| UVP | 14.460 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- prächtiger Motor mit Dampf
- topfiger Boxersound
- sehr gute Qualitätsanmutung
- sehr gute Bremsen
- chilliges Dahincruisen ebenso möglich wie sportliches Angasen
- QuickShifter ruckelt
- Fussrasten stören im Stand
- Blinkerintegration im Rücklicht
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 754 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 203 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 275 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, Durchmesser 45 mm (Federweg 90)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 150/80 R16 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, 4-Kolben-Monobloc-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die BMW R12 hält, was sie verspricht: Lässiges Cruisen mit dem Dampf des guten alten Lufti-Boxers. Den Leistungsunterschied zur nineT merkt man nicht, die Kiste geht ab wie ein Fuchs. Sie bremst toll, fühlt sich ausgereift und sicher an und vermittelt jede Menge Fahrspaß. Ein "echter" Cruiser á la Harley ist sie zwar schon aufgrund der Fußrasten-Position nicht, dennoch bringt sie den Fahrer runter und verleitet zum lässigen Dahingleiten. Wunderbar.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Die R12 steht dort als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer den direkten Vergleich zur ebenfalls neuen R12 nineT machen will - die steht da auch als Vorführer. Also, ab geht's nach Pinneberg, zweimal Probefahrt buchen. Bringt voll Bock!
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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BMW R 12 vs Triumph Speed Triple 1200 RR: Vergleich der Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 12 steht für eine moderne Interpretation klassischer Roadster-Qualitäten: ruhiger, souveräner und mit einem Fokus auf Alltag, Komfort und ein stimmiges Gesamtpaket. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist klar auf sportliche Dynamik ausgelegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur schnell sein will, sondern auch das Fahrgefühl in den Mittelpunkt stellt – mit einer deutlich aggressiveren Ausrichtung.
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern um die Frage, wie sich die Unterschiede in der Praxis bemerkbar machen: Wie verändert sich das Fahrverhalten? Wo spielt die Elektronik ihre Stärken aus? Und welche Schwächen zeigen sich je nach Fahrstil?
Grundcharakter: Roadster mit Seele vs. Performance-Roadster
Die BMW R 12 vermittelt ein Gefühl von Ruhe und Kontrolle. Der Motor und die Abstimmung wirken darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad leicht dosieren lässt – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Das macht sie interessant für Fahrten, bei denen nicht jede Kurve „abgearbeitet“ werden muss, sondern bei denen der Weg das Ziel ist.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen deutlich „zielorientierter“. Sie fühlt sich von Natur aus sportlicher an: Der Antrieb reagiert direkter, das Motorrad wirkt wacher und die gesamte Geometrie unterstützt ein dynamisches Fahren. Wer gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt hier ein sehr direktes Feedback.
Motor und Ansprechverhalten: Wie sich Leistung anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die BMW R 12 setzt auf eine gleichmäßige, souveräne Kraftentfaltung. Das macht das Motorrad besonders angenehm, wenn man nicht ständig am Gas „arbeitet“, sondern einfach flüssig vorankommen möchte. Die Abstimmung unterstützt ein entspanntes Tempo, ohne dass das Motorrad dabei träge wirkt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn das Tempo steigt und die Drehzahl genutzt wird. Im Vergleich wirkt das Ansprechverhalten sportlicher und die Beschleunigung fühlt sich „druckvoller“ an. Das ist weniger ein Motorrad für gemütliches Gleiten, sondern eher für Fahrten, bei denen man Kurven mit Schwung ansteuert und die Leistung als Werkzeug nutzt.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die BMW R 12 punktet mit einem gutmütigen Charakter: Sie lässt sich in unterschiedlichen Situationen angenehm steuern, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Eine mögliche Schwäche zeigt sich dort, wo maximal sportliche Ansprüche im Vordergrund stehen: Wer sehr aggressiv fährt, merkt schneller, dass die Triumph in dieser Disziplin „mehr Reserven“ und einen direkteren Drive bietet.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist im Gegenzug ein Motorrad, das sportliche Ambitionen belohnt. Als Schwäche kann sich das jedoch in ruhigen Alltagssituationen bemerkbar machen: Wer viel entspannt unterwegs ist oder häufig im Stadtverkehr stop-and-go fährt, empfindet die sportlichere Auslegung manchmal als „zu präsent“ – nicht schlecht, aber eben anders als bei der BMW.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder. Die BMW R 12 wirkt auf Komfort und souveräne Stabilität ausgelegt. Unebenheiten werden meist so verarbeitet, dass das Motorrad ruhig bleibt und der Fahrer sich auf die Linie konzentrieren kann. Das ist besonders auf längeren Strecken ein Plus.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist spürbar auf Agilität und sportliche Präzision getrimmt. Im Vergleich wirkt das Motorrad in schnellen Richtungswechseln lebendiger und „sportlicher“ in der Reaktion. Das macht sie attraktiv, wenn man Kurven nicht nur durchfährt, sondern aktiv gestaltet.
Kurvengefühl und Rückmeldung
Die BMW R 12 liefert eine eher gleichmäßige Rückmeldung: Sie fühlt sich kontrolliert an und vermittelt Sicherheit, ohne ständig „laut“ zu sein. Die Triumph Speed Triple 1200 RR gibt dagegen mehr Feedback – manchmal sogar so deutlich, dass man das Motorrad förmlich „lesen“ kann. Das ist für sportliche Fahrer ein Vorteil, kann aber für weniger geübte oder eher entspannte Fahrstile weniger harmonisch wirken.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich ein typisches Bild: Die Triumph Speed Triple 1200 RR wirkt stärker auf sportliche Verzögerungsmanöver ausgelegt. Das System spricht meist direkt an und unterstützt ein zügiges, kontrolliertes Einlenken nach dem Bremsen.
