UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 20.094 €
Baujahr von 2013 bis 2021
Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Ein Schiff wird kommen
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Pro und Kontra

Pro:
  • Komfort
  • Verarbeitung
  • Durchzugskraft
  • Langstreckentauglichkeit
Kontra:
  • Gewicht

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm
Gewicht275kg
Radstand1.545mm
Länge2.230mm
Radstand1.545mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.450mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum1.298ccm
Hub66mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km
Leistung144 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment134 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt25Liter

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17
RahmenbauartBrücken

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

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BMW R 12 G S vs. Yamaha FJR 1300 AE: Vergleich für Tour & Alltag

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „großer Reise“ aussehen, steckt dahinter doch oft ein ganz unterschiedliches Konzept. Genau das macht den Vergleich zwischen der BMW R 12 G S und der Yamaha FJR 1300 AE so spannend: Die BMW setzt auf den Charakter eines modernen Boxers und eine Reiseenduro-Anmutung, während die Yamaha als sportlicher Tourer mit Fokus auf Komfort, Windschutz und entspanntes Dahingleiten punktet. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Mischung aus Fahrgefühl, Ergonomie und Langstrecken-Tauglichkeit.

Grundidee: Reiseenduro vs. sportlicher Tourer

Die BMW R 12 G S wirkt wie ein Motorrad, das auch abseits der klassischen Route Spaß macht. Der Aufbau ist auf Vielseitigkeit ausgelegt: auf längere Strecken genauso wie auf wechselnde Untergründe. Das spürt man im Fahrgefühl, weil die Maschine nicht nur auf „geradeaus und bequem“ optimiert ist, sondern auch auf Kontrolle und Dynamik im Alltag.

Die Yamaha FJR 1300 AE verfolgt dagegen eine klarere Touren-Philosophie. Sie ist darauf ausgelegt, Kilometer schnell und angenehm zu machen. Dabei spielt der Gesamteindruck eine große Rolle: Windschutz, Sitzkomfort und die Art, wie der Motor die Strecke trägt, sorgen dafür, dass sich lange Fahrten weniger anstrengend anfühlen. Wer häufig Autobahn fährt oder regelmäßig weite Strecken plant, findet hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Motorcharakter und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt

Beim Antrieb unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die BMW R 12 G S bringt den typischen Boxer-Charakter mit: Die Leistungsentfaltung wirkt oft „mechanischer“ und direkt, mit einem Fahrgefühl, das sich stark über Drehmoment und gleichmäßige Kraftübertragung definiert. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen nicht nur die Geschwindigkeit zählt, sondern auch das Gefühl, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert.

Die Yamaha FJR 1300 AE steht dagegen für einen sehr tourentauglichen Motorlauf. Der Antrieb ist so abgestimmt, dass sich das Motorrad in vielen Situationen souverän und ruhig bewegt. Gerade bei konstantem Tempo oder beim Überholen aus dem Drehzahlkeller heraus wirkt die Yamaha oft wie ein „Streckenmotor“: Sie nimmt Fahrt auf, bleibt dabei kontrollierbar und vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne dass man ständig in den Drehzahlbereich „arbeiten“ muss.

Stärken und Schwächen im Vergleich

Stärke der BMW: Der Boxer-Charakter und die Art, wie sich die Kraft über den Antriebsstrang „spürbar“ anfühlt. Das unterstützt Fahrspaß auf Landstraßen und macht das Motorrad vielseitig, wenn die Route nicht nur aus Autobahn besteht.

Schwäche der BMW: Wer vor allem maximale Entspannung bei gleichmäßigem Tempo sucht, muss sich bei der BMW stärker auf die eigene Fahrweise einstellen, weil der Fokus nicht so stark auf „Dauertour“ liegt wie bei der Yamaha.

Stärke der Yamaha: Der tourorientierte Motorlauf und die Art, wie das Motorrad lange Strecken „wegträgt“. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen Komfort und Ruhe im Vordergrund stehen.

Schwäche der Yamaha: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie eine Reiseenduro anfühlt und auch abseits der Komfortzone Spaß macht, könnte die Yamaha als etwas „zielgerichteter“ empfinden.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange gut?

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie anstrengend eine Fahrt nach zwei oder drei Stunden wirkt. Die BMW R 12 G S bietet durch ihre Reiseenduro-Anmutung tendenziell eine Position, die mehr Bewegungsfreiheit zulässt. Das kann helfen, wenn die Fahrt abwechslungsreich ist: mal zügig über Landstraßen, mal gemütlich im Verkehr, mal mit leicht veränderter Haltung.

Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen klar auf Langstreckenkomfort ausgelegt. Die Sitzgeometrie und die Gesamthaltung wirken darauf hin, dass der Körper möglichst wenig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten ist das spürbar: weniger Ermüdung, stabiler Rücken und ein Fahrgefühl, das auf Routine statt auf ständiges Nachjustieren setzt.

Windschutz und Fahrruhe

Im Vergleich spielt der Windschutz eine große Rolle. Die Yamaha ist hier typischerweise im Vorteil, weil sie als Tourer stark auf die Reduktion von Windbelastung ausgelegt ist. Das macht sich besonders bei höheren Geschwindigkeiten bemerkbar. Die BMW kann ebenfalls angenehm sein, aber der Charakter ist stärker „offen“ und weniger auf maximale Abschirmung optimiert.

Für viele Fahrer ist genau das der Unterschied: Wer häufig bei Wind und Wetter unterwegs ist oder lange Strecken fährt, profitiert von der Yamaha-Philosophie. Wer dagegen öfter kurze bis mittlere Etappen fährt und dabei auch mal „anders“ unterwegs ist, findet an der BMW mehr Flexibilität.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beide Motorräder sind für sportliche und komfortable Fahrten ausgelegt, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die BMW R 12 G S fühlt sich oft dann besonders stimmig an, wenn das Tempo variiert und die Strecke nicht glatt „durchläuft“. Das Handling wirkt lebendiger, und die Maschine vermittelt das Gefühl, dass sie sich an wechselnde Situationen anpasst.

Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen stark, wenn es um Stabilität und ruhiges Geradeaus geht. Gerade bei längeren Autobahnfahrten oder wenn die Strecke gleichmäßiger wird, wirkt die Yamaha wie ein sehr gut abgestimmtes Reiseinstrument. Das Fahrwerk unterstützt dabei, dass man entspannt bleibt und nicht ständig gegen kleine Unebenheiten „arbeitet“.

Kurven und Überholen

In Kurven kann die BMW ihren Charakter ausspielen: Sie wirkt oft direkter und „ansprechbarer“, wenn es darum geht, die Linie zu finden und das Motorrad aktiv zu bewegen. Die Yamaha bleibt dabei ebenfalls handlich, aber sie spielt ihre Stärken eher in der Kombination aus Stabilität und kontrollierter Dynamik aus – also dann, wenn man zügig fährt, ohne dass das Motorrad ständig „fordert“.

Beim Überholen aus dem Tempo heraus ist die Yamaha häufig im Vorteil, weil der Motorlauf und die Fahrruhe zusammen ein sehr souveränes Gefühl erzeugen. Die BMW kann das ebenfalls, aber sie belohnt eher eine Fahrweise, die den Antrieb bewusst nutzt.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr und kurze Wege

Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie leicht sich das Motorrad in den Alltag integrieren lässt. Die BMW R 12 G S wirkt durch ihren Reiseenduro-Ansatz oft „pragmatisch“: Sie passt gut zu Fahrten, bei denen nicht nur die Strecke, sondern auch die Umgebung eine Rolle spielt. Wer gerne mal abbiegt, eine Nebenstraße nimmt oder spontan eine andere Route fährt, wird die Flexibilität schätzen.

Die Yamaha FJR 1300 AE ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Fahrt länger wird. Im Stadtverkehr kann die Yamaha durch ihren Tourer-Charakter etwas „größer“ wirken, während die BMW oft agiler im Kopf bleibt, weil sie stärker nach „Fahren“ statt nach „Reisen“ klingt.

Stärken und Schwächen im Alltag

BMW: punktet mit Vielseitigkeit und einem Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen Spaß macht. Schwäche kann sein, dass der Komfortvorteil einer klaren Tourer-Ausrichtung nicht ganz so dominant ist wie bei der Yamaha.

Yamaha: punktet mit Fahrkomfort und Ruhe, besonders auf längeren Strecken. Schwäche kann sein, dass sie im reinen Kurzstrecken- oder Stadtfokus weniger „zielgerichtet“ wirkt als die BMW.

Ausstattung und Reise-Feeling: Was man unterwegs wirklich merkt

Bei beiden Motorrädern spielt die Ausstattung eine Rolle, aber auf unterschiedliche Weise. Die BMW R 12 G S steht für ein stimmiges Gesamtbild aus moderner Technik und einem Reiseenduro-Anspruch. Das Motorrad wirkt so, als wäre es dafür gemacht, dass man nicht nur eine Route abfährt, sondern auch unterwegs flexibel bleibt.

Die Yamaha FJR 1300 AE ist stärker auf das „Ankommen ohne Stress“ ausgerichtet. Gerade wenn man viel Zeit auf dem Motorrad verbringt, merkt man den Unterschied: Windschutz, Sitzkomfort und die Art, wie das Motorrad die Strecke „glättet“, machen den Unterschied zwischen einer Fahrt, die sich nach Arbeit anfühlt, und einer Fahrt, die sich nach Genuss anfühlt.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?

Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Wer vor allem Touren fährt, dabei häufig Autobahn oder zügige Streckenanteile hat und Wert auf Komfort und Windschutz legt, findet in der Yamaha FJR 1300 AE meist die stimmigere Wahl. Sie ist besonders dann stark, wenn lange Strecken gleichmäßig „durchlaufen“ sollen.

Wer dagegen ein Motorrad sucht, das auch auf abwechslungsreichen Strecken Spaß macht, gerne mal die Route wechselt und den Charakter eines Boxer-Motorrads im Alltag und auf Landstraßen spüren möchte, wird mit der BMW R 12 G S glücklicher. Sie wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur Kilometer sammelt, sondern auch Fahrgefühl liefert.

Typische Entscheidung

Yamaha: ideal für Vielfahrer, die Komfort, Fahrruhe und Tour-Feeling priorisieren.

BMW: ideal für Fahrer, die Vielseitigkeit wollen und den Fokus stärker auf Fahrspaß und Flexibilität legen.

Fazit:

Die Yamaha FJR 1300 AE ist die bessere Wahl für alle, die vor allem lange Strecken genießen möchten: Windschutz, Komfort und ein sehr souveräner Touren-Charakter sorgen dafür, dass Fahrten auch nach vielen Kilometern entspannt bleiben. Wer häufig Autobahn fährt oder regelmäßig weite Distanzen plant, bekommt hier das stimmigste Gesamtpaket.

Die BMW R 12 G S passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die nicht nur Kilometer sammeln, sondern auch unterwegs Abwechslung erleben wollen. Der Boxer-Charakter, die Reiseenduro-Anmutung und das lebendigere Handling machen sie attraktiv für Landstraßen, wechselnde Strecken und eine Fahrweise, bei der das Motorrad aktiv mitgestaltet. Kurz gesagt: Yamaha für maximalen Tourenkomfort, BMW für mehr Vielseitigkeit und Fahrgefühl auf abwechslungsreichen Routen.

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