| UVP | 14.460 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- prächtiger Motor mit Dampf
- topfiger Boxersound
- sehr gute Qualitätsanmutung
- sehr gute Bremsen
- chilliges Dahincruisen ebenso möglich wie sportliches Angasen
- QuickShifter ruckelt
- Fussrasten stören im Stand
- Blinkerintegration im Rücklicht
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 754 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 203 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 275 | km |
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, Durchmesser 45 mm (Federweg 90)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 150/80 R16 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, 4-Kolben-Monobloc-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die BMW R12 hält, was sie verspricht: Lässiges Cruisen mit dem Dampf des guten alten Lufti-Boxers. Den Leistungsunterschied zur nineT merkt man nicht, die Kiste geht ab wie ein Fuchs. Sie bremst toll, fühlt sich ausgereift und sicher an und vermittelt jede Menge Fahrspaß. Ein "echter" Cruiser á la Harley ist sie zwar schon aufgrund der Fußrasten-Position nicht, dennoch bringt sie den Fahrer runter und verleitet zum lässigen Dahingleiten. Wunderbar.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Die R12 steht dort als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer den direkten Vergleich zur ebenfalls neuen R12 nineT machen will - die steht da auch als Vorführer. Also, ab geht's nach Pinneberg, zweimal Probefahrt buchen. Bringt voll Bock!
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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BMW R 12 vs. Honda CRF 300 L: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 12 und die Honda CRF 300 L, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Vielmehr entscheidet der Charakter: Die BMW R 12 steht für entspanntes Cruisen, Stil und ein Fahrgefühl, das sich nach „großem Motorrad“ anfühlt. Die Honda CRF 300 L dagegen ist auf Agilität, Leichtigkeit und Offroad-Genuss ausgelegt – mit einem Fokus auf Alltagstauglichkeit, wenn die Strecke auch mal uneben wird. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend.
Grundidee und Motorrad-Charakter
BMW R 12: Retro-Cruiser mit souveränem Auftritt
Die BMW R 12 ist ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch „spürt“. Der Look ist bewusst klassisch, die Abstimmung zielt auf ruhiges, kontrolliertes Gleiten. Im Vergleich zur Honda wirkt die BMW eher wie ein Motorrad, das man für längere Strecken und entspannte Fahrten auswählt – auch dann, wenn die Route nicht perfekt ist. Die R 12 vermittelt dabei ein Gefühl von Stabilität und Gelassenheit.
Honda CRF 300 L: Enduro-Feeling für Straße und Gelände
Die Honda CRF 300 L ist dagegen ein Motorrad, das auf Bewegung ausgelegt ist. Sie wirkt kompakt, leicht zu handeln und lädt dazu ein, auch abseits der üblichen Wege zu fahren. Im Vergleich zur BMW steht hier weniger das „Cruisen“ im Vordergrund, sondern das aktive Fahren: Gas geben, Linie halten, über Unebenheiten arbeiten. Gerade auf Schotter, Feldwegen oder bei gelegentlichen Offroad-Passagen spielt die CRF 300 L ihre Stärken aus.
Sitzposition und Ergonomie im Vergleich
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die BMW R 12 bietet eine eher straßenorientierte Haltung, die auf Komfort und Übersicht ausgelegt ist. Das hilft besonders bei längeren Fahrten, weil die Körperhaltung weniger „arbeitsintensiv“ wirkt. Die Honda CRF 300 L ist dagegen endurotypisch: aufrechter, mit mehr Bewegungsfreiheit für Arme und Beine. Das ist praktisch, wenn das Terrain wechselt oder wenn das Motorrad im Gelände öfter „geführt“ werden muss.
Stärken und Schwächen zeigen sich hier klar: Die BMW punktet mit entspannter Ergonomie, die Honda mit einer Position, die auch im Gelände Vertrauen schafft. Wer viel auf Asphalt unterwegs ist und dabei möglichst entspannt bleiben möchte, findet in der R 12 meist den besseren Match. Wer dagegen regelmäßig auch unbefestigte Strecken fährt, profitiert von der CRF 300 L.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder anfühlen
BMW R 12: Stabilität und ruhige Linie
Im direkten Vergleich wirkt das Fahrwerk der BMW R 12 auf Stabilität ausgelegt. Das Motorrad bleibt in der Spur, vermittelt ein sicheres Gefühl und unterstützt ein gleichmäßiges Tempo. Gerade bei wechselnden Straßenbelägen kann diese Ruhe ein Vorteil sein, weil das Motorrad nicht ständig „nacharbeitet“.
