| UVP | 14.460 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 6.445 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- prächtiger Motor mit Dampf
- topfiger Boxersound
- sehr gute Qualitätsanmutung
- sehr gute Bremsen
- chilliges Dahincruisen ebenso möglich wie sportliches Angasen
- QuickShifter ruckelt
- Fussrasten stören im Stand
- Blinkerintegration im Rücklicht
- sehr leichtes Bike
- agiles Fahrverhalten
- drehwilliger Motor
- ausgewogenes Fahrwerk
- superleichte Kupplung
- für jederfrau geeignet
- Hebel könnte schöner und einstellbar sein
- schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 754 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.050 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 203 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 275 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, Durchmesser 45 mm (Federweg 90)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 150/80 R16 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, 4-Kolben-Monobloc-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die BMW R12 hält, was sie verspricht: Lässiges Cruisen mit dem Dampf des guten alten Lufti-Boxers. Den Leistungsunterschied zur nineT merkt man nicht, die Kiste geht ab wie ein Fuchs. Sie bremst toll, fühlt sich ausgereift und sicher an und vermittelt jede Menge Fahrspaß. Ein "echter" Cruiser á la Harley ist sie zwar schon aufgrund der Fußrasten-Position nicht, dennoch bringt sie den Fahrer runter und verleitet zum lässigen Dahingleiten. Wunderbar.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Die R12 steht dort als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer den direkten Vergleich zur ebenfalls neuen R12 nineT machen will - die steht da auch als Vorführer. Also, ab geht's nach Pinneberg, zweimal Probefahrt buchen. Bringt voll Bock!
Fazit
Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.
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BMW R 12 vs Kawasaki Z 500 SE: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und Touren
Wenn zwei Naked Bikes gegeneinander antreten, geht es meist um mehr als nur um Zahlen. Genau das macht den Vergleich zwischen BMW R 12 und Kawasaki Z 500 SE spannend: Beide Modelle sind auf ihre Art auf den Alltag und den Spaßfaktor ausgelegt, unterscheiden sich aber deutlich in Charakter, Fahrgefühl und im Gesamtpaket. Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt – damit leichter wird, das Motorrad zu finden, das wirklich zum eigenen Fahrstil passt.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt nur Daten
Die BMW R 12 steht für einen erwachsenen, ruhigen Auftritt mit Fokus auf ein stimmiges Gesamtgefühl. Die Kawasaki Z 500 SE wirkt dagegen oft direkter und agiler – mit dem Anspruch, schnell Spaß zu machen und sich im Alltag unkompliziert zu bewegen. Beide sind Naked Bikes, aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten: BMW setzt stärker auf ein rundes, souveränes Fahrbild, Kawasaki auf spürbare Leichtigkeit und ein sportliches Ansprechverhalten.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Vergleich von BMW R 12 und Kawasaki Z 500 SE zeigt sich vor allem, wie die Motoren ihre Kraft in Bewegung umsetzen. Die BMW wirkt tendenziell harmonischer und gleichmäßiger im Antrieb, was besonders auf längeren Strecken oder bei konstantem Tempo angenehm ist. Die Kawasaki hingegen spielt ihre Stärken eher dort aus, wo häufig beschleunigt, beschleunigungsnah gefahren und zügig reagiert wird.
Wichtig ist dabei weniger „wer ist stärker“, sondern wie die Kraft nutzbar wird: Die Kawasaki lässt sich oft spontaner hochziehen und wirkt dadurch im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken lebendiger. Die BMW punktet eher mit einem souveränen Durchzug und einem Motorlauf, der das Fahren entspannter macht, wenn man nicht ständig am Gas „mitdenkt“.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Fahrwerksvergleich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die BMW R 12 vermittelt ein eher stabiles, gut kontrollierbares Gefühl. Das hilft, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man zügig unterwegs ist und das Motorrad „einfach mitmacht“. Gerade bei wechselnden Bedingungen kann diese Art von Stabilität das Vertrauen erhöhen.
Die Kawasaki Z 500 SE wirkt im Gegenzug häufig agiler. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig gewechselt wird zwischen Beschleunigen, Bremsen und Richtungswechseln – also genau dort, wo man im Alltag oft unterwegs ist. In engen Kurven oder beim dynamischen Fahren kann das Handling der Kawasaki spürbar leichter wirken.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich: Die BMW ist tendenziell die Wahl für ein ruhiges, souveränes Fahrbild. Die Kawasaki ist tendenziell die Wahl für schnelle Reaktionen und ein verspielteres Handling. Wer häufig „kurz und knackig“ fährt, wird die Agilität der Kawasaki oft stärker spüren. Wer eher „gleichmäßig und entspannt“ unterwegs ist, profitiert häufiger vom BMW-Setup.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl beim Verzögern
Bei Bremsen zählt vor allem das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit und Rückmeldung. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 12 bietet ein eher berechenbares Bremsgefühl, das sich gut für gleichmäßiges Verzögern eignet. Das ist besonders praktisch, wenn man im Alltag häufig an Ampeln und im Stadtverkehr bremst und dabei nicht jedes Mal neu „lernen“ möchte.
