| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.599 € | |
| Baujahr | von 2002 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- Bedienung
- Fahrkomfort
- Fahrverhalten
- Drehmoment
- kein Sportmotor
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 101 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 101 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 4.00 150/70R17 M/C 69V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen?
Was bleibt? Erstaunlicher Weise ist es der Bordcomputer, der die Suzi charakterisiert. Auch noch nie dagewesen. Der Computer ist übersichtlich: Mit einem Schalter wählt man Zusatzinfos wie Restreichweite oder Temperatur. Mit dem zweiten Schalter wählt der Pilot aus drei Stufen den Eingriff der Traktionskontrolle - und fertig. Mehr existiert einfach nicht. Hat man bei manchen Konkurrenten das Gefühl, eine fahrbare Playstation erworben zu haben, gibt es nichts, was der V-Strom ferner liegen würde.Klingt nicht nach Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht nicht, aber der grundsolide und problemlose Umgang mit der Suzuki V-Strom 1000, der uns schon bei der ersten Begegnung auffiel, der beschreibt die Suzuki überall und in jeder Lage. Wer flott, aber entspannt Motorradfahren möchte, wem das Studium der Bedienungsanleitung ein Graus ist, wem die Optik gefällt und wer gerne auf der Drehmomentwelle surft: Liebe entsteht nicht immer auf den ersten Blick, gebt euch die Chance.
Die Testmaschine wurde uns freundlicher Weise von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als Vorführer für 10.690 € mit etwa 2.500 km käuflich zu erwerben - gutes Angebot!
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BMW R 12 GS vs. Suzuki V-Strom 1000 – welcher Allrounder passt besser?
Wenn es um Reiseenduros geht, stehen zwei Namen schnell im Raum: die BMW R 12 GS und die Suzuki V-Strom 1000. Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, lange Strecken entspannt zu absolvieren, Gepäck mitzunehmen und auch mal abseits des reinen Asphalt-Glücks nicht sofort die Flucht zu ergreifen. Trotzdem fühlt sich der Charakter beider Maschinen deutlich unterschiedlich an. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag bemerkbar machen – auf der Landstraße, auf der Autobahn und auf dem Weg dahin.
Grundidee: Premium-Reiseenduro vs. pragmatischer Tourer
Die BMW R 12 GS wirkt von der ersten Minute an wie ein Premium-Ansatz: hochwertig, durchdacht und mit einem Fokus auf souveräne Langstrecken-Performance. Die Maschine richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur fahren, sondern auch Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legen – von der Bedienlogik bis zum Fahrgefühl.
Die Suzuki V-Strom 1000 verfolgt dagegen eine sehr bodenständige Philosophie. Sie ist ebenfalls klar auf Touren ausgelegt, aber mit einem spürbaren Pragmatismus: leicht zugänglich, unkompliziert im Handling und darauf ausgelegt, dass man sich auf die Strecke konzentriert – nicht auf das „Wie mache ich das jetzt?“
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Im direkten Vergleich unterscheiden sich beide Motorräder vor allem im Motorcharakter. Die BMW R 12 GS vermittelt ein Gefühl von „ruhiger Kraft“: Sie lässt sich häufig sehr gleichmäßig bewegen, ohne dass ständig nachjustiert werden muss. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Tour aus vielen gleichmäßigen Abschnitten besteht – etwa Landstraße mit wechselndem Tempo oder Autobahnfahrten, bei denen man entspannt im Fluss bleibt.
Die Suzuki V-Strom 1000 wirkt dagegen oft „direkter“ im Ansprechverhalten. Sie unterstützt ein aktiveres Fahren, bei dem man schneller auf Gasbefehle reagiert und zügig beschleunigen kann, wenn es die Situation verlangt. Das ist ein Plus, wenn die Strecke mehr Kurven, Überholvorgänge oder wechselnde Untergründe bietet.
Stärken und Schwächen im Alltag
BMW R 12 GS – Stärke: souveränes, sehr harmonisches Fahrgefühl über längere Zeit. BMW Schwäche: wer ein besonders „sportliches“ Ansprechverhalten sucht, könnte die BMW als etwas weniger spontan empfinden.
Suzuki V-Strom 1000 – Stärke: unkomplizierte Dynamik und ein sehr zugängliches Handling. Suzuki Schwäche: wer den maximalen Premium-„Glanz“ im Gesamtpaket erwartet, findet bei der BMW oft die edlere Anmutung.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beide Motorräder sind für Reiseeinsätze gebaut, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die BMW R 12 GS spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um Stabilität und ein ruhiges Fahrverhalten geht. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei längeren Autobahnabschnitten wirkt die Maschine oft wie ein „aufgeräumtes“ Gesamtsystem: Geradeauslauf, Dämpfung und das Zusammenspiel aus Fahrerposition und Fahrwerk passen gut zusammen.
Die Suzuki V-Strom 1000 zeigt ihre Qualitäten häufig im Alltags-Handling. In engen Situationen, bei Richtungswechseln oder wenn die Straße plötzlich schlechter wird, fühlt sich die Suzuki oft leichter an. Das macht sie interessant, wenn die Tour nicht nur aus perfekten Straßen besteht, sondern auch aus Baustellen, wechselndem Belag oder kurzen Schotterpassagen.
