| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 9.479 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Durchzugsstarker Motor
- Alltagstauglich
- Preis-Leistung
- Mischbereifung überflüssig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.275 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 12 GS vs. Suzuki V-Strom 650 – Vergleich für Straße und Tour
Wenn es um Reiseenduros geht, stehen zwei Namen besonders häufig im Raum: die BMW R 12 GS und die Suzuki V-Strom 650. Beide Modelle sind darauf ausgelegt, lange Strecken angenehm zu machen und dabei auch abseits der reinen Asphalt-Routine nicht sofort klein beizugeben. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie sich anfühlen, wie sie mit Alltag und Tour umgehen und welche Prioritäten sie setzen.
Im folgenden Vergleich werden die im Vergleichsbereich aufgeführten Eigenschaften beider Motorräder miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es weniger um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Fahrgefühl, in der Praxis und bei der täglichen Nutzung bemerkbar machen.
Grundcharakter: Premium-Reiseenduro vs. bewährter Allrounder
Die BMW R 12 GS wirkt wie ein konsequent auf Komfort und souveräne Langstrecke ausgelegtes Gesamtpaket. Die Ausrichtung ist klar: Sie soll auf langen Touren Ruhe ausstrahlen, dabei aber auch genug Dynamik bieten, um zügig unterwegs zu sein. Die Suzuki V-Strom 650 verfolgt dagegen den Ansatz „einfach losfahren und dabei viel bekommen“. Sie ist als vielseitiger Allrounder gedacht, der sowohl auf der Landstraße als auch auf längeren Fahrten zuverlässig funktioniert.
Beide Motorräder sind damit für ähnliche Einsatzzwecke interessant – der Unterschied liegt vor allem darin, wie sie diese Einsatzzwecke priorisieren: BMW stärker in Richtung Premium-Reisegefühl, Suzuki stärker in Richtung unkomplizierte Alltags- und Tourentauglichkeit.
Motor und Antrieb: Drehmomentgefühl vs. Alltagstauglichkeit
Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich: Die BMW R 12 GS zielt auf einen souveränen, kultivierten Vortrieb ab, der sich besonders bei gleichmäßigem Tempo und längeren Etappen angenehm anfühlt. Das Ansprechverhalten und die Art, wie Leistung verfügbar wird, unterstützen ein entspanntes Fahren – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt planbar ist.
Die Suzuki V-Strom 650 setzt dagegen stärker auf die typische Stärke eines 650er-Konzepts: Sie bleibt im Alltag leicht zu handeln, bietet eine gut nutzbare Leistungsentfaltung und wirkt dadurch besonders dann passend, wenn häufiges Beschleunigen, Stadtverkehr und wechselnde Streckenprofile zum Alltag gehören. Für viele Fahrten ist das genau die richtige Mischung aus „genug Power“ und „kein Stress“.
Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb
- BMW R 12 GS: Stärken liegen in der souveränen Art, gleichmäßige Fahrt zu tragen und Touren komfortabel zu begleiten. Schwäche kann dort liegen, wo maximale Einfachheit und niedrige Einstiegskosten wichtiger sind als das Premium-Gesamtgefühl.
- Suzuki V-Strom 650: Stärken liegen in der unkomplizierten Handhabung und der alltagstauglichen Leistungsabgabe. Schwäche kann dort liegen, wo ein deutlich „größerer“ Motorcharakter oder ein besonders luxuriöses Fahrgefühl gewünscht ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit
Beim Fahrwerk und der Abstimmung zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die BMW R 12 GS wirkt darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten und wechselnden Straßenbedingungen stabil und kontrolliert zu bleiben. Das unterstützt das Vertrauen in schnellen Kurvenpassagen ebenso wie auf welligen Strecken.
Die Suzuki V-Strom 650 punktet häufig mit einem handlichen Charakter. Gerade im Alltag – beim Rangieren, in engen Situationen oder auf kurvigen Landstraßen – spielt die Leichtigkeit eine große Rolle. Wer viel zwischen verschiedenen Streckenarten wechselt, merkt schnell, dass sich die Suzuki „einfach mitnehmen“ lässt.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Auf der einen Seite steht die BMW R 12 GS für Fahrer, die Stabilität und ein ruhiges, hochwertiges Fahrgefühl suchen. Auf der anderen Seite steht die Suzuki V-Strom 650 für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich schnell anfühlt, ohne dabei den Tourenfokus zu verlieren.
Komfort und Ergonomie: Langstrecke im Fokus
Komfort ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die BMW R 12 GS setzt auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Sitz- und Fahrposition, Wind- und Fahrkomfort sowie einer insgesamt „entspannten“ Art, Kilometer zu sammeln. Gerade auf längeren Etappen wirkt das wie ein Vorteil: weniger Ermüdung, mehr Konzentration auf die Strecke.
