UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2005 bis 2007
Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
Weiter zum Testbericht
Kann ein Bike für 900 Euro funktionieren?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Handlich
  • Niedrige Sitzhöhe
  • Alltagstauglich
  • Preis-/Leistungsverhältnis
  • Hervorragende Ersatzteillage
Kontra:
  • Keine elektronischen Helferlein
  • Rostanfällig
  • Hinten schwache Dämpfung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm
Gewicht174kg
Radstand1.410mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Hubraum487ccm
KühlungLuft
AntriebKette

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km
Leistung45 PS
Höchstgeschw.177km/h
Tankinhalt17Liter

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

Für Einsteiger? Nun ja ....

Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.

Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.

Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?

Das muss jeder mit sich ausmachen.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: Im Jahr 2000: 4480€
  • Gebraucht ab 200 bis ca. 2.500€
  • Baujahre: 1988-2007
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: anfangs

    rot, schwarz, blau, weiß, später auch in purple und grün

MotorradTest.de auf YouTube

BMW R 12 GS vs. Suzuki GS 500 – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „GS“ klingen, aber aus unterschiedlichen Richtungen kommen, lohnt sich ein genauer Blick. Genau darum geht es in diesem Vergleich: BMW R 12 GS und Suzuki GS 500 stehen für zwei sehr unterschiedliche Philosophien. Die eine zielt stärker auf Premium-Anspruch, hochwertige Details und ein souveränes Langstrecken-Gefühl. Die andere setzt auf unkomplizierte Handhabung, einen leichteren Einstieg und eine klare Alltagsorientierung. Wer das passende Motorrad sucht, findet hier einen Überblick, wie sich die beiden Modelle im direkten Vergleich schlagen – ohne bloß Zahlen aufzuzählen, sondern mit Fokus auf das, was im Alltag wirklich zählt.

Grundidee im Vergleich: Premium-Reiseenduro vs. unkomplizierter Einstieg

Die BMW R 12 GS wirkt wie ein Motorrad, das für längere Touren und anspruchsvollere Einsätze gebaut ist. Der Charakter ist erwachsen: ruhiger, stabiler und auf ein „einfach weiterfahren“ ausgelegt. Die Suzuki GS 500 dagegen steht für ein Motorrad, das sich leicht anfühlt und schnell Vertrauen aufbaut. Gerade wer neu in der Klasse ist oder ein Motorrad sucht, das im Alltag nicht kompliziert wird, findet hier eine sehr pragmatische Basis.

Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied: Die BMW R 12 GS spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um gleichmäßiges Tempo, sauberes Ansprechverhalten und entspanntes Fahren geht. Das Motorrad wirkt dabei wie aus einem Guss: Gas geben fühlt sich kontrolliert an, und auch bei wechselnden Situationen bleibt das Fahrgefühl stabil.

Die Suzuki GS 500 ist dagegen eher auf „machbar statt maximal“ ausgelegt. Das bedeutet: Sie lässt sich im Stadtverkehr und auf kürzeren Strecken sehr gut dosieren. Wer häufig stop-and-go fährt oder sich erst an größere Touren herantastet, profitiert von der unkomplizierten Art. Im Vergleich zur BMW wirkt die Suzuki weniger „groß“ im Charakter, dafür aber direkter und leichter zu handeln.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • BMW R 12 GS: Stärke ist das souveräne, ruhige Fahrbild – Schwäche kann sein, dass der Premium-Fokus nicht jedem Budget und nicht jeder Fahrroutine entspricht.
  • Suzuki GS 500: Stärke ist die einfache Handhabung und das gutmütige Ansprechverhalten – Schwäche ist, dass bei sehr ambitioniertem Tempo oder langen Autobahnphasen die „große“ Reiseenduro-Atmosphäre der BMW fehlt.

Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich ein klarer Unterschied im Einsatzprofil. Die BMW R 12 GS vermittelt ein Gefühl von Stabilität. Gerade auf welligen Straßen oder bei längeren Strecken bleibt die Linie ruhig, und das Motorrad wirkt wie „geführt“. Das ist besonders angenehm, wenn die Konzentration über Stunden hinweg nicht ständig neu aufgeladen werden soll.

Die Suzuki GS 500 ist im Handling oft die angenehmere Wahl, wenn es um enge Situationen, häufiges Rangieren oder kurvige Strecken mit wechselndem Tempo geht. Sie wirkt wendiger und unkomplizierter. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn das Motorrad nicht nur für die große Tour, sondern auch für den Alltag genutzt wird.

Wie sich das in der Praxis bemerkbar macht

Im direkten Vergleich gilt: Die BMW fühlt sich eher nach „Langstrecke mit Ruhe“ an, während die Suzuki eher nach „leicht und flexibel“ funktioniert. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und kurzen Ausflügen pendelt, wird die Suzuki oft als entspannter empfinden. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt und dabei ein besonders stabiles Fahrgefühl sucht, wird mit der BMW glücklicher.

Sitzposition & Komfort: Ergonomie entscheidet über die Freude

Komfort ist nicht nur eine Frage von Polsterung, sondern vor allem von Ergonomie. Die BMW R 12 GS bietet im Vergleich eine Sitzposition, die auf kontrolliertes, ausdauerndes Fahren ausgelegt ist. Das Motorrad unterstützt eine Haltung, die auch nach längerer Zeit nicht „ermüdet“, sondern eher das Gefühl vermittelt, dass man gut sitzt und die Strecke einfach abarbeitet.

Die Suzuki GS 500 punktet ebenfalls mit Alltagstauglichkeit, wirkt aber insgesamt etwas „direkter“. Das kann sehr angenehm sein, weil die Maschine schnell auf Bewegungen reagiert. Gleichzeitig ist sie eher für Fahrer geeignet, die nicht zwingend den maximalen Langstrecken-Komfort im Fokus haben, sondern ein Motorrad möchten, das sich leicht beherrschen lässt.