Kurven, Bremsen und Untergrund
Beim Bremsen und in der Kurvenarbeit zeigen beide Maschinen eine solide Basis. Die BMW punktet dabei häufig mit einem sehr kontrollierten Gefühl, während die Suzuki eher mit einem „einfach machbar“-Charakter überzeugt. Auf unruhigem Untergrund kann die Suzuki dadurch schneller „mitfahren“, während die BMW eher auf ruhige Stabilität setzt. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das am Ende eine Frage des persönlichen Stils: eher smooth und gelassen oder eher agil und direkt.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke muss passen
Bei Reiseenduros entscheidet die Ergonomie oft darüber, ob eine Tour nach wenigen Stunden Spaß macht oder ob man sich ab einem bestimmten Punkt nur noch „durchbeißt“. Die BMW R 12 GS bietet eine Sitzposition, die auf Komfort und Kontrolle ausgelegt ist. Das unterstützt vor allem Fahrerinnen und Fahrer, die lange Strecken am Stück fahren und dabei eine ruhige Körperhaltung bevorzugen.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist ebenfalls auf Touren ausgelegt, wirkt aber in vielen Situationen etwas zugänglicher. Wer häufig stoppt, startet, sich im Stadtverkehr bewegt oder auf der Landstraße öfter die Haltung wechselt, profitiert oft von dieser unkomplizierten Handhabung.
Für unterschiedliche Körpergrößen
Beide Motorräder können mit der richtigen Einstellung gut passen. In der Praxis zeigt sich aber: Die BMW wirkt häufig „premium-justierbar“, während die Suzuki eher „sofort passend“ wirkt. Wer also viel Zeit mit Feintuning verbringen möchte, findet bei der BMW oft ein stimmiges Setup. Wer lieber schnell losfährt und ohne großen Aufwand eine gute Sitzposition sucht, liegt mit der Suzuki häufig richtig.
Ausstattung und Komfort: Was man wirklich spürt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um Technik, sondern um den Komfort, der sich im Alltag bemerkbar macht. Die BMW R 12 GS spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo es um ein stimmiges Gesamtpaket geht: Bedienung, Fahrmodi, Assistenz- und Komfortthemen wirken oft wie aus einem Guss. Das sorgt dafür, dass man sich schnell auf das Motorrad einstellen kann und die Tour „einfach läuft“.
Die Suzuki V-Strom 1000 setzt ebenfalls auf Tourenkomfort, wirkt aber in der Umsetzung oft besonders pragmatisch. Das kann bedeuten: weniger „Show“, dafür mehr Fokus auf das, was man unterwegs wirklich nutzt. Gerade wenn man das Motorrad auch mal mit Gepäck, auf wechselnden Strecken oder im Alltag einsetzen möchte, ist diese Art von Ausstattung ein echter Vorteil.
Stärken und Schwächen bei Komfort-Features
BMW R 12 GS – Stärke: rundes Premium-Gefühl und eine sehr stimmige Bedienlogik. BMW Schwäche: wer auf maximale Einfachheit setzt, könnte die BMW als „mehr System“ empfinden.
Suzuki V-Strom 1000 – Stärke: tourentauglich, unkompliziert und alltagstauglich. Suzuki Schwäche: wer den letzten Tick Premium-Feeling sucht, wird bei der BMW eher fündig.
Reise- und Alltagstauglichkeit: Gepäck, Reichweite, Nutzung
Beide Motorräder sind für Touren gebaut, aber sie werden unterschiedlich genutzt. Die BMW R 12 GS eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die häufig lange Strecken fahren, Wert auf ein hochwertiges Gesamtgefühl legen und das Motorrad auch als „Reisebegleiter“ sehen, der sich über die Zeit immer wieder bewährt.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für die große Tour gedacht ist, sondern auch für den gemischten Alltag: Pendeln, Wochenendtrip, längere Ausfahrten und gelegentlich auch mal unebener Untergrund. Die Suzuki wirkt dabei wie ein Motorrad, das man gerne nutzt – ohne dass man ständig das Gefühl hat, man müsse „besonders vorsichtig“ sein.
Worauf es beim Kauf wirklich ankommt
Beim Vergleich BMW R 12 GS vs. Suzuki V-Strom 1000 lohnt es sich, nicht nur auf die technischen Eckdaten zu schauen, sondern auf die Frage: Welche Art von Tour steht im Vordergrund? Wer vor allem lange, gleichmäßige Strecken fährt und ein sehr ruhiges, hochwertiges Fahrgefühl sucht, wird mit der BMW oft glücklicher. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das schnell zugänglich ist, sich in wechselnden Situationen leicht steuern lässt und auch im gemischten Einsatz überzeugt, findet in der Suzuki häufig die passendere Basis.
Typische Käuferprofile
BMW R 12 GS: ideal für Menschen, die Premium-Qualität, ein stimmiges Gesamtpaket und ein souveränes Langstrecken-Erlebnis priorisieren.
Suzuki V-Strom 1000: ideal für Menschen, die einen pragmatischen Tourer suchen, der sich unkompliziert fährt und sich gut für unterschiedliche Strecken und Einsätze eignet.
Fazit:
Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, dass sich lange Fahrten besonders harmonisch und hochwertig anfühlen. Ihr Fahrgefühl wirkt oft sehr souverän und ruhig, und das Gesamtpaket passt für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Premium-Reiseenduro-Erlebnis suchen. Wer häufig auf längeren Strecken unterwegs ist und dabei Wert auf eine stimmige Bedienlogik sowie ein „rundes“ Motorrad legt, wird mit der BMW meist sehr zufrieden sein.
Die Suzuki V-Strom 1000 punktet vor allem dort, wo Alltag und Touren sich mischen. Sie wirkt zugänglich, unterstützt ein direktes Fahrverhalten und macht es leicht, schnell in den Rhythmus zu kommen – auch wenn die Strecke nicht immer perfekt ist. Wer ein unkompliziertes, tourentaugliches Motorrad möchte, das man gerne vielseitig nutzt, findet in der Suzuki oft die passendere Lösung.
Kurz gesagt: BMW für Premium-Langstrecke, Suzuki für pragmatische Vielseitigkeit.