UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 9.674 €
Baujahr von 2019 bis 2024
Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Pro und Kontra

Pro:
  • Design und Materialqualität
  • Verarbeitung
  • Display
  • leicht zu Fahren
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm
Gewicht190kg
Radstand1.405mm
Länge2.075mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 855 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km
Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite326km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenSchwinge (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein
Reifen vorne120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

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BMW R 12 GS vs. Yamaha XSR 700 Xtribute: Welches Motorrad passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 12 GS und die Yamaha XSR 700 Xtribute, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie arbeitet der Motor, wie unterstützt die Elektronik, und wie gut lässt sich das Ganze im Alltag nutzen? Genau darum geht es hier – mit einem Blick auf die wichtigsten Punkte, die die beiden Modelle voneinander abgrenzen.

Grundcharakter: Reiseenduro vs. Retro-Roadster

Die BMW R 12 GS steht für den klassischen GS-Gedanken: souverän, tourentauglich und mit einem Motor, der sich nach „weiter Strecke“ anfühlt. Der Boxer prägt die Art, wie Leistung anliegt und wie das Motorrad über längere Zeit entspannt bewegt werden kann. Die Sitzposition ist auf Kontrolle und Fahrkomfort ausgelegt, ohne dass das Motorrad dabei wie ein reines Tourenbike wirkt.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute dagegen kommt mit dem Charme eines modernen Retro-Roadsters. Der Parallel-Twin wirkt lebendig und direkt, die Maschine fühlt sich eher nach „kurz raus und genießen“ an. Wer gern in der Stadt unterwegs ist oder am Wochenende spontane Runden dreht, findet hier einen unkomplizierten Begleiter, der sich schnell in den Alltag einfügt.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung wirklich anfühlt

Beim Vergleich der Motoren fällt vor allem die unterschiedliche Art der Leistungsentfaltung auf. Die BMW R 12 GS liefert ihre Kraft in einem eher gleichmäßigen, kultivierten Verlauf. Das passt besonders dann, wenn man nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte, sondern lieber entspannt Tempo aufbaut und das Motorrad die Arbeit machen lässt. Der Boxer unterstützt dabei das Gefühl von Stabilität, besonders bei längeren Fahrten oder wenn die Strecke abwechslungsreich wird.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt dagegen stärker mit dem Gefühl von Agilität. Der Parallel-Twin wirkt spritziger im Ansprechverhalten und macht Spaß, wenn man häufiger beschleunigt, schaltet und das Motorrad aktiv bewegt. Das ist ein großer Pluspunkt für kurvige Strecken und für Situationen, in denen man schnell reagieren möchte – etwa beim Einfädeln oder beim zügigen Überholen.

Stärken und Schwächen im Motor-Feeling

  • BMW R 12 GS: Stärke ist die souveräne, entspannte Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass der „sportliche Kick“ weniger im Vordergrund steht als bei leichteren, direkteren Konzepten.
  • Yamaha XSR 700 Xtribute: Stärke ist das lebendige Ansprechverhalten und die Freude am aktiven Fahren. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahnphasen oder bei dauerhaft hohem Tempo der Fokus stärker auf „Alltag und Kurve“ liegt als auf maximaler Langstreckenruhe.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Im Handling zeigt sich die Philosophie beider Motorräder sehr deutlich. Die BMW R 12 GS ist auf Kontrolle ausgelegt: Das Fahrwerk vermittelt ein sicheres Gefühl, das besonders bei wechselndem Untergrund oder längeren Etappen überzeugt. Die Maschine wirkt dabei nicht träge, aber sie ist klar auf „Fahren mit Ruhe“ getrimmt. Gerade wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder längere Strecken plant, spielt die GS ihre Stärken aus.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist spürbar leichter im Handling. Das Motorrad fühlt sich wendiger an und lädt dazu ein, die Linie im Stadtverkehr oder auf Landstraßen schnell zu wechseln. In engen Kurven oder bei häufigen Richtungswechseln zeigt sich, dass das Konzept stärker auf Agilität und unmittelbares Feedback setzt.

Was das für den Alltag bedeutet

Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder oft kurze Strecken fährt, profitiert von der Yamaha-Wendigkeit. Wer dagegen regelmäßig längere Touren plant, auch mal mit wechselnden Bedingungen, findet in der BMW das passendere Gesamtpaket.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Bei den Bremsen geht es nicht nur um „stark oder nicht stark“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die BMW R 12 GS wirkt in der Bremsperformance insgesamt auf Stabilität ausgelegt: Das Motorrad lässt sich auch bei zügiger Fahrt kontrolliert verzögern, und das System unterstützt dabei, dass man sich auf die Linie konzentrieren kann. Gerade bei längeren Fahrten ist das ein Vorteil, weil die Bremsanlage nicht nur Leistung liefert, sondern auch ein gleichmäßiges Verhalten zeigt.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute punktet ebenfalls mit einem gut nutzbaren Bremsgefühl. Im Alltag ist das besonders wichtig: Beim Anhalten an Ampeln, beim Stop-and-go oder beim spontanen Abbremsen muss das Motorrad schnell reagieren und sich dabei berechenbar anfühlen. Hier zeigt die XSR ihren Charakter als unkomplizierter Begleiter.

