| UVP | 14.460 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- prächtiger Motor mit Dampf
- topfiger Boxersound
- sehr gute Qualitätsanmutung
- sehr gute Bremsen
- chilliges Dahincruisen ebenso möglich wie sportliches Angasen
- QuickShifter ruckelt
- Fussrasten stören im Stand
- Blinkerintegration im Rücklicht
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 754 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 203 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 275 | km |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, Durchmesser 45 mm (Federweg 90)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 150/80 R16 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, 4-Kolben-Monobloc-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die BMW R12 hält, was sie verspricht: Lässiges Cruisen mit dem Dampf des guten alten Lufti-Boxers. Den Leistungsunterschied zur nineT merkt man nicht, die Kiste geht ab wie ein Fuchs. Sie bremst toll, fühlt sich ausgereift und sicher an und vermittelt jede Menge Fahrspaß. Ein "echter" Cruiser á la Harley ist sie zwar schon aufgrund der Fußrasten-Position nicht, dennoch bringt sie den Fahrer runter und verleitet zum lässigen Dahingleiten. Wunderbar.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Die R12 steht dort als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer den direkten Vergleich zur ebenfalls neuen R12 nineT machen will - die steht da auch als Vorführer. Also, ab geht's nach Pinneberg, zweimal Probefahrt buchen. Bringt voll Bock!
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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BMW R 12 vs Honda X-ADV: Vergleich für Alltag, Tour und den richtigen Einsatzzweck
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 12 steht für eine klassische, souveräne Art des Fahrens – mit Fokus auf Stil, Fahrgefühl und einem Charakter, der sich eher nach „Tour“ als nach „Show“ anfühlt. Die Honda X-ADV dagegen ist ein typischer Vertreter der modernen Adventure-Philosophie: deutlich alltagstauglicher, mit viel Technik und einer Ausrichtung, die auch dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht ganz so geplant war.
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte der beiden Modelle im Alltag und auf Tour auswirken. Dabei werden Stärken und Schwächen gegeneinander abgewogen – damit am Ende klar wird, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrprofil passt.
Grundcharakter: Klassisch vs. Adventure-Tool
Die BMW R 12 wirkt wie ein Motorrad, das man gern „aus dem Stand heraus“ fährt: entspannte Linien, ein stimmiges Gesamtpaket und ein Fahrgefühl, das eher auf Kontinuität setzt. Die Honda X-ADV ist hingegen stärker auf Funktion getrimmt. Schon beim Blick auf die Ausrichtung wird deutlich: Hier geht es um Vielseitigkeit, um Komfort im Alltag und um die Fähigkeit, auch mal abseits der klassischen Route Spaß zu machen.
Beide Motorräder sind keine „One-Use“-Geräte. Aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten: Die BMW eher als Reisebegleiter mit Charakter, die Honda als moderner Allrounder mit Adventure-Ambitionen.
Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Fahrgefühl bemerkbar machen
Beim Vergleich der Motor- und Antriebswerte zeigt sich schnell ein Muster: Die BMW R 12 steht für ein Fahrverhalten, das sich besonders harmonisch anfühlt, wenn man gleichmäßig unterwegs ist. Die Honda X-ADV spielt ihre Stärken dort aus, wo häufiges Anfahren, Beschleunigen aus dem Stand und ein flüssiger Rhythmus im Stadt- und Landstraßenverkehr gefragt sind.
Gerade im Zusammenspiel aus Drehmomentverlauf und dem, was die jeweiligen Getriebe- bzw. Antriebscharakteristiken aus den aufgelisteten Werten machen, entstehen unterschiedliche Eindrücke:
- BMW R 12: wirkt besonders stimmig bei gleichmäßiger Fahrt und bei Touren, bei denen man nicht ständig „neu sortieren“ muss.
- Honda X-ADV: wirkt besonders souverän, wenn es oft stoppt, startet oder wenn die Geschwindigkeit spontan angepasst wird.
