| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.990 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Sehr handlich
- Stabiles Fahrgefühl
- Günstig
- Bedienung
- Soziuskomfort
- Motor im Vergleich zur Konkurrenz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 749 | ccm |
| Hub | 46 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 114 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 81 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 138)mm | |
| Aufhängung hinten | Trapezschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 12 GS vs. Suzuki GSX-S 750 – welcher Allrounder passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 12 GS und die Suzuki GSX-S 750, wird der Vergleich spannend: Hier steht eine Reiseenduro mit typischem Boxer-Feeling und dem Anspruch, lange Strecken souverän zu begleiten. Dort geht es um eine straßenorientierte Maschine, die mit agilerem Handling und sportlicherem Charakter auf der Landstraße und in der Stadt Spaß macht. Beide Modelle können im Alltag viel – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedlichen Bühnen aus.
Grundidee im Vergleich: Reiseenduro vs. straßenbetonter Allrounder
Die BMW R 12 GS ist als Reiseenduro gedacht: Der Fokus liegt auf Komfort, Stabilität und einem Fahrgefühl, das auch bei längeren Touren ruhig bleibt. Die Suzuki GSX-S 750 dagegen ist stärker auf die Straße ausgerichtet. Sie wirkt leichter, direkter und vermittelt schneller das Gefühl, dass man zügig unterwegs sein kann – ohne dabei komplett auf Alltagstauglichkeit zu verzichten.
Schon in der Grundausrichtung zeigt sich: Wer vor allem Touren plant und dabei Wert auf Gelassenheit legt, wird bei der BMW eher heimisch. Wer dagegen kurvige Strecken liebt und ein Motorrad möchte, das sich spontan und handlich anfühlt, findet in der Suzuki oft den besseren Match.
Motor und Fahrcharakter: Boxer-Drive vs. Reihenvierzylinder-Power
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die BMW R 12 GS setzt auf den Boxer: Das sorgt für ein typisches, gleichmäßiges Laufbild und ein Drehmomentgefühl, das sich besonders bei konstantem Tempo und entspanntem Fahren angenehm anfühlt. Der Motor wirkt weniger wie ein „Anschubser“ und mehr wie ein souveräner Begleiter, der die Geschwindigkeit sauber hält.
Die Suzuki GSX-S 750 kommt mit einem Reihenvierzylinder. Das bedeutet: mehr „Drehzahlgefühl“, ein spürbar lebendigeres Ansprechverhalten und oft das Gefühl, dass das Motorrad mit zunehmender Drehzahl dynamischer wird. Wer gerne zügig beschleunigt, die Gänge ausdreht oder auf der Landstraße öfter mal „nachlegt“, wird den Charakter der Suzuki häufig als direkter und sportlicher empfinden.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- BMW R 12 GS: Stärke im gleichmäßigen Vortrieb und im entspannten Langstreckenbetrieb. Schwäche kann sein, dass der sportliche Kick weniger „on/off“ wirkt als bei einem Vierzylinder.
- Suzuki GSX-S 750: Stärke im agilen Ansprechverhalten und im dynamischen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf sportlicher Nutzung liegt und das „ruhige Dauerreisen“ je nach Fahrstil weniger im Mittelpunkt steht.
Handling und Fahrwerk: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen
Beim Handling zeigt sich die unterschiedliche Philosophie: Die BMW R 12 GS ist darauf ausgelegt, stabil zu laufen und auch bei wechselnden Bedingungen sicher zu wirken. Das macht sie besonders interessant, wenn Strecken länger werden oder wenn die Route nicht nur aus perfekten Asphaltbändern besteht. Die GS vermittelt häufig das Gefühl, dass sie „mitdenkt“: Geradeauslauf, Ruhe im Fahrgefühl und ein insgesamt souveräner Eindruck stehen im Vordergrund.
Die Suzuki GSX-S 750 spielt ihre Vorteile eher in der Wendigkeit aus. Sie wirkt leichter zu bewegen, reagiert oft schneller auf Lenkimpulse und macht dadurch das schnelle Wechseln der Linie auf kurvigen Strecken besonders attraktiv. Im Stadtverkehr kann das ein echter Pluspunkt sein, weil man sich weniger „groß“ fühlt und häufiger spontan reagieren kann.
