UVP 14.460 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 7.295 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Was kann der neue Cruiser mit dem guten alten Luft/Ölgekühlten Boxer?
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Die erste Reise-Enduro von Kawa seit 20 Jahren...
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Pro und Kontra

Pro:
  • prächtiger Motor mit Dampf
  • topfiger Boxersound
  • sehr gute Qualitätsanmutung
  • sehr gute Bremsen
  • chilliges Dahincruisen ebenso möglich wie sportliches Angasen
Kontra:
  • QuickShifter ruckelt
  • Fussrasten stören im Stand
  • Blinkerintegration im Rücklicht
Pro:
  • sehr einfaches Fahrverhalten
  • komfortable Maschine
  • erwachsene Anmutung
  • quirliger Motor
Kontra:
  • eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
  • ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
  • Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht227kg
Radstand1.520mm
Länge2.200mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 754 mm
Höhe1.110mm
Gewicht195kg
Radstand1.555mm
Länge2.300mm
Radstand1.555mm
Sitzhöhe: 870 mm
Höhe1.460mm

Motor

Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum451ccm
Hub59mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment110 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.203km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite275km
Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite400km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Gabel, Durchmesser 45 mm (Federweg 90)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten150/80 R16
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm
Federung hintenUni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21 M/C 54S
Reifen hinten140/70-17 M/C 66S

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, 4-Kolben-Monobloc-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm)

Fazit

Die BMW R12 hält, was sie verspricht: Lässiges Cruisen mit dem Dampf des guten alten Lufti-Boxers. Den Leistungsunterschied zur nineT merkt man nicht, die Kiste geht ab wie ein Fuchs. Sie bremst toll, fühlt sich ausgereift und sicher an und vermittelt jede Menge Fahrspaß. Ein "echter" Cruiser á la Harley ist sie zwar schon aufgrund der Fußrasten-Position nicht, dennoch bringt sie den Fahrer runter und verleitet zum lässigen Dahingleiten. Wunderbar.
 
Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Die R12 steht dort als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer den direkten Vergleich zur ebenfalls neuen R12 nineT machen will - die steht da auch als Vorführer. Also, ab geht's nach Pinneberg, zweimal Probefahrt buchen. Bringt voll Bock!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.460€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2024
  • Farben: rot, schwarz, silber

Fazit

Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.
 
Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.295€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2026
  • Farben: Weiß, Grau

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BMW R 12 vs. Kawasaki KLE 500 SE – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Wie soll sich das Motorrad im Alltag und auf Touren anfühlen? Der Vergleich zwischen BMW R 12 und Kawasaki KLE 500 SE zeigt dabei zwei sehr verschiedene Philosophien. Die eine steht für moderne Interpretation klassischer Motorradkultur, die andere für bewährte Vielseitigkeit mit einem Charakter, der sich vor allem in der Praxis bewährt.

Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt – ohne Zahlenlisten, sondern mit Blick auf das, was im Fahrbetrieb spürbar wird: Motorgefühl, Ergonomie, Fahrwerk, Bremsen, Ausstattung und nicht zuletzt die Frage, wie gut sich das jeweilige Motorrad für unterschiedliche Einsatzzwecke eignet.

Grundidee und Charakter: Retro-Anspruch vs. Allround-Praxis

BMW R 12: Stil und Fahrgefühl mit klarer Handschrift

Die BMW R 12 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Atmosphäre setzt. Das Design ist nicht nur „retro“, sondern auch funktional gedacht: Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, zielen auf ein ruhiges, kontrolliertes Fahren. Wer gern gleichmäßig unterwegs ist und das Motorrad als Teil des Erlebnisses versteht, findet hier schnell eine passende Basis.

Kawasaki KLE 500 SE: Bewährte Vielseitigkeit, unkompliziert im Alltag

Die Kawasaki KLE 500 SE steht dagegen für pragmatische Alltagstauglichkeit. Der Charakter ist weniger „Show“, mehr „funktioniert“. Gerade auf kurzen Strecken und bei wechselnden Bedingungen spielt die KLE ihre Stärken aus: Sie lässt sich meist angenehm dosieren, wirkt im Handling unaufgeregt und bleibt dabei flexibel genug für Landstraße und Touren.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der beiden Modelle ist weniger die reine Leistungswirkung entscheidend, sondern wie sie ankommt. Die BMW R 12 vermittelt ein eher gleichmäßiges, kultiviertes Ansprechverhalten. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich gut für entspannte Fahrten eignet: Gas auf, Tempo halten, Rhythmus finden. Das Motorrad wirkt dabei wie ein Partner, der nicht ständig „laut“ sein muss, um zu überzeugen.