Stärken und Schwächen lassen sich dabei gut zusammenfassen: Die BMW punktet mit einem ruhigen, kontrollierten Charakter. Die Honda punktet mit der Art, wie sie Dynamik und Alltagstauglichkeit zusammenbringt – kann aber je nach Fahrstil etwas „technischer“ wirken, weil sie stärker auf Assistenz und Komfort setzt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Die Fahrwerkswerte und die daraus resultierenden Fahreindrücke sind ein zentraler Punkt im Vergleich. Die BMW R 12 vermittelt tendenziell das Gefühl, als würde sie sich auf der Strecke „einpendeln“: Gerade bei längeren Abschnitten und gleichmäßigem Tempo wirkt das Fahrverhalten oft besonders souverän.
Die Honda X-ADV ist dagegen stärker darauf ausgelegt, mit wechselnden Untergründen und wechselnden Situationen klarzukommen. Die aufgelisteten Werte rund um Fahrwerk und Geometrie unterstützen das typische Adventure-Feeling: mehr Geländetauglichkeit im übertragenen Sinn, mehr Gelassenheit bei Unebenheiten und ein Handling, das auch dann Spaß macht, wenn die Route nicht perfekt glatt ist.
Schwächen zeigen sich meist nicht als „Fehler“, sondern als Erwartungsfrage: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein klassischer Tourer anfühlt, wird bei der BMW eher glücklich. Wer ein Motorrad möchte, das im Alltag und auf gemischten Strecken unkompliziert bleibt, findet in der Honda oft den besseren Match.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Bei den Bremswerten und dem, was daraus im Fahrbetrieb entsteht, geht es vor allem um Dosierbarkeit und Konstanz. Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Unterschiede zeigen sich im Gefühl: Die BMW R 12 wirkt tendenziell „direkt“ und kontrolliert, während die Honda X-ADV durch ihre Adventure-Ausrichtung und die moderne Abstimmung oft besonders souverän wirkt, wenn es im Stadtverkehr oder bei wechselnden Bedingungen schnell gehen muss.
Wichtig ist: Sicherheit ist nicht nur ein Zahlenwert. Entscheidend ist, wie gut sich die Bremsleistung in den Alltag integrieren lässt. Hier kann die Honda mit ihrem Gesamtpaket aus Komfort und Technik punkten, während die BMW mit einem klaren, klassischen Fahrgefühl überzeugt.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Die Ergonomie ist im Vergleich oft der heimliche Gamechanger. Die BMW R 12 richtet sich stärker an Fahrerinnen und Fahrer, die eine entspannte, aber dennoch „motorradtypische“ Sitzhaltung bevorzugen. Die Honda X-ADV ist dagegen so konzipiert, dass sie auch im Alltag und bei längeren Fahrten angenehm bleibt – inklusive der typischen Adventure-Übersicht.
Aus den aufgelisteten Werten zu Sitzhöhe, Sitzposition und Windschutz lässt sich ableiten, wie sich die Motorräder auf langen Strecken anfühlen:
- BMW R 12: punktet mit einem stimmigen Gesamtkonzept für Touren, bei denen man nicht ständig „neu positionieren“ möchte.
- Honda X-ADV: punktet mit Alltagstauglichkeit und Übersicht, besonders wenn der Tagesablauf aus Stop-and-go und wechselnden Geschwindigkeiten besteht.
Schwächen sind dabei meist individuell: Wer sehr sportlich sitzt, könnte bei der BMW je nach Körpergröße mehr Feintuning brauchen. Wer hingegen eine erhöhte, entspannte Position bevorzugt, wird an der Honda oft schneller „ankommen“.
Elektronik und Bedienung: Moderne Unterstützung vs. klassisches Motorradgefühl
Ein großer Unterschied zwischen BMW R 12 und Honda X-ADV liegt in der Art, wie Elektronik und Bedienkonzept den Alltag prägen. Die Honda X-ADV ist klar als modernes Paket gedacht: Technik, Assistenz und ein Bedienkonzept, das auf Komfort und schnelle Anpassung ausgelegt ist.
Die BMW R 12 setzt stärker auf ein Motorradgefühl, das nicht ständig „im Vordergrund“ steht. Elektronik ist vorhanden und sinnvoll, aber sie wirkt eher wie ein unterstützendes Element – nicht wie der Mittelpunkt.
