UVP 16.280 €
Baujahr von 2014 bis 2026~
UVP 32.149 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
Leistung UND Kontrolle: Das Power-Naked von BMW zeigt, wie es geht.
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Das Sofa, das Kurven kann.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Leistung satt ...
  • .. aber trotzdem gut kontrollierbar
  • wertige Verarbeitung
  • cooler Sound
Kontra:
  • Soziusbetrieb nur für Notfälle
  • Sitzposition für einige Personen vermutlich zu sportlich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht199kg
Radstand1.450mm
Länge2.090mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 814-830 mm
Höhe1.115mm
Gewicht365kg
Radstand1.695mm
Länge2.475mm
Radstand1.695mm
Sitzhöhe: 745 mm
Höhe925mm

Motor

Motor-BauartReihenvierzylinder 4-Takt
Hubraum999ccm
Hub50mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Boxermotor
Hubraum1.833ccm
Hub73mm
Bohrung73mm
KühlungFlüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung165 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment114 NM bei 9.250 U/Min
Höchstgeschw.261km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite266km
Leistung126 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment170 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite380km

Fahrwerk

RahmenbauartAluminiumverbund-Brückenrahmen, Motor mittragend
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 117)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten190/55 ZR 17
Reifen vorne130/70-18
Reifen hinten200/55-16

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die S 1000 R ist im Grunde genommen eine Doppel-R, der man die Verkleidung abgenommen und den Drehmomentverlauf auf Landstraße optimiert hat. Sie ist supersportlich, was Vor- und Nachteil zugleich sein kann. Wer auf seinem Streetfighter aufrecht sitzen möchte, ist hier fehl am Platz. Wer die Nähe zu Vorderrad und Asphalt sucht, wird hier fündig! 

Wir hatten jedenfalls tonnenweise Fahrspaß und fühlten uns trotz der immensen Leistung nicht überfordert. Genau dafür muss man BMW ein Kompliment machen: Eine solche Granate für (fast) jedermann fahrbar auf die Räder zu stellen gelingt nicht allen Herstellern. Um Missverständnissen vorzugreifen: Eine Einsteigermaschine ist dieses Motorrad natürlich nicht!
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - danke!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 14.740 €
  • Gebraucht (7 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: seit 2014
  • Farben: rot, graugelb, weiß-blau-rot

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BMW S 1000 R vs Honda GL 1800 Gold Wing: Motorradvergleich im Alltag und auf Tour

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW S 1000 R und die Honda GL 1800 Gold Wing, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein sportlich orientiertes Naked Bike und ein ausgewachsener Tourer aufeinander. Beide Modelle machen Spaß – aber auf sehr verschiedene Art. Während die BMW vor allem mit Agilität, direktem Ansprechverhalten und einer klaren sportlichen Linie überzeugt, spielt die Honda ihre Stärken dort aus, wo lange Strecken, Komfort und souveräne Stabilität im Vordergrund stehen.

Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Motorräder im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Elektronik und Alltagstauglichkeit unterscheiden. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen herausgearbeitet – so, dass am Ende klar wird, welches Bike besser zu welchem Fahrstil passt.

Grundcharakter: Naked-Sport vs. komfortorientierter Tourer

Die BMW S 1000 R ist als Naked Bike darauf ausgelegt, das Fahrerlebnis möglichst direkt zu vermitteln. Die Sitzposition ist sportlich, die Maschine wirkt leichtfüßig und das Motorrad lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren. Wer gern zügig unterwegs ist und das Gefühl mag, dass das Bike schnell auf Gas, Lenkimpulse und Gewichtsverlagerung reagiert, findet hier eine klare Ansage.

Die Honda GL 1800 Gold Wing verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie ist ein Tourer, der vor allem auf Ruhe, Komfort und Langstreckenstabilität optimiert ist. Das Motorrad fühlt sich auf längeren Autobahnabschnitten und bei gleichmäßigem Tempo besonders stimmig an. Die Gold Wing ist weniger „zackig“ im Sinne eines Naked Bikes, dafür aber souverän und entspannend – gerade dann, wenn die Strecke länger wird und der Körper weniger „sportliche“ Unterstützung braucht.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW S 1000 R setzt auf ein sportliches, dynamisches Leistungsbild. Das Ansprechverhalten wirkt unmittelbarer, und das Motorrad unterstützt ein zügiges Fahrtempo in Kurven und auf Landstraßen. Die Charakteristik ist eher „drehzahlorientiert“ im Fahrgefühl: Wer die Maschine bewegt, spürt, dass sie für dynamische Passagen gemacht ist.

