UVP 14.460 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 10.499 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Was kann der neue Cruiser mit dem guten alten Luft/Ölgekühlten Boxer?
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Was kann der Adventure-Bike Preis-Leistungskracher aus China?
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Pro und Kontra

Pro:
  • prächtiger Motor mit Dampf
  • topfiger Boxersound
  • sehr gute Qualitätsanmutung
  • sehr gute Bremsen
  • chilliges Dahincruisen ebenso möglich wie sportliches Angasen
Kontra:
  • QuickShifter ruckelt
  • Fussrasten stören im Stand
  • Blinkerintegration im Rücklicht
Pro:
  • komplette Ausstattung
  • souveräner Auftritt
  • gute Komponenten
  • wertige Verarbeitung
  • hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
Kontra:
  • Probleme beim Motor-Mapping
  • QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
  • Einstellungsänderung am Federbein aufwendig

Abmessungen & Gewicht

Gewicht227kg
Radstand1.520mm
Länge2.200mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 754 mm
Höhe1.110mm
Gewicht231kg
Radstand1.531mm
Länge2.234mm
Radstand1.531mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.475mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt
Hubraum799ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment110 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.203km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite275km
Leistung91 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment75 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Gabel, Durchmesser 45 mm (Federweg 90)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten150/80 R16
RahmenbauartStahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend
Federung vornevoll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm
Federung hintenvoll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, 4-Kolben-Monobloc-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm)

Fazit

Die BMW R12 hält, was sie verspricht: Lässiges Cruisen mit dem Dampf des guten alten Lufti-Boxers. Den Leistungsunterschied zur nineT merkt man nicht, die Kiste geht ab wie ein Fuchs. Sie bremst toll, fühlt sich ausgereift und sicher an und vermittelt jede Menge Fahrspaß. Ein "echter" Cruiser á la Harley ist sie zwar schon aufgrund der Fußrasten-Position nicht, dennoch bringt sie den Fahrer runter und verleitet zum lässigen Dahingleiten. Wunderbar.
 
Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Die R12 steht dort als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer den direkten Vergleich zur ebenfalls neuen R12 nineT machen will - die steht da auch als Vorführer. Also, ab geht's nach Pinneberg, zweimal Probefahrt buchen. Bringt voll Bock!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.460€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2024
  • Farben: rot, schwarz, silber

Fazit - was bleibt hängen

Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!
 
Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel.  04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: Touring -> 12.499 € Sport -> 9.899 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2022
  • Farben: blau, schwarz

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BMW R 12 vs. CF Moto 800 MT Explore: Vergleich für Touren, Alltag und den richtigen Motorrad-Charakter

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Soll es eher der klassische, ruhige Charakter sein – oder die moderne Vielseitigkeit für lange Strecken und wechselnde Straßen? Der Vergleich zwischen BMW R 12 und CF Moto 800 MT Explore zeigt sehr gut, wie unterschiedlich sich „Alltag“ und „Tour“ anfühlen können. Dabei geht es nicht nur um Daten, sondern um das Gesamtpaket aus Motorgefühl, Fahrwerk, Ausstattung und der Art, wie sich das Motorrad im Alltag präsentiert.

Grundcharakter: Retro-Genuss trifft auf Adventure-Alltag

Die BMW R 12 steht für einen klaren Stil: ein Motorrad, das sich wie ein „Statement“ anfühlt. Der Fokus liegt spürbar auf dem Fahrgefühl, auf der kultivierten Art, wie Leistung anliegt, und auf dem souveränen Eindruck, den das Bike vermittelt. Wer gern entspannt fährt, Wert auf eine stimmige Optik und ein harmonisches Gesamtbild legt, findet hier schnell den roten Faden.

Die CF Moto 800 MT Explore dagegen ist stärker auf „Einsatz“ ausgelegt. Der Name „Explore“ passt: Das Motorrad wirkt wie gemacht für Touren, für wechselnde Strecken und für Situationen, in denen man nicht jedes Mal neu entscheiden möchte, ob die Straße gerade „passt“. Der Charakter ist insgesamt praktischer und zielorientierter – mit dem Anspruch, möglichst viele Fahrprofile abzudecken.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW R 12 spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo gleichmäßiges Tempo, kontrollierbares Beschleunigen und ein ruhiger Lauf gefragt sind. Das Motorrad wirkt eher wie ein „Genussmotor“, der nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, sondern sie eher durch seine Art belohnt.