Stärken und Schwächen lassen sich so zusammenfassen:
- Honda X-ADV: stark, wenn man Assistenz und Komfort wirklich nutzen will – besonders im Alltag.
- BMW R 12: stark, wenn man ein Motorrad möchte, das sich trotz Technik natürlich anfühlt und nicht nach „Apparat“ wirkt.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Sicht und Wind
Im Alltag entscheidet oft Kleinkram: Übersicht, Windschutz, Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten und das Gefühl beim Rangieren. Die aufgelisteten Werte rund um Windschutz und die generelle Bauart deuten darauf hin, dass die Honda X-ADV hier besonders gut performt. Sie ist dafür gemacht, dass man auch nach einem langen Tag noch entspannt nach Hause kommt.
Die BMW R 12 kann im Alltag ebenfalls überzeugen, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn man nicht nur „von A nach B“ fährt, sondern wenn die Fahrt selbst einen Teil des Erlebnisses darstellt. Wer häufig in dichten Städten unterwegs ist, wird die Honda oft als unkomplizierter empfinden. Wer eher gemischte Strecken fährt und dabei Wert auf ein stimmiges Fahrgefühl legt, findet in der BMW schnell eine passende Routine.
Touren und Reichweite: Wie sich die Werte in der Praxis anfühlen
Bei Touren zählen neben dem Motor auch Dinge wie Tankreichweite, Ergonomie und die Art, wie das Motorrad bei konstantem Tempo arbeitet. Die BMW R 12 wirkt wie ein Motorrad, das für längere Abschnitte gemacht ist, bei denen man das Tempo genießen möchte. Die Honda X-ADV ist ebenfalls tourentauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „flexibler Reise“ an: mal Autobahn, mal Landstraße, mal etwas anderes als geplant.
Ein Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt: Beide Motorräder sind für längere Fahrten geeignet. Der Unterschied liegt im Charakter: BMW eher „ruhig und stimmig“, Honda eher „komfortabel und vielseitig“.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Wenn man die Stärken und Schwächen beider Modelle gegeneinander legt, ergibt sich ein klares Bild:
BMW R 12 – passend für Fahrerinnen und Fahrer mit Fokus auf Fahrgefühl
Die BMW R 12 ist besonders interessant für alle, die ein Motorrad suchen, das sich wie ein klassischer Reisebegleiter anfühlt. Wer Wert auf ein harmonisches Gesamtpaket legt, gern gleichmäßig fährt und das Motorrad nicht als „Technikprojekt“ erlebt, wird mit der BMW oft schneller warm.
Honda X-ADV – passend für Alltag, Komfort und vielseitige Strecken
Die Honda X-ADV ist die bessere Wahl, wenn der Alltag viel Zeit einnimmt und das Motorrad dabei trotzdem Spaß machen soll. Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Strecken fährt und moderne Unterstützung wirklich schätzt, bekommt mit der Honda ein sehr stimmiges Gesamtbild aus Komfort, Technik und Abenteuer-Feeling.
Fazit:
Die BMW R 12 ist die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad mit klassischem Charakter suchen: stimmiges Fahrgefühl, souveränes Auftreten und ein Fokus auf harmonische Touren. Sie punktet besonders dort, wo gleichmäßiges Fahren und ein natürliches Motorrad-Erlebnis im Vordergrund stehen. Wer dagegen häufig im dichten Verkehr unterwegs ist oder ein Maximum an Komfort und moderner Unterstützung erwartet, könnte die BMW als weniger „alltagsgetrieben“ empfinden.
Die Honda X-ADV ist die bessere Entscheidung für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und gemischte Strecken wollen. Die aufgelisteten Werte zeigen eine klare Ausrichtung auf Komfort, Technik und unkomplizierte Handhabung. Wer häufig startet, stoppt, spontan die Route ändert oder einfach ein Motorrad möchte, das sich in vielen Situationen leicht anfühlt, wird mit der Honda meist schneller zufrieden.
Kurz gesagt: BMW R 12 für den stimmigen Tour-Charakter, Honda X-ADV für den modernen Allrounder mit Adventure-Ambition.