Bremsen, Stabilität und Kontrolle
Beide Motorräder bringen moderne Brems- und Fahrwerkskonzepte mit, die auf Kontrolle ausgelegt sind. Im direkten Vergleich ist die BMW tendenziell die Maschine, die Stabilität und souveräne Führung betont, während die Suzuki eher den sportlichen Charakter unterstützt. Das bedeutet nicht, dass eine Seite „schlechter“ bremst – vielmehr fühlt sich die BMW oft wie die ruhigere, die Suzuki wie die direktere Option an.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Komfort ist bei der BMW R 12 GS ein zentrales Thema. Die Sitzposition und die Ausrichtung des Motorrads zielen darauf ab, dass man auch über längere Zeit entspannt unterwegs ist. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten oder bei wechselndem Wetter kann das den Unterschied machen: weniger Ermüdung, mehr Ruhe im Fahrgefühl und ein insgesamt „tourentauglicher“ Eindruck.
Die Suzuki GSX-S 750 bietet eine straßenorientierte Ergonomie. Das kann sich je nach Körpergröße und Fahrstil sehr angenehm anfühlen – vor allem, wenn die Fahrten eher kürzer sind oder wenn die Kurve im Mittelpunkt steht. Wer häufig sportlich fährt, profitiert oft von der direkten Sitzhaltung und dem schnellen Wechsel zwischen Beschleunigen und Bremsen.
Stärken und Schwächen bei Komfort
- BMW R 12 GS: Stärke im Langstreckenkomfort und in der ruhigen Gesamtwirkung. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag durch seine Reiseenduro-Charakteristik etwas „präsenter“ wirkt.
- Suzuki GSX-S 750: Stärke in der straßenbetonten Agilität und im sportlicheren Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Strecken je nach Setup der Komfort nicht ganz so „tourig“ wirkt wie bei der GS.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reise
Im Alltag entscheidet oft die Frage: Wie wird gefahren? Die BMW R 12 GS ist besonders dann im Element, wenn die Route nicht nur aus kurzen Ausfahrten besteht. Sie passt gut zu Fahrern, die gerne planen, packen und losfahren – auch über längere Distanzen. Die GS wirkt dabei wie ein Motorrad, das man „einfach machen lässt“: fahren, genießen, ankommen.
Die Suzuki GSX-S 750 ist dagegen häufig die bessere Wahl, wenn der Alltag aus vielen kurzen Abschnitten besteht: Stadtverkehr, Landstraße, spontane Touren. Sie fühlt sich oft schneller verfügbar an und macht den Weg zum Ziel selbst zum Erlebnis. Wer gerne öfter mal „kurz raus“ fährt, wird die Suzuki häufig als unkomplizierter empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Beide Motorräder sind starke Optionen – aber sie richten sich an unterschiedliche Bedürfnisse. Die BMW R 12 GS ist besonders attraktiv für Fahrer, die eine Reiseenduro suchen, die Komfort, Stabilität und einen souveränen Motorcharakter kombiniert. Die Suzuki GSX-S 750 ist ideal für alle, die ein straßenorientiertes Motorrad möchten, das direkt anspricht, sportlich wirkt und auf kurvigen Strecken schnell Freude macht.
Typische Käuferprofile
- BMW R 12 GS: Für Tourenfahrer, die lange Strecken mögen, Wert auf ruhiges Fahrgefühl legen und ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt.
- Suzuki GSX-S 750: Für Fahrer, die gerne sportlich fahren, Kurven mögen, häufig kürzere Strecken fahren und ein agiles Handling bevorzugen.
Fazit:
Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund Langstreckenkomfort, eine ruhige und stabile Fahrweise und ein gleichmäßiger Boxer-Charakter stehen. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die Touren planen, entspannt unterwegs sein wollen und dabei ein Motorrad suchen, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt. Die Suzuki GSX-S 750 gewinnt dagegen dort, wo Agilität, direktes Ansprechverhalten und ein sportlicherer Reihenvierzylinder-Drive gefragt sind. Wer häufig auf der Landstraße unterwegs ist, Kurven liebt und ein Motorrad möchte, das sich schnell und lebendig bewegt, wird mit der Suzuki meist glücklicher.
Kurz gesagt: GS für Touren und Souveränität, GSX-S für Straße, Dynamik und Wendigkeit.