Honda CRF 300 L: Agilität und Kontrolle im Gelände
Die Honda CRF 300 L spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es unruhig wird. Das Handling ist lebendiger, das Motorrad lässt sich leichter umsetzen – ideal, wenn es eng wird oder wenn die Fahrbahn plötzlich von Asphalt auf Schotter wechselt. Die CRF 300 L wirkt wie ein Motorrad, das man „mit dem Körper“ steuert, statt nur über das Lenken zu reagieren.
Schwächen ergeben sich aus dem jeweiligen Fokus: Die BMW ist weniger dafür gemacht, ständig aktiv im Gelände zu arbeiten. Die Honda ist zwar straßentauglich, aber wer primär lange Autobahn- oder Landstraßenetappen mit maximalem Komfort sucht, wird bei der CRF 300 L eher Kompromisse spüren.
Motorcharakter und Antrieb: Leistung, Gefühl und Nutzung
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die BMW R 12 steht für einen souveränen, eher „harmonischen“ Antrieb, der sich gut dosieren lässt. Das passt zu Fahrten, bei denen gleichmäßiges Tempo und ein angenehmes Drehmomentgefühl wichtiger sind als sportliches Ausdrehen.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen stärker auf den Einsatzbereich Enduro ausgelegt. Der Antrieb fühlt sich lebendiger an und unterstützt ein aktives Fahren – besonders dann, wenn Traktion und Kontrolle entscheidend sind. Im Vergleich zur BMW wirkt die Honda dadurch „direkter“, was im Gelände ein Plus ist.
Stärken und Schwächen lassen sich so zusammenfassen: Die BMW überzeugt dort, wo entspanntes Fahren und ein ruhiger Motorlauf zählen. Die Honda ist im Gelände und bei wechselnden Bedingungen im Vorteil, weil das Motorrad für genau diese Art von Nutzung gebaut ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beide Motorräder sind auf Alltagssicherheit ausgelegt, aber der Einsatzbereich unterscheidet sich. Die BMW R 12 vermittelt beim Bremsen ein eher straßenorientiertes Gefühl: stabil, berechenbar und passend für gleichmäßige Fahrten. Die Honda CRF 300 L muss dagegen auch mit wechselnder Haftung klarkommen. Dadurch ist das Bremsverhalten im Vergleich oft „sensibler“ in der Wahrnehmung – was im Gelände ein Vorteil sein kann, weil man präziser dosieren möchte.
Wer häufig in urbanen Situationen unterwegs ist, profitiert von der BMW-typischen Ruhe. Wer regelmäßig Schotter oder unbefestigte Wege fährt, wird die Honda-Charakteristik als praktischer empfinden.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer vs. Fokus auf das Wesentliche
Im Vergleich zeigt sich auch bei der Ausstattung ein klares Bild: Die BMW R 12 wirkt stärker auf Komfort und moderne Fahrunterstützung im Straßenbetrieb ausgerichtet. Das kann je nach Ausstattungslinie helfen, das Motorrad im Alltag leichter zu nutzen und das Fahrgefühl zu stabilisieren.
Die Honda CRF 300 L hält den Fokus eher auf das Wesentliche: zuverlässige Technik, die für den Einsatzbereich Enduro funktioniert. Das ist nicht automatisch „weniger“, sondern eher „zielgerichtet“. Gerade wenn das Motorrad auch mal schmutzig wird oder wenn es häufiger in Situationen kommt, in denen man nicht jedes Detail „perfekt“ ausnutzen möchte, ist diese Philosophie oft angenehm.
