| UVP | 14.460 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- prächtiger Motor mit Dampf
- topfiger Boxersound
- sehr gute Qualitätsanmutung
- sehr gute Bremsen
- chilliges Dahincruisen ebenso möglich wie sportliches Angasen
- QuickShifter ruckelt
- Fussrasten stören im Stand
- Blinkerintegration im Rücklicht
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 754 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 203 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 275 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, Durchmesser 45 mm (Federweg 90)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 150/80 R16 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, 4-Kolben-Monobloc-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die BMW R12 hält, was sie verspricht: Lässiges Cruisen mit dem Dampf des guten alten Lufti-Boxers. Den Leistungsunterschied zur nineT merkt man nicht, die Kiste geht ab wie ein Fuchs. Sie bremst toll, fühlt sich ausgereift und sicher an und vermittelt jede Menge Fahrspaß. Ein "echter" Cruiser á la Harley ist sie zwar schon aufgrund der Fußrasten-Position nicht, dennoch bringt sie den Fahrer runter und verleitet zum lässigen Dahingleiten. Wunderbar.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Die R12 steht dort als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer den direkten Vergleich zur ebenfalls neuen R12 nineT machen will - die steht da auch als Vorführer. Also, ab geht's nach Pinneberg, zweimal Probefahrt buchen. Bringt voll Bock!
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BMW R 12 vs. Suzuki DR-Z 4SM – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft auch ein klarer Charakter: Die BMW R 12 steht für die typische BMW-Interpretation von entspanntem Fahren, Stil und souveräner Straßenpräsenz. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist stärker auf Agilität, unkomplizierte Dynamik und den Spaßfaktor ausgelegt – besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Genau hier lohnt sich der Vergleich: Nicht nur, was die Maschinen auf dem Papier können, sondern wie sie sich im Alltag anfühlen und welche Stärken sich aus den jeweiligen Ausrichtungen ergeben.
Grundcharakter im Vergleich: Straße vs. vielseitiger Einsatz
Die BMW R 12 wirkt wie ein Motorrad, das man gern für längere Fahrten nutzt. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket: Motor und Fahrwerk greifen so zusammen, dass sich das Tempo natürlich anfühlt und die Maschine auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Das macht sie besonders interessant, wenn Touren, Landstraße und „einfach fahren“ im Vordergrund stehen.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen eher ein Motorrad für alle, die gern aktiv fahren. Sie vermittelt das Gefühl, dass man mit ihr schnell in den Flow kommt: Gas geben, zügig umsetzen, Kurven anfahren – und dabei bleibt sie spürbar handlich. Gerade im Stadtverkehr oder auf Strecken, die gelegentlich auch schlechteren Untergrund zeigen, spielt die DR-Z 4SM ihre Stärken aus.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die BMW R 12 zielt auf ein gleichmäßiges, souveränes Ansprechverhalten. Das bedeutet in der Praxis: weniger „Hektik“, mehr Kontrolle. Wer gern entspannt beschleunigt und dabei nicht ständig nach dem richtigen Drehzahlfenster suchen möchte, wird mit der BMW häufig schneller glücklich.
Die Suzuki DR-Z 4SM fühlt sich dagegen lebendiger an. Der Antrieb wirkt direkter und lädt dazu ein, die Maschine stärker zu fordern. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, wenn kurze Strecken, häufiges Anfahren und dynamisches Fahren gefragt sind. Gleichzeitig zeigt sich hier auch die Schwäche: Wer vor allem Komfort und Ruhe sucht, empfindet die DR-Z 4SM im Vergleich manchmal als „mehr Motorrad zum Mitmachen“.
Fahrwerk und Handling: Stabilität oder Agilität?
Beim Fahrwerk und Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die BMW R 12 ist auf ein ruhiges, gutmütiges Fahrverhalten ausgelegt. In Kurven bleibt sie berechenbar, und Unebenheiten werden so verarbeitet, dass man auch längere Strecken entspannt absolvieren kann. Das ist besonders dann spürbar, wenn der Untergrund wechselt oder wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte, um die Linie zu halten.
Die Suzuki DR-Z 4SM setzt stärker auf Agilität. Sie lässt sich leichter in Richtungswechsel bringen und vermittelt ein sportliches Gefühl. Auf kurvigen Strecken oder bei wechselnden Fahrbahnqualitäten kann das richtig Spaß machen. Als Gegenpunkt gilt: Wer maximale Laufruhe und Komfort im Sinne von „einfach drüberrollen“ erwartet, wird bei der DR-Z 4SM im direkten Vergleich eher Kompromisse wahrnehmen.
Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich das Tempo dosieren?
Im Bereich Bremsen geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und Stabilität. Die BMW R 12 punktet häufig mit einem kontrollierten Ansprechverhalten, das sich gut anfühlt, wenn man vorausschauend fährt oder in fließendem Verkehr bremst. Dadurch entsteht ein sicheres Gefühl, ohne dass man ständig nachregeln muss.