Die CF Moto 800 MT Explore setzt dagegen stärker auf den Abenteuer-Ansatz: Der Motor ist so abgestimmt, dass man auch bei wechselnden Bedingungen zügig reagieren kann. In der Praxis bedeutet das: Beim Überholen, beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Fahren mit Gepäck fühlt sich das Bike oft „direkter“ an. Wer häufig unterwegs ist und nicht nur auf perfekten Straßen fährt, profitiert von dieser Ausrichtung.

Stärken und Schwächen im Motor-Charakter

  • BMW R 12: Stärken liegen in der kultivierten, entspannten Fahrweise und dem stimmigen Zusammenspiel. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „Allround-Adventure“ liegt, sondern stärker auf dem klassischen Touring-Gefühl.
  • CF Moto 800 MT Explore: Stärken liegen in der vielseitigen Einsatzfähigkeit und dem „Tour-ready“-Ansatz. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „retro-romantisch“ wirkt und eher funktional bleibt.

Fahrwerk und Handling: Komfort vs. Vielseitigkeit

Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied: Die BMW R 12 zielt auf ein harmonisches, komfortorientiertes Fahrgefühl. Gerade auf längeren Strecken wirkt das Motorrad dadurch sehr angenehm, weil es Unebenheiten souverän wegsteckt und die Linie stabil hält. Das Handling ist dabei nicht „sportlich aggressiv“, sondern eher auf kontrolliertes Gleiten ausgelegt.

Die CF Moto 800 MT Explore ist dagegen so gedacht, dass man auch abseits des perfekten Asphalts nicht sofort das Gefühl bekommt, man müsse vorsichtig sein. Das Fahrwerk ist auf Alltagstauglichkeit und Tourenbetrieb ausgelegt. In der Praxis heißt das: Das Motorrad bleibt auch dann handlich, wenn die Strecke unruhiger wird oder man mit Gepäck unterwegs ist.

Kurvengefühl und Stabilität

Beide Motorräder können Kurven – aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten. Die BMW R 12 wirkt dabei wie ein „ruhiger Begleiter“, der Stabilität ausstrahlt und das Tempo eher aus dem Fahrfluss heraus aufbaut. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein „Werkzeug“, das man je nach Situation anpasst: mal entspannt, mal dynamischer, ohne dass das Motorrad sofort aus dem Konzept gerät.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment

Bei der Sicherheit zählt nicht nur, wie stark gebremst wird, sondern wie gut sich das Motorrad dabei kontrollieren lässt. Die BMW R 12 punktet hier vor allem durch ein stimmiges Bremsgefühl: Man kann dosieren, ohne dass sich das Motorrad „unruhig“ anfühlt. Das ist besonders im Stadtverkehr und beim häufigen Anhalten ein Vorteil.

Die CF Moto 800 MT Explore spielt ihre Stärken eher im Tourenbetrieb aus. Wenn man längere Strecken fährt, mit wechselndem Tempo und unterschiedlichen Straßenverhältnissen, ist ein gleichmäßiges, berechenbares Bremsverhalten besonders wertvoll. Gerade bei Fahrten mit Gepäck oder bei zügigerem Fahren zeigt sich der Vorteil eines auf Alltag und Reise ausgelegten Gesamtkonzepts.

Ausstattung und Elektronik: Was im Alltag wirklich hilft

Die BMW R 12 setzt auf eine hochwertige, stimmige Ausstattung, die sich vor allem durch Bedienbarkeit und ein „rundes“ Gesamtgefühl auszeichnet. Elektronik ist hier weniger als „Gadget“ zu verstehen, sondern als Unterstützung im Fahralltag. Das Motorrad wirkt dadurch oft wie ein durchdachtes Paket, bei dem man sich schnell zurechtfindet.

Die CF Moto 800 MT Explore ist in der Ausstattung ebenfalls stark auf Touren ausgelegt. Gerade bei Funktionen, die das Fahren komfortabler machen oder die Planung und Orientierung erleichtern, zeigt sich der Adventure-Gedanke. Das Motorrad ist damit besonders interessant, wenn man gern vorbereitet fährt und das Bike als verlässlichen Reisebegleiter sieht.

