| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 16.349 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Robust
- Reisetauglichkeit
- Soziuskomfort
- Bedienung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.199 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 112 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 12 G/S vs. Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Vergleich für Straße, Reise und Abenteuer
Wenn zwei große Namen im Adventure-Umfeld gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Viel wichtiger ist, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt: beim Anfahren, auf langen Autobahnabschnitten, in kurvigen Passagen und auf den Strecken, die zwar „fast“ Straße sind, aber doch mehr wollen. Genau darum geht es im Vergleich zwischen der BMW R 12 G/S und der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré. Beide stehen für Touring-Kompetenz und Abenteuerlust – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Grundidee: G/S als Charakter-Maschine, Super Ténéré als Reise-Tanker
Die BMW R 12 G/S wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Fahrgefühl und Vielseitigkeit setzt. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Motorcharakter, Sitzposition und einem Fahrwerk, das sowohl auf der Landstraße als auch auf unruhigeren Wegen Vertrauen aufbaut. Die G/S ist dabei nicht nur „optisch“ ein Klassiker – sie versucht, das typische G/S-Gefühl in die Gegenwart zu übersetzen.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré dagegen ist stärker auf Langstrecke und Komfort ausgelegt. Sie ist als Reiseenduro gedacht, die auch dann souverän bleibt, wenn der Tag lang wird und die Strecke mehr Kilometer als Kurven enthält. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf entspannte Ergonomie und eine Reise-Ausstattung legt, findet hier eine sehr konsequente Ausrichtung.
Motor und Fahrgefühl: Unterschiedliche Antworten auf dieselbe Frage
Im direkten Vergleich zeigen sich die Unterschiede vor allem im Charakter. Die BMW R 12 G/S steht für ein Motorrad, das sich in der Stadt und auf Landstraßen besonders „griffig“ anfühlt. Der Motor liefert dabei die Art von Antrieb, die man nicht nur spürt, sondern auch gerne nutzt: gleichmäßig, kontrollierbar und mit einem Klang bzw. einer Leistungsentfaltung, die zum entspannten Fahren einlädt.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es um Durchzug und Reserven geht. Auf längeren Etappen wirkt der Antrieb wie ein ruhiger Begleiter: Man kann konstant fahren, ohne ständig nachzulegen, und bleibt auch bei wechselndem Tempo gelassen. Das ist besonders auf Autobahnabschnitten und bei Überlandfahrten spürbar.
Was das für die Praxis bedeutet
Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, gerne variiert und das Motorrad „mitnimmt“, wird die BMW oft als lebendiger und direkter empfinden. Wer dagegen regelmäßig lange Touren plant, bei denen Komfort und gleichmäßiges Tempo wichtiger werden, fühlt sich mit der Yamaha meist schneller „zu Hause“.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „hart“ oder „weich“, sondern um das Zusammenspiel aus Federung, Dämpfung und dem, wie das Motorrad in Kurven arbeitet. Die BMW R 12 G/S wirkt im Vergleich tendenziell handlicher und dynamischer. Sie lässt sich in Richtungswechseln gut bewegen und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, gerade wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn es zügig durch die Kurven geht.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen stärker auf Stabilität ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Geraden bleibt sie ruhig und souverän. In Kurven kann sie ebenfalls überzeugen, aber der Charakter ist eher „getragen“ als „spritzig“ – ein Unterschied, der sich vor allem dann bemerkbar macht, wenn man das Tempo variiert oder wenn Wind und Fahrbahnunebenheiten stärker werden.
Stärken und Schwächen im Handling
BMW R 12 G/S: Stärke ist das agile Gefühl und die gute Portion Fahrspaß. Schwäche kann sein, dass sie für manche Fahrerinnen und Fahrer bei sehr langen Autobahnphasen weniger „Reise-entspannt“ wirkt als die Yamaha – je nach persönlicher Erwartung an Ruhe und Komfort.
Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Stärke ist die souveräne Langstrecken-Stabilität. Schwäche kann sein, dass sie im Vergleich weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es um hektische Richtungswechsel oder sehr sportliches Kurvenfahren geht.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition entscheidet über die Tour
Komfort ist beim Adventure-Touring kein Luxus, sondern ein echtes Kaufargument. Die BMW R 12 G/S bietet eine Sitzposition, die häufig als natürlich und fahrerorientiert beschrieben wird. Dadurch fühlt sich das Motorrad oft so an, als würde man mehr „aktiv“ fahren. Das ist ideal, wenn die Tour aus vielen unterschiedlichen Abschnitten besteht – Stadt, Landstraße, kurvige Strecken und gelegentliche Schotter- oder Feldwege.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré zielt stärker auf entspannte Langstrecken-Ergonomie. Der Fokus liegt auf einer Reisehaltung, die Ermüdung reduziert und den Körper über Stunden hinweg entlastet. Dazu passt auch die Ausrichtung auf Windschutz und eine insgesamt „tourige“ Gesamtabstimmung.
