| UVP | 14.460 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 11.799 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- prächtiger Motor mit Dampf
- topfiger Boxersound
- sehr gute Qualitätsanmutung
- sehr gute Bremsen
- chilliges Dahincruisen ebenso möglich wie sportliches Angasen
- QuickShifter ruckelt
- Fussrasten stören im Stand
- Blinkerintegration im Rücklicht
- sehr agiles Handling
- rasiermesserscharfes Fahrwerk
- angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
- gute Ausstattung
- im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Anzeigen im Cockpit etwas klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 754 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | füssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 203 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 275 | km |
| Leistung | 95 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, Durchmesser 45 mm (Federweg 90)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 150/80 R16 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Kayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, 4-Kolben-Monobloc-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die BMW R12 hält, was sie verspricht: Lässiges Cruisen mit dem Dampf des guten alten Lufti-Boxers. Den Leistungsunterschied zur nineT merkt man nicht, die Kiste geht ab wie ein Fuchs. Sie bremst toll, fühlt sich ausgereift und sicher an und vermittelt jede Menge Fahrspaß. Ein "echter" Cruiser á la Harley ist sie zwar schon aufgrund der Fußrasten-Position nicht, dennoch bringt sie den Fahrer runter und verleitet zum lässigen Dahingleiten. Wunderbar.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Die R12 steht dort als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer den direkten Vergleich zur ebenfalls neuen R12 nineT machen will - die steht da auch als Vorführer. Also, ab geht's nach Pinneberg, zweimal Probefahrt buchen. Bringt voll Bock!
Fazit - was bleibt hängen
Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist.Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.
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BMW R 12 vs Aprilia Tuono 660 – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 12 und die Aprilia Tuono 660, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein eher klassisch geprägtes Konzept auf ein sportlich fokussiertes Naked-Bike. Beide Modelle sind für viele Fahrten interessant – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedlichen Bühnen aus. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, wer „besser“ ist, sondern darum, wer besser zu den eigenen Erwartungen passt.
Grundidee im Vergleich: Charakter statt reiner Zahlenvergleich
Die BMW R 12 steht für eine souveräne, ruhige Art zu fahren. Der Fokus liegt spürbar auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Motorgefühl, Komfort und einem „entspannten“ Vorwärtsdrang. Wer gerne gleichmäßig unterwegs ist, sich an einem kultivierten Fahrstil erfreut und auch längere Strecken ohne Stress mag, findet hier eine klare Linie.
Die Aprilia Tuono 660 dagegen ist deutlich mehr auf Dynamik und Agilität ausgelegt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für kurvige Strecken, schnelle Richtungswechsel und ein Fahrgefühl, das Lust auf mehr macht. Wer gerne zügig fährt, Gasbefehle direkt spürt und das Motorrad als Werkzeug für sportliche Ausfahrten sieht, wird die Tuono 660 schnell ins Herz schließen.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
BMW R 12: souveränes Drehmomentgefühl
Im Vergleich zeigt die BMW R 12 vor allem eine Art von „Zug aus dem Alltag“. Das Motorrad wirkt weniger wie ein reines Drehzahlgerät und mehr wie ein Antrieb, der auch bei moderaten Geschwindigkeiten bereitwillig nach vorne arbeitet. Dadurch entsteht ein Fahrstil, der sich natürlich anfühlt: weniger hektisch, mehr fließend. Das ist besonders angenehm im Stadtverkehr und auf Landstraßen, wenn nicht jede Kurve mit maximalem Tempo „abgearbeitet“ werden soll.