Die Suzuki DR-Z 4SM zeigt ihre Stärke eher dann, wenn es dynamischer wird: kräftiges Verzögern, klare Rückmeldung und ein Handling, das auch bei zügiger Fahrweise funktioniert. Schwächen liegen eher in Situationen, in denen man sehr feinfühlig und „sanft“ bremsen möchte – je nach Fahrstil kann sich das etwas weniger geschmeidig anfühlen als bei der BMW.
Sitzposition und Komfort: Für lange Strecken oder kurze Wege?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie anstrengend oder entspannt sich eine Fahrt anfühlt. Die BMW R 12 wirkt auf viele Fahrer wie ein Motorrad, das man gern für längere Zeit nutzt. Die Ergonomie unterstützt eine natürliche Haltung, und das Gesamtgefühl ist eher „komfortorientiert“.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen stärker auf aktives Fahren ausgelegt. Das kann bedeuten: mehr Bewegungsfreiheit und ein direkteres Fahrgefühl, aber auch weniger „Langstreckenkomfort“ im klassischen Sinn. Wer häufig kurze Strecken fährt oder gern sportlich unterwegs ist, wird das als Vorteil sehen. Wer dagegen vor allem lange Touren plant, könnte die BMW als entspannter empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und gemischte Strecken
Im Alltag zählt nicht nur die reine Performance, sondern auch, wie gut sich das Motorrad in typischen Situationen bewegt: Anfahren, Rangieren, Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten und das Verhalten bei wechselndem Untergrund.
Die BMW R 12 eignet sich besonders, wenn der Fokus auf Stadtverkehr und Landstraße liegt, aber mit dem Anspruch, dass das Motorrad dabei ruhig und souverän bleibt. Die Maschine wirkt wie gemacht für „einfach losfahren“ – ohne dass man ständig den Fahrstil anpassen muss.
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo die Strecke nicht perfekt ist. Auf gemischten Strecken oder wenn es mal über schlechteren Untergrund geht, fühlt sich die DR-Z 4SM oft lebendiger und flexibler an. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein: Wer Komfort und maximale Laufruhe priorisiert, wird die BMW im direkten Vergleich als angenehmer erleben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 12 – Stärken
- Souveränes Fahrgefühl mit Fokus auf ruhiges, kontrolliertes Fahren
- Komfort und Ergonomie für längere Strecken
- Gute Dosierbarkeit bei Brems- und Beschleunigungsvorgängen
- Stimmiges Gesamtpaket für Alltag und Tour
BMW R 12 – Schwächen
- Weniger „Spieltrieb“ als die DR-Z 4SM, wenn es richtig dynamisch werden soll
- Wer vor allem auf Agilität und aktives Fahren steht, könnte weniger „Kick“ spüren
Suzuki DR-Z 4SM – Stärken
- Agiles Handling und lebendiger Charakter
- Vielseitigkeit bei wechselnden Streckenbedingungen
- Direktes Ansprechverhalten für dynamisches Fahren
- Spaßfaktor bei Kurven und wechselndem Untergrund
Suzuki DR-Z 4SM – Schwächen
- Im Vergleich zur BMW weniger Fokus auf „Langstreckenruhe“
- Je nach Fahrstil kann das Fahrgefühl weniger entspannt wirken
Welche Kaufentscheidung passt? – Orientierung nach Fahrprofil
Der beste Weg zur Entscheidung ist, das eigene Fahrprofil ehrlich einzuordnen. Wer regelmäßig Touren fährt, dabei Wert auf Komfort legt und ein Motorrad sucht, das sich wie von selbst bewegt, findet in der BMW R 12 häufig die stimmigere Wahl. Sie ist besonders dann stark, wenn die Fahrt im Vordergrund steht – nicht das ständige „Nachjustieren“ von Fahrstil und Erwartung.
Wer dagegen gern aktiv fährt, häufig in der Stadt unterwegs ist oder Strecken mag, die nicht immer perfekt sind, wird mit der Suzuki DR-Z 4SM oft mehr Freude haben. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern fordert und das sich auch auf unruhigerem Untergrund gut anfühlt.
Fazit:
Die BMW R 12 ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem entspanntes, souveränes Fahren suchen – für lange Strecken, Landstraße und einen Alltag, der sich ruhig und kontrolliert anfühlt. Das Gesamtpaket aus Fahrwerk, Ergonomie und gut dosierbaren Reaktionen macht sie besonders attraktiv, wenn Komfort und Laufruhe wichtiger sind als maximaler Spieltrieb.
Die Suzuki DR-Z 4SM passt besser zu Menschen, die Agilität lieben, gern dynamisch unterwegs sind und auch auf gemischten Strecken Spaß haben möchten. Ihr Charakter lädt zum aktiven Fahren ein und belohnt einen Fahrstil, der die Maschine mitnimmt. Wer also mehr „Mitmachen“ statt „Abspulen“ möchte, findet in der DR-Z 4SM häufig die passendere Entscheidung.