Stärken und Schwächen bei der Ausstattung

  • BMW R 12: Stärken liegen in der hochwertigen Anmutung und dem harmonischen Bedienkonzept. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf dem klassischen Touring-Feeling liegt und weniger auf „Adventure-Features“.
  • CF Moto 800 MT Explore: Stärken liegen in der tourentauglichen Ausrichtung und der praktischen Elektronik. Schwäche kann sein, dass der Stil und die „Premium-Wirkung“ nicht ganz so klassisch wirken wie bei der BMW.

Ergonomie: Sitzposition, Alltagstauglichkeit und Reichweite im Kopf

Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad „passt“ – oder ob man nach einer Weile unzufrieden wird. Die BMW R 12 wirkt in der Sitzposition eher auf entspanntes Cruisen ausgelegt. Das unterstützt eine ruhige Fahrweise und macht längere Fahrten angenehm, wenn man nicht ständig „aktiv“ arbeiten möchte.

Die CF Moto 800 MT Explore ist ergonomisch stärker auf Tourenbetrieb ausgelegt. Das zeigt sich besonders dann, wenn man längere Strecken fährt, öfter umgreift oder mit Gepäck unterwegs ist. Die Sitzposition unterstützt dabei eine kontrollierte Haltung, die auch bei wechselnder Fahrweise stabil bleibt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Damit wird der Unterschied zwischen beiden Bikes klarer: Die BMW R 12 ist die Wahl, wenn der Motorradgenuss im Vordergrund steht – mit einem klassischen Charakter, der sich stimmig anfühlt und vor allem auf Komfort und Fahrgefühl setzt. Die CF Moto 800 MT Explore ist die Wahl, wenn das Motorrad möglichst vielseitig sein soll: für Touren, für Alltag, für wechselnde Straßen und für Fahrten, bei denen man nicht jedes Mal neu planen möchte.

BMW R 12 – typische Pluspunkte

  • Stimmiger, klassischer Touring-Charakter
  • Komfortorientiertes Fahrgefühl
  • Harmonisches Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Bedienung

BMW R 12 – typische mögliche Nachteile

  • Weniger „Adventure-Fokus“ als bei einem Explore-Modell
  • Wer maximal Vielseitigkeit abseits des Asphalts sucht, findet möglicherweise nicht den stärksten Schwerpunkt

CF Moto 800 MT Explore – typische Pluspunkte

  • Touren- und Einsatzorientierter Charakter
  • Berechenbares Fahrverhalten für wechselnde Bedingungen
  • Praktische Ausrichtung für Alltag und längere Fahrten

CF Moto 800 MT Explore – typische mögliche Nachteile

  • Weniger klassisch-premium wirkender Stil im Vergleich zur BMW
  • Wer vor allem Retro-Genuss und „Cruise-Feeling“ sucht, könnte den Fokus anders erwarten

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt am Ende weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zur eigenen Art zu fahren passt. Wer gern entspannt unterwegs ist, Wert auf ein stimmiges Gesamtgefühl legt und das Motorrad als stilvollen Begleiter für Touren und Alltag sieht, wird mit der BMW R 12 sehr wahrscheinlich glücklich. Sie ist besonders dann stark, wenn das Fahren im Vordergrund steht und man nicht ständig das Gefühl haben möchte, das Bike müsse „alles können“.

Wer dagegen regelmäßig auf unterschiedlichen Strecken unterwegs ist, Touren plant und das Motorrad als vielseitiges Werkzeug für wechselnde Bedingungen betrachtet, findet in der CF Moto 800 MT Explore eine sehr passende Basis. Sie ist interessant für Fahrer, die gern flexibel bleiben und ein Motorrad suchen, das sich nicht auf eine einzige Art von Straße festlegt.

Fazit:

Die BMW R 12 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf klassischem Touring-Feeling, harmonischem Fahrkomfort und einem stimmigen, hochwertigen Gesamtauftritt liegt. Sie passt besonders zu Fahrern, die entspannt unterwegs sind, das Motorrad vor allem als Genussmaschine sehen und sich an einem ruhigen, kultivierten Charakter erfreuen. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag und auf Touren möglichst vielseitig bleibt – auch bei wechselnden Straßenverhältnissen und mit dem Anspruch, flexibel zu reagieren – trifft mit der CF Moto 800 MT Explore häufig die passendere Entscheidung. Sie wirkt stärker auf „Einsatz“ ausgelegt und unterstützt eine Reise- und Adventure-orientierte Fahrweise. Kurz gesagt: BMW R 12 für Stil und entspanntes Cruisen, CF Moto 800 MT Explore für Vielseitigkeit und Tourenbetrieb.

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