Die BMW R 12 bietet ebenfalls ein sicheres Bremsgefühl, wirkt jedoch eher auf Alltagstauglichkeit und gleichmäßige Dosierbarkeit abgestimmt. Wer häufig moderat fährt, profitiert von der gutmütigen Handhabung. Wer dagegen sehr hart bremst und das Motorrad am Limit bewegt, wird die sportlichere Auslegung der Triumph schneller zu schätzen wissen.
Elektronik und Assistenz: Komfortfunktionen vs. Performance-Tools
Bei der Elektronik unterscheiden sich beide Motorräder in der Zielrichtung. Die BMW R 12 setzt auf ein stimmiges Zusammenspiel aus Fahrbarkeit und Unterstützung. Das Motorrad bleibt dadurch in vielen Situationen leicht beherrschbar – auch wenn die Bedingungen nicht perfekt sind.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR geht einen Schritt weiter in Richtung Performance-Toolset. Im Vergleich wirkt die Elektronik stärker darauf ausgelegt, sportliche Fahrmanöver zu ermöglichen und dabei die Traktion sowie Stabilität zu unterstützen. Das ist besonders dann relevant, wenn man dynamisch aus Kurven heraus beschleunigt oder wenn man die Grenzen bewusst auslotet.
Fahrmodi und Regelung
Die BMW R 12 ist in der Regel angenehm, weil sie sich in verschiedenen Situationen „einfach“ anfühlt: Fahrmodi und Regelung greifen so, dass das Motorrad nicht unnötig kompliziert wirkt. Bei der Triumph Speed Triple 1200 RR sind die Unterschiede zwischen den Modi oft spürbarer. Das kann ein Vorteil sein, weil man das Motorrad sehr gezielt an den eigenen Stil anpassen kann – gleichzeitig bedeutet es aber auch, dass man sich etwas mehr mit den Einstellungen beschäftigen möchte.
Ergonomie und Alltag: Wer sitzt wie gut?
Die BMW R 12 punktet mit einer Sitz- und Fahrposition, die eher auf längere Fahrten und entspanntes Handling ausgelegt ist. Im Vergleich wirkt die Ergonomie weniger „aggressiv“ und dadurch alltagstauglicher, vor allem wenn man nicht nur sportlich unterwegs ist.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist sportlicher positioniert. Das kann beim zügigen Fahren ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad schneller „in die richtige Haltung“ kommt. Wer jedoch viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder längere Strecken mit eher moderatem Tempo fährt, könnte die BMW als komfortabler empfinden.
Ausstattung und Gesamteindruck: Welche Philosophie passt?
Beim Gesamtpaket zeigt sich: Die BMW R 12 wirkt wie ein Motorrad, das man gerne jeden Tag fährt. Sie kombiniert einen modernen Look mit einem Charakter, der nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen stärker auf das „Erlebnis“ ausgelegt: Sie will gefahren werden, wenn man Lust auf Dynamik hat.
Im Vergleich der Stärken und Schwächen lässt sich das so zusammenfassen: Die BMW ist die Wahl, wenn ein ausgewogenes Motorrad mit Komfort, souveräner Fahrbarkeit und einem angenehmen Alltag im Vordergrund steht. Die Triumph ist die Wahl, wenn sportliche Performance, direktes Ansprechverhalten und ein deutliches Fahr-Feedback wichtiger sind als maximaler Komfort.
Für wen welches Motorrad?
BMW R 12: Ideal für entspannte Dynamik
Die BMW R 12 passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich leicht fahren lässt, auf längeren Strecken angenehm bleibt und im Alltag nicht „zu viel“ ist. Wer gerne flüssig unterwegs ist, Wert auf souveräne Stabilität legt und ein harmonisches Gesamtgefühl bevorzugt, wird mit der BMW sehr zufrieden sein.
Triumph Speed Triple 1200 RR: Ideal für sportliche Ambitionen
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist die bessere Wahl, wenn sportliches Fahren Priorität hat. Wer Kurven dynamisch angeht, das Motorrad aktiv bewegt und die Elektronik als Unterstützung für Performance versteht, bekommt hier ein sehr begeisterndes Paket. Auch für Fahrer, die gerne zügig beschleunigen und das Motorrad als Werkzeug nutzen, wirkt die Triumph im Vergleich klar im Vorteil.
Fazit:
Die BMW R 12 ist die richtige Entscheidung für alle, die ein modernes Roadster-Gefühl mit hoher Alltagstauglichkeit suchen: souverän, gut dosierbar und angenehm auf längeren Strecken. Ihre Stärke liegt im harmonischen Gesamtpaket – weniger im maximalen Sportfokus, dafür mit viel Fahrkomfort und entspannter Kontrolle. Die Triumph Speed Triple 1200 RR hingegen ist die Wahl für Fahrer, die Dynamik wirklich ausleben möchten. Im Vergleich wirkt sie direkter im Antrieb, präziser im Handling und stärker auf sportliche Verzögerungs- und Beschleunigungsmanöver abgestimmt. Wer häufig zügig fährt, Kurven aktiv gestaltet und die Elektronik als Performance-Partner nutzen will, wird die Triumph deutlich mehr fordern und belohnen. Kurz gesagt: BMW für ausgewogene Souveränität und Alltag – Triumph für sportliche Leidenschaft und spürbare Performance.