Aprilia Tuono 660: sportliche Reaktion und Temperament
Die Aprilia Tuono 660 spielt ihre Stärken dagegen mit einer direkteren Ansprache. Im Vergleich wirkt das Motorrad dynamischer, wenn es darum geht, aus dem Stand heraus oder aus dem Kurvenausgang zügig zu beschleunigen. Die Tuono 660 lädt dazu ein, häufiger zu schalten und die Drehzahl bewusster zu nutzen. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gerne sportlich unterwegs sind und das Motorrad nicht nur „mitlaufen lassen“, sondern aktiv bewegen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich ein typischer Unterschied: Die BMW R 12 zielt stärker auf ein ruhiges, kontrolliertes Fahrverhalten. Das Motorrad vermittelt Vertrauen, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn längere Strecken gleichmäßig gefahren werden. Gerade bei wechselnden Bedingungen wirkt die BMW-Philosophie angenehm: Sie bleibt berechenbar und lässt sich ohne ständiges Nachjustieren fahren.
Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen spürbar „leichter“ im Gefühl. Im Vergleich fällt auf, dass sie Kurvenwechsel gerne annimmt und ein sportliches Tempo unterstützt. Das Handling wirkt direkter, wodurch sich die Tuono 660 besonders auf kurvigen Strecken und bei sportlicher Fahrweise wohlfühlt. Gleichzeitig kann genau diese Agilität bei sehr entspanntem Fahren als „zu lebendig“ empfunden werden – je nachdem, wie man unterwegs sein möchte.
Bremsen und Sicherheit: Wie schnell man Vertrauen aufbaut
Beide Motorräder liefern im Vergleich eine solide Basis für sicheres Fahren, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die BMW R 12 wirkt dabei eher auf gleichmäßige Verzögerung und gut dosierbares Ansprechen ausgelegt. Das hilft im Alltag, wenn häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert wird und man fein dosieren möchte.
Die Aprilia Tuono 660 setzt stärker auf sportliche Bremsperformance. Im Vergleich zeigt sich das vor allem dann, wenn es zügiger wird: Die Bremsen unterstützen eine dynamische Fahrweise und geben das Gefühl, dass man auch bei ambitionierterem Tempo kontrolliert bleiben kann. Wer gerne „spät“ bremst oder häufig in flotten Situationen unterwegs ist, wird die Tuono 660 als sehr passend erleben.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für lange Strecken oder sportliche Haltung?
Die Ergonomie ist einer der größten Unterschiede im Vergleich. Die BMW R 12 bietet eine Sitzposition, die eher auf Alltag und entspannte Kontrolle ausgelegt ist. Das macht sie interessant für Fahrer, die nicht nur kurze Runden drehen, sondern auch längere Touren planen. Die Haltung wirkt weniger „angriffslustig“, sondern eher ausbalanciert.
Die Aprilia Tuono 660 bringt dagegen eine sportlichere Ausrichtung mit. Im Vergleich fühlt sich die Tuono 660 dadurch schneller „einsatzbereit“ an, wenn es um zügiges Kurvenfahren geht. Wer gerne aktiv mit dem Motorrad arbeitet und eine dynamische Körperhaltung mag, wird das als Vorteil sehen. Für sehr lange, gemütliche Fahrten kann die sportlichere Haltung jedoch stärker ins Gewicht fallen – je nach persönlicher Empfindlichkeit.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung im richtigen Moment
Elektronik ist bei modernen Motorrädern mehr als nur „Gimmick“. Im Vergleich zeigt sich, dass beide Modelle auf Fahrassistenz und Abstimmung setzen, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die BMW R 12 wirkt dabei darauf bedacht, das Gesamtgefühl zu harmonisieren: Elektronik soll vor allem ein sicheres, kontrolliertes Fahren unterstützen, ohne dass es sich wie ein Eingriff anfühlt.