Komfort-Fazit im Vergleich

  • BMW R 12 GS: Stärken bei Langstrecken-Komfort und ruhigem Fahrgefühl – Schwäche: weniger „spielerisch“ als die Suzuki.
  • Suzuki GS 500: Stärken bei leichter Handhabung und direkter Reaktion – Schwäche: bei sehr langen Tagen kann der Fokus stärker auf „funktioniert gut“ statt „ermüdet kaum“ liegen.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und kurze Touren

Im Alltag zählt vor allem, wie schnell man sich auf das Motorrad einstellt. Die Suzuki GS 500 ist dabei oft im Vorteil: Sie wirkt zugänglich, lässt sich im Verkehr gut bewegen und vermittelt ein Gefühl von „ich kann das“. Gerade für Einsteiger oder für Fahrer, die ein Zweitmotorrad suchen, ist das ein starkes Argument.

Die BMW R 12 GS spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn der Alltag in längere Ausfahrten übergeht. Auf Landstraßen und bei Touren zeigt sich, dass das Motorrad nicht nur „mitfährt“, sondern aktiv für Komfort und Stabilität sorgt. In der Stadt kann sie dennoch Spaß machen, aber der Charakter ist stärker auf „Fahrt aufnehmen“ ausgelegt.

Touring-Eignung: Welche Maschine macht lange Strecken leichter?

Wenn es um Touring geht, unterscheiden sich beide Motorräder deutlich in der Art, wie sie Kilometer „verarbeiten“. Die BMW R 12 GS wirkt wie gemacht für längere Etappen: Das Fahrgefühl bleibt konstant, die Maschine vermittelt Sicherheit und unterstützt eine entspannte Fahrweise. Wer häufig unterwegs ist und dabei möglichst wenig Reibung im Alltag möchte, wird die BMW als stimmiger empfinden.

Die Suzuki GS 500 ist ebenfalls tourentauglich, aber eher im Sinne von „solide und unkompliziert“. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Touren genießen, ohne dass das Motorrad ständig nach „mehr“ verlangt. Für viele ist das genau richtig: weniger Technik- und Premiumfokus, mehr Fahrspaß und einfache Bedienbarkeit.

Stärken und Schwächen beim Touring

  • BMW R 12 GS: Stärke ist das entspannte, stabile Langstrecken-Gefühl – Schwäche: höhere Ansprüche an Budget und ggf. an die eigene Fahrroutine.
  • Suzuki GS 500: Stärke ist die unkomplizierte Tourenbasis – Schwäche: weniger „Premium-Tourenruhe“ als bei der BMW.

Ausstattung & Praxisdetails: Was man beim Fahren wirklich merkt

Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr Features“, sondern um den Nutzen im Alltag. Die BMW R 12 GS wirkt in der Gesamterscheinung wie ein Motorrad, das auf hochwertige Details und ein stimmiges Gesamtpaket setzt. Das zeigt sich oft in der Art, wie sich Bedienelemente anfühlen, wie das Motorrad insgesamt „zusammenpasst“ und wie wenig man sich während der Fahrt um Kleinigkeiten kümmern muss.

Die Suzuki GS 500 ist eher auf das Wesentliche fokussiert. Das ist kein Nachteil, sondern kann sogar ein Vorteil sein: weniger Komplexität, klare Bedienung und ein Motorrad, das sich schnell verstehen lässt. Gerade wenn das Motorrad auch mal „einfach genutzt“ werden soll, spielt diese Philosophie ihre Vorteile aus.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am Ende auf zwei Fragen herunterbrechen: Soll das Motorrad vor allem Langstrecke mit Premium-Gefühl liefern – oder soll es vor allem leicht zugänglich und alltagstauglich sein?

BMW R 12 GS – die passende Wahl, wenn…

  • regelmäßig längere Strecken gefahren werden und ein besonders ruhiges, stabiles Fahrgefühl wichtig ist,
  • Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket gelegt wird (Komfort, Verarbeitung, souveräne Art),
  • das Motorrad nicht nur „funktionieren“, sondern sich wie ein hochwertiger Reisebegleiter anfühlen soll.

Suzuki GS 500 – die passende Wahl, wenn…

  • ein unkompliziertes Motorrad gesucht wird, das schnell Vertrauen aufbaut,
  • viel Stadtverkehr, kurze Strecken und abwechslungsreiche Alltagsfahrten anstehen,
  • Touren geplant sind, aber eher mit Fokus auf einfache Handhabung statt auf maximale Premium-Langstreckenruhe.

Fazit:

Die BMW R 12 GS ist im Vergleich die stärkere Wahl für Fahrer, die vor allem komfortables, stabiles Touring suchen. Ihr Charakter wirkt erwachsen und souverän, wodurch lange Strecken deutlich entspannter werden. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt und dabei ein hochwertiges Gesamtgefühl erwartet, findet in der BMW den passenderen Begleiter.

Die Suzuki GS 500 punktet dagegen mit einfacher Handhabung und einem direkten, gutmütigen Fahrgefühl. Sie eignet sich besonders für den Alltag, für kürzere Ausfahrten und für alle, die sich ein Motorrad wünschen, das schnell verständlich ist und nicht ständig nach „mehr“ verlangt. Damit ist die Suzuki oft die bessere Wahl für Einsteiger oder für Fahrer, die ein unkompliziertes Allround-Motorrad suchen.

Kurz gesagt: BMW R 12 GS für Premium-Touring und maximale Souveränität – Suzuki GS 500 für Leichtigkeit, Alltagstauglichkeit und einen unkomplizierten Einstieg.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