Die Honda GL 1800 Gold Wing spielt ihre Stärken stärker im „entspannten Durchzug“ aus. Das Motorrad wirkt weniger wie ein Bike, das man ständig hochdreht, sondern eher wie ein Tourer, der gleichmäßig Kraft bereitstellt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders auf langen Strecken angenehm ist: weniger Stress, mehr gleichmäßige Kontrolle. Das ist ein großer Unterschied, der sich in der Praxis sofort bemerkbar macht.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • BMW S 1000 R: Stärken liegen im direkten Antriebserlebnis und in der sportlichen Dynamik. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Fahrspaß und Agilität weniger „entspannt“ wirkt, wenn lange Autobahnfahrten im Vordergrund stehen.
  • Honda GL 1800 Gold Wing: Stärken liegen im souveränen, tourentauglichen Kraftfluss und im entspannenden Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass das Handling weniger „leicht“ wirkt als bei einem Naked Bike – vor allem, wenn es eng und kurvig wird.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Thema Fahrwerk zeigt sich der typische Unterschied zwischen den Fahrzeugkonzepten. Die BMW S 1000 R wirkt im Handling klar auf Agilität getrimmt. Das Motorrad lässt sich in Kurven präzise bewegen, und die Rückmeldung an der Front ist für sportliches Fahren besonders wichtig. Wer gern „arbeitet“ – also aktiv bremst, einlenkt und das Bike in die Linie bringt – wird die BMW als sehr passend empfinden.

Die Honda GL 1800 Gold Wing setzt dagegen auf Stabilität und Ruhe. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Strecken fühlt sich das Motorrad wie „auf Schienen“ an. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht ständig gegen das Motorrad arbeiten möchte, sondern einfach Kilometer sammeln will. In engen Passagen kann die Größe und das Gewicht jedoch spürbarer werden als bei der BMW.

Bremsen und Fahrstabilität

Beide Motorräder sind grundsätzlich auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber der Fokus unterscheidet sich. Die BMW wirkt im sportlichen Einsatz besonders „griffig“ und unterstützt dynamische Manöver. Die Honda punktet eher mit dem Gefühl von Kontrolle und Stabilität, wenn es darum geht, auch bei längeren Fahrten konstant sicher zu bleiben. Wer häufig hart und sportlich bremst, wird die BMW als direkter erleben; wer eher gleichmäßig und vorausschauend fährt, profitiert von der tourentauglichen Ruhe der Gold Wing.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag

In beiden Fällen spielt Elektronik eine wichtige Rolle. Die BMW S 1000 R setzt auf sportlich ausgerichtete Assistenzfunktionen, die das Fahrgefühl unterstützen und die Kontrolle verbessern. Das ist besonders dann relevant, wenn die Fahrweise dynamischer wird oder wenn die Straße wechselhaft ist.

Die Honda GL 1800 Gold Wing bringt Elektronik und Komfortfunktionen stärker in den Kontext von Langstrecke und Entspannung. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass der Fahrer auch nach vielen Stunden noch konzentriert und ausgeruht bleibt. Dadurch wirkt die Elektronik weniger wie „Sport-Tool“, sondern mehr wie ein Paket, das den Alltag erleichtert.

Komfort, Windschutz und Sitzposition: Was auf langen Strecken zählt

Hier liegt der größte Konzeptunterschied. Die BMW S 1000 R bietet eine sportliche Sitzposition, die das Fahren aktiv macht. Das ist ideal, wenn der Fokus auf Landstraße, Kurven und einem direkten Fahrgefühl liegt. Auf sehr langen Strecken kann die sportlichere Haltung jedoch schneller ermüden – vor allem, wenn der Wind und die Fahrdauer zusammenkommen.