Die Kawasaki Z 500 SE kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, wirkt aber oft etwas „direkter“ im Ansprechverhalten. Das kann ein Vorteil sein, wenn man sportlicher fährt oder wenn man in Situationen schnell reagieren muss. Gleichzeitig ist es wichtig, dass das eigene Tempo und die Fahrweise zur Bremscharakteristik passen.
Sitzposition und Komfort: Wie gut passt das Motorrad zum eigenen Körper?
Komfort ist bei Naked Bikes ein entscheidender Punkt, weil die Sitzposition oft mehr Einfluss auf Ermüdung hat als bei anderen Motorradtypen. Die BMW R 12 wirkt im Gesamteindruck eher auf entspannteres Fahren ausgelegt: Die Sitzhaltung unterstützt ein ruhigeres Handling und kann auf längeren Fahrten angenehmer sein, wenn man nicht ständig „gegen“ die Position arbeiten möchte.
Die Kawasaki Z 500 SE kann dagegen je nach Fahrstil etwas sportlicher wirken. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Wer gerne dynamisch fährt und die Maschine aktiv bewegt, fühlt sich oft schnell wohl. Wer aber sehr lange Strecken am Stück fährt, achtet stärker darauf, wie sich Sitzposition und Ergonomie über Zeit anfühlen.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Im Alltag entscheidet die Ausstattung oft darüber, ob man sich schnell zuhause fühlt. Die BMW R 12 punktet häufig mit einem stimmigen Gesamtpaket und einer eher „fertigen“ Anmutung. Das kann bedeuten: weniger Nachdenken, mehr Fahren. Außerdem spielt die Bedienbarkeit eine Rolle – wenn sich Schalter, Anzeigen und Fahrmodi intuitiv nutzen lassen, steigt der Komfort im täglichen Einsatz.
Die Kawasaki Z 500 SE kann ebenfalls mit praxisnahen Details überzeugen. Gerade im Segment der alltagstauglichen Naked Bikes ist es wichtig, dass das Motorrad nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern sich im täglichen Rhythmus gut bedienen lässt. Wer Wert auf ein unkompliziertes Handling legt, wird die Kawasaki oft als „einfach zu bewegen“ wahrnehmen.
Typische Stärken und Schwächen im Überblick
BMW R 12 – Stärken
- Ruhiger, souveräner Charakter im Fahrgefühl
- Stabilität und berechenbares Handling, besonders bei wechselnden Bedingungen
- Komfortorientierter Gesamteindruck für entspannte Fahrten
BMW R 12 – Schwächen
- Wer maximale Agilität und „sofortiges“ Ansprechverhalten sucht, könnte die BMW als etwas weniger direkt empfinden
- Der Fokus auf Souveränität kann sich für sehr dynamische Fahrstile weniger verspielt anfühlen
Kawasaki Z 500 SE – Stärken
- Agiles Handling und lebendiges Fahrgefühl
- Spontanes Ansprechverhalten, besonders beim Beschleunigen und Richtungswechsel
- Alltagsnutzen durch unkomplizierte Beweglichkeit
Kawasaki Z 500 SE – Schwächen
- Je nach Fahrstil kann der sportlichere Eindruck bei sehr langen Strecken stärker auffallen
- Wer vor allem auf maximal ruhiges, gleichmäßiges Fahren setzt, könnte die Kawasaki als weniger „entspannt“ wahrnehmen
Welche Wahl passt besser? Empfehlung nach Fahrprofil
Der Vergleich zwischen BMW R 12 und Kawasaki Z 500 SE lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt – mit stabilerem Fahrbild, gutem Komfort und einem eher ruhigen Antrieb – liegt mit der BMW R 12 häufig richtig. Sie eignet sich besonders für Fahrten, bei denen nicht jede Kurve „maximal“ gefahren wird, sondern bei denen das Motorrad vor allem angenehm und souverän sein soll.
Wer dagegen ein Naked Bike möchte, das im Alltag schnell reagiert, sich leicht durch den Verkehr bewegt und auf kurvigen Strecken Spaß macht, wird die Kawasaki Z 500 SE oft als passender empfinden. Sie ist besonders interessant für alle, die gerne dynamisch fahren, häufig zwischen Situationen wechseln und das Motorrad als „lebendig“ erleben möchten.
Fazit:
Die BMW R 12 ist die bessere Wahl, wenn ein souveränes, ruhiges Fahrgefühl im Vordergrund steht. Sie punktet vor allem mit Stabilität, einem harmonischen Gesamteindruck und einem Komfort, der auch auf längeren Fahrten angenehm bleibt. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag zuverlässig wirkt und auf Touren entspannt getragen wird, findet in der BMW häufig die passendere Basis.
Die Kawasaki Z 500 SE ist dagegen ideal, wenn Agilität und ein direktes Ansprechverhalten wichtiger sind als maximal „gelassene“ Souveränität. Sie macht besonders dort Spaß, wo häufig beschleunigt, gebremst und die Fahrtrichtung gewechselt wird – also im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht und lebendig anfühlt, trifft mit der Kawasaki meist die bessere Entscheidung.