Die Suzuki V-Strom 650 bietet ebenfalls Tourenkomfort, wirkt aber in der Praxis oft als pragmatische Lösung. Wer nicht zwingend das Premium-Feeling erwartet, sondern vor allem eine bequeme, funktionale Ergonomie sucht, findet hier häufig einen sehr passenden Kompromiss.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- BMW R 12 GS: Stärken in der Gesamtanmutung und im Langstreckenkomfort. Schwäche, wenn ein möglichst simples Setup oder ein geringeres Budget im Vordergrund steht.
- Suzuki V-Strom 650: Stärken in der praktischen Alltagstauglichkeit und dem unkomplizierten Komfort. Schwäche, wenn ein deutlich „höherwertiger“ Premium-Eindruck oder besonders ausgefeilte Langstrecken-Features erwartet werden.
Ausstattung und Technik: Premium-Anspruch vs. sinnvolle Praxis
Im Vergleich der Ausstattung fällt auf, dass die BMW R 12 GS stärker auf den Premium-Anspruch und eine umfassende technische Gesamtwirkung setzt. Das zeigt sich in der Art, wie moderne Assistenz- und Komfortthemen in das Motorrad integriert sind und wie stimmig sich das Gesamtpaket anfühlt.
Die Suzuki V-Strom 650 konzentriert sich stärker auf das, was im Alltag wirklich zählt: gute Übersicht, sinnvolle Bedienelemente und eine Ausstattung, die den Tourenalltag unterstützt, ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu drängen. Das kann gerade für Fahrer attraktiv sein, die ein Motorrad möchten, das funktioniert, ohne dass man sich ständig mit Technikdetails beschäftigen muss.
Welche Richtung passt besser?
Wer Technik und Komfort als Teil des Fahrgefühls betrachtet, wird bei der BMW R 12 GS eher glücklich. Wer dagegen eine „funktionierende“ Reiseenduro sucht, die sich leicht in den Alltag integrieren lässt, findet in der Suzuki V-Strom 650 oft die passendere Wahl.
Reichweite, Verbrauch und Alltagstauglichkeit: Effizienz trifft Fahrspaß
Bei der Alltagstauglichkeit spielen Faktoren wie Effizienz und Reichweite eine große Rolle – besonders, wenn Touren geplant sind oder häufig längere Strecken am Stück gefahren werden. Im Vergleich zeigt sich: Die Suzuki V-Strom 650 wirkt in der Praxis häufig besonders attraktiv, wenn es um eine unkomplizierte, wirtschaftliche Nutzung geht. Das unterstützt spontane Touren und reduziert den Planungsaufwand.
Die BMW R 12 GS kann ebenfalls mit einer tourentauglichen Effizienz überzeugen, wirkt aber stärker als Motorrad, das man vor allem wegen seines Gesamtkomforts und seiner souveränen Art auswählt. Wer das Premium-Reisegefühl priorisiert, nimmt die Effizienz als zusätzlichen Pluspunkt wahr.
Stärken im Vergleich: Wo die Motorräder jeweils glänzen
BMW R 12 GS – typische Vorteile
- Premium-Reisegefühl und ruhige, souveräne Art auf langen Strecken
- Stabilität und kontrolliertes Handling bei wechselnden Bedingungen
- Technik- und Komfortfokus, der das Motorrad als „Gesamtpaket“ erlebbar macht
Suzuki V-Strom 650 – typische Vorteile
- Alltagstaugliche Handhabung und unkomplizierte Bedienung
- Viel Motorrad fürs tägliche Fahren – auch bei gemischten Strecken
- Tourenorientierung ohne übertriebene Komplexität
Für welchen Fahrstil lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen BMW R 12 GS und Suzuki V-Strom 650 ist am Ende auch eine Frage nach dem eigenen Fahrstil. Wer vor allem lange Strecken entspannt genießen möchte, Wert auf ein hochwertiges Gesamtgefühl legt und Technik sowie Komfort als Teil des Erlebnisses betrachtet, wird mit der BMW eher auf der richtigen Spur sein.
Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag einfügt, auf Landstraßen und bei Touren zuverlässig funktioniert und dabei wirtschaftlich sowie pragmatisch bleibt, trifft mit der Suzuki häufig genau den Punkt.
Fazit:
Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf Premium-Komfort, souveräner Langstreckenwirkung und einem hochwertig abgestimmten Gesamtpaket liegt. Sie passt besonders zu Fahrern, die viel reisen, Wert auf Stabilität und Technik-Integration legen und ein Motorrad möchten, das sich über viele Kilometer ruhig und „erwachsen“ anfühlt.
Die Suzuki V-Strom 650 ist die bessere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit, unkomplizierte Handhabung und ein pragmatischer Tourenansatz im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für gemischte Einsätze, spontane Ausfahrten und Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das schnell Spaß macht und dabei wirtschaftlich bleibt.
Kurz gesagt: BMW für das luxuriösere Reisegefühl, Suzuki für den unkomplizierten Allround-Tourer.