind und wie stabil sie beim Verzögern wirken. Die BMW R 12 GS wirkt dabei wie ein Motorrad, das auf berechenbares Ansprechverhalten setzt – besonders hilfreich, wenn man häufig mit wechselnden Bedingungen fährt.
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt durch ihre sportlichere Auslegung wie ein Motorrad, das beim Bremsen direkt Rückmeldung gibt. Das ist ein Plus, wenn man gern zügig bremst und das Motorrad aktiv führt. Wer jedoch vor allem auf maximalen Langstreckenkomfort setzt, könnte die Prioritäten anders gewichten.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Die Sitzposition entscheidet stark darüber, ob man nach 100 Kilometern noch frisch ist oder ob sich die Arme, der Rücken oder die Beine melden. Die im Vergleich aufgeführten Werte und die typische Auslegung der BMW R 12 GS sprechen für eine komfortorientierte Ergonomie. Das ist ein klarer Vorteil, wenn man regelmäßig längere Strecken fährt oder auch mal entspannt unterwegs sein möchte.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist eher auf sportliche Haltung ausgelegt. Das passt zu Fahrern, die das Motorrad gern „spüren“ und dynamisch fahren. Auf der anderen Seite kann eine sportlichere Sitzposition für manche Fahrer auf längeren Strecken weniger angenehm sein.
Komfort vs. Sportlichkeit
- BMW R 12 GS: Komfortstärke durch die Reiseenduro-typische Auslegung. Schwäche eher dort, wo man maximal „leichtfüßiges“ Handling erwartet.
- Suzuki DR-Z 4SM: Sportstärke durch direkte Rückmeldung und agile Bewegung. Schwäche eher bei hohen Komfortansprüchen über viele Stunden.
Einsatzbereiche: Welche Strecken passen besser?
Die BMW R 12 GS ist besonders passend, wenn der Alltag aus gemischten Strecken besteht: Stadt, Landstraße, Autobahnabschnitte und gelegentlich auch Schotter oder schlechterer Untergrund. Die im Vergleich aufgeführten Werte deuten darauf hin, dass die BMW genau dafür gemacht ist, ohne Stress von A nach B zu kommen und dabei trotzdem Fahrspaß zu liefern.
Die Suzuki DR-Z 4SM passt besser, wenn der Fokus auf kurzeren, dynamischen Touren liegt: kurvige Straßen, zügiges Fahren, vielleicht auch mal ein Feldweg, aber eher im Sinne von „leicht und schnell“ statt „lange Expedition“. Die im Vergleich aufgeführten Werte unterstützen diese Idee: agiles Handling, sportliches Ansprechverhalten und ein Motorrad, das man gern bewegt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 12 GS – typische Pluspunkte
- Reise- und Allround-Charakter durch die Auslegung auf Stabilität und Komfort.
- Entspanntes Fahren durch eine eher gleichmäßige Kraftentfaltung.
- Gutes Gefühl bei wechselnden Bedingungen, weil das Motorrad auf Kontrolle ausgelegt ist.
BMW R 12 GS – mögliche Grenzen
- Wer maximale Agilität wie bei einem supermoto-nahen Konzept sucht, könnte die BMW als „erwachsener“ empfinden.
- Je nach Fahrprofil kann der Fokus auf Komfort bedeuten, dass man sportliche Dynamik weniger „pur“ spürt als bei der Suzuki.
Suzuki DR-Z 4SM – typische Pluspunkte
- Agiles Handling und schnelles Ansprechen.
- Fahrspaß im Alltag, besonders bei dynamischer Fahrweise.
- Direktes Feedback beim Beschleunigen und in Kurven.
Suzuki DR-Z 4SM – mögliche Grenzen
- Bei längeren Strecken können Komfortansprüche stärker ins Spiel kommen.
- Wer vor allem „große Reisen“ plant, wird die Prioritäten eher bei der BMW finden.
Welche Kaufentscheidung ist sinnvoll?
Wenn die Entscheidung zwischen beiden Modellen ansteht, hilft ein Blick auf den eigenen Alltag: Geht es vor allem um lange Strecken, Komfort und souveräne Kontrolle, ist die BMW R 12 GS sehr naheliegend. Steht dagegen agiles Fahren, schnelle Kurvenwechsel und sportlicher Spaß im Vordergrund, ist die Suzuki DR-Z 4SM oft die passendere Wahl.
Wichtig ist auch, wie man „Offroad“ versteht: Bei der BMW geht es eher um leichtes bis moderates Abenteuer und darum, auch auf unruhigem Untergrund sicher zu bleiben. Bei der Suzuki steht mehr die sportliche Interpretation im Vordergrund – also dort Spaß, wo man das Motorrad aktiv führt und die Dynamik ausnutzt.
Fazit:
Die BMW R 12 GS ist das bessere Gesamtpaket für Fahrer, die ein Motorrad für den Alltag und für längere Touren suchen: Die im Vergleich sichtbaren Werte sprechen für Stabilität, kontrolliertes Fahrverhalten und eine komfortorientierte Ergonomie. Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Strecken fährt und dabei entspannt ankommen möchte, wird mit der BMW deutlich zufriedener sein.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen die Wahl für alle, die vor allem agiles Handling und direkten Fahrspaß wollen. Die im Vergleich aufgeführten Kennwerte deuten auf ein Motorrad hin, das schnell reagiert, Kurven dynamischer interpretiert und sich im sportlichen Alltag besonders lebendig anfühlt. Wer weniger Wert auf Langstreckenkomfort legt und lieber das Motorrad aktiv bewegt, trifft mit der Suzuki die bessere Entscheidung.
Kurz gesagt: Reiseenduro und Souveränität sprechen für die BMW – Sportlichkeit und Agilität sprechen für die Suzuki.