Die Aprilia Tuono 660 wirkt im Vergleich stärker darauf ausgelegt, sportliche Fahrmodi nutzbar zu machen. Das kann bedeuten, dass die Abstimmung je nach Modus spürbar „freier“ oder „aggressiver“ wirkt. Wer gerne mit unterschiedlichen Einstellungen spielt und das Motorrad an den eigenen Fahrstil anpasst, bekommt hier mehr „Werkzeug“ für die sportliche Seite.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und der Weg dazwischen
Im Alltag entscheidet oft nicht nur der Motor, sondern das Gesamtpaket. Die BMW R 12 punktet im Vergleich besonders dort, wo Komfort, Ruhe und ein stimmiges Fahrgefühl gefragt sind: im Stadtverkehr, auf Pendelstrecken und auf Landstraßen, wenn man nicht jede Fahrt als sportliches Event betrachtet. Das Motorrad wirkt wie gemacht, um entspannt anzukommen.
Die Aprilia Tuono 660 ist im Vergleich stärker auf Fahrspaß ausgelegt. Sie eignet sich besonders, wenn die Strecke selbst schon Teil des Erlebnisses ist: kurvige Abschnitte, kurze Ausfahrten mit Tempo und das Gefühl, dass das Motorrad auf jede Aktion schnell reagiert. Für den reinen „Transport“ kann das Motorrad je nach Fahrstil zwar ebenfalls funktionieren, aber die Stärken liegen klar im aktiven Fahren.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 12 – Stärken
- Stimmiges Gesamtgefühl mit Fokus auf ruhige Kontrolle
- Angenehmes Fahrverhalten für Alltag und längere Strecken
- Dosierbarkeit bei Motor und Bremsen für entspannte Fahrten
- Ergonomie, die eher auf Komfort als auf maximale Sporthaltung setzt
BMW R 12 – mögliche Schwächen
- Wer maximale Sportlichkeit sucht, könnte die BMW-Charakteristik als weniger „spitz“ empfinden
- Bei sehr dynamischem Kurventempo steht nicht die gleiche Agilitätswirkung im Vordergrund wie bei der Tuono 660
Aprilia Tuono 660 – Stärken
- Direkte Dynamik und sportliche Reaktion beim Beschleunigen
- Agiles Handling für Kurven und zügige Fahrweise
- Bremsen mit sportlichem Sicherheitsgefühl
- Elektronik mit klarer Unterstützung für unterschiedliche Fahrmodi
Aprilia Tuono 660 – mögliche Schwächen
- Die sportlichere Ausrichtung kann bei sehr langen, gemütlichen Fahrten weniger komfortabel wirken
- Für sehr entspannte Fahrstile kann die Agilität „mehr“ sein als nötig
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Im Vergleich wird schnell klar: Die BMW R 12 ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag souverän anfühlt und auch auf längeren Touren angenehm bleibt. Wer Wert auf ein harmonisches Gesamtpaket legt – mit ruhigem Motorgefühl, gut dosierbarer Performance und einer eher komfortorientierten Sitzposition – findet in der BMW R 12 eine sehr stimmige Wahl.
Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen die bessere Option für alle, die Fahrspaß aktiv einfordern. Wer Kurven liebt, gerne zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das schnell reagiert und sportliche Ambitionen unterstützt, bekommt mit der Tuono 660 ein sehr direktes und lebendiges Gesamtbild.
Fazit:
Die BMW R 12 ist die passendere Wahl, wenn ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl im Vordergrund steht: Alltag, längere Strecken und ein komfortableres Gesamtpaket funktionieren hier besonders stimmig. Die Aprilia Tuono 660 gewinnt im Vergleich dort, wo Dynamik zählt: kurvige Strecken, sportliche Beschleunigung und ein agiles Handling machen die Tuono 660 zur idealen Begleiterin für Fahrten, bei denen das Motorrad aktiv bewegt werden soll. Wer ein Motorrad sucht, das vor allem entspannt und harmonisch überzeugt, landet eher bei der BMW. Wer dagegen ein Naked Bike möchte, das schnell anspringt, direkt reagiert und sportliche Momente liefert, trifft mit der Aprilia den besseren Treffer. So wird aus dem Vergleich am Ende eine klare Entscheidung nach Fahrstil und Prioritäten.