| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 26.550 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Leistung!
- Sitz- und Fahrkomfort
- Komplett einstellbares Fahrwerk
- gute Bremsen
- technische Assistenz-Systeme
- Preis
- Reichweite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 828 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Z-Force 75-10X, Wechselstrommotor | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 100 PS bei 3.650 U/Min | |
| Drehmoment | 225 NM | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Reichweite | 172 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Federung vorne | Showa 47-mm-Cartridge-Gabel (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Piggy-Back-Reservoir-Stoßdämpfer mit einstellbarer werkzeugloser Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung (Federweg 190)mm | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial befestigter Bremssattel mit 4 Kolben von J-Juan mit radialem Hauptbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Schwimmsattelbremse von J-Juan ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Ganz klar: Die Zero DSR/X bietet jede Menge Fahrspaß! Sie ist ein gutes Motorrad mit guten Komponenten und Leistung satt. Leider hat sich beim Thema Reichweite und Ladeleistung gegenüber den bisherigen Zeros nicht viel getan - und so bleibt gerade bei einem Adventure-Bike die Frage, für wen sich eine solche Maschine eignet bzw. wofür. Trotzdem: Elektro-Motorräder besitzen schon einen besonderen Reiz, auch wenn viele Biker damit (noch) nichts am Hut haben. Lautlos durch die Gegend gleiten und dabei jeden Porsche stehen lassen zu können - und das ohne Emissionen - das hat schon was.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Tecius & Reimers für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr jede Menge Zeros zum Ausprobieren. Traut Euch, das bringt echt Laune! Und für Städter, die ein Zweirad vor allem für den Weg zur Arbeit benötigen und vielleicht einen B.196 Schein haben, sind die kleinen Zeros ideal! Lasst Euch gerne von Joachim beraten, der weiß Bescheid...
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BMW R 12 GS vs. Zero DSR/X – Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten verkörpern, wird der Vergleich besonders spannend: Die BMW R 12 GS steht für klassisches, kraftvolles Motorrad-Feeling mit bewährter GS-Logik. Die Zero DSR/X dagegen bringt die Elektrowelt in den Adventure-Kontext – mit direkter Beschleunigung, moderner Technik und einem Fokus auf effizientes Fahren. Beide Modelle zielen auf Vielseitigkeit ab, doch sie liefern diese auf sehr unterschiedliche Art.
Im Folgenden werden die im Vergleich genannten Aspekte beider Motorräder gegenübergestellt. Dabei geht es nicht nur um Zahlen, sondern vor allem darum, wie sich die Eigenschaften im Alltag und auf Touren auswirken – inklusive Stärken und Schwächen, die je nach Fahrstil den Ausschlag geben können.
Grundidee und Charakter: Tradition vs. Elektrowelt
Die BMW R 12 GS ist ein Motorrad, das man als „klassische GS“ im modernen Gewand einordnen kann. Der Antrieb vermittelt ein vertrautes Gefühl: Drehzahlverhalten, Motorcharakter und die Art, wie Leistung anliegt, folgen dem typischen Motorradverständnis. Wer gern schaltet, im passenden Drehzahlbereich fährt und den Motor als „Werkzeug“ nutzt, fühlt sich hier schnell zuhause.
Die Zero DSR/X setzt hingegen auf den Elektromotor als Kern des Fahrgefühls. Die Leistungsentfaltung ist unmittelbar: Beschleunigung wirkt oft spontaner und weniger drehzahlabhängig. Das macht das Motorrad besonders attraktiv für Stadtverkehr, flüssiges Vorankommen und dynamische Zwischenspurts. Gleichzeitig verändert sich das Thema „Planung“: Reichweite und Ladeoptionen rücken stärker in den Fokus als bei einem Verbrenner.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich Leistung und Antrieb anfühlen
BMW R 12 GS: kontrollierte Kraft und Motorrad-typische Dynamik
Im Vergleich zeigt sich die BMW als Motorrad, das seine Stärken vor allem in der linearen, gut dosierbaren Kraftentfaltung ausspielt. Das Zusammenspiel aus Motor, Getriebe und Fahrwerk sorgt dafür, dass sich das Motorrad auf langen Strecken souverän anfühlt. Gerade wenn die Route abwechslungsreich wird – Landstraße, Autobahnabschnitte, zügige Passagen – wirkt die BMW wie ein „verlässlicher Reisebegleiter“.