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist dagegen klar auf Komfort ausgelegt. Der Windschutz, die Sitzergonomie und das Gesamtpaket sind darauf optimiert, dass man auch nach vielen Kilometern noch „fit“ ankommt. Gerade für Reisen mit Gepäck oder für Fahrten, bei denen man nicht ständig die Haltung anpassen möchte, ist die Gold Wing im Vorteil.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Reisen

Im Alltag zeigt sich: Die BMW ist leichter „im Kopf“ zu fahren, wenn es um spontane Fahrten, kurze Strecken und kurvige Abschnitte geht. Die Honda ist eher dann im Vorteil, wenn der Tag länger wird und man sich auf eine entspannte Reise konzentrieren möchte. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, wird die BMW als handlicher erleben; wer regelmäßig weitere Strecken fährt, wird die Gold Wing als angenehmer empfinden.

Gepäck und Tour-Setup: Wie gut lässt sich die Reise planen?

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist als Tourer prädestiniert, um Gepäck und längere Fahrten komfortabel zu organisieren. Das Konzept ist darauf ausgelegt, dass man nicht ständig improvisieren muss. Die BMW S 1000 R kann natürlich auch für längere Fahrten genutzt werden, aber sie ist eher die „aktive“ Reiseoption: weniger „Reise-Lounge“, mehr „Fahren und genießen“.

Damit hängt auch die Frage zusammen, wie man die Reise plant: Wer gern mit viel Komfort unterwegs ist und das Motorrad als rollendes Zuhause sieht, findet in der Gold Wing den passenden Charakter. Wer dagegen lieber leicht bleibt und die Strecke als sportliche Herausforderung interpretiert, wird mit der BMW zufriedener sein.

Stärken und Schwächen im Gesamtbild

Zusammengefasst ergibt sich ein klares Bild:

  • BMW S 1000 R: Stärken liegen in Agilität, direktem Fahrgefühl und sportlicher Dynamik. Schwächen zeigen sich eher dort, wo maximaler Langstreckenkomfort und „entspanntes Reisen“ gefragt sind.
  • Honda GL 1800 Gold Wing: Stärken liegen in Komfort, Stabilität und tourentauglicher Ausrichtung. Schwächen zeigen sich eher in Situationen, in denen ein leichtfüßiges Handling und maximale Agilität im Vordergrund stehen.

Für wen passt welches Motorrad?

Die BMW S 1000 R ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die gern sportlich unterwegs sind, Kurven aktiv fahren und ein unmittelbares Ansprechverhalten schätzen. Sie eignet sich hervorragend, wenn die Fahrt selbst im Mittelpunkt steht – also wenn Landstraße, zügiges Tempo und ein dynamisches Setup wichtiger sind als maximaler Komfort über viele Stunden.

Die Honda GL 1800 Gold Wing passt am besten zu Menschen, die regelmäßig lange Strecken fahren, Komfort priorisieren und ein Motorrad suchen, das auch bei hoher Fahrzeit entspannt bleibt. Wer Touren plant, gern mit Gepäck unterwegs ist und dabei vor allem Ruhe, Stabilität und ein ausgereiftes Gesamtpaket möchte, findet in der Gold Wing die stimmigere Wahl.

Fazit:

Die BMW S 1000 R ist die bessere Wahl für alle, die ein sportliches Naked Bike suchen: direkter Kontakt zur Straße, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das dynamische Passagen besonders belohnt. Wer Kurven liebt, gern zügig fährt und das Motorrad als „Werkzeug für Fahrspaß“ nutzt, wird mit der BMW deutlich mehr Freude haben. Gleichzeitig ist sie weniger ideal, wenn der Schwerpunkt klar auf maximaler Langstreckenentspannung liegt.

Die Honda GL 1800 Gold Wing gewinnt dort, wo Komfort und Reisequalität zählen: stabiler Geradeauslauf, entspannende Ergonomie und ein tourentaugliches Gesamtpaket, das lange Fahrten leichter macht. Wer häufig weite Strecken fährt, mit Gepäck unterwegs ist und ein Motorrad bevorzugt, das Ruhe ausstrahlt statt sportliche Aktivität zu verlangen, trifft mit der Gold Wing die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: BMW für sportliche Dynamik, Honda für komfortorientierte Touren.

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