Elektronik und Assistenz: Komfort im Hintergrund

Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die BMW R 12 GS richtet den Blick klar auf Tourenkomfort und Sicherheit über längere Zeit. Das bedeutet: Assistenzfunktionen und Regelungen sollen das Motorrad in vielen Situationen „ruhig“ halten, damit man sich auf das Fahren konzentrieren kann – besonders dann, wenn die Strecke nicht planbar ist.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute setzt ebenfalls auf moderne Unterstützung, bleibt aber stärker im Rahmen eines Roadster-Konzepts. Das Ergebnis ist ein Motorrad, das sich nicht wie ein „Assistenzpaket“ anfühlt, sondern wie ein direktes Fahrgerät. Wer gern selbst steuert und das Motorrad aktiv bewegt, wird das als angenehm empfinden.

Stärken und Schwächen der Elektronik-Philosophie

  • BMW R 12 GS: Stärke ist die tourenorientierte Unterstützung, die das Fahren über Distanz entspannter macht. Schwäche kann sein, dass das Motorrad dadurch weniger „roh“ wirkt als ein reines Spaßgerät.
  • Yamaha XSR 700 Xtribute: Stärke ist die direkte Fahrbarkeit trotz moderner Technik. Schwäche kann sein, dass bei sehr anspruchsvollen Langstrecken-Szenarien die „große Reise“-Komfortlogik der BMW nicht vollständig erreicht wird.

Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie gut?

Die BMW R 12 GS bietet eine Sitzposition, die auf Kontrolle und längere Fahrten ausgelegt ist. Das Motorrad unterstützt eine Haltung, die nicht nach kurzer Zeit „zieht“, sondern eher nach „weiterfahren“ aussieht. Gerade wenn man unterschiedliche Strecken fährt – Stadt, Landstraße, Autobahn – ist das ein echter Pluspunkt.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt ergonomisch eher auf den Roadster-Alltag zugeschnitten. Die Haltung ist sportlich genug, um aktiv zu fahren, aber nicht so kompromisslos, dass man nach kurzer Zeit unzufrieden wird. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das eine gute Balance aus Komfort und Fahrspaß.

Alltagstauglichkeit: Parken, Handling, Nutzung

Im Alltag zählt oft Kleines: Wie leicht lässt sich das Motorrad rangieren? Wie schnell ist man startklar? Wie gut passt es in den Alltag? Die Yamaha XSR 700 Xtribute hat hier durch das kompakter wirkende Konzept klare Vorteile. Sie macht das tägliche Fahren unkompliziert und fühlt sich in der Stadt „handlich“ an.

Die BMW R 12 GS ist im Alltag ebenfalls nutzbar, aber sie bringt mehr „Reise“-DNA mit. Das kann bedeuten, dass sie sich beim Rangieren etwas anders anfühlt als ein leichterer Roadster. Dafür gewinnt sie bei längeren Strecken und wenn das Motorrad mehr leisten soll als nur von A nach B.

Design und Charakter: Warum das Auge mitfährt

Die BMW R 12 GS wirkt wie ein Statement für Abenteuer und Weite. Das Design ist funktional und zugleich markant – ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch gern zeigt. Die Yamaha XSR 700 Xtribute dagegen setzt auf Retro-Ästhetik und moderne Interpretation. Wer Stil liebt, wird an der XSR schnell Gefallen finden, weil sie den „Oldschool“-Look mit einem zeitgemäßen Fahrgefühl verbindet.

Welche Schwächen sollte man realistisch einplanen?

Bei der BMW R 12 GS liegt die mögliche Schwäche weniger im Können, sondern im Anspruch: Wer ein Motorrad sucht, das sich maximal leicht und „klein“ anfühlt, wird mit der GS möglicherweise nicht die gleiche Freude haben wie mit einem leichteren Konzept. Außerdem ist die GS eher die Wahl für Fahrer, die regelmäßig touren oder zumindest gern „mehr Motorrad“ dabei haben.

Bei der Yamaha XSR 700 Xtribute liegt die mögliche Schwäche im Einsatzprofil: Wer sehr lange Strecken plant oder häufig hohe Dauergeschwindigkeiten fährt, könnte sich eher nach einem Konzept umsehen, das noch stärker auf Langstreckenkomfort und Reiseausrichtung optimiert ist. Für viele andere Fahrstile ist die XSR jedoch genau richtig.

Fazit: Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?

Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Tourenkomfort, souveränem Fahrgefühl und einem Motorrad liegt, das auch bei wechselnden Bedingungen gelassen bleibt. Wer gern längere Strecken fährt, Wert auf Stabilität legt und ein Konzept sucht, das „Reise“ im Alltag spürbar macht, findet in der GS einen starken Partner. Die Yamaha XSR 700 Xtribute passt dagegen besonders gut zu Fahrenden, die Agilität, direktes Motor-Feeling und unkomplizierten Alltag suchen. Sie macht Spaß bei kurzen Ausfahrten, in der Stadt und auf kurvigen Strecken, ohne sich wie ein großes Projekt anzufühlen.

Kurz gesagt: GS für die große Tour, XSR für den lebendigen Roadster-Alltag. Beide Motorräder haben klare Stärken – die richtige Entscheidung hängt vor allem davon ab, welche Art von Fahrspaß im Vordergrund steht.

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