Die Kawasaki KLE 500 SE spielt dagegen stärker mit dem direkten, spürbaren Charakter des Motors. Das kann sich besonders dann lohnen, wenn es im Alltag mal zügiger werden soll oder wenn die Strecke häufige Beschleunigungen und Verzögerungen verlangt. Die KLE wirkt oft dann besonders stimmig, wenn man nicht nur „durchrollt“, sondern aktiv fährt.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • BMW R 12: Stärke ist das harmonische, ruhige Fahrgefühl; Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf sportlicher Dynamik liegt, sondern stärker auf souveräner Gelassenheit.
  • Kawasaki KLE 500 SE: Stärke ist die unkomplizierte, direkte Praxis-Performance; Schwäche kann sein, dass das Fahrgefühl je nach Anspruch weniger „edel“ wirkt als bei der BMW, dafür aber ehrlicher und unmittelbarer ist.

Ergonomie und Sitzposition: Wer fühlt sich schneller wohl?

Die BMW R 12 ist häufig dann im Vorteil, wenn eine entspannte Sitzhaltung gewünscht ist, die auch längere Fahrten angenehm macht. Die Ergonomie wirkt darauf ausgelegt, dass man nicht ständig gegen die Haltung arbeitet. Wer gern mit ruhiger Oberkörperführung fährt und die Hände „leicht“ am Lenker hat, wird sich hier schnell zurechtfinden.

Die Kawasaki KLE 500 SE punktet oft mit einer Sitzposition, die sich für viele Fahrerinnen und Fahrer intuitiv anfühlt. Gerade im Stadtverkehr und auf wechselnden Strecken ist das Handling entscheidend: Die KLE wirkt dabei meist so, dass man sie ohne großes Umdenken bewegen kann. Wer häufig zwischen kurzen Wegen und längeren Abschnitten wechselt, profitiert von dieser unkomplizierten Passform.

Stärken und Schwächen bei der Ergonomie

  • BMW R 12: Stärke ist der Komfortgedanke für entspannte Touren; Schwäche kann sein, dass der Stil und die Sitzcharakteristik nicht jedem „sportlich aufrechten“ Wunsch entspricht.
  • Kawasaki KLE 500 SE: Stärke ist die alltagstaugliche, leicht zugängliche Sitzhaltung; Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Strecken je nach Körpergröße und Fahrstil mehr Feintuning nötig wird.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „Tourenruhe“ und „Allround-Agilität“. Die BMW R 12 vermittelt häufig eine souveräne Stabilität. Das Motorrad liegt ruhig in der Spur und unterstützt ein gleichmäßiges Tempo. Auf längeren Strecken wirkt das Fahrwerk oft wie ein Filter: Es nimmt Unebenheiten auf, ohne dass der Fahrer ständig „gegensteuern“ muss.

Die Kawasaki KLE 500 SE ist dagegen oft besonders angenehm, wenn es um Wechsel zwischen Kurven, Tempo und Fahrbahnbedingungen geht. Das Handling wirkt meist leicht genug, um im Alltag spontan zu reagieren. Auf der Landstraße kann das richtig Spaß machen, weil das Motorrad nicht nur stabil ist, sondern auch bereitwillig mitmacht.

Stärken und Schwächen beim Fahrwerk

  • BMW R 12: Stärke ist die ruhige, tourentaugliche Stabilität; Schwäche kann sein, dass sie weniger „lebendig“ wirkt, wenn man sehr dynamisch und häufig aggressiv in Kurven arbeitet.
  • Kawasaki KLE 500 SE: Stärke ist das unkomplizierte, reaktionsfreudige Handling; Schwäche kann sein, dass bei sehr hohen Ansprüchen an Komfort und Feinschliff die BMW den hochwertigeren Eindruck macht.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation

Bremsen sind mehr als nur „Stoppwirkung“. Entscheidend ist, wie gut sich die Verzögerung dosieren lässt und wie stabil das Motorrad dabei bleibt. Die BMW R 12 vermittelt häufig ein sehr kontrollierbares Bremsgefühl. Gerade bei moderatem Tempo und häufigem Anhalten im Alltag ist das ein Plus, weil man präzise dosieren kann, ohne dass das Motorrad „ruckartig“ reagiert.