Als Schwäche kann man – je nach Nutzung – den klassischen Verbrenner-Fokus sehen: Wer sehr häufig Kurzstrecken fährt, profitiert nicht im gleichen Maß von Effizienzvorteilen, wie sie bei Elektrofahrzeugen oft im Alltag spürbar sind. Außerdem bleibt das Thema Tankstopp ein fester Bestandteil der Planung.
Zero DSR/X: sofortige Reaktion und entspanntes Beschleunigen
Die Zero sticht im Vergleich vor allem durch das direkte Ansprechverhalten hervor. Das macht das Motorrad besonders angenehm, wenn häufig angefahren, beschleunigt und wieder gebremst wird – etwa im Stadtverkehr oder auf kurvigen Strecken mit vielen Geschwindigkeitswechseln. Auch beim Überholen wirkt die Leistungsabgabe oft „bereit“, ohne dass erst ein bestimmter Drehzahlbereich erreicht werden muss.
Als Gegenpunkt gilt: Bei längeren Touren entscheidet die Ladeplanung stärker über den Fahrspaß. Je nach Streckenprofil und Fahrweise kann die Reichweite schneller zum Thema werden als man es von einem Verbrenner gewohnt ist. Wer jedoch Ladepunkte in der Nähe hat oder regelmäßig zu Hause laden kann, erlebt die Elektrowelt häufig als deutlich entspannter.
Reichweite und Laden: Der entscheidende Unterschied im Alltag
Im Vergleich wird schnell klar, dass Reichweite und Ladeverhalten bei der Zero DSR/X eine zentrale Rolle spielen. Die BMW R 12 GS bleibt hier im klassischen Rahmen: Tanken ist schnell erledigt und die Reichweite ist im Alltag meist weniger planungsintensiv.
Die Zero punktet dafür mit dem Alltagsthema „Verfügbarkeit“: Wer zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kann, startet viele Fahrten mit voller Energie. Das reduziert die mentale Last, die bei Elektrofahrzeugen auf längeren Strecken entstehen kann. Auf der anderen Seite muss man bei Touren stärker vorausdenken: Ladezeiten, Ladeleistung und die tatsächliche Verfügbarkeit von Ladepunkten entlang der Route sind Teil der Reiseplanung.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegeneinander abwägen: Die BMW ist die unkomplizierte Wahl für spontane Langstrecken, die Zero ist die clevere Wahl für Fahrer, die ihre Ladeoptionen gut im Griff haben und den Alltag häufig in „kurzen bis mittleren“ Streckenmustern erleben.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Fahrwerk und Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder sind als Adventure-orientierte Modelle gedacht, doch sie vermitteln Komfort auf unterschiedliche Weise. Die BMW R 12 GS wirkt im Vergleich häufig wie ein Motorrad, das auf Stabilität und ruhiges Handling ausgelegt ist. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein sicheres Gefühl, besonders wenn die Geschwindigkeit hoch ist oder die Strecke unruhig wird.
Die Zero DSR/X kann im Komfortbereich vor allem durch das „entspannte“ Beschleunigen überzeugen: Elektromotor und Antriebskonzept reduzieren oft das Gefühl von „Arbeit“ am Antrieb. Das kann auf längeren Strecken angenehm sein, weil weniger Last über Drehzahl und Schaltvorgänge entsteht. Gleichzeitig sollte man bei Elektrofahrzeugen die Gesamtsituation im Blick behalten: Je nach Ausstattung und Fahrmodus kann sich das Fahrgefühl bei längerer Nutzung und unterschiedlichen Temperaturen verändern.
In der Praxis heißt das: Die BMW eignet sich besonders für Fahrer, die Komfort als „klassische Reise-Souveränität“ erleben möchten. Die Zero passt gut zu denen, die Komfort als „weniger Antriebsaufwand“ und als gleichmäßiges, direktes Fahren verstehen.
Technik und Assistenz: Moderne Features im Vergleich
Im Vergleich zeigen beide Modelle eine moderne Ausrichtung, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die BMW R 12 GS setzt auf das bekannte GS-Umfeld mit fahrdynamischen Helfern und einem Systemverständnis, das sich an Verbrenner-typische Nutzung anlehnt. Das kann besonders dann überzeugen, wenn man gern mit Assistenzsystemen arbeitet, ohne sich ständig mit Energie-Management-Themen beschäftigen zu müssen.
Die Zero DSR/X bringt zusätzlich die Besonderheiten der Elektrotechnik mit: Software, Energieverwaltung und Fahrmodi sind Teil des Gesamterlebnisses. Das ist ein Vorteil, weil sich das Motorrad an unterschiedliche Situationen anpassen lässt. Gleichzeitig bedeutet es auch: Wer die Möglichkeiten nutzen möchte, sollte sich mit den Einstellungen und dem Verhalten des Energiesystems vertraut machen.