Alltagstauglichkeit: Parken, Handling und Nutzung im Alltag
Im Alltag zählt, wie schnell man mit dem Motorrad zurechtkommt. Die Honda CRF 300 L ist durch ihre kompakte Art und das endurotypische Handling oft leichter zu bewegen – besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten oder wenn es mal eng wird. Die BMW R 12 ist ebenfalls alltagstauglich, wirkt aber stärker als „klassisches Straßenmotorrad“, bei dem man das Handling eher über ruhiges Fahren und eine stabile Basis löst.
Stärken: Die Honda punktet mit Agilität und dem Gefühl, auch abseits der Komfortzone sicher unterwegs zu sein. Die BMW punktet mit Komfort, Stil und einem Fahrgefühl, das sich auf Straße und längere Strecken konzentriert.
Reisetauglichkeit und Langstrecke
Für längere Fahrten zeigt sich im Vergleich ein typischer Unterschied: Die BMW R 12 ist eher die Wahl, wenn die Route zählt und das Motorrad dabei möglichst entspannt bleiben soll. Die Sitzposition und die straßenorientierte Abstimmung unterstützen genau diese Art von Nutzung.
Die Honda CRF 300 L kann ebenfalls für längere Touren genutzt werden, aber sie fühlt sich stärker nach „Abenteuer mit Abzweigungen“ an. Wer also gern mal eine unbefestigte Strecke mitnimmt, wird die Honda als passende Begleiterin empfinden. Wer dagegen primär auf Autobahn und glatten Straßen unterwegs ist, wird die BMW meist als komfortabler wahrnehmen.
Wartung, Betrieb und Kaufentscheidung
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Aspekte eine Rolle: Serviceintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit und die Frage, wie unkompliziert das Motorrad im Alltag bleibt. Im Vergleich wirkt die Honda CRF 300 L oft wie ein Modell, das für regelmäßige Nutzung gemacht ist – insbesondere, wenn es auch mal ins Gelände geht. Die BMW R 12 ist ebenfalls ein hochwertiges Motorrad, aber eher im Kontext „Straße zuerst“ zu sehen, wo man den Komfort und die Fahrkultur besonders ausspielt.
Wichtig ist: Beide Motorräder können die richtige Wahl sein – entscheidend ist, wie häufig die Nutzung vom typischen Einsatzbereich abweicht. Wer die Honda oft auf Asphalt nutzt, bekommt zwar ein straßentaugliches Motorrad, aber nicht das volle Enduro-Potenzial. Wer die BMW regelmäßig im Gelände einsetzen möchte, wird schnell merken, dass sie dafür nicht die gleiche Priorität hat.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- BMW R 12 – Stärke: straßenorientierter Komfort, ruhige Stabilität, entspannter Charakter für längere Fahrten.
- BMW R 12 – Schwäche: weniger ideal, wenn häufig Offroad oder sehr unruhige Strecken im Fokus stehen.
- Honda CRF 300 L – Stärke: agile Handhabung, Enduro-Feeling, gute Kontrolle bei wechselnden Bedingungen.
- Honda CRF 300 L – Schwäche: weniger „klassisch komfortabel“ für reine Langstrecken auf glattem Asphalt im Vergleich zur BMW.
Fazit:
Die BMW R 12 ist die bessere Wahl für alle, die ein straßenorientiertes Motorrad suchen, das mit Stil, ruhiger Fahrkultur und entspannter Ergonomie überzeugt. Wer häufig auf Asphalt unterwegs ist, längere Strecken plant und dabei ein souveränes, stabiles Fahrgefühl bevorzugt, wird mit der R 12 deutlich glücklicher. Die Honda CRF 300 L passt dagegen besser zu Fahrern, die mehr Abwechslung wollen: Schotter, Feldwege und gelegentliches Gelände gehören einfach dazu. Die CRF 300 L spielt ihre Stärken in der Agilität und im kontrollierten, aktiven Fahren aus und wirkt dadurch wie ein Motorrad für Entdecker. Kurz gesagt: BMW R 12 für Komfort und Cruiser-Charakter auf der Straße, Honda CRF 300 L für vielseitige Strecken und Enduro-Feeling. Wer den eigenen Fahrstil ehrlich einordnet, trifft mit dem Vergleich schnell die richtige Entscheidung.