Die Kawasaki KLE 500 SE ist ebenfalls auf Vertrauen ausgelegt. Im Vergleich zur BMW wirkt die KLE oft etwas direkter im Ansprechverhalten, was in der Praxis angenehm sein kann, wenn man zügig reagieren muss. Gleichzeitig bleibt sie dabei meist gut beherrschbar, sodass man sich auf den Verkehr konzentrieren kann.

Ausstattung und Alltag: Was zählt, wenn man wirklich fährt

Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr Technik“, sondern um Nutzen. Die BMW R 12 wirkt in vielen Details wie ein Motorrad, das auf ein stimmiges Gesamtpaket setzt: Bedienlogik, Verarbeitung und das Gefühl, dass man sich auf das Motorrad verlassen kann. Das macht sie besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf ein rundes, hochwertiges Gesamtbild legen.

Die Kawasaki KLE 500 SE spielt ihre Stärken oft dort aus, wo Alltag zählt: unkomplizierte Handhabung, ein Charakter, der nicht ständig nach „Spezialwissen“ verlangt, und ein Motorrad, das sich gut in den Alltag integrieren lässt. Gerade wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche genutzt wird, kann diese Art von Pragmatismus ein echter Vorteil sein.

Stärken und Schwächen in der Praxis

  • BMW R 12: Stärke ist das stimmige, hochwertige Gesamtgefühl; Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf dem „Erlebnis“ liegt als auf maximaler Unkompliziertheit.
  • Kawasaki KLE 500 SE: Stärke ist die alltagstaugliche, unkomplizierte Nutzung; Schwäche kann sein, dass der Komfort- und Verarbeitungsanspruch je nach Erwartung nicht ganz so „premium“ wirkt wie bei der BMW.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die BMW R 12 ist besonders attraktiv, wenn eine ruhige, kultivierte Art des Fahrens im Vordergrund steht. Wer gern tourt, das Motorrad als ästhetisches Gesamtpaket sieht und Wert auf ein souveränes Fahrgefühl legt, wird mit der BMW häufig schneller glücklich.

Die Kawasaki KLE 500 SE ist dagegen eine gute Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag flexibel bleibt und sich auf wechselnde Streckenbedingungen gut einstellen lässt. Wer ein unkompliziertes Handling bevorzugt und das Motorrad gern aktiv bewegt, findet in der KLE oft die passende Mischung aus Praxisnutzen und Fahrspaß.

Typische Kaufmotive im Vergleich

  • BMW R 12: passend für Fahrer, die Wert auf Stil, ruhigen Komfort und ein hochwertiges Gesamtgefühl legen.
  • Kawasaki KLE 500 SE: passend für Fahrer, die ein alltagstaugliches Motorrad suchen, das unkompliziert bleibt und flexibel eingesetzt werden kann.

Fazit:

Die BMW R 12 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vor allem durch sein stimmiges Gesamtpaket überzeugt: ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl, komfortorientierte Ergonomie und eine Art von Souveränität, die besonders auf längeren Strecken Spaß macht. Sie richtet sich an Fahrer, die das Motorrad nicht nur als Transportmittel sehen, sondern als Erlebnis – mit Fokus auf Gelassenheit und hochwertigem Eindruck.

Die Kawasaki KLE 500 SE spielt ihre Stärken dort aus, wo Praxis zählt: unkomplizierte Handhabung, flexibles Verhalten im Alltag und ein Motorcharakter, der sich direkt anfühlt. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und Touren wechselt und ein Motorrad möchte, das schnell „einfach funktioniert“, trifft mit der KLE oft die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: BMW R 12 für Touren mit Stil und Komfortfokus, Kawasaki KLE 500 SE für vielseitige Nutzung und direktes, alltagstaugliches Fahrverhalten.

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