Stärken und Schwächen sind hier weniger „besser oder schlechter“, sondern eher „anders“: Die BMW wirkt oft intuitiv im klassischen Sinne, die Zero verlangt etwas mehr Einarbeitung – belohnt dafür aber mit einem modernen, anpassbaren Fahrkonzept.
Wartung und Betriebskosten: Was im Alltag wirklich zählt
Beim Thema Wartung und Betriebskosten unterscheiden sich die Motorräder vor allem durch ihr Antriebskonzept. Die BMW R 12 GS hat den typischen Wartungsrahmen eines Verbrenners: regelmäßige Serviceintervalle, Verschleißteile und die klassische Antriebslogik. Dafür ist das System in der Regel sehr gut in Werkstattprozesse integriert, und viele Fahrer kennen das Vorgehen.
Die Zero DSR/X profitiert vom Elektrokonzept: weniger bewegliche Teile im Antrieb, andere Wartungsaspekte und häufig ein anderes Kostenprofil im Betrieb. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass Batteriethemen und das Energiemanagement langfristig eine Rolle spielen. Wer die Batterie schonend behandelt und die Ladegewohnheiten passend wählt, kann die Vorteile im Alltag oft deutlich spüren.
Im Vergleich wird damit klar: Die BMW ist die „klassisch planbare“ Wahl, die Zero ist die „elektrisch effiziente“ Wahl – besonders dann, wenn Ladeinfrastruktur und Fahrprofil zusammenpassen.
Für wen passt welches Motorrad? Stärken im Profil
BMW R 12 GS: Ideal für Reise-Fans und Spontanfahrer
Die BMW R 12 GS ist besonders passend, wenn Tourenplanung möglichst unkompliziert bleiben soll. Wer gern längere Strecken am Stück fährt, spontane Routen bevorzugt und das Motorrad als vertrauten Reisebegleiter sieht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Die Stärken liegen im souveränen Fahrgefühl, in der klassischen Motorrad-Dynamik und in der Art, wie sich das Motorrad über verschiedene Geschwindigkeiten hinweg „berechenbar“ anfühlt.
Schwächen zeigen sich vor allem dort, wo Elektro-Vorteile im Alltag besonders wirken könnten: bei sehr vielen Kurzstrecken oder wenn Ladeoptionen zu Hause/unterwegs ideal verfügbar sind. Dann kann die Zero im Alltag emotional und wirtschaftlich punkten.
Zero DSR/X: Ideal für Stadt, Pendeln und planbare Touren
Die Zero DSR/X spielt ihre Vorteile besonders dort aus, wo direktes Ansprechverhalten und effizientes Fahren zählen. Wer im Alltag häufig stop-and-go erlebt, kurze bis mittlere Strecken fährt und die Möglichkeit hat, regelmäßig zu laden, bekommt ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Auch für Fahrer, die Technik mögen und sich gern mit Fahrmodi und Energiemanagement beschäftigen, ist die Zero eine starke Wahl.
Als Schwäche im Vergleich bleibt die Tourenplanung: Wer sehr lange Strecken ohne Ladeoptionen fahren möchte oder häufig spontan unterwegs ist, wird die BMW als unkomplizierter empfinden.
Fazit:
Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Reise-Komfort, spontane Langstrecken und ein klassisches Motorradgefühl suchen. Sie wirkt im Vergleich besonders dann überzeugend, wenn das Motorrad als verlässlicher Begleiter über viele Kilometer hinweg dienen soll – ohne dass Reichweite und Laden ständig mitgedacht werden müssen. Wer außerdem ein Fahrgefühl bevorzugt, das stark über Drehzahl, Getriebe und Motorcharakter funktioniert, wird mit der BMW sehr zufrieden sein.
Die Zero DSR/X ist dagegen die passendere Option für alle, die direkte Beschleunigung, effizientes Alltagsfahren und moderne Elektrotechnik schätzen. Im Vergleich punktet sie vor allem im Stadt- und Pendelbetrieb sowie auf Touren, die sich gut mit Ladepunkten planen lassen. Wer zu Hause oder unterwegs zuverlässig laden kann, erlebt die Zero häufig als deutlich entspannter – und bekommt ein Fahrgefühl, das sich vom Verbrenner spürbar unterscheidet.
Kurz gesagt: Unkomplizierte Reiseplanung spricht eher für die BMW, elektrische Effizienz und unmittelbares Ansprechverhalten eher für die Zero.