Windschutz und Alltag
Auf langen Strecken wird der Unterschied besonders spürbar: Die Yamaha wirkt häufig wie das Motorrad, das man auswählt, wenn man möglichst viele Kilometer am Stück fahren möchte. Die BMW ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn die Tour zwar lang sein kann, aber nicht nur aus „geradeaus“ besteht.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, unterschiedlich interpretiert
Beide Motorräder bringen moderne Elektronik mit, aber die Wirkung im Alltag ist entscheidend. Die BMW R 12 G/S setzt dabei auf ein Paket, das das Fahren unterstützt und das Motorrad in kritischen Situationen berechenbarer macht. Das kann gerade auf wechselndem Untergrund helfen, wenn Grip und Fahrbahnzustand variieren.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist ebenfalls auf Assistenz und Fahrbarkeit ausgelegt. Im Vergleich wirkt sie häufig wie ein Motorrad, das „tourenfreundlich“ abgestimmt ist: Elektronik und Fahrmodi sollen vor allem das entspannte Reisen erleichtern und das Motorrad auch dann kontrollierbar halten, wenn man nicht ständig am Limit fährt.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
BMW R 12 G/S: Stärke ist die Unterstützung im Fahrgefühl und die Art, wie das Motorrad mit wechselnden Bedingungen umgeht. Schwäche kann sein, dass Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem maximalen Reise-Komfort suchen, die Yamaha als „runder“ im Touring-Paket empfinden.
Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Stärke ist die Reiseorientierung der Assistenz – das Motorrad bleibt auch bei langen Tagen berechenbar. Schwäche kann sein, dass die Yamaha im Vergleich weniger „direkt“ wirkt, wenn man bewusst sportlich und agil fahren möchte.
Reiseausstattung und Alltagstauglichkeit
Adventure heißt nicht nur „ab und zu Schotter“, sondern auch: Gepäck, Tankstopps, Wetterwechsel, Licht, Sicht und die Frage, wie schnell man sich auf dem Motorrad wohlfühlt. Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist in dieser Hinsicht sehr klar positioniert. Sie wirkt wie ein Motorrad, das für Touren gebaut wurde, bei denen man nicht ständig umplant, sondern einfach fährt.
Die BMW R 12 G/S ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einer anderen Philosophie. Sie eignet sich besonders, wenn die Reise nicht nur aus Kilometerfressen besteht, sondern wenn unterwegs auch spontane Abstecher, wechselnde Straßenbilder und mehr „Fahren statt nur Reisen“ im Vordergrund stehen.
Gepäck und Nutzung
Im Vergleich zeigt sich: Die Yamaha ist oft die naheliegende Wahl für lange Touren mit Gepäck und regelmäßigen Autobahnanteilen. Die BMW punktet, wenn die Tour abwechslungsreich bleibt und das Motorrad dabei nicht nur „funktionieren“, sondern auch Spaß machen soll.
Offroad-Anspruch: Beide können – aber mit unterschiedlicher Erwartung
Beide Motorräder sind als Adventure-Maschinen gedacht und können auch abseits der perfekten Straße überzeugen. Die BMW R 12 G/S wirkt dabei häufig wie die Maschine, die man gerne auch mal „freier“ bewegt: kontrolliert, aber mit einem gewissen Spielraum im Fahrstil. Das macht sie interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur auf befestigten Wegen unterwegs sind.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist ebenfalls stark, aber der Charakter ist oft mehr „Reiseenduro“ als „Trial-nah“. Sie ist besonders dann im Vorteil, wenn der Untergrund zwar anspruchsvoll wird, aber die Tour insgesamt auf Distanz und Durchhaltevermögen ausgelegt ist.
Preis-Leistung und Kaufentscheidung: Woran man sich orientieren sollte
Beim Kauf sollte man weniger fragen „welches ist besser“, sondern „welches passt besser“. Die BMW R 12 G/S ist häufig die Wahl für Menschen, die ein Motorrad suchen, das sich auf der Straße lebendig anfühlt und auch abseits der Routine Spaß bringt. Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist häufig die Wahl für Menschen, die ein Reisegerät möchten, das lange Strecken komfortabel abspult und dabei modern unterstützt.
Wenn die Tourenplanung oft aus Autobahn, Überland und langen Etappen besteht, gewinnt die Yamaha meist durch ihre Reiseorientierung. Wenn dagegen viele Abschnitte aus Kurven, wechselndem Belag und spontanen Abstechern bestehen, spielt die BMW ihre Stärken im Fahrgefühl aus.
Fazit
Die BMW R 12 G/S ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem auf der Straße überzeugen soll: lebendiges Fahrgefühl, gute Kontrolle in wechselnden Situationen und ein Charakter, der Lust auf Abwechslung macht. Sie eignet sich damit hervorragend für Touren, bei denen nicht nur die Distanz zählt, sondern auch die Freude am Fahren – inklusive gelegentlicher Offroad-Abschnitte.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken im Mittelpunkt stehen. Ihre Stärke liegt in der Reise-Souveränität: entspannte Ergonomie, ruhiges Fahrverhalten bei Tempo und eine Elektronik, die das Touring erleichtert. Wer häufig große Distanzen abspult, findet in der Yamaha meist das stimmigere Gesamtpaket.
Kurz gesagt: BMW für Fahrspaß und vielseitige Touren mit mehr „Fahren“, Yamaha für Komfort, Stabilität und entspannte Langstrecken. Die beste Entscheidung hängt davon ab, welche Art von Abenteuer im Alltag am häufigsten vorkommt.